Kontakt      Hauptseite     zurück
   ENGL 
<<
        >>

Pestizidfreie Landwirtschaft Meldungen 03 - ab 6.4.2018

mit Bio-Permakultur
Permakultur-Hof
                      "Bec Hellouin" (Normandie), in ein
                      Hügelbeet werden Setzlinge gesetzt 02,
                      Gesamtansicht  Permakultur-Hof "Bec Hellouin"
                          (Normandie), Charles Herve Gruyer erklärt das
                          Hügelbeet, Schema  Permakultur-Hof "Bec
                          Hellouin", Hügelbeete im Mandalafeld,
                          Luftaufnahme
Permakultur-Hof "Bec Hellouin" (Normandie), in ein Hügelbeet werden Setzlinge gesetzt 02, Gesamtansicht - Charles Herve Gruyer erklärt das Hügelbeet, Schema - die Hügelbeete im Mandalafeld, Luftaufnahme

6.4.2018: Bundesumweltministerin Schulze für Insekten, Vielfalt und gegen Glyphosat, -- Region Murcia 2.6.2018: Ldw. in Südspanien verseucht ganze Lagune - 17.6.2018: Bio-Permakultur, Nützlinge, Artenvielfalt, Wurzeln, Regenwürmer - Video-DOKU (58'55''): Pflanzen mit ihren Wurzeln bereichern das Bodenleben -- Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung: Natürliche Pilze und Bakterien garantieren eine gute Abwehr der Pflanze gegen Schädlinge -- Mineraldünger mit negativen Auswirkungen -- Der Bio-Permakultur-Hof Bec Hellouin in der Normandie ohne Dünger und ohne Maschinen: Hügelförmige Beete, Gemüse und hohe Pflanzen, Ertrag 50 Euro pro m2 -- Die Pflanzen sind widerstandsfähiger, keine Kosten für Pestizide, Dünger, Maschinen, keine künstliche Bewässerung notwendig, kaum Risiken oder Ausfälle durch Wetter oder Schädlinge -- Bio-Permakultur im grossen Massstab müsste funktionieren -- Gartenbau mit Werner Olig: Die Bodenprobe im Garten - Aussähen von Grosspflanzen, deren Wurzeln den Boden auflockern -- Sandboden - Gartenboden - Kompost -- Humusrezept aus dem Amazonasbecken: Terra Preta "Schwarze Erde": Holkohle+Dung+Küchenabfälle -- Natürlicher Pflanzenschutz: Kompost macht die Pflanzen widerstandsfähiger - natürliche Stärkungsmitte (z.B. Sud von Brennnesseln) - schädlingsresistente Sorten pflanzen -- Gartenbau ohne Holzschutzmittel -- Gartenbau mit Regenwürmern -- Neue Naturmedizin mit Erde: Antidepressive Wirkung im Gartenbau -- Der Balkongarten -- Gartenbau: Mulch, Mischkultur, Gründüngung -- 23.7.2018: Indien mit Bio-Landwirtschaft - Bayer und Monsanto braucht es NICHT, und die Menschen können wieder gesund eben OHNE Krebs: Indien macht es vor – Ökologischer Landbau statt BayerMonsanto! – INDIA: Organic farming instead of Bayer Monsanto! -- Indien: Bayer und Monsanto mit Genpflanzen brachten in Indien Tod und Verderben: Ernten -50%, Grundwasser verschwand, Artenvielfalt schwindet -- Gen-Saatgut ist teurer, bringt aber weniger Ertrag -- Burkina Faso wirft gie Gen-Baumwolle raus -- Indiens Baumwollregionen leiden unter Krebs wegen Pestiziden - Landdegradierung und Verwüstung (Desertifikation) -- Telangana: Bio-Landwirtschaft bringt den Bauern ihre Gesundheit zurück - Böden sind wieder normal - normale Erträge --
von Michael Palomino (2018)

Teilen:

Facebook








Extremnews online, Logo

6.4.2018: Bundesumweltministerin Schulze kündigt Aktionsprogramm für Insekten an - Schluss mit Glyphosat, Vielfalt statt Monokulturen
Schulze kündigt rasches Aktionsprogramm gegen Insektensterben an
https://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/abb916b1c40bc9b

<Thorsten Schmitt

Die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze will rasch konkrete Schritte zum Schutz von Insekten einleiten. "Das Insektensterben nimmt rasant zu", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Ich will noch in den ersten 100 Tagen Eckpunkte für ein Aktionsprogramm zum Insektenschutz vorlegen." Schulze forderte, sämtliche Pflanzenschutzmittel zurückhaltender einzusetzen. Mit einem grundsätzlichen Glyphosat-Ausstieg, der in dieser Wahlperiode erfolgen müsse, sei es nicht getan. Die Ministerin sprach sich zugleich für "ein neues System der europäischen Agrarförderung" aus.

Notwendig sei ein "Naturschutzfonds auf europäischer Ebene". Für Landwirte müsse es sich auszahlen, wenn sie auf Vielfalt statt auf Monokulturen setzten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur>

========

Volksbetrug.net online, Logo

Region Murcia 2.6.2018: Kriminelle Chemie-Landwirtschaft in Südspanien verseucht ganze Lagune
„Schwere Verbrechen gegen die Umwelt“: Gemüselieferant von Aldi, Edeka, Lidl und Rewe beschuldigt
https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2018/06/02/schwere-verbrechen-gegen-die-umwelt-gemueselieferant-von-aldi-edeka-lidl-und-rewe-beschuldigt/

Die ganze Sendung von Report Mainz im Video: 

Der Artikel:

<Wir sind es gewohnt bei Aldi, Edeka und Co. zu jeder Jahreszeit alle Arten an frischem Obst und Gemüse zu finden. Um den Ertrag zu steigern, greifen Gemüsehändler jedoch auf umweltschädliche Methoden zurück. Der Sendung „Report Mainz“ zufolge ist es in Spanien deshalb zu einer Umweltkatastrophe gekommen.

Erdbeeren, Gurken, Salat oder Sellerie – jede Menge Obst und Gemüse in unseren Supermärkten stammt aus Spanien. Die Region Murcia gilt sogar als „Gemüsegarten“ Europas. Und das obwohl sie eine der trockensten Gegenden Europas ist.

[Kriminelle Landwirte bringen die Lagune "Mar Menor" bei Murcia 2016 zum Kippen - 80 bis 85% der Wasserpflanzen sterben]

Das Recherche-Team von Report Mainz ist nach Murcia gereist und hat sich die Zustände vor Ort genauer angesehen. Die Zustände sind teilweise erschreckend: Um die Pflanzen zu bewässern, nutzen die Landwirte Plastikschläuche unter der Erde oder pumpen Grundwasser ab – teilweise illegal. Noch schlimmer: Über verdeckte Zuleitungen werden stark nitrathaltige Abwässer und andere Umweltgifte aus der Landwirtschaft in die Lagune „Mar Menor“ oder in den Boden geleitet.

Größte Lagune Europas in Gefahr

Die Auswirkungen sind fatal: 2016 ist das Ökosystem von Mar Menor gekippt – Report Mainz zufolge sind 80 bis 85 Prozent der Wasserpflanzen in der Lagune abgestorben. Mar Menor ist die größte Lagune Europas und galt als Naturparadies mit kristallklarem Wasser. Die Abwässer aus der Landwirtschaft haben sie schwer beschädigt.

Eines der Unternehmen, das mit illegalen Methoden Wasser gefördert und abgeleitet hat, ist „G´S España“. Die Firma gehört laut Report Mainz zu den größten Gemüselieferanten Europas und beliefert unter anderem Rewe, Edeka, Lidl und Aldi Süd.

Die Preispolitik der Lebensmittelkonzerne - [Stawa Murcia mit einer Anzeige gegen die kriminellen Landwirte, Agrarfirmen und Verantwortliche]

Es gibt jedoch Hoffnung, dass sich etwas tut: Die Staatsanwaltschaft Murcia hat G´S España und 40 weitere Landwirte, Agrarfirmen und Amtsträger angezeigt. Sie macht die illegalen Methoden der Landwirte für die Umweltkatastrophe in der Lagune verantwortlich.

In der Reportage von Report Mainz kommt auch ein Bauer zu Wort, der Felder illegal bewässert. Er beschuldigt die Preispolitik der großen Lebensmittelketten – auch die von deutschen Konzernen: „Das sind echte Spekulanten. Das sind Piraten in schicken Anzügen, die mit der Nahrung für ganz Europa spielen. Sie wollen alles billig einkaufen. Je billiger, desto besser. Das zwingt viele von uns, illegal zu bewässern“, sagt der Mann in dem Beitrag.

Weiterlesen auf utopia.de

http://derwaechter.net/schwere-verbrechen-gegen-die-umwelt-gemueselieferant-von-aldi-edeka-lidl-und-rewe-beschuldigt

========

17.6.2018: Landwirtschaft OHNE Pestizide - Bio-Permakultur, Nützlinge, Artenvielfalt, Wurzeln, Regenwürmer - Video

In
                              Deutschland wird Klärschlamm mit
                              Schwermetallen als Dünger auf die Felder
                              verteilt  In Deutschland
                              werden "Schädlinge" definiert
                              und mit Herbiziden bekämpft, die auch die
                              Nützlinge abtöten  Dr. Martin
                            Schädler
In Deutschland wird Klärschlamm mit Schwermetallen als Dünger auf die Felder verteilt
In Deutschland werden "Schädlinge" definiert und mit Herbiziden bekämpft, die auch die Nützlinge abtöten
Dr. Martin Schädler

Video: DOKU - Unsere Landwirtschaft tötet Insekten und vergiftet das Wasser (58'55'')

Video: DOKU - Unsere Landwirtschaft tötet Insekten und vergiftet das Wasser (58'55'')
https://www.youtube.com/watch?v=CXl71o8MrOQ  

Interviewpartner:
-- Dr. Martin Schädler, Bodenökologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig und Halle
-- Prof. Volkmar Wolters, Universität Giessen
-- Werner Olig, Leiter der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, Vizepräsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft

Das Videoprotokoll:

Konventionelle Landwirtschaft: Dünger mit Nitrat, Chemie auf dem Acker durch Klärschlamm, Pestizide töten alles weg

Auf 1/3 der deutschen Äcker werden die Grenzen für Nitratbelastung überschritten (42sek.). Klärschlamm bringt Nährstoffe, aber auch chemische Rückstände, die dann wieder in der Nahrung landen (49sek.). Pestizide töten nicht nur als "Schädling" definierte Tiere. Speziell Pilzmittel (Fungizide) töten sämtliches Leben im Boden, und immer mehr Unkräuter entwickeln Resistenzen gegen Herbizide (1'8''). Insektizide töten auch viele positive Insekten ab (1'21''). "Nahezu 75% der Insekten sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden, und mit ihnen fast ebenso viele Vögel." (1'29'') - Erosion bewirkt zusätzlich eine Bodenvernichtung von 10 Millionen Tonnen weltweit jährlich (1'38'').

Dr. Martin Schädler: Es geht bei der konventionellen Landwirtschaft nur um billige Lebensmittel (1'55''). Die Nachhaltigkeit ist nicht vorgesehen, und die Folgen sind nun immer mehr sichtbar (3'22''). Ausserdem verringert die konventionelle Landwirtschaft die Vielfalt der Kulturpflanzen (4'6''). Also der Markt wird auf Weizen manipuliert, und somit werden andere Getreide kaum noch angebaut (4'39''). Pestizide und Mineraldünger gibt es gar noch nicht lange (5'50'').

Die Feldexperimente in Bad Lauchstädt bei Halle

Feldexperimente mit verschiedenen Böden und Bedingungen finden in Bad Lauchstädt bei Halle statt (6'50'').

Das Experimentierareal Bad
                        Lauchstädt bei Halle 
Das Experimentierareal Bad Lauchstädt bei Halle

Böden leiden unter Klimawandel in Deutschland

Klimawandel in Deutschland: Die Auswirkungen werden eine höhere Durchschnittstemperatur und weniger Sommerregen sein, ev. in den anderen Jahreszeiten mehr Regen (10'12''). Dadurch werden sich auch die Böden ändern (11'2''). Die Mikroflora und Bodentiere leiden unter der Sommertrockenheit (11'53''). Mikroflora nimmt ab, der Bestand an Bodentieren nimmt ab, Enzyme im Boden gehen zurück (12'10'').

Die Funktion von Erdböden

Ein gesunder Boden ist Wasserspeicher, Schadstofffilter oder CO2-Speicher (12'57''). Prof. Wolters von der Universität Giessen nimmt in einem deutschen Wald eine Bodenprobe (13'9''). Grossflächiger Anbau mit Landwirtschaftsmaschinen, starke Düngung und Pestizide zerstören das Bodengefüge der Mikroorganismen (13'24''). So geht viel fruchtbarer Boden verloren und wird unbewohnbar, die Wüste kommt (13'36'').

Professor
                              Wolters von der Universität Giessen  Deutsche Walderde mit Regenwürmern  Bodentiere
                              arbeiten in der Erdoberschicht, Schema
Professor Wolters von der Universität Giessen -Deutsche Walderde mit Regenwürmern - Bodentiere arbeiten in der Erdoberschicht, Schema

Im Boden arbeiten Pilze, Bakterien, Mikrolebewesen, Tausendfüssler, Asseln, und dann wird die organische Substanz von den Regenwürmern in den Boden gezogen, so dass sich Pflanzen mit Wurzeln ansiedeln können (15'10''). Pilze siedeln sich an, die mit ihren Wurzeln die Nährstoffe in die Tiefe oder aus der Tiefe hochbringen (15'22'').

Wer frisst wen im Boden? - Die Nahrungskette

Martin Schädler: Pilze sind beim Aufbau wie beim Abbau von organischer Substanz beteiligt (16'7''). Pilze sind Nährstoffe für unterirdische Tiere, und Pilze kollaborieren mit anderen Pflanzen und sind Pflanzennährstoff (16'20''). Bestimmte Bakterien (Knöllchenbakterien) können den Stickstoff aus der Luft aufnehmen und in Stickstoff umwandeln, der für die Pflanzen dann verfügbar ist (16'38''). Die Knöllchenbakterien erhalten von der Pflanze Zucker, und die Pflanze erhält dafür Stickstoff (17'13''). Die Kleinstlebewesen werden von kleinen Atopoden, kleinen Insekten, Fadenwürmern, Hämatoden gefressen - die "nächste Stufe" (17'44'').

Die Kleinstlebewesen produzieren Humus, wandeln Humus in Nährstoffe um, auch Regenwürmer produzieren Humus (18'19''). Je mehr Humus, desto mehr Wasser und Nährstoffe kann der Boden speichern (18'31''). Also die Kleinlebewesen sind verantwortlich, dass ein Boden locker ist (18'42'').

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung: Pflanzen mit ihren Wurzeln bereichern das Bodenleben

Ein Experiment mit verschiedenen Blumenbereichen auf einer Wiese, mal nur 1 Blume auf einem Stück Land, mal eine Blumenmischung mit 30 Blumen etc. Das Experiment läuft schon über 15 Jahre (19'30''). Bodenbiologe Prof. Nico Eisenhauer von der Universität Jena: Bodenproben haben ergeben, dass die Bodenpopulation je nach Bepflanzung unterschiedlich ist, und dass die Bodenpopulation zunimmt, je mehr verschiedene Pflanzen auf der Wiese angepflanzt sind (19'54''). Je mehr Pflanzenvielfalt auf einem Boden angepflanzt ist, desto vielfältiger ist auch das Bodenleben mit höherer Bodenqualität (20'6'').

Bad Lauchstädt bei
                              Halle, die Versuchswiese  Bad Lauchstädt, Professor
                              Nico Eisenhauer 
Bad Lauchstädt bei Halle, die Versuchswiese - Bad Lauchstädt, Professor Nico Eisenhauer
Bad Lauchstädt, Professor Nico
                              Eisenhauer nimmt eine Bodenprobe 01  Bad Lauchstädt, Professor Nico
                              Eisenhauer nimmt eine Bodenprobe 02
Bad Lauchstädt, Professor Nico Eisenhauer nimmt eine Bodenprobe 01, 02

Pilze, Flechten und Mikroorganismen, pro Gramm Erde sind es bis zu 1 Milliarde (20'15''), die die Pflanzen mit Nährstoffen versorgen (20'18''). Die Insekten mit Bestäubung befruchten die Blütenpflanzen und sorgen so für die Frucht- und Samenbildung (20'35''). So entsteht der "biologische Wiesenkreislauf": Läuse ernähren sich von der Pflanze, Marienkäferlarven und Marienkäfer fressen die Läuse (20'50''). Abgestorbene Insekten düngen den Boden und liefern so Stickstoff für besseres Pflanzenwachstum (20'58''). Artenreiche Wiesen produzieren viele Nährstoffe (21'3'').

Bodenprobe 03  Bodenprobe 04
Bodenprobe 03, 04

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung: Die Überschwemmung von 2013 und die Zeit danach: Die variierte Blumenwiese wächst so stark wie nie zuvor

Bad Lauchstädt, die
                          Versuchswiese im Hochwasser 2013 
Bad Lauchstädt, die Versuchswiese im Hochwasser 2013

2013 war die Testwiese am Fluss Saale 3 Wochen lang überschwemmt (21'30''). Die Auswirkungen des Hochwassers sind danach ein neuer Untersuchungsbereich (21'36''). Resultat: Die besonders artenreichen Flächen mit vielen verschiedenen Blumen wachsen so toll wie nie zuvor, waren also besonders widerstandsfähig (21'47''). Die Flächen mit nur geringer Variation oder Monokulturen erholen sich dagegen nur sehr langsam (21'51''). Schädler meint, die hochvariierte Blumenwiese habe einen gigantischen Vorteil für jede Wetterlage, denn immer ist irgendeine Pflanzenart da, die mit den jeweiligen Bedingungen gut zurechtkommt, die dann neue Biomasse produziert (22'37''). Bei den Monokulturen ist nur eine Pflanze für eine Wetterbedingung da, und da kommt es bei Überschwemmungen dann zur Katastrophe und zum Totalausfall (22'39''). Die Nutzung der Nährstoffe ist bei einer variierten Wiese viel besser als bei einer Monokultur, weil variierte Pflanzen die Nährstoffe in verschiedener Tiefe und von verschiedenen Arten nutzen (22'52''). Nach der Überschwemmung war die Wiese mit neuen Nährstoffen angereichert, und so hatte die variierte Blumenwiese noch mehr Nährstoffe als vorher, und deswegen wuchs sie nach der Überschwemmung so stark wie nie zuvor (23'1'').

Bei einer Vielfalt in der Blumenwiese wachsen die Blumen besser, und auch der Boden wird besser genutzt und unterhalten (23'15''). Schädler: Je mehr verschiedene Pflanzen, desto mehr verschiedene Bodentiere (23'22''), denn auch die Wurzeln sind verschieden, die wiederum mehr Nischen für die Kleintiere herstellen, und die verschiedenen Wurzeln bilden eine breitere, stoffliche Basis im Boden, so dass mehr Tierarten im Boden leben können (23'58''). Schädler: Die verschiedenen Wurzeln scheiden verschiedene Stoffe aus: Einfache Ionen, komplexe, organische Verbindungen, Enzyme, Hormone (24'25''), und sie kommunizieren miteinander, warnen sich gegenseitig vor Frass durch Tiere, oder die Pflanzen können um Hilfe rufen, wenn Frass besteht (24'38''), z.B. können Pflanzen mit Düften den Fadenwurm anlocken, oder andere beliebte Mikroorganismen anlocken (Symbianten), oder durch andere Substanzen kann die Pflanze bestimmte Mikroorganismen fernhalten (25'7''). Die Wurzel ist also nicht nur dafür da, um die Pflanze am Ort zu halten oder zur Wasseraufnahme, damit ist viel mehr verbunden (25'33'').

Das Leben in der Wurzel: Natürliche Pilze und Bakterien garantieren eine gute Abwehr der Pflanze gegen Schädlinge

Pilze und Bakterien ("Symbionten") dringen in die Wurzeln ein (25'42''). So werden die Wurzeln mit Nährstoffen versorgt, im Austausch gegen Fotosynthesenprodukte, also Zucker - insgesamt wächst die Pflanze dann besser (25'59''). Ausserdem sind die Pilze und Bakterien ("Symbionten") Signalgeber. Wenn die Pflanze befallen wird, können die Pilze und Bakterien Abwehrmechanismen in Gang setzen (26'18''). Eine Pflanze mit Bakterien und Pilzen ("Symbionten") ist schneller in der Lage, Wirkstoffe gegen Befall zu bilden, als Pflanzen ohne die Symbionten (26'23''). Pflanzen ohne Bakterien und ohne Pilze (ohne "Symbionten") verteidigen sich anders. Mit Symbionten wird die Verteidigung mit mehr Nährstoffen gestaltet, die ja durch die Symbionten auch vorhanden sind (26-45'').

Mineraldünger und die Auswirkungen: Pflanzen verzichten auf Pilze und Bakterien ("Symbionten")

Schädler: Eine Mineraldüngung ist eine direkte Düngung der Pflanze, und die Pflanze ändert ihr Verhalten: Sie stösst die Bakterien und Pilze ab, weil nun die Mineralien, die normalerweise nur mit Bakterien und Pilzen kommen, nun "von oben" durch den Menschen kommen. So kann die Pflanze die Abgabe von Zucker sparen. Bakterien und Pilze, die nur Zucker saugen, aber keine Mineralien geben, werden sowieso durch eine Zuckerblockade abgewehrt (27'40''). Mineraldünger bewirkt also, dass die Pflanze auf die Zusammenarbeit mit Bakterien und Pilzen ("Symbionten") verzichtet (27'55'').

Normandie: Der Bio-Permakultur-Bauernhof "Bec Hellouin"

Der Bio-Permakultur-Hof Bec Hellouin in der Normandie: Die Permakultur verzichtet auf Mineraldünger und Landmaschinen

In Frankreich wird in der Normandie seit 2003 der erfolgreichste Biohof "Bec Hellouin" betrieben, und zwar mit Permakultur, also ohne Dünger und ohne Erdölprodukte (28'13''). Die Kunst ist es, "von wenig Land viel zu ernten" (28'37''). Es sind 1400m2 Land an einem Bach, mit 70 Gemüsesorten (29'7''). Die verschiedenen Pflanzen ziehen verschiedene Insekten an, Nützlinge und Schädlinge sind im Gleichgewicht, seltene Vögel kommen zurück, wilde Erdhummeln sind die Bestäuber, Bienen nicht (29'14''). Die Permakultur bestimmt den Verzicht auf Kunstdünger und Landmaschinen (29'34''). Die Beete sind hügelförmig angelegt und lassen sich maschinell auch nicht bearbeiten (29'40'').

Der
                          Permakultur-Bauernhof "Bec Hellouin"
                          in der Normandie 
Der Permakultur-Bauernhof "Bec Hellouin" in der Normandie
Charles Herve
                          Gruyer hat den Permakultur-Bauernhof "Bec
                          Hellouin" in der Normandie aufgebaut  Permakultur-Bauernhof "Bec
                          Hellouin" in der Normandie, der Anbau
                          erfolgt auf Minifeldern mit jeglicher
                          Vielfalt
Charles Herve Gruyer hat den Permakultur-Bauernhof "Bec Hellouin" in der Normandie aufgebaut - Permakultur-Bauernhof "Bec Hellouin" in der Normandie, der Anbau erfolgt auf Minifeldern mit jeglicher Vielfalt

Der Bio-Permakultur-Hof Bec Hellouin in der Normandie: Hügelförmige Beete, Gemüse und hohe Pflanzen, Ertrag 50 Euro pro m2

Charles Hervé-Gruyer vom Biohof Bec Hellouin erklärt: Man macht ein hügelförmiges Beet, das dicht bepflanzt wird, Gemüse abwechselnd mit hohen Pflanzen, "so entsteht eine Pflanzengemeinschaft" (29'50''). Der Boden ist voller Wurzeln, jeder Boden bekommt sein "Mikroklima" (29'59''). Die hohe Wurzeldichte verhindert die Erosion bei Regen (30'3''). Ein solcher Boden ist voller Leben mit Regenwürmern, Bakterien, Pilze (30'8''). Mit jeder Ernte wird der Boden auf diese Weise immer fruchtbarer (30'17''). Ein Prinzip der vielfältigen Landwirtschaft ist das "Mandala-Feld" aus Asien (30'27''). Dabei sollten alle Beete optimal zur Sonne ausgerichtet sein (30'35''). So kommt ein Ertrag von 55 Euro pro m2 zustande (30'48''). Das ist fast das Zehnfache des Ertrags auf einem konventionellen Traktor-Landmaschinen-Hof (30'56'').

Permakultur-Hof "Bec
                        Hellouin" (Normandie), in ein Hügelbeet
                        werden Setzlinge gesetzt 01  Permakultur-Hof "Bec Hellouin"
                          (Normandie), in ein Hügelbeet werden Setzlinge
                          gesetzt 02, Gesamtansicht 
Permakultur-Hof "Bec Hellouin" (Normandie), in ein Hügelbeet werden Setzlinge gesetzt 01, 02Permakultur-Hof "Bec Hellouin"
                          (Normandie), Charles Herve Gruyer erklärt das
                          Hügelbeet, Schema
Permakultur-Hof "Bec Hellouin" (Normandie), Charles Herve Gruyer erklärt das Hügelbeet, Schema

Manche kleinen Felder sind im Mandalarad angeordnet. Die Idee hat Gruyer aus Asien mitgebracht:

Permakultur-Hof "Bec Hellouin",
                          ein Hügelbeet mit Kohl  Permakultur-Hof "Bec Hellouin",
                          Hügelbeete im Mandalafeld 01  Permakultur-Hof "Bec Hellouin",
                          Hügelbeete im Mandalafeld 02
Permakultur-Hof "Bec Hellouin", ein Hügelbeet mit Kohl - Permakultur-Hof "Bec Hellouin", Hügelbeete im Mandalafeld 01, 02
Permakultur-Hof "Bec
                          Hellouin", Hügelbeete im Mandalafeld,
                          Luftaufnahme
Permakultur-Hof "Bec Hellouin", Hügelbeete im Mandalafeld, Luftaufnahme

Der Bio-Permakultur-Hof Bec Hellouin in der Normandie: Die Pflanzen sind widerstandsfähiger, keine Kosten für Pestizide, Dünger, Maschinen, keine künstliche Bewässerung notwendig, kaum Risiken oder Ausfälle durch Wetter oder Schädlinge

Das Landwirtschaftsministerium in Paris bestätigt, dass auf dem Biohof in der Normandie 3 bis 4x mehr Gemüse pro m2 wächst als in einem konventionellen Beet - und alles ohne Kosten für Pestizide oder Maschinen (31'20''). Der Bio-Permakultur-Bauernhof Bec Hellouin ist extrem effizient, weil ohne Pestizide, ohne Maschinen, ohne Kunstdünger und ohne künstliche Bewässerung kaum Betriebskosten anfallen. Dafür muss man ein paar Leute einstellen, das ist alles (31'39''). Ausserdem werden die Beete mit hofeigenem Mulch angereichert und geschützt (31'46'').

Permakultur-Hof "Bec
                          Hellouin": Mulch wird auf die Hügelbeete
                          gelegt  Der
                            Bio-Permakultur-Bauernhof "Bec
                            Hellouin" in der Normandie,
                            Luftaufnahme
Permakultur-Hof "Bec Hellouin": Mulch wird auf die Hügelbeete gelegt - Der Bio-Permakultur-Bauernhof "Bec Hellouin" in der Normandie, Luftaufnahme

François Léger vom Nationalen Landwirtschaftlichen Forschungsinstitut Paris (Institut National de la Recherche Agronomique): Wer clever ist und alle Faktoren der Natur berücksichtigt und ausnützt, dann produziert man dieselbe Menge, aber mit niedrigeren Produktionskosten, weil die Pflanzen widerstandsfähiger sind (32'2''), und die Risiken und Ausfälle durch Wetter und Schädlinge sind ausserdem kleiner (32'6''). So arbeitet der Bio-Permakultur-Hof viel kostengünstiger (32'11'').

Das Landwirtschaftliche
                          Untersuchungsinstitut in Paris, die
                          Versuchspflanzen auf der Dachterrasse  François Léger
                          vom Landwirtschaftlichen Forschungsinstitut
                          Paris 
Das Landwirtschaftliche Untersuchungsinstitut in Paris, die Versuchspflanzen auf der Dachterrasse -- François Léger vom Landwirtschaftlichen Forschungsinstitut Paris

Die Frage ist, ob diese Bio-Permakultur-Landwirtschaft auch auf grossen Flächen angewendet werden kann (32'24'').

Ausserdem fördert die Bio-Permakultur die Artenvielfalt (32'27'').

Bio-Permakultur im grossen Massstab müsste funktionieren

Dr.
                              Martin Schädler

Martin Schädler: Die Prinzipien müssten auch in grossem Massstab anwendbar sein (32'35''). Geschlossene Kreisläufe und Mischkultur ist alles machbar, auch die Selbstregulation mit Schädlingen-Nützlingen (Räuber-Beute-Systeme) die Bestäubung sollten im grossen Massstab eigentlich sogar besser laufen als im kleinen Massstab (32'50''). Wie es sich ökonomisch auswirkt, muss man ausprobieren, weil Maschinen auf grossen Flächen effizienter sind (33'0''). Allgemein muss der Bauer für die Permakultur einen intelligenten, kombinatorischen Kopf haben, ist nicht so stur wie das Regelwerk der konventionellen Landwirtschaft (33'6''). Also die Bauern sollen es ausprobieren, zuerst im kleinen Rahmen, und dann auf dem grossen Feld (33'14'').

Gartenbau mit Werner Ollig

Werner Ollig, Portrait 
Werner Ollig, Portrait

Die Bodenprobe im Garten - Aussähen von Grosspflanzen, deren Wurzeln den Boden auflockern

Werner Olig, Leiter der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, Vizepräsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft: Hausbesitzer haben oft ihre Vorgärten zu Parkplätzen gemacht, komplett zugebaut, oder mit Kies zugeschüttet mit einer Folie im Boden, damit kein Unkraut von unten kommen kann (34'13''). Es kann also jeder Hausbesitzer mit einem gepflegten Vorgarten zu mehr Insekten und Vögeln beitragen (34'55''). Gartenbau-Tipps: Bei Boden, wo nichts wächst, haben die Leute keine Ahnung, was ein Boden ist. Eine Bodenprobe im Labor bringt Aufklärung, sollte man alle 3 bis 5 Jahre machen (36'51''). Wenn kein Humus in der Erde ist, wächst auch nichts (37'14''). Nährstoffmangel ist nicht die Ursache, sondern der fehlende Humusanteil, im Garten sollte er 4 bis 6% betragen (37'57''). Ausserdem fehlt die "Gründüngung": Klee, Raps, Sonnenblumenkerne oder Fazilia aussähen (38'9''). Diese Pflanzen wachsen mit, kann man nach dem Ausblühen abschneiden und als Mull auflegen (38'13''). So wird Humus aufgebaut, werden Nährstoffe angereichert, die Wurzeln lockern den Boden auf, und Unkraut wird verdrängt (38'22''). Bei der Bodenprobe werden u.a. der pH-Wert gemessen, Phosphor, Kalium und Magnesium gemessen, und der Humusgehalt (39'2'').

Werner Ollig
                          beklagt: In D werden viele Vorgärten zu
                          Parkplätzen  Werner Ollig mit Gründüngung  Werner Ollig präsentiert zwei
                          Bodenproben: Sandboden und Gartenboden
Werner Ollig beklagt: In D werden viele Vorgärten zu Parkplätzen - Werner Ollig mit Gründüngung - Werner Ollig präsentiert zwei Bodenproben: Sandboden und Gartenboden

Sandboden - Gartenboden - Kompost

Sandboden ist hellbraun und in der Tiefe rötlich, wenn man ihn zerreibt, bleiben Sandkörner übrig, schmirgelt (39'51''). Der Humusgehalt von Sandböden ist niedrig bei 1,5% (40'3''). Dunkelbrauner Erdboden enthält dagegen viel Humus, 5 bis 6% Humus (40'27''). Kompostdüngung ist in der Regel 3 Liter Kompost pro Jahr (41'31''), bei Sandöden 5 Liter Kompost pro Jahr (41'40''). Den Kompost auftragen und einarbeiten, damit die Milliarden Mikroorganismen im Boden arbeiten und ihn verbessern können (41'52''). Kompost entsteht durch Laub, Blätter, Äste, Gemüse, Gemüseblätter, Kartoffelschalen etc. (42'24''). Kompost speichert auch CO2 (43'22'').

Gartenbau im Amazonasbecken mit dem Holzkohlen-Humus "Terra Preta"

Amazonas-Urwald mit
                        Flüssen (Amazonas-Fluss?)
Amazonas-Urwald mit Flüssen (Amazonas-Fluss?)

Humusrezept aus dem Amazonasbecken: Terra Preta "Schwarze Erde": Holkohle+Dung+Küchenabfälle

Ureinwohner im Amazonas haben ein spezielles Humusrezept, "schwarze Erde" (portugiesisch: "Terra Preta"). Die Mischung besteht aus Holzkohle, Dung und Küchenabfällen (44'19''). Die Schichten wurden z.T. meterdick aufgetragen (44'26''). Die Holzkohle in der "schwarzen Erde" speichert viel Wasser und Nährstoffe (44'30''). Die "schwarze Erde" ist wahrscheinlich der fruchtbarste Ackerboden der Welt (44'38'').

Amazonasbecken: Komposterde mit
                        Holzkohle "Terra Preta"
                        (portugiesisch: Schwarze Erde)  Amazonasbecken: Die Humusschicht mit Terra
                        Preta ist teilweise meterdick
Amazonasbecken: Komposterde mit Holzkohle "Terra Preta" (portugiesisch: Schwarze Erde) - Die Humusschicht mit Terra Preta ist teilweise meterdick

In D wird die "schwarze Erde" analysiert und nachgemacht: Holzkohle, Grünschnitt und Gärreste einer Biogasanlage, die Masse wird mit Bakterien und Pilzen angereichert und 2 Wochen gelagert, dann auf Beete ausgebracht (45'8''). Gemüse wie Rote Beete werden riesig und schmecken ausgezeichnet, Zucchetti werden bis zu 4mal so gross wie normal (45'23''). Also, das ist ein Super-Dünger (45'30''), ist ein sehr guter Torf-Ersatz (46'6'').

Untersuchung der Terra Preta am
                          Henstbacher Hof: Bestandteil Holzkohle  Untersuchung der Terra Preta am
                          Henstbacher Hof: Bestandteil Grünschnitt  Untersuchung der Terra
                          Preta am Henstbacher Hof: Bestandteil Reste
                          aus Biogasanlage
Untersuchung der Terra Preta am Henstbacher Hof: Bestandteile Holzkohle+Grünschnitt+Überreste aus einer Biogasanlage

Hengstbacher
                          Hof: Die neue Terra Preta wird 2 Wochen
                          ausgelegt  Hengstbacher Hof
                          mit Terra Preta: Riesengemüse Rote Beete  Hengstbacher Hof
                          mit Terra Preta: Riesengemüse Zucchetti
Hengstbacher Hof: Die neue Terra Preta wird 2 Wochen ausgelegt - Riesengemüse Rote Beete und Zucchetti

Das Mulchen ist wichtig

Werner Ollig,
                            Portrait 
Werner Ollig, Portrait


Mulchen ist wichtig, spart 3 bis 5x wässern (46'41''). Der Mulch verhindert die Wasserverdunstung, verhindert die Austrocknung, man kann viel Wasser sparen, und der Mulch sind wieder Nährstoffe, die dem Boden zugeführt werden, z.B. Rasenschnitt (46'57''). So spart man sich die Entsorgung des Rasenschnitts UND das Giessen (47'39''). Man kann den Rasenschnitt auch auf der Rasenfläche gleich liegenlassen, so wird der Boden fruchtbarer und trocknet kaum aus (48'9'').

Natürlicher Pflanzenschutz: Kompost macht die Pflanzen widerstandsfähiger - natürliche Stärkungsmittel (z.B. Sud von Brennnesseln) - schädlingsresistente Sorten pflanzen

Kompost stärkt die Pflanzen und macht sie weniger anfällig. Natürliche Stärkungsmittel schützen zusätzlich. Ausserdem kann man schädlingsresistente Sorten anbauen. Dann geht das Gärtnern ganz OHNE Pestizide (48'47''). Spezielle Nützlingspflanzen sind z.B. die Brennnessel, wo viele Nützlinge leben (49'10''). Mit Brennnesseln kann man einen Sud machen, ist ein toller Dünger, stärkt die Pflanzen mit viel Silizium (49'19''). Damit hat man das Pflanzenstärkungsmittel selbst hergestellt (49'27'').

Gartenbau ohne Holzschutzmittel

Holzschutzmittel sollte nie in Bodenkontakt kommen. Holzschutzmittel kann man mit resistenten Holzarten vermeiden, Edelkastanie z.B. [oder Eiche]. (50'38'')

Comic "Rudi Regenwurm"

Gartenbau mit Regenwürmern - Buch von Charles Darwin "Der Regenwurm"

Comic
                          "Rudi Regenwurm"  Comic: Auf 1 m2 befinden
                          sich bis zu 400 Regenwürmer  Comic:
                          Regenwürmer ziehen Laub nach unten in den
                          Boden hinein
Comic "Rudi Regenwurm" - Comic: Auf 1 m2 befinden sich bis zu 400 Regenwürmer - Comic: Regenwürmer ziehen Laub nach unten in den Boden hinein

Regenwürmer: In gesunder Erde sind es bis zu 100 Regenwürmer pro m2 (51'8''). Regenwürmer graben Kanäle, fressen Pflanzenreste, und die Ausscheidungen sind an der Erdoberfläche und sind neuer Humus (51'24''). Saure Erde wird neutralisiert, die Gänge lockern den Boden auf und belüften ihn (51'32''). Den Wert von Regenwürmern wurde erst 1881 von Charles Darwin erkannt mit dem Buch "Der Regenwurm". Regenwürmer sind Stollenbauer, graben mehrere Meter tief, so dass Böden mehr Regenwasser aufnehmen können (52'25''). Bei Regen flüchten die Regenwürmer dann nach oben, sonst würden sie beim Volllaufen der Stollen ersticken (52'32''). Regenwürmer kann man nicht zerteilen, es lebt nur der vordere Teil weiter (52'51''). Regenwürmer werden über 8 Jahre alt (53'5''). Ollig: Unter Grasboden fühlen sich Regenwürmer am wohlsten, deswegen gibt es unter Grasböden am meisten Regenwürmer (53'25'').

Comic: Regenwurm-Tunnelsystem mit
                          Häufchen an der Oberfläche für besten, neuen
                          Humus  Charles Darwin
                          untersuchte Regenwürmer und schrieb 1881 ein
                          Buch "Der Regenwurm" 
Comic: Regenwurm-Tunnelsystem mit Häufchen an der Oberfläche für besten, neuen Humus - Charles Darwin untersuchte Regenwürmer und schrieb 1881 ein Buch "Der Regenwurm"
Comic:
                          Regenwürmer sind Stollenbauer für die
                          Belüftung des Bodens und um Regenwasser
                          aufzunehmen  Humuserde mit einem Regenwurm
Comic: Regenwürmer sind Stollenbauer für die Belüftung des Bodens und um Regenwasser aufzunehmen - Humuserde mit einem Regenwurm

Gartenbau als Antidepressivum

Neue Naturmedizin mit Erde: Antidepressive Wirkung im Gartenbau

Wenn Leute oder Bauern im Garten oder auf Feldern in der Erde zu wühlen, provoziert das die Aufnahme von Mineralien und bestimmten Bakterienarten, die durch die Haut oder durch die Atmung eingenommen werden, und die Wirkung ist wie bestimmte Antidepressiva, ohne oder nur mit positiven Nebenwirkungen (54'28''). Wer also mit blossen Händen im Garten arbeitet, bei dem wirkt es stark, wenn man mit Gummihandschuhen im Garten arbeitet, kommt die Wirkung nur durch die Atmung (54'43''). Gartenarbeit ist wie eine Mineralstoff-Antidepressivum-Kur (55'3''). Kompost ist auch für Balkontöpfe (55'43'').

Der Balkongarten

Auf dem Balkon kann man z.B. Küchenkräuter, Minze, Erdbeeren, kleine Johannisbeeren oder Mini-Apfelbäume wachsen lassen, das ist wie ein Naschgarten (56'25''). Regenwürmer füttert man mit organischem Material (56'50''). Insekten und Vögel kommen mit blühenden Gärten (56'53'').

Gartenbau: Mulch, Mischkultur, Gründüngung

Also mit Mulchen, Mischkultur und Gründüngung hat man schon viel erreicht (57'52'').

========

Netzfrauen online, Logo

23.7.2018: Indien mit Bio-Landwirtschaft - Bayer und Monsanto braucht es NICHT, und die Menschen können wieder gesund leben OHNE Krebs
Indien macht es vor – Ökologischer Landbau statt BayerMonsanto! – INDIA: Organic farming instead of Bayer Monsanto!
https://netzfrauen.org/2018/07/23/organic-2/

Telangana village agriculture…. Village women’s singing song

Der Artikel:

<Man sollte diesen Bauern in Indien den Welternährungspreis zuteil werden lassen und nicht Monsanto und Co, denn dass es auch anders geht, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Im März 2014 warnte der Weltklimarat IPCC, dass die Lebensmittelversorgung der Welt gefährdet sei. Und es ist kein Witz, oder wie man heute sagt FAKENEWS, dass 2013 ausgerechnet Monsanto und Syngenta den Welternährungspreis erhielten. Und 2014 erhielt ausgerechnet ein Inder den Preis für genmanipulierten Weizen. Dass in Indien sich bereits Hundertausende nach der sogenannten „Grünen Revolution“ auf Grund der Versklavung das Leben nahmen, sollte bekannt sein.  Armut und Selbstmorde von Landwirten waren und sind die Folge von genmanipuliertem Saatgut, mit im Schlepptau all die gefährlichen Pestizide wie zum Beispiel Glyphosat.

Ein Dorf in Indien hat die Armut und Selbstmorde von Landwirten durch organische Landwirtschaft besiegt. Die  Verschuldung und Selbstmorde von Landwirten waren verbreitet, aber das ist jetzt vorbei. Durch die Umstellung auf bio-dynamischen Anbau wurden die kargen Äcker von Enabavi wieder grün.

[Indien: Bayer und Monsanto mit Genpflanzen brachten in Indien Tod und Verderben: Ernten -50%, Grundwasser verschwand, Artenvielfalt schwindet]

Wenn wir über die indische Landwirtschaft sprechen, erinnern wir uns an die vielen Selbstmorde der Bauern, nachdem die Grüne Revolution in Indien Einzug gehalten hatte. Über die Grüne Revolution haben wir schon oft berichtet. Sie ist nicht umweltfreundlich und somit auch nicht nachhaltig. Ernteerträge sinken um die Hälfte. Mehr Dünger garantiert nicht mehr höhere Erträge. Die Grundwasservorkommen schwinden und die biologische Vielfalt hat extrem gelitten. Nirgends wird es deutlicher als in Indien.

2014 ging der Welternährungspreis ebenfalls an die Gentechnik, wie alle die Jahre vorher und auch zukünftig, diesmal war es der genmanipulierte Weizen. Der World Food Prize ging 2014 an den Pflanzenforscher Sanjaya Rajaram. Er wurde 1943 in Varanasi, Indien, geboren. Zusammenhänge: Bill Gates, Norman Borlaug, CIMMYT und Dr. Sanjaya Rajaram finden Sie hier: USA-Welternährungspreis 2014 mit Gift und Genen! 

Ausgerechnet ein Inder war es, der die Kleinbauern in Indien in die Armut stürzte. Rajaram züchtete am CIMMYT (Internationalen Mais-und Weizenforschungszentrum) Brotweizen und dies seit drei Jahrzehnten. Diese werden auf rund 58 Millionen Hektar weltweit und rund 8 Millionen Hektar in Indien angebaut. Durch die Verwendung von mehreren Genen erhoffte man sich eine dauerhafte Resistenz gegen Rost, der als eine der gefährlichsten Weizenkrankheiten weltweit gilt. Aber auch andere Krankheiten sollten durch die Genmanipulation verhindert werden.

[Gen-Saatgut ist teurer, bringt aber weniger Ertrag]

Heute wissen wir, dass die Natur zurückkehrt: Immer mehr Farmer kehren GMO den Rücken – Hinter dem Monsanto-Deal mehren sich Zweifel an der GMO-Revolution. Auch Landwirte aus den USA überdenken den Gebrauch von biotechnischen Saaten, weil deren hohe Preise immer schwerer nachzuvollziehen sind angesichts der mickrigen Erträge der gegenwärtigen Landwirtschaft. Doch nicht nur Weizen, oder Mais, sondern auch Baumwolle.

[Burkina Faso wirft gie Gen-Baumwolle raus]

War Ihnen bekannt, dass 85 Prozent aller Baumwolle, die weltweit angepflanzt wird, genmanipuliert ist? Keine andere Nutzpflanze wird so stark mit Pestiziden, Düngemitteln, Wuchsstoffen und Entlaubungsmitteln behandelt wie Baumwolle. Auf Grund der schlechten Erträge hat Burkina Faso die genanipulierte Baumwolle gestoppt: Aus für genmanipulierte Baumwolle von Monsanto – zurück zur Natur !

Auch in Indien versprachen die Konzerne wie Monsanto, dass die Grüne Revolution einen technologischen Durchbruch bringen würde. Doch der Erfolg der ertragreichen Sorten, die mit chemischen Düngemitteln und Pestiziden behandelt werden mussten, war nur von kurzer Dauer. Das Leid aber hält bis heute an.

Die Lösung liegt auf der Hand: Sie bauen ein nachhaltiges Agrobusiness auf

[Indiens Baumwollregionen leiden unter Krebs wegen Pestiziden - Landdegradierung und Verwüstung (Desertifikation)]

Laut food.ndtv.com wurde die Malwa-Region in Punjab als „Krebsgürtel“ Indiens bezeichnet. Die ungewöhnlich hohe Inzidenz von Krebsfällen wurde mit dem übermäßigen Einsatz von Pestiziden durch Baumwollbauern in Verbindung gebracht. In ihrem fünften nationalen Bericht über Desertifikation, Landdegradation und Dürre, der 2015 veröffentlicht wurde, hat die Regierung dies zugegeben. Landdegradierung ist ein großes Umweltproblem für das Land. Es zeigt sich, dass ein Drittel des Bodens Indiens degradiert ist, während 25 Prozent der Landflächen der Desertifikation ausgesetzt sind, was die Produktivität und Ernährungssicherheit von Millionen von Menschen im ganzen Land beeinträchtigt hat.

„Der kontinuierliche Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden raubt den Pflanzen die Stärke und macht sie dadurch anfälliger für Krankheiten. Wir lassen die Natur arbeiten und kultivieren den Boden für stetiges Wachstum. Die Ergebnisse können anfangs stockend sein, aber denken Sie daran, dass Sie lange ernten werden,“ so die Macher des Ökologischen Landbaus in dieser betroffenen Region.

„Wir wollen Bauern dazu bringen, solche Praktiken zu übernehmen und zu den Grundlagen zurückzukehren. Dies wird dazu beitragen, die drohende Belastung durch den Kauf von hochpreisigen Chemikalien zu verringern und gleichzeitig die Vitalität der  Erde zu erhöhen.“

Auch die folgende Story zeigt, wie man Armut und Selbstmorde durch ökologische Landwirtschaft besiegt.

[Telangana: Bio-Landwirtschaft bringt den Bauern ihre Gesundheit zurück - Böden sind wieder normal - normale Erträge]

So verbannte dieses Dorf in Telangana Armut und Selbstmorde von Landwirten durch organische Landwirtschaft.

Verschuldung und Selbstmorde von Landwirten waren verbreitet, aber das ist vorbei

Durch die organische Landwirtschaft haben die Landwirte keine Gesundheitsprobleme mehr!

Durch die Umstellung auf organische Landwirtschaft hat ein Dorf in Telangana seine kargen Böden in üppige grüne Farmen verwandelt, die unsäglichen Selbstmorde von Farmern und die Gesundheitsprobleme überwunden und die Erträge der einzelnen Betriebe gesteigert.

Von Chithra Ajith*, Warangal, Telangana

Es gab eine Zeit, da Enabavi nur eines von vielen verarmten Dörfern auf der unfruchtbaren Ebene von Warangal im indischen Bundesstaat Telangana war. Seine Landwirte waren frustriert und einige begingen Selbstmord, um Verschuldung und Elend zu entfliehen. Aber das kleine Dorf mit seinen 52 Haushalten gab nicht auf und schloss sich zusammen, um sein Schicksal zu verändern.

Im Jahr 2006 schrieb es Geschichte, als es das erste Dorf in Telangana wurde, das vollkommen biologisch und gänzlich ohne [chemische] Pestizide, [chemischen] Dünger und genmanipulierte Pflanzen arbeitet. Seitdem haben Tausende Enabavi besucht, um sich von seinem nachhaltigen Lebensstil inspirieren zu lassen, was durch einen Auftritt in Sathyameva Jayathe gekrönt wurde, einer beliebten Fernseh-Talkshow, die durch den Filmstar Aamir Khan betrieben wird.

Man überquert karge Felder, geht an riesigen Entkörnungsmühlen für Baumwolle und an überfüllten Baumwollmärkten an staubigen Straßen vorbei und sieht [plötzlich] grasende Schafe und Kühe, grüne Felder und Ochsenkarren, die das Bild eines typischen Dorfes zeigen. Die Dorfbewohner rangen mit vielen Problemen, bevor sie sich auf ihre Reise zu einer bio-dynamischen Oase begaben. Wachsende Betriebskosten und niedrige Erträge, zunehmende Selbstmorde und Gesundheitsprobleme brachten die Dorfbewohner dazu, sich auf alte Verfahrensweisen zu besinnen. Sie entschieden sich dafür, Chemikalien zu vermeiden und [stattdessen] den bio-dynamischen Anbau zu praktizieren. Diese Veränderung brachte viele positive Veränderungen mit sich.

Viele Probleme, eine [einzige] Lösung

Die Bäuerinnen und Bauern, die mit dem Ausbringen der Chemikalien betraut waren, litten verbreitet unter Hauterkrankungen. „Frauen, die während der ersten Monate ihrer Schwangerschaften auf den Feldern arbeiteten, wenn chemische Pestizide und Dünger ausgebracht wurden, erlitten Fehlgeburten“, teilte Ponnam Padma, die selbst drei Fehlgeburten hatte, VillageSquare.in mit. Zusätzlich klagten Landwirte über Atemprobleme, Kopfschmerzen und Benommenheit. Was aber den Dorfbewohnern am meisten zusetzte, waren die Selbstmorde. Ernteverluste und daraus resultierende wachsende Verschuldung trieb viele Farmer in den Selbstmord. Dies verschlimmerte die finanziellen Probleme der Hinterbliebenen.

Durch die Umstellung auf bio-dynamischen Anbau wurden die kargen Äcker von Enabavi grün, dank der Initiative des Dorfältesten Ponnam Mallaya (Foto von Chithra Ajith)

Ponnam Mallaya, der Dorfvorsteher, hatte zu Beratungen im Dorf gerufen. Die Dorfbewohner fühlten bereits eine Einigkeit ohne [nennenswerte] Konflikte, und zwar in ihrer ganzen Gemeinde. Sie kamen zusammen, um eine Lösung für ihre Probleme zu finden.

Organisationen wie Centre for Sustainable Agriculture (CSA) und Centre for Rural Operations and Programs Society (CROPS) ermutigten sie dazu, Enabavi in ein chemiefreies Dorf zu verwandeln. Die Dorfbewohner entschieden sich für Bio-Landbau.

Diese Entscheidung wurde nicht an einem einzigen Tag getroffen. Die Dörfler zögerten. Sie brauchten eine lange Zeit, um diese Idee anzunehmen. Ein Landwirt erinnert sich an die Fragen, die sie [damals] beschäftigten. „Wird Bio-Landbau gute Erträge bringen? Wird er unsere Gesundheitsprobleme lösen? Wird er unsere Schuldenlast verringern?“

Nachdem Experten von CSA und CROPS ihre Zweifel ausgeräumt hatten, stimmten sie darin überein, den Einsatz von Chemie aufzugeben.

Vielfacher Lohn

Die meisten der Dorfbewohner sind Farmer und besitzen jeweils nur wenige Morgen Land. Die 52 Familien arbeiteten hart auf ihren [insgesamt] 272 Morgen Land. Sie wechselten zu traditionellem Saatgut, natürlichen Pestiziden und natürlichem Dünger. Ebenso gewann das Vieh wieder seine [frühere] Bedeutung. Eine private Molkerei sammelt die überschüssige Milch der circa fünf Kühe, die jede Familie hat. Dies steigerte das Einkommen.

Die Landwirte kompostieren inzwischen organische Abfälle und bereiten Dünger aus Kuhfladen zu. Sie stellen Pestizide aus Knoblauch, grünem Chili, Neem und anderem organischen Material her. Eine biologische Ackerbegrenzung durch Ringelblumen und stark duftende Blumen hält schädliche Insekten fern. Sogar die aus Kuhställen ausgewaschene Gülle wird als Dünger verwendet. „Früher mussten wir für die chemischen Dünger 3.500 Rupien (44,78 ¤) pro Morgen bezahlen. Organischer Dünger kostet nur 600 Rupien (6,40 ¤)“, teilte Ponnam Padma VillageSquare.in mit.

Früher hatte das Dorf einen einzigen Teich. Die Farmer arbeiteten auf dem Feld, wenn Wasser verfügbar war. Die meisten hatten [nur] eine einzige Baumwollernte. In der übrigen Zeit lag das Land brach. Bei der Umstellung auf Bio suchten sie den Rat von Experten, wie sie ihre Wasservorräte besser verwalten konnten. Sie bohrten 26 Rohrbrunnen und 11 offene Quellen. Ebenso fingen sie das Regenwasser auf.

Weiser Umgang mit Wasser

Umsichtiger Einsatz von Wasser machte aus ihrem kargem Land grüne Felder mit Baumwolle, Gemüse und Hülsenfrüchten. Sie bauten mehrere verschiedene Ackerfrüchte an und dies in rotierender Weise. Sie gaben BT-Baumwolle (genmanipuliert) auf. Da ihre Böden hervorragend für Baumwolle geeignet sind, erleben die Dorfbewohner eine gute Nachfrage ihrer Bio-Baumwolle. „Käufer kommen zu uns, um sicherzugehen, dass sie die wünschte Menge bekommen.“

„Sogar die Kühe, die Blätter der BT-Baumwolle gefressen hatten, wurden krank“, sagt ein Dorfbewohner. Inzwischen hat das Dorf fast keine Gesundheitsprobleme mehr, es kommen keine Klagen mehr über Hauttrockenheit, Jucken und Hautablösungen. Die Farmer haben Selbsthilfegruppen gegründet, um Saatgut zu teilen und die Erlöse für ihre Ernteerträge paritätisch zu aufzuteilen. Sie verkaufen ihre Produkte mittels einer Marketingfirma unter der Bezeichnung „Sahaja Ahara“, was „natürliche Lebensmittel“ bedeutet. „Seit 2006 hält Enabavi die Position als vollkommen biologisches Dorf unter landwirtschaftlichen Kriterien“, teilt G. V. Ramanjaneyalu, leitender Direktor des CSA VillageSquare.in mit. Enabavis Erzeugnisse sind sehr gefragt auf dem Markt, weil sie biologisch sind.

Chitra Ajith ist Journalist in Kozkikode, Kerala. Dieser Artikel wurde zum ersten Mal in VillageSquare.in veröffentlicht, einer Plattform des öffentlichen Interesses, das sich auf das ländliche Indien fokussiert.

Telangana village agriculture…. Village women’s singing song

How This Telangana Village Banished Poverty And Farmer Suicides Through Organic Farming

========

4.8.2018: "USA" mit Raubbau in der Landwirtschaft seit der Beseitigung des Prärie-Grases

von Kommunikationspartner R.J., Schweden

<die USA hatten in den dreissigern schon den Öko-Zusammenbruch per Beseitigung des Prärie-Grases - ähnl. UDSSR per gescheiterten Anbauprojekten (wie Grossbritannien lang vorher per Wald-Beseitigung und noch mehr vorher das Römerreich hin zur Macchie anstatt Pinienwald wie vorher, in England bzw. Grossbritanniem wird ja nun vielfach neue Aufforstung betrieben).>


Landwirtschaftsmaschinen OHNE SINN!

von Kommunikationspartner R.J., Schweden

<was man per youtube an Landmaschinen sehen kann ist ungeheuerlich: Traktoren mit Rädern von 2m Höhe - vierfach bereift und vorne zweifach.
Motor mit vielen hundert PS.
Mir schien das was ich bisher kenn schon untuemlich genug. Hat sich ausgewachsen (ich kenn noch, dass Kuehe eingespannt waren!).
Grad in dem USA, dann europ. Grossbetrieben scheint das mit BIGFOOTS normal geworden zu sein.
Wie das Abholzen von Bäumen im Wald mit riesigen Ketten. Das kann doch nicht wahr sein!
Und als ich mich hier mal in die landwirtschaftliche Pampa verirrt hab: da ist kein Herauskommen mehr, wenn man mal vom maschinengerechten Weg abgebogen ist.
Man befindet sich in der Acker-'Wueste'.
Ich war entsetzt.
Normalerweise kommt da kein Mensch hin.
Nicht zu fassen, wie agrarindustriell die Landschaft ausserhalb der Stadt umgemodelt worden ist. Dann Vergnuegnungszentren drin.
Nur per Auto und Touristenbus erreichbar.>

Schlussfolgerung: Industrialisierung mit Ldw-Maschinen macht die Landwirtschaft kaputt!!!

von Michael Palomino

<Die sinnvolle Bio-Permakultur-Landwirtschaft braucht KEINE einzige Maschine, die Tricks gehen alle OHNE Maschine.

Lustig, wie die Industrialisierung Ldw-Maschinen propagiert, um die Ldw. KAPUTTZUMACHEN!!!>

========

<<        >>

Teilen:

Facebook







Fotoquellen

20 minuten online, Logo  Planet Wissen,
            Logo  Schweizer Fernsehen online,
            Logo  Netzfrauen online, Logo  Sputnik Ticker
            online, Logo  LikeMag online, Logo    Epoch Times online,
            Logo  Zeit zum
            Aufwachen online, Logo  Volksbetrug.net
            online, Logo 

^