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Sport: Der Vergleich zwischen Roger Federer und Boris Becker

Analyse von Michael Palomino (2009)

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Basler
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Die Zeitung "Die Welt" behauptete am 6.7.2009, Roger Federer sei "Jüngling" geblieben, nicht so Boris Becker

Roger
                          Federer mit Tennisball und Racket am
                          Jonglieren. Scheinbar hat er eine Freude am
                          Gleichgewicht Energien. Roger Federer mit Tennisball und Racket am Jonglieren. Scheinbar hat er eine Freude am Gleichgewicht Energien. Die Zeitung "Die Welt" behauptete, Federer sei "Jüngling" mit "schweizer Tugenden" geblieben und reklamiert, dass Federer immer "freundlich" sei, im Gegensatz zu Boris Becker. Die Zeitung "Die Welt" hat damit deutsche Journalisten-Vorurteile zum Ausdruck gebracht und war somit nicht sehr "freundlich"...

xx
Die Zeitung "Die
                                    Welt", das Logo. Zeitungen
                                    wollen, dass es auf der Welt viele
                                    Konflikte gibt, über die man
                                    berichten kann, um ihren Absatz zu
                                    steigern. Der Journalismus ist also
                                    eigentlich kein Dienst an der
                                    Welt...
Die Zeitung "Die Welt", das Logo. Zeitungen wollen, dass es auf der Welt viele Konflikte gibt, über die man berichten kann, um den Absatz der Zeitungen zu steigern. Der Journalismus ist also eigentlich nicht unbedingt ein Dienst an der Welt. Der ungerechtfertige Schmäh der "Welt" an Roger Federer ist ein Beispiel dafür. Die Kritik ist aus einem falschen Vergleich hergeleitet.

aus: www.bazonline.ch: Berliner Giftpfeile gegen Roger Federer; 8.7.2009;
http://bazonline.ch/sport/tennis/Berliner-Giftpfeile-gegen-Roger-Federer/story/21025372

<Von Alexander Kühn.

Die Zeitung «Die Welt» stört sich an den Schweizer Tugenden des Tennisstars aus dem Baselbiet.

Zwei Tennisgrössen: Aber Roger Federers Fangemeinde ist bedeutend grösser als jene von Boris Becker.

Wenige Tage nach Roger Federers 15. Grand-Slam-Triumph in Wimbledon melden sich schon die ersten Neider. «Zum Idol fehlen Roger Federer Ecken und Kanten», meckert die «Welt» [als Titelüberschrift!] aus dem deutschen Axel-Springer-Verlag. Federers Strahlkraft beschränke sich auf den Tenniscourt, als Person sei der geniale Baselbieter dagegen farblos.

«Irgendwie ist er eben auch der nette Jüngling von nebenan geblieben, der die Schweizer Tugenden ausserhalb seines Arbeitsplatzes allzu oft vorlebt: Konfliktscheue und Neutralität», steht weiter im Artikel, der für Tennisfans fast schon ketzerisch klingt.

Fans geben der Nummer 1 der Welt Recht

Die «Welt» kreidet Federer an, dass er sich stets freundlich benimmt und im Gegensatz zu Boris Becker kein Futter für die Sensationspresse liefert. Während Becker eine Affäre an die andere reihte und sich in der Wäschekammer eines Hotels mit einem Model vergnügte, gibt es im Leben Federers nur eine Frau: seine Gattin Mirka.

Auch wenn es den Nörglern der «Welt» nicht passt, die Fans goutieren diesen soliden Lebenswandel. Federer hat auf Facebook 2 773 438 Fans, der angeblich viel interessantere Becker nur 1737. (NEWS)>

Kommentar: Auch Boris hatte Familie
Es wäre gut, wenn die Zeitung "Die Welt" sich neutraler verhalten würde und nicht Klatsch, sondern Fakten und Analysen publizieren würde. Dann sieht man nämlich: Boris Becker hat mit Familie und zwei Kindern das Glück gehabt, aber er hat immer weiter nach noch mehr Glück gesucht. Nun, für die Klatsch- und Hetzpresse aus Deutschland ist es natürlich viel "interessanter", wenn jemand das seelische Gleichgewicht im Leben noch nicht gefunden hat. Deutschland könnte sich an Roger Federer ein Beispiel nehmen, denn wenn alle persönlich bescheiden und neutral wären wie er, dann gäbe es keine Kriege mehr. Das heisst: Roger Federer ist mit seinem Leben bisher ein Vorbild für die ganze Welt...

Boris Becker
                                imponierte als sportliches Vorbild im
                                Tennis unter anderem durch seinen
                                regelmässig angewandten Hechtsprung und
                                machte als Sportler auch immer einen
                                bescheidenen Eindruck. Im "Leben
                                danach" - nach der Sportlerkarriere
                                - blieb er dann aber bei seinen
                                "Hechtsprüngen" bzw. er muss
                                in seinem Leben nun viel zwischen seinen
                                Frauen und Kindern herumreisen und
                                weitere "Hechtsprünge"
                                leisten... Boris Becker imponierte als sportliches Vorbild im Tennis unter anderem durch seinen regelmässig angewandten Hechtsprung und machte als Sportler auch immer einen bescheidenen Eindruck. Im "Leben danach" - nach der Sportlerkarriere - blieb er dann aber bei seinen "Hechtsprüngen" bzw. er muss in seinem Leben nun viel zwischen seinen Frauen und Kindern herumreisen und weitere "Hechtsprünge" leisten...

Generell gesehen steht Roger Federer das Leben nach der Sportkarriere aber erst noch bevor. Und somit hat "Die Welt" zwei Lebensphasen zweier Tennisstars verglichen, die man eigentlich gar nicht vergleichen kann. Es handelt sich somit um einen falschen Vergleich, und der Artikel der "Welt" ist somit eine absolute journalistische Fehlleistung. Man sieht, dass Journalisten gerne Konflikte erfinden und dann die erfundenen Konflikte präsentieren, aber im Analysieren sind Journalisten leider oft sehr schwach. Die Zeitung "Die Welt" scheint konfliktgeil und geisteskrank. Roger Federer und Boris Becker aber ist viel Glück zu wünschen.

Michael Palomino, 8.7.2009


Der Artikel der "Welt" gegen Roger Federer von "Journalist" Jens Bierschwale

Man lese zur Orientierung den Hetzartikel der Zeitung "Die Welt" gegen Roger Federer. "Die Welt" hat von der Welt scheinbar nicht viel begriffen. Man kann ob der Kopflosigkeit des Welt-Journalisten Jens Bierschwale nur den Kopf schütteln. Bierschwale fordert von Federn "Grosstaten abseits der Tennisplätze". Vielleicht ist in dieser deutschen Diskussion auch einfach zu viel deutsches Bier im Spiel...

Die
                  Zeitung "Die Welt", das Logo. Zeitungen
                  wollen, dass es auf der Welt viele Konflikte gibt,
                  über die man berichten kann, um ihren Absatz zu
                  steigern. Der Journalismus ist also eigentlich kein
                  Dienst an der Welt...

<Tennis: Zum Idol fehlen Roger Federer Ecken und Kanten

aus: "Die Welt": 6.7.2009;
http://www.welt.de/sport/article4070303/Zum-Idol-fehlen-Roger-Federer-Ecken-und-Kanten.html

<Von Jens Bierschwale
6. Juli 2009, 18:04 Uhr

Er ist erst 27 Jahre alte, aber schon der erfolgreichste Tennisspieler der Welt. Roger Federer weiss auf dem Tennisplatz zu glänzen, aber abseits des Sports fehlt dem Schweizer das gewisse Etwas, um ein Idol zu sein. Er ist der nette Jüngling von nebenan geblieben – konfliktscheu und neutral.

Die wegweisende Erkenntnis entstand im Vereinsheim des All England Lawn Tennis Club. Wie ein verschüchterter kleiner Junge, der sich verlaufen hatte, wirkte Roger Federer inmitten der Helden seiner Kindheit. Er selbst mochte noch nicht so recht glauben, dass er all die Heroen sportlich nun jäh übertroffen hatte, weshalb die Bewunderung die eigene historische Tat bei weitem überstieg. „Ich dachte: Was mache ich hier? Was mache ich zwischen meinen eigenen Idolen“, sagte er nach dem Gruppenbild mit den Tennisgrössen Rod Laver, Pete Sampras und Björn Borg am Sonntagabend im Londoner Stadtteil Wimbledon.

Federer, 27 Jahre alt und seit dem 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6, 16:14 im Finale gegen den Amerikaner Andy Roddick erster Spieler mit 15 Grand-Slam-Erfolgen, wirkte die eigene Vita selbst in der Stunde des grössten Triumphes immer noch ein wenig fremd. Dabei liess allein die Lobhudelei vermuten, welch geschichtlich bedeutsamen Schritt der Schweizer mit seinem Sieg beim wichtigsten Rasenturnier der Welt vollzogen hatte. „Roger ist ein grosser Champion. Für mich ist er der Grösste“, sagte Sampras, der mit 14 Grand-Slam-Titeln sieben Jahre nach seinem Rücktritt nun die führende Position räumen muss.

Federer könne insgesamt vermutlich 18 oder sogar 19 Erfolge in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York erringen. „Er ist schliesslich erst 27“, sagte Sampras und fügte an: „Roger ist eine Legende.“ Der Australier Laver machte in Federer gar ein „Wunder auf zwei Beinen“ aus, das bei der zu erwartenden fortgesetzten Rekordjagd „zum Albtraum für Generationen“ werden könne.

Ein Genie, das derart umschwärmt wird und nun zum erfolgreichsten Spieler in einer der populärsten Sportarten aufgestiegen ist, sollte leicht auch den Sprung in die Riege der ganz Grossen schaffen. Er sollte in einem Atemzug genannt werden können mit Fussballidol Pele, Boxer Muhammad Ali oder Basketballlegende Michael Jordan. Doch noch befindet sich das Wunder im Wartestand, noch ist für Federer der Weg zum wahren Sportidol lang.

Keine Fehltritte

Der 1981 in Basel geborene Ausnahmespieler verrichtet seinen Job zwar mit einer fast beängstigenden Dominanz, doch die Strahlkraft erlischt ausserhalb der Tennisplätze dieser Welt recht schnell. Zum wahren Champion fehlen Federer Ecken und Kanten. Seine Perfektion auf dem Platz hat er auch auf sein Leben übertragen, wo etwa keine Beckerschen Fehltritte in Wäschekammern verbrieft sind oder andere gezeigte Schwächen für Sympathiewerte sorgen, weil sie den Fans bedeuten, dass da einer ist, der auch Fehler begeht und deshalb allzu menschlich wirkt.

Federer ist 27 Jahre alt und der erfolgreichste Tennisspieler der Welt. Aber irgendwie ist er eben auch der nette Jüngling von nebenan geblieben, der die Schweizer Tugenden ausserhalb seines Arbeitsplatzes allzu oft vorlebt: Konfliktscheue und Neutralität. Politische Statements wie etwa zu den Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland der Olympischen Spiele 2008, China, vermeidet er so sicher wie Doppelfehler bei seinen Aufschlagspielen.

Und als die Vereinigten Arabischen Emirate vor vier Monaten der israelischen Spielerin Shahar Peer die Einreise und damit die Teilnahme am Turnier in Dubai verweigerten, verpasste Federer die Chance, den politisch motivierten Akt zu geisseln. Er sagte seine Teilnahme zwar ab, gab als Grund aber banal Rückenschmerzen an.

Sozial engagiert

Der Mangel an vorzeigbaren Grosstaten abseits der Tennisplätze unterscheidet Federer von weltweit geschätzten Idolen. Boxer Muhammad Ali etwa setzte sich erfolgreich gegen Rassendiskriminierung ein und erwarb sich mit seiner Weigerung, in den Vietnamkrieg zu ziehen, ausserhalb seines Heimatlandes noch sehr viel mehr Anerkennung als in den USA. Als Boxer wurde er geliebt, wegen seines gesellschaftlichen Engagements von vielen verehrt. Diese Gemengelage veranlasste das Internationale Olympische Komitee 1999 dazu, Ali zum „Sportler des Jahrhunderts“ zu wählen.

Auch Federer hat eine lange Liste an Auszeichnungen vorzuweisen, seit 2005 allein wurde er bei den Laureus Awards viermal zum „Weltsportler des Jahres“ gewählt. Und auch sozial ist er durchaus engagiert: Im Dezember 2003 gründete er eine Stiftung, die Hilfsprojekte für Kinder unterstützt, hauptsächlich in Südafrika, dem Heimatland seiner Mutter. Drei Jahre später wurde er als erster Schweizer gar von der Unicef zum Botschafter des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen ernannt. Doch derlei Rollen haben dem Schweizer bislang nicht dazu verholfen, abseits der Tennisplätze Legendenstatus zu erlangen. Auch Golfspieler Tiger Woods begrenzt seine Einmaligkeit bislang eher auf das formidable Einlochen kleiner Bälle, weshalb man meinen könnte, das Sportler erst nach dem Karriereende in den Status wahrer Idole aufsteigen können. „Legende?“, fragte Federer am Sonntagabend in Wimbledon und gab gleich mal die Antwort. „Ich weiss nicht, ob man eine Legende ist, solange man noch spielt.“

Er muss da vermutlich noch eine Weile warten. Auf dem T-Shirt, das er nach seinem Erfolg über Roddick trug, stand in grossen Lettern geschrieben: „There is no finish line“ (Es gibt keine Ziellinie). Für seine Gegner mag das wie eine Warnung klingen. Für seine Fans wie eine Offenbarung.>

Kommentar: Wer hat denn was vorzuweisen?
Wir fragen uns: Was hat denn Boris Becker vorzuweisen? Auch ein Engagement für Unicef? Herr Becker hat sich doch von seinen Kindern getrennt und muss nun immer viel, viel reisen. Und was hat die Zeitung "Die Welt" vorzuweisen? Ein bisschen Bier... da fehlen nicht nur Ecken und Kanten in der "Welt", sondern da fehlt scheinbar eine ganze Tischplatte: Es fehlt die Weiterbildung bei Herrn Bierschwale.

Michael Palomino 8.7.2009

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Welt N24 online, Logo

29.6.2017: Boris Becker kann nicht rechnen - kann 3,5 Mio. nicht zahlen - lässt Villa auf Mallorca vergammeln - wird Pleite gestempelt
Das sagt Boris Becker zu seiner angeblichen Pleite

https://www.welt.de/sport/tennis/article166090275/Das-sagt-Boris-Becker-zu-seiner-angeblichen-Pleite.html

Die Villa von Boris Becker
                  auf Mallorca verrottet, 2017  Die Villa
                  von Boris Becker auf Mallorca verrottet, 2017
Die Villa von Boris Becker auf Mallorca verrottet, 2017

Der Filmbeitrag besagt auch, Boris Becker bezahle viel zu viel an seine Frauen und zahle viel an seine Kinder. Becker hat einfach Mühe mit Mathematik.

Im Artikel wird das nicht gesagt:

<Es geht um eine Klage in Millionenhöhe. Insgesamt 3,5 Millionen Euro soll Boris Becker einer Privatbank schulden. Nun äußert sich das Tennis-Idol zu den Anschuldigungen – und macht eine klare Ansage.

In der zurückliegenden Woche ist viel geschrieben worden. Die ursprüngliche Nachricht klang wie der Hammer auf dem Richtertisch: Pleite. Hohe Schulden im Millionenbereich, zahlungsunfähig. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ bezog Boris Becker nun zum ersten Mal öffentlich Stellung zu dem Urteil eines Londoner Gerichts.

Das Tennis-Idol sagte deutlich: „Ich komme allen meinen Verpflichtungen gegenüber meinen Mitarbeitern und sonstigen monatlichen Ausgaben nach.“ Bankrott, wie es aus dem Gerichtsurteil in England hervorging, sei er nicht: „Ich bin weder zahlungsunfähig noch pleite.“

Aus der Sicht Beckers fehle vonseiten der öffentlichen Darstellung die „Verhältnismäßigkeit“: „Einerseits ist mein Fall komplexer, als er dargestellt wurde. Andererseits ist er im Wirtschaftsleben nicht ungewöhnlich. Solche Streitfälle kommen vor. Es geht hier um eine einzelne Forderung eines einzelnen Gläubigers“, sagte er der „SZ“.

Der dreifache Wimbledon-Sieger wurde am 21. Juni verurteilt. Laut dem zuständigen Gericht habe Becker einen „substanziellen Betrag“ eines Millionendarlehens der Londoner Privatbank Arbuthnot Latham nicht zurückgezahlt. Via Twitter kündigte der 49-Jährige bereits rechtliche Schritte seinerseits an: „Ich werde einen Antrag stellen, damit dieses Urteil umgehend aufgehoben wird.“

Ganz auf Wimbledon konzentrieren - [die Villa auf Mallorca]

Den „Kopf in den Sand stecken“, wie es die Londoner Richterin Becker unterstellt hatte, werde er mit Sicherheit nicht. Vielmehr zeigte sich Becker zuversichtlich, für eine zeitnahe Lösung der finanziellen Forderungen sorgen zu können: „Wichtig ist, dass wir uns jetzt kurzfristig mit der Bank einigen, dann endet auch dieses Verfahren … Die Schuld ist abgesichert mit einer Immobilie, die einen deutlich höheren Wert hat als die Schuld.“ Hierbei könnte es sich um das Becker-Grundstück auf Mallorca handeln, ins Detail gehen wollte Becker aber nicht.

[Die Villa auf Mallorca ist aber am Verrotten, wie der Filmbeitrag zeigt].

Auch Zahlen nennen wollte er nicht, betonte aber deutlich: „Sie können mir aber glauben, dass mein Vermögen ausreicht, um Forderungen in dieser Größenordnung zu erfüllen.“ In der Schweiz hatte Becker ebenfalls mit finanziellen Problemen zu kämpfen, diese seien aber mittlerweile komplett beglichen, wie die Ausgleichskasse Zug auf Anfrage der WELT mitteilte: „Wir haben keine Forderungen offen gegenüber Herrn Becker.“

[Tennisplatz von Wimbledon ist Beckers "Wohnzimmer"]

Für Becker kommt das anstehende Tennis-Highlight des Jahres nun wie gerufen. Via Twitter ließ er seine Fans nämlich bereits wissen, dass er sich während des Grand Slam in Wimbledon (ab Montag, 3. Juli) voll und ganz auf seine Arbeit als Experte konzentrieren wird. Hier ist Boris Becker in seinem „Wohnzimmer“, wie er den Centre-Court in Wimbledon nennt, wieder voll und ganz in seinem Element.>

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Kronenzeitung online, Logo

4.7.2017: Boris Becker schuldet Völkl Sports 36,5 Millionen Euro
Zahlungsunfähig? 36,5 Mio. Euro! Neue Forderungen an Boris Becker
http://www.krone.at/tennis/365-mio-euro-neue-forderungen-an-boris-becker-zahlungsunfaehig-story-577112

<04.07.2017, 15:36

Boris Becker kommt nicht zur Ruhe. Nachdem er von einem Gericht in London für zahlungsunfähig erklärt wurde , erhebt ein Ex- Partner nun schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Tennisstar.

Wie die "Bild" berichtet, fordert Hans-Dieter Cleven, der Mehrheits-Gesellschafter und Verwaltungsrats-Präsident der Völkl Sports Holding AG, 40 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet 36,5 Millionen Euro) von Boris Becker.

Dieser hatte vergangene Woche gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" noch erklärt, er sei weder pleite noch zahlungsunfähig. Zudem hatte er in der Schweiz sieben Jahre alte Schulden, in Höhe von 180.000 Euro gegenüber der Ausgleichskasse Zug, beglichen.

Neue Forderung stellt alles in den Schatten

Wegen dem Urteil des Londoner Gerichts, das Becker für insolvent erklärt hatte, sieht sich nun auch Hans-Dieter Cleven, ein ehemaliger Geschäftspartner des dreimaligen Wimbledon-Gewinners, dazu veranlasst, seine Ansprüche geltend zu machen. Hans-Dieter Cleven will seine Forderungen an das Insolvenz-Verfahren in England anhängen.

Außerdem bringt Cleven in seiner Mitteilung schwere Anschuldigungen gegen Becker vor. "Zahlreiche Einigungsversuche wurden von Boris Becker nicht wahrgenommen. Und Rückzahlungsversprechen, die von Boris Becker schriftlich anerkannte Forderung von über 40 Millionen Schweizer Franken innerhalb vereinbarter Fristen zu zahlen, wurden von ihm wiederholt nicht eingehalten. Auch die von Becker in Darlehensverträgen vereinbarten Sicherheiten hat er vertragswidrig anderweitig verwertet", so der Mehrheits-Gesellschafter der Völkl Sports Holding AG.

Boris Becker selbst weilt derzeit in Wimbledon. Auf die neue Millionen-Forderung gibt es von ihm bisher keine Reaktion.>

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Tagesanzeiger online, Logo

5.7.2017: Kantonsgericht Zug urteilte, die 40-Millionen-Foderung von Cleven sei unberechtigt - das Darlehen läuft weiter
Millionenforderung an Becker mit pikanter Lücke
http://www.tagesanzeiger.ch/sport/tennis/millionenforderung-an-becker-mit-pikanter-luecke/story/19620556

<40 Millionen Franken soll Boris Becker einem Unternehmer in der Schweiz schulden. Jetzt wird bekannt: In der Forderung fehlt ein wichtiges Detail.

Der Montag war ein guter Tag für Boris Becker. Das Tennisturnier in Wimbledon begann, und Becker, der dort dreimal gewonnen hatte, durfte das Auftaktmatch auf dem Centre Court für die BBC begleiten. Der Dienstag liess sich dann weit weniger gut an. Die GHM Partners AG aus Zug in der Schweiz verschickte eine Mitteilung: «Nachdem kürzlich das Urteil eines Londoner Insolvenzgerichtes öffentlich bekannt geworden ist, wonach dieses Boris Becker als insolvent erklärt hat, sieht sich der Unternehmer und frühere Geschäftspartner von Boris Becker, Hans-Dieter Cleven, gezwungen, seine Forderungen gegenüber Becker auch in diesem Insolvenzverfahren geltend zu machen.» Die Kanzlei GHM Partners vertritt Cleven, ehedem Finanzchef des multinationalen Handelskonzerns Metro, anwaltlich.

Clevens Forderungen belaufen sich laut der Mitteilung auf mehr als 40 Millionen Schweizer Franken. Becker habe die «Rückzahlungsversprechen» schriftlich anerkannt, Fristen zur Erstattung aber «wiederholt nicht eingehalten» und «zahlreiche Einigungsversuche nicht wahrgenommen». Zudem habe der einstige Tennisprofi «in Darlehensverträgen vereinbarte Sicherheiten anderweitig verwertet». Als letzte Beispiele werden Beckers Autohäuser genannt. Der frühere Tennisstar, Trainer von Novak Djokovic und TV-Experte unterhielt in Stralsund, Greifswald und Ribnitz-Damgarten einst Mercedes-Niederlassungen.

Die Lücke in der Mitteilung - [Kantonsgericht Zug hat die Forderung von Cleven abgewiesen - das Darlehen läuft weiter]

Was in der Pressemeldung über die Millionenforderung allerdings fehlte, war ein Hinweis darauf, dass der langjährige Becker-Vertraute Cleven genau in dieser Sache kürzlich beim Kantonsgericht in Zug in der Schweiz gegen Becker verloren hat. Das Gericht urteilte, ein entsprechendes Darlehen von Cleven für Becker sei nicht rechtsgültig gekündigt worden und laufe somit weiter. Das bestätigten mehrere Verfahrensbeteiligte übereinstimmend.

Cleven kann nun in nächster Instanz beim Obergericht des Kantons Zug versuchen, doch noch zu obsiegen. Er kann versuchen, öffentlich Druck zu machen, wie am Dienstag geschehen. Und er kann versuchen, sich an Beckers laufendes Konkursverfahren in England dranzuhängen. Beckers Medienanwälte erklärten am Dienstag, Clevens Vorstoss über seine Anwälte sei «der untaugliche Versuch», mit öffentlichem Druck eine «nicht berechtigte Forderung gegen unseren Mandanten durchzusetzen».

Der Streit wird mit harten Bandagen ausgefochten. Das passt zu Cleven. Denn mit ihm ist nicht zu spassen. Der 73-Jährige war zeitweise die rechte und die linke Hand von Otto Beisheim, der durch Cash & Carry reich wurde. Von Mülheim aus eroberte der spätere Milliardär Beisheim die Republik – und Cleven war lange Zeit an seiner Seite. Bis 2003, dann musste er gehen.

Vorher ist er reich geworden. In Deutschland machte Cleven als Gesellschafter des Golf-Resorts Bad Griesbach Schlagzeilen – und wenn Franz Beckenbauer kommt, gibt es gewöhnlich eine herzliche Umarmung. Cleven ist ansonsten Wahlschweizer, er mag das Land und kämpfte gegen den «Ausverkauf der Heimat an die Ausländer». Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» hat ihn deshalb einen «Patrioten» genannt.

Einst ein vertrauensvoller, wertvoller Freund - [Völkl - 50%-Teilhaber - Becker-Cleven-Stiftung]

Zu Becker hatte der Umtriebige, der etliche erfolgreiche Investments hingelegt hat, früher eine enge Beziehung. In seiner Biografie «Das Leben ist kein Spiel» schrieb Becker, Cleven sei «als vertrauensvoller Freund unglaublich wertvoll für mich». Cleven hatte Becker auch bei dessen Steuerprozess in München beigestanden, als dieser zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden war. Er war eine Art väterlicher Berater, und wenn Becker Gefahr lief, mit seinen Agenturen oder Firmen über die Klippe zu gehen, fing ihn Cleven zunächst auf.

Cleven war auch Mehrheitsgesellschafter des Sportartikelherstellers Völkl, als dieser seinen Tennisbereich 1999 ausgliederte; auf seine Vermittlung hin stieg Becker als 50-Prozent-Teilhaber ein. Zwei Jahre später wurde ihr Miteinander noch enger: Am 5. Juni 2001 teilten die beiden mit, sie seien «Partner bezüglich aller geschäftlichen Projekte von Boris Becker».

Beide zusammen gründeten die «Becker-Cleven-Stiftung», die sich in den Bereichen Sport, Bildung, Kultur und Wissenschaft engagiert. Becker ist nicht mehr dabei, sie heisst mittlerweile bloss «Cleven-Stiftung» – und wenn Becker seinem früheren Mentor tatsächlich die 36,5 Millionen bezahlen sollte, sollten diese zum Grossteil in die Stiftung gehen. Ein englisches Konkursgericht hat Becker im Streit mit einer Privatbank kürzlich für zahlungsunfähig erklärt. Der frühere Profi entgegnete daraufhin in einem Interview, er sei weder pleite noch handlungsunfähig.>

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Welt N24 online, Logo

5.7.2017: Boris Becker kann nicht rechnen: Er hat 2014 2,1 Millionen Euro Kredit aufgenommen für 25% Zins
Bank soll Beckers Wucherzins-Kredit aufgekauft haben

https://www.welt.de/sport/tennis/article166287556/Bank-soll-Beckers-Wucherzins-Kredit-aufgekauft-haben.html

<Boris Becker und die Schulden: Einem Bericht zufolge schloss er bei einem Geschäftsmann einen Millionen-Kredit zu einem atemberaubenden Zinssatz ab. Der Milliardär soll den Schuldschein verkauft haben.

Zwei Wochen, nachdem ein Londoner Gericht die deutsche Tennis-Legende Boris Becker für zahlungsunfähig erklärte, kommen nun die Hintergründe zum Spruch der britischen Richterin Christine Derrett ans Licht.

Wie der „Stern“ berichtet, hat ein hochverzinstes Darlehen über 2,1 Millionen Euro die aktuellen Turbulenzen ausgelöst. Dieses soll sich Becker im Sommer 2014 bei einem britischen Unternehmer und Milliardär besorgt haben.

Der Kredit ist dem Bericht zufolge durch eine Hypothek auf Beckers Anwesen auf Mallorca besichert. Der Grundbuchauszug der Finca liege dem „Stern“ vor. Dieser gebe Aufschluss über die Konditionen des Geschäfts. Stimmen die Zahlen, sind diese atemberaubend und am Rande der Plausibilität.

Für die einjährige Laufzeit sei ein Zinssatz von 25 Prozent festgeschrieben worden. Solch ein Vertrag wäre nach deutschem Recht Wucher. Zum Vergleich: Der Leitzins der Europäischen Zentralbank lag im Juni 2014 bei 0,15 Prozent.

Wenn der Grundbucheintrag stimme, der allerdings keine offizielle Abbildung des Kreditvertrages sei, müsste allein für die Zinstilgung mehr als eine halbe Million Euro fällig geworden sein. Pro Jahr wohlgemerkt. Allerdings nicht mehr beim eigentlichen Kreditgeber.

[Die Klage der PrivatbankArbuthnot Latham & Co.]

Becker sei nämlich nicht von seinem ursprünglichen Gläubiger vor Gericht gebracht worden, sondern von der Privatbank Arbuthnot Latham & Co. Diese habe dem Bericht zufolge den Schuldschein samt Hypothek von dem britischen Unternehmer zu gleichen Konditionen aufgekauft. Und zwar schon vor Ende der ursprünglichen Laufzeit im April 2015.

Weitere Forderungen von Geschäftsmann Cleven

Offenbar hat Becker nicht zurückgezahlt, sodass weitere Zinsen aufgelaufen seien. Im Sommer 2016 sei die Höhe der Schulden im Grundbuch erneut festgestellt worden, demnach sei die Summe auf 4.056.129,45 Euro angewachsen. Schließlich brachte die Bank den dreimaligen Wimbledon-Sieger vor das Londoner Insolvenzgericht, das ihn in England für bankrott erklärte.

Der Grundbucheintrag der Finca bei Arta im Nordosten Mallorcas gebe zudem Aufschluss über die Verwendung des Kredits: Unter anderem sollten ausstehende Rechnungen eines spanischen Bauunternehmers sowie Steuern in sechsstelliger Höhe gezahlt werden.

Becker oder sein Anwalt haben sich auf eine Anfrage des „Stern“ nicht zu den Angaben geäußert. Der 49-Jährige hatte nach dem Richterspruch in London am 21. Juni erklärt, weder pleite noch zahlungsunfähig zu sein.

[Und da sind noch die 40 Millionen von Claus-Dieter Cleven]

Inzwischen teilte der frühere Metro-Manager Claus-Dieter Cleven mit, er wolle ebenfalls eine ältere Forderung gegen Becker anmelden: Es soll sich nach Angaben des Schweizers um mehr als 40 Millionen Franken, umgerechnet etwa 36,5 Millionen Euro, handeln. Becker bestreitet über seine Anwälte ebenfalls die Rechtmäßigkeit dieser Forderung.

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Shortnews online, Logo

London 6.7.2017: Boris Becker hat keinen Zugriff mehr auf seine Bankkonten
Boris Becker finanziell entmündigt: Ihm wird nur noch Taschengeld gegeben
http://www.shortnews.de/id/1227950/boris-becker-finanziell-entmuendigt-ihm-wird-nur-noch-taschengeld-gegeben

<Die deutsche Tennislegende wurde nun in einem Insolvenzverfahren in England finanziell entmündigt.

"Herr Becker hat keine Kontrolle mehr über seine Finanzen", so Michael Gibbs, Sprecher des staatlichen britischen Insolvenzdienstes. Der 49-Jährige hat demnach keinen Zugriff mehr auf seine Bankkonten.

Becker erhält nun nur noch eine Art Taschengeld für seine Lebenshaltungskosten.>

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20 minuten online, Logo

8.7.2017: Boris Becker muss ohne Kreditkarten leben
Insolvenzverfahren: Boris Becker ist seine Kreditkarten los
http://www.20min.ch/sport/tennis/story/11875442

<Während das deutsche Tennisidol in Wimbledon für die BBC kommentiert, schreitet das Insolvenzverfahren voran.

17 Tage sind vergangen, seit ein britisches Gericht Boris Becker für bankrott erklärte. 17 Tage, in denen viel spekuliert wurde über seine finanziellen Verhältnisse, 17 Tage, in denen Becker nicht müde wurde, Zuversicht zu demonstrieren und zu beschwichtigen. Nun meldete der staatliche Insolvenzdienst in London aber laut «Bild», er habe dem dreifachen Wimbledonsieger sämtliche Kreditkarten abgenommen.

Beckers Ausgaben werden ab sofort lückenlos von der Behörde kontrolliert, sein finanzieller Spielraum betrage nur noch 500 Pfund, erklärte ihr Sprecher Ade Daramy. Auf welchen Zeitraum sich die Summe bezieht, wird allerdings nicht ausgeführt. Von Gesetzes wegen müssen Becker genügend Mittel bleiben, um seinen Lebensunterhalt und den seiner noch nicht volljährigen Kinder zu bestreiten.

Bereits im Juni hat ein Konkursgericht in London den dreimaligen Wimbledonsieger Boris Becker für zahlungsunfähig erklärt. (Video: Tamedia/AFP)

Der in Geldnöte geratenene Deutsche, der in seiner Karriere weit über 200 Millionen Franken verdiente, habe dem Insolvenzdienst alle nötigen Informationen über seine Vermögenswerte gegeben. Er werde deshalb während des Turniers in Wimbledon nicht mehr weiter behelligt. «Wir wollen schliesslich niemandem vom Arbeiten und Geldverdienen abhalten», so Daramy.

Übernommen vom Tagesanzeiger/BaZ und Bund und bearbeitet von 2o Minuten.

(ak)>

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Kronenzeitung online, Logo

14.7.2017: Boris Becker verliert seine Webseite und seinen Masarati
Immer schlimmer: Pleite- Boris: Becker- Homepage um 800 Euro verkauft
http://www.krone.at/sport/pleite-boris-becker-homepage-um-800-euro-verkauft-immer-schlimmer-story-578684

<14.07.2017, 14:57

Für das ehemalige deutsche Tennisidol Boris Becker kommt es immer dicker. Nachdem ihn ein Londoner Gericht für zahlungsunfähig erklärt, und ein ehemaliger Geschäftspartner öffentlich Millionen von Becker gefordert hatte, wurde nun die Domain seiner Homepage versteigert.

827,60 Euro war die Domain "borisbecker.com" einem Berliner Start- up wert. Anfang Juli stand wurde die Website Beckers zum Verkauf. Nachdem das Unternehmen aus Berlin zugeschlagen hat, gibt es auf der Homepage keine Tennis- News mehr. Becker selbst ist momentan als Experte beim Tennis- Turnier in Wimbledon tätig. Auf seinen Social- Media- Kanälen, verweist Becker immer noch auf die versteigerte Homepage.

Persönliches Schreiben der neuen Inhabers

"Lieber Boris, mit etwas Wehmut haben wir die Schlagzeilen um Deine Person in den vergangenen Tagen zur Kenntnis genommen. Als Ikone des Tennissports und gefeierter Star hast Du uns in den vergangenen Jahrzehnten begeistert", schreiben die neuen Inhaber, die den Rabattdienst "sparheld.de" führen.

Hennig Kruthaup, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, sagte gegenüber der "Welt": "Es ist einfach seine Marke. Wir wollten nicht, dass sich jemand die Domain sichert und etwas damit macht, das den Namen ,Boris Becker‘ noch weiter schädigt." Kruthaup erklärte außerdem, dass Becker sich jederzeit melden könne, falls er die Domain zurückhaben möchte.

Geldprobleme ziehen weite Kreise

Der dreimalige Wimbledongewinner wurde Ende Juni von einem Gericht in London für zahlungsunfähig erklärt. Das Privatbankhaus "Arbuthnot Latham & Co" fordert die Rückzahlug eines Millionenkredits. Auch der Schweizer Unternehmer Hans Dieter Cleven fordert Rückzahlungen von Boris Becker. Dabei geht es um ein Darlehen von 40 Millionen Franken (knapp 36,5 Millionen Euro). Von einem Gericht in der Schweiz wurden die Forderungen zuletzt jedoch abgewiesen.  Wie die "Bild" berichtet wurden Becker auch die Kreditkarten und ein Leih- Masarati entzogen.>

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19.7.2017: Boris Becker hat all seinen Besitz verpfändet!!!
Neue Schuldendetails: Pleite- Boris hat sogar sein Elternhaus verpfändet!
http://www.krone.at/tennis/pleite-boris-hat-sogar-sein-elternhaus-verpfaendet-neue-schuldendetails-story-579431

<19.07.2017, 19:24

Boris Becker scheint einfach nicht zur Ruhe zu kommen! Das dürfte aber nicht an seinem gerade absolvierten Kommentatoren-Einsatz in Wimbledon liegen, sondern am laufenden Insolvenzverfahren. Als ob er nicht schon genug Sorgen hätte, setzt jetzt einer seiner Gläubiger noch einmal nach. Hans- Dieter Cleven, einstiger Geschäftspartner des Ex-Tennis- Champs, hat nicht nur jene 37 Millionen Euro, die ihm Becker schuldet, eingeklagt, sondern verriet nun auch Details zum Schulden-Wirrwarr.

So war bereits 2008 eine Summe von 20 Millionen Euro ausständig. Deshalb überschrieb Becker seinem Ex-Partner private Vermögenswerte als Sicherheit. "Neben der Finca [in Mallorca, Anm. d. Red.] das Elternhaus in Leimen, die Autohäuser im Osten Deutschlands, die Wohnung in London, in der Frau Ermakova und seine Tochter leben, usw.", erzählt Cleven in einem Interview mit der "Bild". Trotzdem habe Becker begonnen, besagte Vermögenswerte anderweitig zu verkaufen, um andere Schulden zu tilgen - gegen die Vereinbarungen mit Cleven.

Falls der Geschäftsmann je sein Geld zurückbekommen sollte, würde er es ohnehin seiner gemeinnützigen Stiftung zukommen lassen. Auch Ressentiments scheint er gegenüber Becker keine zu hegen: "Natürlich hat er mich mehrfach enttäuscht und mein Vertrauen verloren, trotzdem wünsche ich ihm neue Partner, die an seine positiven Fähigkeiten glauben und ihn vor neuen Fehlern bewahren.">

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Wenn Sportler nix von Medizin verstehen - dann landen sie als Wiederholungspatienten in den Spitälern:

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Basel 24.7.2017: Boris Becker mit 2 künstlichen Hüftgelenken - und nun auch ein neues Sprunggelenk
Tennis-Legende: Boris Becker humpelt in Basler Klinik an Krücken
http://www.20min.ch/sport/tennis/story/16178391

<Das Pech klebt Boris Becker auch am Fuss. Der ehemalige Tennisstar muss nach seiner Insolvenz zusätzlich eine OP über sich ergehen lassen.

Ein Unglück kommt selten allein – vor allem nicht für Boris Becker. Es vergeht auch nach Wimbledon fast kein Tag ohne eine Schlagzeilen um den 49-jährige Deutschen.

Erst kürzlich wurde der sechsfache Grand-Slam-Sieger von einem Londoner Gericht für Pleite erklärt. Dann wurde bekannt, dass er sein Elternhaus in Leimen bereits 2011 verkaufen wollte – an den heute verurteilten Millionen-Betrüger Jonas Köller.

Und jetzt postete die Tennis-Legende auf Instagram ein Foto und ein Video aus einer Basler Orthopädie-Klinik. «Ich habe ein (fast) neues Sprunggelenk», verrät der 49-Jährige. Er befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung, wie das Video zeigt, in dem er bereits auf Krücken unterwegs ist: «Auf dem Weg zurück, drei Tage nach der Gelenksoperation.»

Beckers Biograf Christian Schommers berichtet über die gesundheitlichen Probleme: «Er hatte schon lange riesige Schmerzen im Sprunggelenk, hat noch dazu zwei künstliche Hüften.» Nachsatz: «Es ist eine emotional hochdramatische Situation. So eine Krise hat er noch nie gehabt. Das geht richtig an die Substanz.»

(sr)>

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21.8.2017: Boris Becker wird Chef im deutschen Tennis - Tennis kann er, rechnen kann er nicht
Neue Aufgabe: Pleite-Boris Becker wird Chef im deutschen Tennis!
http://www.krone.at/sport/pleite-boris-becker-wird-chef-im-deutschen-tennis-neue-aufgabe-story-584616

"Endlich einmal Neuigkeiten von Boris Becker abseits seines finanziellen Absturzes und erschreckender Enthüllungen über Schulden und Pleite- Sorgen: Die Tennis- Legende soll in naher Zukunft eine extra für ihn neu geschaffene Position beim Deutschen Tennis Bund übernehmen, nach Informationen der "Bild"- Zeitung wird Becker "Head of Tennis".

Faktisch dürfte der 49- jährige Becker somit der Chef der deutschen Tennis- Herren werden, formell soll er dem Davis- Cup- Team in beratender Funktion zur Seite stehen.

Wie die Aufgabenverteilung etwa im Zusammenhang mit Teamchef Michael Kohlmann und anderen Akteuren allerdings genau aussieht, wird sich noch weisen. Mit der offiziellen Vorstellung von Becker sei am Mittwoch zu rechnen, berichtet die "Bild".

Erstmals in Aktion wird man Becker in der Davis- Cup- Relegation sehen, wenn das deutsche Team vom 15. bis zum 17. September in Lissabon gegen Portugal antreten muss."

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4.10.2017: Boris Becker bei 61 Millionen Schulden
Zwangsversteigerung droht: Beckers Schuldenberg ist bei 61 Millionen angelangt
http://www.20min.ch/sport/tennis/story/25162079

"Boris Becker versinkt immer mehr im Schuldensumpf. Nun muss der ehemalige Tennisstar wohl Geld mit seinen Pokalen machen.

Vor etwas mehr als drei Monaten wurde Boris Becker von einem Londoner Gericht insolvent erklärt. Seither tauchten immer wieder neue, düstere Details seiner finanziellen Schieflage auf.

Er steht bei seinem ehemaligen Geschäftspartner Hans-Dieter Cleven tief in der Kreide. Cleven allein fordert 36,5 Millionen Euro. Laut aktuellen Angaben von «Bunte» und «Stern» soll der Schuldenberg insgesamt unglaubliche 61 Millionen Euro betragen. Diese Angaben stammen demnach von Ermittlern des Londoner Finanzdienstleisters Smith & Williamson.

Muss Becker die Pokale verkaufen?

Gläubiger fordern die Schulden ein. Becker muss sich wohl bald von seinen wertvollsten Erinnerungsstücken trennen. Das Auktionshaus Wyles Hardy & Co. sei damit beauftragt worden, sein Hab und Gut zu schätzen und anschliessend zu versteigern. Becker dürfe die betreffenden Gegenstände nicht aus seinem Haus in London oder dem Elternhaus in Deutschland entfernen. Vier Luxusuhren seien schon für fast 42'000 Euro verkauft worden.

Besonders bitter: Auch seine Pokale sollen zu diesen Erinnerungsstücken zählen. Der 49-Jährige muss sich wohl in naher Zukunft von seinen Trophäen trennen. Becker gewann in seiner Karriere sechs Grand-Slam-Turniere. 1985 triumphierte er im Alter von 17 Jahren in Wimbledon. Er ist damit bis heute der jüngste Sieger auf dem heiligen Rasen.

(heute.at)"

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Shortnews online, Logo

28.11.2017: Boris Becker verklagt Manager Rinne auf 100.000 Euro
Köln: Boris Becker klagt gegen Ex-Manager Sascha Rinne
http://www.shortnews.de/id/1233234/koeln-boris-becker-klagt-gegen-ex-manager-sascha-rinne

"Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker zieht gegen seinen ehemaligen Manager Sascha Rinne vor Gericht. Er verklagt Rinne auf 100.000 Euro.

Das Landgericht Köln wird sich im Januar dem Prozess annehmen. Boris Becker muss dabei persönlich vor Gericht erscheinen, so eine Anordnung des Gerichts.

Becker wirft Rinne Vertragsbruch vor. Man hatte angeblich mündlich einen Vertrag geschlossen, der Aufträge für Becker an Land ziehen sollte. Das entgangene Geld will Becker nun erstreiten."

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Mallorca 27.5.2018: Die Villa von Boris Becker ist besetzt
„Das geht nicht!“: Hippie besetzt Villa: Beckers Freunde greifen ein
http://www.krone.at/1714041

<Für Georg Berres alias „Jesus Bruder Bauchi“, der Boris Beckers Villa auf Mallorca besetzt hat, wird es langsam eng: Kurz nachdem die „Haus-Rettungs-Aktion“ des selbst ernannten Gurus publik wurde, besuchten ihn zwei Männer und stellten ihn zur Rede. Kamen die mysteriösen Herren etwa im Auftrag von Becker?

Georg Berres hatte es sich gerade erst in seinem neuen Zuhause, im Schatten unter einer Pinie, gemütlich gemacht - da fährt plötzlich ein Pick-up zur besetzten Finca. Ein Videobeitrag der „Bild“ zeigt, wie die Männer aussteigen und „Bauchi“ zu sich rufen: „Komm mal mit um die Ecke, wir müssen mit dir mal sprechen.“ Sie stellen Berres zur Rede.

Einer der beiden Herren dokumentierte nach dem Gespräch mögliche Schäden, die durch die Hausbesetzung entstanden sein könnten, und machte Fotos. Der Guru, der sich laut eigenen Angaben mit dem „Intergalaktischen Rettungskommando“ dazu berufen fühlt, das Haus „zu beleben“, rechtfertigte sich immer wieder damit, dass er doch nur sauber machen würde.

Becker-Freund hat Männer geschickt
Doch wer sind die beiden mysteriösen Herren? Kommen sie etwa im Auftrag von Boris Becker? Einer der beiden Männer erklärte gegenüber der Zeitung, dass er Rene heiße, ursprünglich aus der Schweiz komme, auf Mallorca wohne und „Jesus Bruder Bauchi“ bereits kenne. „Der hat schon mal eine Finca besetzt, saß sogar hier mal im Knast. Das geht nicht, was er hier macht“, sagte er. In der Hand hält Rene den Schlüssel zum Finca-Tor. Er sagt, ein Freund von Boris Becker habe ihn beauftragt, mal vorbeizuschauen und Georg Berres davon zu überzeugen, dass er die Besetzung beenden soll. „Da wird sich vermutlich jetzt ein Anwalt drum kümmern.“

Nach dem Rundgang steigen die Männer wieder in den Wagen und fahren Richtung Finca-Tor. „Wenn jemand nachweisen kann, dass ich im Unrecht bin, dann gehe ich“, verteidigte sich Berres.>

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15.6.2018: Boris Becker meint, er sei Sport-Sonderattaché für die Zentralafrikanische Republik und hätte diplomatische Immunität
Kampf gegen Insolvenzverfahren
:
Boris Becker fordert diplomatische Immunität
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/boris-becker-will-diplomatische-immunitaet-in-verfahren-15641130.html

<Boris Becker wehrt sich gegen ein britisches Insolvenzverfahren. Nun beruft er sich auf Immunität wegen einer eher exotischen diplomatischen Funktion.

Im Zuge eines Insolvenzverfahrens in Großbritannien macht Boris Becker britischen Medienberichten zufolge nun diplomatische Immunität geltend. Der Ex-Tennisstar berufe sich dabei auf seine Funktion als Sport-Sonderattaché für die Zentralafrikanische Republik, berichtete die britische Press Association (PA) am Freitag.

Die Entscheidung, ein Insolvenzverfahren gegen ihn einzuleiten, sei „sowohl ungerechtfertigt als auch ungerecht“, klagte Becker laut PA. Deshalb mache er nun diplomatische Immunität geltend, um „diese Farce zu einem Ende zu bringen“ und damit er anfangen könne, sein „Leben wieder aufzubauen“.

Becker war im Juni 2017 von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. Im April dieses Jahres war der dreimalige Wimbledonsieger von der Zentralafrikanischen Republik zum Sonderattaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union ernannt worden.>

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Epoch Times
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18.6.2018: Boris Beckers Fantasie sticht nicht: Er ist kein offizieller Diplomat - hat keine Immunität
Zentralafrikas Außenminister: „Boris Becker ist kein offizieller Diplomat der Zentralafrikanischen Republik“
https://www.epochtimes.de/feuilleton/zentralafrikas-aussenminister-boris-becker-ist-kein-offizieller-diplomat-der-zentralafrikanischen-republik-a2469755.html

<Ex-Tennisstar Boris Becker kann in seinem Insolvenzverfahren wohl doch nicht auf diplomatische Immunität hoffen. "Boris Becker ist kein offizieller Diplomat der Zentralafrikanischen Republik", sagte Außenminister Doubane der "Welt".

Ex-Tennisstar Boris Becker kann in seinem Insolvenzverfahren einem Bericht zufolge nun wohl doch nicht auf diplomatische Immunität hoffen.

„Boris Becker ist kein offizieller Diplomat der Zentralafrikanischen Republik, um als Diplomat ernannt zu werden, ist neben der Ernennung des Präsidenten auch meine Unterschrift als Außenminister nötig“, sagte der Außenminister der Zentralafrikanische Republik, Charles Armel Doubane, der Zeitung „Die Welt“ laut einer Vorabmeldung vom Montag. Er habe entsprechende Dokumente aber nie unterzeichnet. Der Präsident habe ihn „nie darum gebeten, die entsprechenden Schritte im Falle von Boris Becker einzuleiten“.

Doubane bestätigte in dem Gespräch allerdings, dass es ein Treffen zwischen dem Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik, Faustin Archange Touadéra, und Becker gegeben habe. Dabei sei es tatsächlich darum gegangen, dass Becker dem Land mit seinen Kontakten im Sportsektor helfen werde. Dies habe der „ehemalige Sportstar“ auch bei zwei Gelegenheiten in Paris und Brüssel getan, „aber nicht als offizieller Diplomat“.

„Wir wollen nicht, dass Boris Beckers inoffizielle Position für unser Land mit seinen finanziellen Problemen assoziiert wird“, sagte der Minister, der seit Beginn der Amtszeit von Touadéra im Jahr 2016 im Amt ist. „Wir sagen klar, dass unser Land bei jeglichen rechtlichen Verfahren gegen Boris Becker die Justiz in keinerlei Weise behindern wird.“ Die Zentralafrikanische Republik trete „für Rechtsstaatlichkeit ein“.

Der Botschafter der Zentralafrikanischen Republik in Brüssel, Daniel Emery Dede, hatte dagegen am Sonntag erklärt, Becker sei „ein aufrichtiger Unterstützer unseres Landes und wurde vom Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik in den diplomatischen Dienst berufen“.

Dazu sagte Außenminister Doubane der „Welt“, die Pressemitteilung sei ohne Absprache mit ihm verschickt worden. Er habe seine Position am Sonntag bereits dem Berater von Präsident Touadéra mitgeteilt, im Laufe des Montags werde es voraussichtlich ein Treffen zwischen ihm und dem Staatschef in der Angelegenheit geben.

Beckers deutscher Anwalt Oliver Moser hatte Ende vergangener Woche dem Sport-Informations-Dienst SID gesagt, sein Mandant mache im Zuge eines Insolvenzverfahrens in Großbritannien diplomatische Immunität geltend: Er berufe sich dabei auf seine Funktion als Sportsonderattaché für die Zentralafrikanische Republik.

Die britische Press Association (PA) zitierte die deutsche Tennislegende mit den Worten, dass die Entscheidung, ein Insolvenzverfahren gegen ihn einzuleiten, „sowohl ungerechtfertigt als auch ungerecht“ sei. Deshalb mache er nun diplomatische Immunität geltend, um „diese Farce zu einem Ende zu bringen“ und damit er anfangen könne, sein „Leben wieder aufzubauen“. Beckers Insolvenzverwalter erklärten dagegen, diesen Schachzug nicht zu akzeptieren.

Der dreimalige Wimbledonsieger war im Juni 2017 von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. (afp)>

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Epoch Times
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19.6.2018:
Zentralafrikanische Regierung: Boris Beckers Diplomatenpass eine Fälschung
https://www.epochtimes.de/politik/welt/zentralafrikanische-regierung-boris-beckers-diplomatenpass-eine-faelschung-2-a2471389.html

<Boris Beckers Diplomatenpass der Zentralafrikanischen Republik ist nach Angaben der Regierung des Landes eine Fälschung. Das Dokument sei gefälscht, sagte der Büroleiter von Außenminister Charles Armel Doubane.

Der angebliche Diplomatenstatus von Boris Becker gerät immer mehr zur Posse. Beckers Diplomatenpass sei eine womöglich mit Hilfe von einem gestohlenen Blankopass erstellte „Fälschung“, sagte der Büroleiter von Außenminister Charles Armel Doubane, Chérubin Mologbama, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Bangui. Zuletzt hatte der ehemalige Weltklassetennisspieler versucht, in seinem Insolvenzverfahren in Großbritannien diplomatische Immunität geltend zu machen.

Beckers Rechtsanwalt hatte Ende April bekannt gegeben, dass der 50-Jährige Sonderattaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten der Zentralafrikanischen Republik in der Europäischen Union sei. Dazu verbreitete der Anwalt auch Äußerungen von Staatspräsident Faustin Archange Touadéra. Bereits am Montag sagte aber Außenminister Doubane in der Zeitung „Die Welt“, dass Becker kein offizieller Diplomat der Zentralafrikanischen Republik sei.

Doubanes Sprecher sagte AFP: „Beckers Stellenbeschreibung gibt es nicht“ in den Regierungsdatenbanken. Der fragliche Ausweis, von dem AFP eine Kopie einsehen konnte, ist auf den 19. März 2018 datiert und trägt eine Seriennummer, die nach Angaben des Büroleiters zu „2014 gestohlenen Blankopässen passt“.

Außerdem seien die Unterschrift und der Stempel auf dem Dokument nicht die des Außenministers. Darüber hinaus habe das Aufgabengebiet „Finanzen“, das dort angegeben wird, „nichts mit sportlichen Fragen zu tun“.

Der dreimalige Wimbledonsieger war im Juni 2017 von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. Beckers deutscher Anwalt Christian-Oliver Moser sagte Ende vergangener Woche dem Sport-Informations-Dienst SID, sein Mandant mache im Zuge des Insolvenzverfahrens in Großbritannien diplomatische Immunität geltend. Er berufe sich dabei auf seine Funktion als Sportsonderattaché für die Zentralafrikanische Republik.

Um den Diplomatenstatus Beckers gibt es offensichtlich einen Streit zwischen Staatspräsident und Außenminister: Am Sonntag noch hatte die Botschaft der Zentralafrikanischen Republik in Brüssel erklärt, Becker sei „ein aufrichtiger Unterstützer unseres Landes“. Er sei vom Präsidenten in den diplomatischen Dienst berufen mit Dienstsitz Brüssel.

Beckers Anwalt Moser bekräftigte in einer Erklärung, dass sein Mandant „in Anwesenheit des Präsidenten Touadéra im April 2018 zum Attaché für Sport Kultur und humanitäre Angelegenheiten für Belgien ernannt“ worden sei. Anschließend habe ihm „der belgische Botschafter des Landes, Daniel Dedé, seinen Diplomatenpass übergeben“.

Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Nach Auffassung der mit dem Fall betrauten britischen Anwälte stellt der Diplomatenstatus ein Verfahrenshindernis dar.“ Allerdings habe Becker „die Ernennung nicht deswegen angenommen, weil er sich dem Verfahren entziehen wollte“.

Fraglich ist trotz der Verwirrung aber, ob ein Diplomatenstatus überhaupt Relevanz für das Insolvenzverfahren hat. Der britische Insolvenzverwalter Mark Ford sagte in der vergangenen Woche, er sehe dadurch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Insolvenz. (afp)>

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20.6.2018: Pleite-Boris ist von sich überzeugt, er sei ein "Diplomat" von Zentralafrika
Boris Becker: «Es ist ein Fakt, dass ich Diplomat bin»
http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Es-ist-ein-Fakt--dass-ich-Diplomat-bin--22281373

<Der Ex-Tennisstar Boris Becker verteidigt seinen Status als Diplomat der Zentralafrikanischen Republik.

Ex-Tennisstar Boris Becker hat seinen Status als Diplomat der Zentralafrikanischen Republik verteidigt. «Es ist eine Realität, ist ein Fakt, dass ich heute Diplomat von Zentralafrika bin», sagte Becker in einem Video-Interview mit dem «Top Magazin Frankfurt», das am Dienstag veröffentlicht wurde.

«In der Tat wurde ich im April dieses Jahres von seiner Exzellenz Präsident (Faustin Archange) Touadéra zum Attaché für Sport, Kultur und humanitäre Angelegenheiten ernannt», fügte Becker hinzu. Er fühle sich «sehr geehrt für diese verantwortungsvolle Aufgabe». Es sei «richtig, dass mein Diplomatenstatus einige Privilegien beinhaltet, zum Beispiel Immunität bei besonderen Fällen». Allerdings sei ihm dies «nicht vordergründig wichtig».

Der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler hatte zuletzt versucht, in einem in Grossbritannien laufenden Insolvenzverfahren diplomatische Immunität geltend zu machen. Aus dem Aussenministerium in Zentralafrikas Hauptstadt Bangui hiess es am Dienstag indes, Beckers Diplomatenpass sei eine womöglich mit Hilfe von einem gestohlenen Blankopass erstellte «Fälschung».

Becker kündigte in dem Interview vom Dienstag an, er wolle bald nach Bangui fliegen «und dort mit den Herrschaften sprechen».

(chk/afp)>

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Epoch Times
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24.6.2018: Boris Becker meint, er habe NIE einen Diplomatenpass gefälscht
Boris Becker: „Mir vorzuwerfen, dass ich einen Pass gefälscht hätte, ist absurd“
https://www.epochtimes.de/lifestyle/unterhaltung/becker-mir-vorzuwerfen-dass-ich-einen-pass-gefaelscht-haette-ist-absurd-a2475710.html

<Boris Becker hat ausführlich zu Vorwürfen Stellung genommen, er habe sich mit einem angeblichen Diplomatenpass Vorteile bei seinem Insolvenzverfahren in England erhofft. "Das eine hat mit dem anderen zunächst mal nichts zu tun", sagte das Tennisidol.

Ex-Tennisstar Boris Becker hat ausführlich zu Vorwürfen Stellung genommen, er habe sich mit einem angeblichen Diplomatenpass der Zentralafrikanischen Republik Vorteile bei seinem Insolvenzverfahren in Großbritannien erhofft. „Das eine hat mit dem anderen zunächst mal nichts zu tun“, sagte Becker der „Bild am Sonntag“. „Und ich würde diesen Status auch in keiner Weise für einen positiveren Ausgang des Verfahrens einsetzen.“

Becker hatte zuletzt versucht, in einem in Großbritannien gegen ihn laufenden Insolvenzverfahren diplomatische Immunität geltend zu machen, indem er auf seine Funktion als Sport-Attaché der Vertretung der Zentralafrikanischen Republik bei der EU in Brüssel verwies. Um den Diplomatenstatus Beckers gibt es aber offensichtlich einen Streit zwischen dem Präsidenten und dem Außenminister des afrikanischen Landes.

Zu dem Vorwurf des Außenminister Charles Armel Doubane, dass der Pass gefälscht sei, sagte Becker der „BamS“: „Ich kann nur davon ausgehen, dass alles rechtmäßig ist, wenn mein Diplomatenpass, der mir von der Botschaft ausgehändigt wurde, beim amerikanischen Konsulat liegt. Außerdem hat mir der Botschafter meinen Status schriftlich bestätigt.“

„Mir vorzuwerfen, dass ich einen Pass gefälscht oder gekauft hätte, ist absurd“, sagte Becker. „Ich wüsste gar nicht, wie das geht. Und plötzlich wird mir auch noch um die Ohren gehauen, dass ich mit diesem angeblich falschen Pass aus dem Insolvenzverfahren rauskommen will. Das hat nichts miteinander zu tun.“

Zugleich machte Becker deutlich, dass er die Versteigerung seiner Tennis-Trophäen und Erinnerungsgegenstände im Rahmen des Insolvenzverfahrens in England so schnell wie möglich stoppen will. „Bei dieser Versteigerung geht es nur darum, mir persönlich wehzutun, weil ich natürlich emotional an den Trophäen hänge“, sagte das Tennisidol. „Nächste Woche werden meine Anwälte in England eine einstweilige Verfügung beantragen, um die Versteigerung zu stoppen.“

Becker war von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. Der Ex-Tennisstar sagte der „BamS“, er habe die vom Gericht festgesetzte Schuldsumme von 3,9 Millionen Euro mittlerweile beglichen, doch der Insolvenzverwalter sei immer noch nicht zufrieden.

„Die Sache könnte also längst erledigt sein“, sagte Becker. „Doch dann meinte er: Na ja, aber die Bank hätte gern noch mehr! Und zwar ominöse 25 Prozent Zinsen, die sie auf diese Schuld raufgerechnet haben und die den vom Gericht festgesetzten Betrag fast verdoppeln. Diese Forderung ist aber in keiner Weise rechtmäßig.“ (afp)>

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24.6.2018: Insolvenzverfahren gegen Boris Becker: Versteigerung der Pokale bringt höchstens 100.000 Euro
Will Auktion stoppen: Boris Becker: „Es geht nur darum, mir weh zu tun“
https://www.krone.at/1728515

<Boris Becker will die Versteigerung seiner Trophäen und persönlichen Gegenstände im Rahmen eines Insolvenzverfahrens in England so schnell wie möglich beenden. „Nächste Woche werden meine Anwälte in England eine einstweilige Verfügung beantragen“, sagte der 50-Jährige der „Bild am Sonntag“. Bei dieser Versteigerung geh es „nur darum, mir persönlich wehzutun, weil ich natürlich emotional an den Trophäen hänge“.

Mit ganz viel Glück und einem echten Fan als Käufer brächten diese Gegenstände zusammen vielleicht 100.000 Euro. „Das ist aber nichts verglichen mit der geforderten Summe.“ Am 28. Juni läuft die Online-Auktion aus, bei der die Objekte versteigert werden. Darunter sind mehr als 80 persönliche Gegenstände des ehemaligen Tennisstars, unter anderem eine Goldene Kamera, ein Bambi sowie Nachbildungen des Wimbledon-Pokals oder der Davis-Cup-Trophäe.

Eigentlich hätte das Insolvenzverfahren gegen den Tennisstar vergangene Woche auslaufen sollen, Becker wäre schuldenfrei gewesen. Doch das Verfahren wurde bis Ende Juli verlängert.

Schulden in Millionenhöhe
Becker hatte bereits vergangene Woche gesagt, er habe bei Schulden von 3,9 Millionen Euro Vermögenswerte in Höhe von rund 5,1 Millionen Euro hinterlegt. Grund für die Verlängerung sei, dass der Hauptgläubiger, eine englische Privatbank, meine, Becker schulde ihm mehr als doppelt so viel aufgrund von 25 Prozent Zinsen, die die Bank auf diese Schuld draufgerechnet habe.

„Ich wüsste gar nicht, wie man einen Diplomatenpass fälscht“
Zu Vorwürfen, er habe sich mit einem angeblichen Diplomatenpass der Zentralafrikanischen Republik Vorteile bei dem Insolvenzverfahren erhofft, sagte Becker der „Bild am Sonntag“: „Ich würde diesen Status auch in keiner Weise für einen positiveren Ausgang des Verfahrens einsetzen.“ Vorwürfe, er habe den Pass gefälscht, bezeichnete Becker als absurd. „Ich wüsste gar nicht, wie das geht.“ Becker hatte im April mitgeteilt, er sei zum Attaché für Sport, Kultur und humanitäre Angelegenheiten des bitterarmen Landes ernannt worden. Regierungsvertreter widersprechen dem aber.

„Ich schlafe trotzdem noch gut“
Sich selbst bezeichnete Becker in dem Interview als friedvollen Menschen. „Aber wer mich provoziert, wer mich oder meine Familie angreift, mit dem kämpfe ich.“ Sein Leben sei immer schon extrem gewesen, auf allen Ebenen: „Wenn es regnet, gibt‘s bei Boris Becker Hurrikan. Und wenn die Sonne scheint, habe ich Kaiserwetter.“ Er schlafe aber trotzdem noch gut.>

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Zug 4.12.2018: Klage von Geschäftspartner Cleven gegen Becker ohne Wirkung: Darlehen ist nicht fällig:
Gerichtsfall: 10-Mio-Forderung gegen Boris Becker abgewiesen
https://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/29147994


<Ein ehemaliger Zuger Geschäftspartner von Boris Becker ist vor Zuger Obergericht abgeblitzt: Er hatte von der Tennislegende die Rückzahlung von 10 Millionen Franken gefordert.

Hans-Dieter Cleven, ehemaliger Geschäftspartner von Tennislegende Boris Becker, hatte im September 2015 beim Kantonsgericht Zug gegen Boris Becker eine Klage auf die Zahlung von 10 Millionen Franken nebst Zins eingereicht.

Begründet hatte Cleven dies damit, dass er Becker mehrere Darlehen im Gesamtbetrag von über 41 Millionen Franken gewährt habe. Inzwischen habe Cleven diese Darlehen gekündigt und verlangt nun eine Rückzahlung. In einer Teilklage forderte er 10 Millionen Franken.

Das Kantonsgericht Zug hatte diese Klage im Juni 2017 abgewiesen. Doch Cleven zog das Urteil weiter. Das Zuger Obergericht hat die Forderung von Hans-Dieter Cleven jetzt ebenfalls abgewiesen und den Entscheid des Kantonsgerichts bestätigt, wie es am Dienstag mitteilte. Wie schon das Kantonsgericht gelangte auch das Obergericht zum Schluss, dass die von Cleven eingeklagte Forderung auf Rückzahlung des Darlehens nicht fällig ist.

Zwar sei unbestritten, dass Cleven Boris Becker diverse Darlehen gewährt habe. Das Kantonsgericht befand nun aber, dass Cleven weder eine Kündigung des Darlehens noch eine Aufhebungsvereinbarung oder das Vorliegen eines sonstigen Beendigungsgrundes nachgewiesen habe. Das Darlehen sei deshalb noch nicht zur Rückzahlung fällig und die Klage zurzeit abzuweisen.

Das Urteil des Obergerichts von Ende November ist noch nicht rechtskräftig und kann ans Bundesgericht weitergezogen werden. Weil es um so viel Geld geht und Cleven bereits das erste Urteil nicht akzeptierte, ist der Gang ans Bundesgericht wohl durchaus wahrscheinlich.

(sda)>

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24.6.2019: Boris Becker war einmal - er muss seine Pokale zwangsversteiern lassen:
Online-Auktion: Beckers Trophäen werden heute zwangsversteigert

Tennis-Trophäen und Erinnerungsstücke aus dem Besitz von Boris Becker werden vom heutigen Montag an zwangsversteigert. Bei der ...

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11.7.2019: Boris Becker ohne Pokale - Versteigerung brachte über 850.000 Franken:
Zwangsversteigerung: Dieser Becker-Pokal geht für 186'000 Franken weg

https://www.20min.ch/sport/tennis/story/15286047

Fototext: Erinnerungsstücke aus Boris Beckers aktiver Zeit: 82 davon wurden am Donnerstag in London versteigert.

Der Artikel:

<Dutzende Gegenstände aus dem Besitz des früheren Tennisstars sind versteigert worden. Sie bringen einen Erlös von über 850'000 Franken ein.

Die Zwangsversteigerung des britischen Auktionshauses Wyles Hardy & Co ging am Donnerstagnachmittag in mehreren Schritten zu Ende. Die Gebote für viele der Gegenstände aus Beckers persönlichem Besitz wie Uhren, Medaillen und Pokale stiegen dabei in den letzten Stunden noch einmal erheblich an. Manche sogar um mehr als das Zehnfache.

So wurde eine Kopie des Davis-Cup-Pokals aus dem Jahr 1988 für 52'100 Pfund (rund 65'000 Franken) versteigert. Noch zu Beginn der Woche hatte sie bei 4000 Pfund gestanden. Die Replik eines US-Open-Pokals erzielte sogar 150'250 Pfund (186'000 Franken).

Der frühere Tennisstar war 2017 von einem britischen Gericht für insolvent erklärt worden. Mit dem Erlös aus der Versteigerung soll Geld für die Gläubiger eingetrieben werden. Becker ist derzeit in seiner Wahlheimat London beim Wimbledon-Turnier als Kommentator für BBC tätig. Von den privaten Turbulenzen war ihm nichts anzumerken. Er spazierte im feinen Anzug über die Anlage, hielt hier und da für ein Foto an. Im All England Lawn Tennis and Croquet Club hatte der Mann aus Leimen mit 17 Jahren als bisher jüngster Spieler der Geschichte triumphiert. 1986 wiederholte er den Coup.

Höhere Gebote dank Wimbledon

Es ist kein Zufall, dass die Auktion während des Tennis-Turniers in London stattfand. Insolvenzverwalter Mark Ford erhoffte sich durch die globale Aufmerksamkeit höhere Gebote. Ursprünglich war die Versteigerung schon für den vergangenen Sommer geplant gewesen. Beckers Anwälte hatten sie aber in letzter Minute gestoppt. Er geniesse diplomatische Immunität, weil er zum Sport-Attaché in der EU-Vertretung der Zentralafrikanischen Republik berufen worden sei, argumentierte Becker. (sda)>



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Epoch Times
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26.7.2019: Boris Becker immer wieder zu schnell mit dem Auto: Nun muss er Zug fahren oder Fahrrad fahren oder laufen:
Boris Becker muss seinen Führerschein abgeben

Er war wiederholt zu schnell unterwegs. Boris Becker darf sechs Monate lang nicht ans Steuer. Mehr»

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Epoch Times
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5.11.2019: Boris Becker verheimlicht scheinbar Vermögen:
Insolvenzauflagen gegen Boris Becker für zwölf Jahre verlängert – Behörde will weiteren Schaden verhindern
https://www.epochtimes.de/feuilleton/insolvenzauflagen-gegen-boris-becker-fuer-zwoelf-jahre-verlaengert-behoerde-will-weiteren-schaden-verhindern-a3056364.html

<Tennisidol Boris Becker wird sich noch weitere zwölf Jahre den Insolvenzauflagen der britischen Behörden beugen müssen. Wie die zuständige Insolvenzbehörde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur SID am Dienstag mitteilte, wurden die Auflagen gegen den dreimaligen Wimbledon-Sieger bis zum 16. Oktober 2031 verlängert.

Zur Begründung wurde angeführt, dass der 51-Jährige nicht wie verpflichtet seine gesamten Vermögenswerte offengelegt habe. Bei der Summe handele es sich um mindestens 4,5 Millionen Pfund (rund 5,2 Millionen Euro).

„Die Insolvenzauflagen werden in der Regel nach einem Jahr aufgehoben“, teilte die britische Behörde dem Bericht zufolge mit. „Aber aufgrund der Art der Handlungen von Boris Becker hat der Insolvenzverwalter die Ausweitung der Beschränkungen angestrebt, um zu verhindern, dass Herr Becker seinen Gläubigern weiteren Schaden zufügt.“

Die Insolvenzbehörde habe sich nun mit Becker geeinigt, die Auflagen um zwölf Jahre zu verlängern. Ein Konkursgericht in London hatte Becker im Juni 2017 wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt. (afp)>

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30.3.2020: Was zu erwarten war: Federer bekommt Knieprobleme:
Erste Schläge nach OP: Federers Knie scheint zu halten
https://www.20min.ch/sport/tennis/story/Federers-Knie-scheint-zu-halten-24107607

<von Simon Graf
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Sechs Wochen nach seiner Operation zeigt sich der Tenniscrack, wie er im Schneetreiben Bälle an die Wand spielt.

ls Roger Federer am 20. Februar aus heiterem Himmel verlauten liess, er habe sein rechtes Knie einem arthroskopischen Eingriff unterziehen müssen und falle bis zur Rasensaison aus, war das für seine breite Anhängerschaft ein Schock. Inzwischen ist die (Sport-)Welt fest im Griff des Coronavirus, und wann jemals wieder internationale Tennisturniere möglich sind, steht in den Sternen. Am Mittwoch wird die definitive Absage Wimbledons erwartet, des Lieblingsturniers Federers.

Es kamen Spekulation auf, ob dies vielleicht das Ende der Karriere des 38-Jährigen bedeuten könnte. Zumal er seit der Operation kein Update über seinen Gesundheitszustand gab. Doch nun veröffentlichte er auf Twitter und Instagram sein erstes Video in Aktion seit dem Eingriff: Im Schneetreiben der Lenzerheide spielt er, dick eingepackt und unrasiert, einige Bälle an die Wand. Darüber steht mit einem Augenzwinkern: «Making sure I still remember how to hit trick shots #TennisAtHome».

Federer spielt denn auch vornehmlich Bälle zwischen den Beinen hindurch oder hinter dem Rücken. Natürlich ist dies weit davon entfernt, ein seriöses Training zu sein. Doch es ist offensichtlich, dass er keine Angst zu haben scheint, sein rechtes Knie zu belasten. Was ein gutes Zeichen ist. Innert einer Stunde wurde das Video über 600’000 Mal angeklickt und auf diversen Plattformen weiterverbreitet. Unter anderem von der ATP-Tour, die ihren Star natürlich noch eine Weile in Aktion sehen möchte.

Ländern sehr aktiv. Wann man die drei das nächste Mal auf dem Tenniscourt sehen wird, ist offen. Bis zum 7. Juni wurden alle Turniere gestrichen, das Ranking ist eingefroren. Und es scheint bereits klar, dass die Frist weiter erstreckt werden wird.>


Kommentar: Beruf wechseln - Gesundheit schützen
Herr Federer, wechseln Sie den Beruf, machen Sie irgendwas Gutes mit dem Geld das Sie haben, und schützen Sie ihre Gesundheit. Sonst werden Sie von ihren eigenen Kindern in Winbledon geschlagen werden. Das will doch niemand!
Michael Palomino, 30.3.2020

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https://www.krone.at/2237198




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Fotoquellen

-- Roger Federer mit Tennisball und Racket am Jonglieren: http://thinkabout.ch/article/roger-federer-back-home
-- Boris Becker, Hechtsprung:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10028&mode=bild&detailid=586388&bid=622207
-- Symbol "Die Welt": http://www.kremz.net/a43-globale-erderwaermung.html



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