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Auto Meldungen 04 - ab 1.6.2026


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Neue Autos in der Schweiz am 9.6.2026: mit Überwachungskameras wie in der kr. EU:
Assistenzsysteme: Schweiz übernimmt EU-Regel: Kamera-Überwachung in allen Neuwagen
https://www.20min.ch/story/assistenzsysteme-schweiz-uebernimmt-eu-regel-kamera-ueberwacht-fahrer-von-neuwagen-103575917




Totaler Terror gegen Autofahrer im 4R am 14.6.2026: Benzinpreise:
Failed State: Deutsche Tankstellen verstoßen vieltausendfach gegen Preiserhöhungsregel – ohne jegliche Konsequenzen

https://journalistenwatch.com/2026/06/14/failed-state-deutsche-tankstellen-verstossen-vieltausendfach-gegen-preiserhoehungsregel-ohne-jegliche-konsequenzen/







Schweiz 22.6.2026: Die Mitfahrbank breitet sich seit 2 Jahren aus:
Moderner Autostopp: Mitfahrbänke boomen – wie gefährlich ist das?
https://www.nau.ch/news/schweiz/moderner-autostopp-mitfahrbanke-boomen-wie-gefahrlich-ist-das-67126474

Schweiz 22.6.2026:
                      Die Mitfahrbank breitet sich seit 2 Jahren aus
Schweiz 22.6.2026: Die Mitfahrbank breitet sich seit 2 Jahren aus [1]

Simon Huber, Elena Hatebur -- Luzern -- In der Westschweiz boomen spezielle Mitfahrbänke für ältere Menschen. Auch in der Deutschschweiz gibt es ähnliche Projekte – und der Bedarf wächst.

In Château-d'¼x und Haut-Intyamon gibt es bereits Mitfahrbänke für Senioren.
Ähnliche Projekte existieren auch in der Deutschschweiz, etwa im Kanton Luzern.
Künftig dürften solche Angebote noch wichtiger werden.

Einfach hinsetzen und warten. Wer auf einer Mitfahrbank Platz nimmt, signalisiert automatisch: Ich suche eine Mitfahrgelegenheit. Wie beim früher verpönten Autostopp.

Heute gilt aber: Kein Daumen, keine App, keine Registrierung nötig. Vorbeifahrende wissen, was die Bank bedeutet, und können spontan anhalten.

In Château-d'¼x im Waadtland funktioniert das seit zwei Jahren.

Soziale Nähe als Ziel
Das Konzept entstand laut «RTS» auf Initiative von Seniorinnen und Senioren. Inzwischen wurden drei weitere Bänke in der Freiburger Gemeinde Haut-Intyamon installiert, jede kostet maximal 1000 Franken.

Für Pro Senectute Schweiz ist das kein Nischenthema.

Kommunikationsleiter Peter Burri Follath sagt gegenüber Nau.ch: «Für ältere Menschen ist niederschwellige Mobilität entscheidend, um Selbstständigkeit zu bewahren, soziale Kontakte zu pflegen und gesellschaftlich teilzuhaben.»

Der grösste Handlungsbedarf zeige sich dort, wo der öffentliche Verkehr ausgedünnt ist und einfache Alternativen fehlen.

«Mitfahrende und Automobilisten müssen Bescheid wissen»
Das Prinzip macht auch vor dem Röstigraben nicht halt. Die Agentur Umsicht betreibt unter dem Namen «Stop and Ride» bereits mehrere Mitfahrbänke in der Zentralschweiz.

Auch im Toggenburg (von Ebnat-Kappel bis Wildhaus) gibt es schon solche Autostopp-Bänke.

Damit das System funktioniere, brauche es allerdings mehr als nur eine Bank am Strassenrand. Entscheidend sei vor allem die Bekanntheit des Projekts.

«Mitfahrende und Automobilisten müssen über die Bank Bescheid wissen», erklärt die Agentur auf Anfrage von Nau.ch.

Das gelinge nur mit Information und Sensibilisierung. Wer eine Mitfahrbank aus der eigenen Gemeinde kenne, erkenne das Konzept meist auch andernorts wieder.

Wer nimmt auf den Mitfahrbänken Platz?
Wer auf den Bänken Platz nimmt, hängt stark vom jeweiligen Standort ab. «Wir haben unsere Bänke auch an touristisch interessanten Orten aufgestellt, da ist das Zielpublikum altermässig querbeet gemischt.»

Generell gelte: «Jeder Standort soll an die Bedürfnisse vor Ort angepasst sein.» Entsprechend unterscheide sich auch das Publikum von Bank zu Bank.

Schilder
Die «Stop and Ride»-Mitfahrbänke wurden an verschiedenen Standorten, unter anderem in Kriens und Sarnen, platziert. - Agentur Umsicht
Eines dürfte jedoch insbesondere ältere Interessierte beschäftigen: Das Thema Sicherheit. Früher galt Autostopp als gefährlich, weil man schliesslich nicht weiss, bei wem man einsteigt. Wie gefährlich ist es denn nun, spätabends bei fremden Leuten ins Auto zu steigen?

«Eine 100-prozentige Sicherheit, dass niemals etwas passieren wird, können wir natürlich nicht geben», sagt die Agentur Umsicht. «Ob man die Mitfahrbank auch zu später Stunde noch benutzen will, ist allen selbst überlassen.»

Ein gewisses Grundvertrauen sei nötig, im Zweifelsfall solle man auf sein Bauchgefühl hören. «Zum Ausprobieren kann man sich auch zusammentun, was sicher angenehmer ist», schlägt die Agentur vor.

Präventiv informieren die Initianten mit Infotafeln, die bei jeder Bank angebracht werden. Dort wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass Kinder nur mit der expliziten Erlaubnis ihrer Eltern mitgenommen werden dürfen.

Als Benutzer der Mitfahrbank könne man ein Angebot zur Mitnahme auch jederzeit ablehnen. Die Agentur betont: «Kommt einem etwas komisch vor oder fühlt man sich unwohl, sollte man nicht einsteigen oder die Fahrt abbrechen.»

Gewisses Risiko besteht
Auch der Kriminologe Dirk Baier von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften erachtet Sicherheitsbedenken als berechtigt: «Dort, wo sich Gelegenheiten bieten, Straftaten zu begehen, werden früher oder später auch Straftaten begangen.»

Es gebe durchaus ein gewisses Risiko, dass insbesondere ältere Personen bestohlen oder ausgeraubt würden, wenn sie ein solches Angebot nutzen. Doch Baier relativiert: Steigen Personen nur bei Menschen ins Auto, die sie kennen, sei es eine tolle Möglichkeit, sozial in Kontakt zu bleiben.

«Allein die Sitzbänke werden schon solch eine Wirkung entfalten», so Baier. «Weil man sich dort niederlassen und ins Gespräch mit Passanten kommen wird, ohne dass man mit irgendwem irgendwohin fährt.»

Vorsicht sei für alle Bevölkerungsgruppen wichtig. «Empfehlen würde ich immer, auf das Bauchgefühl zu hören; wenn man nicht mit jemandem mitfahren möchte, sollte man das einfach auch nicht tun.»

Dass betagte Menschen das Angebot spätabends nutzen und damit ein gewisses Sicherheitsrisiko eingehen, davon geht der Kriminologe nicht aus.

Die Sicherheitsbedenken sollten nicht zu stark in den Vordergrund gerückt werden. Dies habe gemäss Baier zur Folge, dass ein solches Angebot erst gar nicht genutzt werde.




Argument des Staates: Fahrzeugschmuggel unterbinden:
Krimineller schweizer Zoll am 27.6.2026: Wucher wegen einer Autofahrt nach Deutschland im "falschen" Auto -- oder Bewilligung vom TCS mit Beglaubigung der Gemeinde:
Schweizer Grenze: Zoll verlangt 8000 Euro, weil Bruder des Besitzers am Steuer war
https://www.20min.ch/story/schweizer-grenze-zoll-verlangt-8000-euro-weil-bruder-des-besitzers-am-steuer-war-103590978

Fabian Pöschl -- Ein Mann aus Weil am Rhein fuhr allein mit dem Schweizer Auto seines Bruders nach Deutschland. Der Zoll zog ihn aus dem Verkehr.

Ein 33-Jähriger aus Weil am Rhein fuhr ein Schweizer SUV seines Bruders über die Grenze.
Das hätte er nicht ohne seinen Bruder tun dürfen.
Wer seinen Wohnsitz in einem EU-Land hat und mit einem in der Schweiz gemeldeten Fahrzeug in ein EU-Land fährt, muss es verzollen und versteuern.
Das gilt umgekehrt auch für Schweizer Bürgerinnen und Bürger.

Nach einer Zollkontrolle nahe der Grenze zur Schweiz warf ein 33-Jähriger aus Weil am Rhein (D) dem deutschen Staat Geldgier vor.
Das ist passiert

Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Lörrach an der Grenze zur Schweiz zogen den Mann am 17. Juni an einer Kontrollstelle aus dem Verkehr. Er befand sich alleine in einem sportlichen Premium-SUV mit Schweizer Kennzeichen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Sein Problem: Das Auto gehört nicht dem Fahrer aus Deutschland, sondern seinem Bruder, der in Riehen BS wohnt. Der Mann habe angegeben, dass sich sein Bruder zu dem Zeitpunkt zu Hause aufgehalten habe.

Doch ein ausserhalb der EU zugelassenes Fahrzeug dürfen in der EU ansässige Personen nur in Ausnahmefällen im EU-Raum fahren (siehe Box). Sein Bruder aus der Schweiz hätte sich im Auto oder zumindest in der EU aufhalten müssen, um kein Problem mit dem Zoll zu bekommen.

Diese Ausnahmen gibt es
Gemäss dem Hauptzollamt Lörrach gibt es Ausnahmen für Fahrer aus der EU mit einem in der Schweiz zugelassenen Fahrzeug unter folgenden Voraussetzungen:

    Dienstwagen
    Firmenwagen
    Mietfahrzeuge
    Umzugsgut

Darum muss der Mann 8000 Euro bezahlen

Wer seinen Wohnsitz in einem EU-Land hat und mit einem in der Schweiz gemeldeten Fahrzeug in ein EU-Land fährt, muss es verzollen und versteuern. «Ein Fahrzeug ist eine Ware. Wer ein solches als EU-Bürger aus der Schweiz einführt, hat dies am Grenzzollamt anzumelden und die Abgaben zu entrichten», sagt Antje Bendel, Pressesprecherin des Hauptzollamts Lörrach. Solche Sachverhalte stellten die Zöllner und Zöllnerinnen immer wieder fest.

Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Steuerstrafverfahren ein. Sie ermittelten den Zeitwert des Fahrzeugs und setzten Eingangsabgaben in Höhe von rund 8000 Euro gegen den Mann fest.

Der Mann habe nur einen Teil des Abgabenbetrags entrichten können. Auf die Sicherstellung des Fahrzeugs hätten die Beamten aber verzichtet. Sie hätten sich über einen Weg der Zahlung des Restbetrags geeinigt und den Mann weiterfahren lassen.

Was gilt für Bürger aus der Schweiz?
Im umgekehrten Fall wenden laut Zollsprecherin Bendel auch die Schweizer Behörden entsprechende Vorschriften an. Dem Zoll gehe es grundsätzlich darum, dass keine geschmuggelten oder gar gestohlenen Autos unterwegs sind, sagt TCS-Sprecherin Vanessa Flack.

Wenn Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ein fremdes Auto mit Schweizer Zulassung für eine Fahrt ins Ausland nutzen, sollten sie sich immer eine Bewilligung zur Benutzung ausstellen lassen, rät Flack. Der TCS stellt ein solches Formular auf seiner Website zur Verfügung. Der Fahrer muss das Formular beglaubigen lassen. Je nach Kanton beglaubigen die Wohngemeinde, die Notarin oder eine andere Stelle das Formular. Fahrten ins Ausland mit dem Mietauto sind aber etwa bei Mobility erlaubt.




Ö am 1.7.2026: Spinne im Auto - Unfall:
Steiermark: Spinne löst Verkehrsunfall aus

Video-Link: https://orf.at/stories/zib100?episode=2026071

Zusammenfassung: Im Bezirk Weiz in der Steiermark fuhr ein 17 Jahre alter unerfahrener Autofahrer so daher und bemerkte eine Spinne an seinem Lenkrad. Statt anzuhalten und das Auto zu säubern krachte er in einen Bus. Der Typ erschrak so sehr, dass er auf die linke Fahrspur lenkte und in einen korrekt entgegenkommenden Bus prallte. Der Typ wurde schwer verletzt, die Busfahrerin leicht verletzt. Im Bus waren keine Passagiere.



Gaga-Schweiz:

Fahrprüfung in der Schweiz am 3.7.2026: Der Kanton Zug mit Wohnsitzpflicht: Er will keine Zürcher mehr prüfen, die im Kanton Zürich durchgefallen sind:
Kanton Zug erschwert Fahrprüfung für Ausserkantonale Fahrschüler
https://www.nau.ch/news/schweiz/kanton-zug-erschwert-fahrprufung-fur-ausserkantonale-fahrschuler-67145138

Fototexte:
-- Die praktische Fahrprüfung im Kanton Zug ist nun an den Wohnort gebunden. (Symbolbild)
-- Der Schweizerische Fahrlehrerverband kritisierte den neuen Beschluss. (Symbolbild)
-- Andreas Zwisler, Fahrlehrer aus Uerziklon, ist direkt betroffen und kritisiert ebenfalls die neue Regelung.
-- Das Schweizer Strassenverkehrsrecht ist auf Bundesebene geregelt.
-- Luzern und Zürich gelten als eher strenge Prüfungskantone.

Der Artikel:

Aaron Studer -- Region Zug -- Seit dem 1. Juli gilt in Zug: Nur wer dort seinen Wohnsitz hat, darf dort die praktische Fahrprüfung ablegen. Die neuen Regelungen stossen auf Kritik.

    er Kanton Zug verschärft seine Regelungen für die praktische Fahrprüfung.
    Seit dem 1. Juli können nur noch Personen die Prüfung abhalten, welche im Kanton ihren Wohnsitz haben.
    Ausnahme-Regelungen gibt es nur wenige. Fahrlehrer kritisieren den Beschluss.

Wer nicht im Kanton Zug wohnt, hat es seit dem 1. Juli schwerer, dort die praktische Fahrprüfung abzulegen. Das Strassenverkehrsamt hat die Regeln verschärft. Ein Zürcher Fahrlehrer kritisiert den Entscheid – und fordert die Politik zum Handeln auf.

Andreas Ziswiler ist Inhaber der Fahrschule Ziswiler in Uerlikon ZH. Er äussert sich gegenüber «Zentralplus» zu der Thematik. Seine Fahrschule liegt nahe der Zuger Kantonsgrenze. Die neue Regelung trifft ihn und seine Schülerinnen und Schüler direkt.

Besonders stört ihn, wie die Ankündigung ablief: Die erste Information kam am 26. Mai, aber die Regelung sollte bereits ab 1. Juni gelten.

«Ohne Ankündigung, ohne planbare Vorlaufzeit», schreibt Ziswiler. Er hält die Neuregelung für einen Fehler.

Ziswiler nennt konkrete Betroffene
Ziswiler nennt ein Beispiel von einer Familie, die von Steinhausen ZG nach Knonau ZH zog: «Keines der Kinder kann in Zukunft die Autoprüfung in der Nachbargemeinde Steinhausen absolvieren, beide müssen nach Zürich», kritisiert er. Eine regionale Ausbildung sei so nicht mehr möglich.

Das Strassenverkehrsamt Zug hat die Verschärfung schriftlich begründet. Das Schreiben an die Fahrschulen liegt «Zentralplus» vor. Darin steht: «Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach praktischen Führerprüfungen sowie der begrenzten personellen Ressourcen, gebe es keine andere Möglichkeit.

Ziel sei es, der Bevölkerung des Kantons wieder zeitnahe Prüfungstermine zu ermöglichen.

Konkret gilt neu: Wer ausserhalb des Kantons Zug wohnt, braucht einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz, um im Kanton Zug die Fahrprüfung zu absolvieren.

Nachfrage steigt um 30 Prozent
Die Nachfrage nach praktischen Fahrprüfungen sei in den vergangenen Monaten stark gestiegen. «Im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent», sagt Lukas Kunz, Sprecher der Zuger Sicherheitsdirektion, dem Nachrichtenportal.

Die Folge davon ist eine längere Wartezeit. «Die Wartezeit für praktische Führerprüfungen liegt derzeit bei circa sechs Wochen, Tendenz steigend», so Kunz.

Bisher habe Zug eine «liberale Praxis» angewandt. Jetzt passt man sich den anderen Zentralschweizer Kantonen an.

Fahrlehrerverband bewirkt Verschiebung
Nicht nur Ziswiler übt Kritik. Auch L-Drive, der Schweizerische Fahrlehrerverband, hat reagiert.

Nach einem Treffen gelang es den Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern, eine Verschiebung der Regelung zu erwirken. Statt am 1. Juni trat sie nun am 1. Juli in Kraft.

Luzern und Zürich gelten als eher strenge Prüfungskantone. Das könnte für Prüflinge nahe der Zuger Grenze ein Anreiz gewesen sein, in Zug anzutreten.
Fahrprüfungen in der Schweiz

Das Schweizer Strassenverkehrsrecht ist auf Bundesebene geregelt. Die Kantone führen jedoch die Fahrprüfungen eigenständig durch. Diese Unterschiede führen immer wieder zu sogenanntem «Prüfungstourismus», also der gezielten Wahl eines Kantons mit günstigeren Bedingungen.



5.7.2026: Wieso gibt es keinen Schwimmflossen-Airbag für Autos, wenn sie in ein Gewässer fallen?
Auto stürzte in Turracher See: Lenker starb

https://kaernten.orf.at/stories/3361352/





Neue Spionage im schweizer Verkehr am 6.7.2026: Tachographenpflicht ab 2,5 Tonnen:
Schluss mit gemütlich: Neue Knallhart-Regeln
https://automobile.nau.ch/neues/schluss-mit-gemutlich-neue-knallhart-regeln-67145709

Maia Schmied -- Neue Verkehrsregeln in der Schweiz ab Juli 2026: Das historische Rennverbot fällt, Lieferwagen erhalten neue Pflichten und Schilder werden zweisprachig.

Viele Schweizer Automobilisten glauben fälschlicherweise, dass sie sämtliche Verkehrsregeln perfekt beherrschen. Doch der Bundesrat bricht mit den neuen Verordnungen ab diesem Sommer einige vertraute Gewohnheiten auf.

Moderne Überwachungstechnologien und revidierte Verordnungstexte verändern den hiesigen Strassenalltag spürbar. Die weitreichenden Anpassungen greifen tief in das helvetische Strassenwesen und den Transportsektor ein.

Ab sofort gelten strengere Vorschriften für grenzüberschreitende Transporte sowie präzisere Regeln für das Verhalten auf Autobahnen. Zudem fällt überraschend ein historisches Verbot, das fast siebzig Jahre lang Bestand hatte.

Ende eines historischen Verbots und Autobahn-Fokus
Das Schweizer Verbot für Rundstreckenrennen mit Motorfahrzeugen ist endgültig Geschichte. Infolge der Le-Mans-Katastrophe von 1955 untersagte das Strassenverkehrsgesetz jegliche Rundstreckenrennen im Inland.

Nun öffnet der Gesetzgeber unter strengen Sicherheits- und Umweltauflagen wieder die Tore für den kontrollierten Motorsport. Gleichzeitig rückt das korrekte Verhalten auf den Autobahnen wieder verstärkt in den Fokus der Behörden.

Insbesondere das unerlaubte Rechtsüberholen wird von den Behörden weiterhin konsequent geahndet, um die Sicherheit zu gewährleisten. Diese konsequente Durchsetzung soll den Verkehrsfluss stabilisieren und riskante Manöver auf den Schnellstrassen effektiv eindämmen.

Neue Tachographenpflicht für leichte Nutzfahrzeuge
Eine digitale und regulatorische Zeitenwende zeichnet sich unterdessen für den grenzüberschreitenden Warenverkehr ab. Lieferwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 2.5 Tonnen unterstehen im internationalen Verkehr neu der strengen Chauffeurverordnung (ARV 1).

Digitaler Fahrtenschreiber
Kontrolle im Vorbeifahren: Die Polizei kann die Tacho-Daten künftig per Nahbereichsfunk (DSRC) abfragen, ohne dass der Transporter überhaupt anhalten muss. (Symbolbild) - Rios (Screenshot)
Bisher galt diese Verpflichtung ausschliesslich für schwere Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von über 3.5 Tonnen. Die betroffenen leichten Nutzfahrzeuge müssen nun zwingend mit einem intelligenten Fahrtschreiber der zweiten Generation ausgerüstet sein.

Das Fahrpersonal ist somit verpflichtet, seine Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten lückenlos aufzuzeichnen und strikt einzuhalten. Für reine Inlandtransporte kommt diese Neuerung hingegen bis auf Weiteres nicht zur Anwendung.

Mehrsprachigkeit auf Schweizer Signalisationen
Neben den technischen Vorschriften im Transportwesen ändert sich lokal auch das optische Erscheinungsbild der Schweizer Verkehrsschilder. Die revidierte Signalisationsverordnung (SSV) erlaubt nun unter genau definierten Bedingungen zweisprachige Wegweiser an Verzweigungen.

Mehrsprachige Gemeinden erhalten diese Option, sofern die dortige sprachliche Minderheit mindestens 30 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Für Anpassungen auf Autobahnen müssen die betroffenen Kantone jedoch vorab ein offizielles Gesuch beim Bundesamt für Strassen (ASTRA) einreichen.

Diese Massnahme fördert das sprachliche Gleichgewicht und die Anerkennung von Minderheitensprachen in den Grenzregionen des Landes. Fahrzeuglenkende profitieren dadurch künftig von einer spürbar verbesserten Orientierung auf ihren Routen.

Wirtschaftliche Folgen und Sicherheitsgewinn
Schweizer Wirtschafts- und Branchenverbände kritisieren derweil den administrativen Mehraufwand für kleinere Transportunternehmen deutlich. Viele KMU müssen nun kurzfristig in die Nachrüstung digitaler Fahrtschreiber investieren und ihr Personal entsprechend schulen.

Im direkten Vergleich zum reinen Binnenverkehr verliert der internationale Transportbereich dadurch ein spürbares Stück Flexibilität. Unfallexperten erwarten im Gegenzug jedoch eine signifikante Reduktion von Müdigkeitsunfällen auf den stark frequentierten Transitachsen.

Die umfassenden Regeländerungen verlangen somit von allen Beteiligten eine rasche und präzise Anpassung im Alltag. Unwissenheit schützt Schweizer Fahrzeuglenker vor den neuen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen jedenfalls nicht.




Totale Spionage in der EU am 10.7.2026:
EU treibt Überwachung und Entmündigung von Autofahrern voran

Seit dem 7. Juli gilt in der EU ein neues Gesetz für Neuwagen. Im Fahrzeug müssen Kameras und Sensoren installiert werden, die das Verhalten des Fahrers kontinuierlich analysieren – und bei Anzeichen von Müdigkeit, Ablenkung oder Unaufmerksamkeit in Echtzeit eingreifen. Das Gesetz gilt auch in der Schweiz.

https://transition-news.org/eu-treibt-uberwachung-und-entmundigung-von-autofahrern-voran






https://orf.at/stories/3435984/

In Italien gelten seit heute neue Vorschriften für Radargeräte. Nach einem im Juni verabschiedeten und inzwischen im Amtsblatt veröffentlichten Dekret des Verkehrsministeriums dürfen mit Geschwindigkeitsmessgeräten ohne die vorgeschriebene Typengenehmigung keine Geldstrafen mehr verhängt werden.

Rund 850 der etwa 4.000 installierten Anlagen in Italien müssen deshalb vorerst abgeschaltet werden.

Die Regelung soll einen seit Jahrzehnten andauernden Rechtsstreit beenden. Ziel ist es, die Zulassung der Geräte einheitlich zu regeln und die zahlreichen Rechtsstreitigkeiten der vergangenen Jahre einzudämmen. Künftig müssen Geschwindigkeitsmessgeräte deutlich strengere technische Anforderungen erfüllen.

Erstmals einheitliches Verfahren für Typengenehmigung

Bereits mit der Einführung der Straßenverkehrsordnung vor 34 Jahren war vorgeschrieben worden, dass Radarfallen und andere Geschwindigkeitsmessgeräte vor ihrem Einsatz eine formelle Typengenehmigung erhalten müssen. Tatsächlich begnügte sich das Verkehrsministerium jedoch über Jahre mit einer einfacheren Zulassung.

Italiens oberstes Gericht stellte in mehreren Urteilen klar, dass beide Verfahren rechtlich nicht gleichwertig sind. Autofahrer, die Geldstrafen wegen überhöhter Geschwindigkeit anfochten, hatten deshalb häufig Erfolg, weil die Messungen mit nicht ordnungsgemäß zugelassenen Geräten erfolgt waren.

Übergangsregelungen für Messgeräte

Für 3.150 Messgeräte, die bereits installiert sind, gelten laut Verkehrsministerium Übergangsregelungen. 850 Anlagen erfüllen aufgrund ihres Alters die neuen Anforderungen jedoch nicht und müssen abgeschaltet werden.




Spanien am 12.7.2026: Auf bestimmten Fahrspuren und Strassen darf man nicht mehr alleine im Auto fahren:
Spanien: 200 Euro Geldstrafe für Alleinfahrten im Auto
https://transition-news.org/spanien-200-euro-geldstrafe-fur-alleinfahrten-im-auto

Quelle: El Debate: Multa de 200 euros por viajar solos en el coche en estas carreteras: la Guardia Civil vigila esta infracción - 5. Juli 2026

Die Regel gilt nur für bestimmte Straßen und Fahrspuren und wird mit der Zunahme des Verkehrsaufkommens in Städten begründet. Auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge, die zuvor Ausnahmeregelungen genossen, sind betroffen.

Die links-sozialistische spanische Regierung um Regierungschef Pedro Sánchez macht Autofahrern das Leben zunehmend schwer. Laut Straßenverkehrsbehörde (DGT) müssen Autos auf bestimmten Straßen und Fahrspuren des Landes mit mindestens zwei Insassen besetzt sein.

Dabei handelt es sich um die sogenannten Bus-VAO-Fahrspuren (Vehículos de Alta Ocupación/Fahrzeuge mit mehreren Insassen). Alleinfahrten sind dort verboten. Zuwiderhandlungen gelten als Ordnungswidrigkeit und werden mit 200 Euro Geldstrafe geahndet.

Schon 2025 hatte die DGT diese Regelung für einige Straßen eingeleitet, jetzt wurde sie erweitert. Als Rechtfertigung für diese umstrittene Anordnung wird das zunehmende Verkehrsaufkommen in Städten angeführt.

Wie das Portal El Debate informiert, hat die DGT ihren Katalog an Verkehrszeichen bereits um ein neues Schild erweitert, das an den betroffenen Straßen beziehungsweise Fahrspuren angebracht wird, auf denen Alleinfahrten untersagt sind.

Einschränkungen gelten zum Beispiel für die A-2, eine Autobahn nach Barcelona. In Madrid wird die Regelung gemäß El Debate bereits auf Fahrspuren der A-6 und A-2 umgesetzt. Auch auf der Autobahn A-6 Richtung La Coruña in Madrid gelten neue Regeln.

Die Anordnung betrifft übrigens auch Fahrer von Hybrid- und Elektrofahrzeugen, die zuvor Privilegien genossen und auf VAO-Fahrstreifen alleine unterwegs sein durften. Die Begründung der DGT: Die Anzahl der emissionsfreien Fahrzeuge habe zugenommen, deshalb gebe es keine Ausnahmeregelung mehr. Die Anordnungen werden bereits von der Guardia Civil bei Bedarf überwacht.

Die Situation hat laut El Debate bei vielen Autofahrern Empörung ausgelöst, denn sie würden Steuern zahlen und wollten sich nicht von der DGT vorschreiben lassen, mit wie vielen Personen sie in ihrem Fahrzeug unterwegs sein dürfen.

Dieser Artikel wurde am 12. Juli aktualisiert, um Missverständnissen vorzubeugen, dass Alleinfahrten auf spanischen Straßen grundsätzlich verboten sind.





Raserfahrt in Schaffhausen (Schweiz) am 13.7.2026: Beifahrer forderte den Fahrer zu Raserei auf - Mittäter:
Tempoexzess im Tesla: Beifahrer wird zum Mittäter – 15 Monate Knast bedingt
https://www.blick.ch/politik/tempoexzess-im-tesla-beifahrer-wird-zum-mittaeter-15-monate-knast-bedingt-id22106430.html

Joschka Schaffner -- Redaktor Politik -- Ein Schaffhauser Gerichtsurteil sorgt für Wirbel: Ein Beifahrer im Tesla wurde als Mittäter einer Raserfahrt verurteilt. Auch das Bundesgericht stützt nun den Entscheid.

    Das Bundesgericht Lausanne verurteilt Beifahrer einer Raserfahrt in Schaffhausen
    Beifahrer aktivierte Teslas «Ludicrous Mode» und forderte dreimaliges Beschleunigen
    Fahrer erreichte 133 km/h in einer 50er-Zone

Wer rast, der haftet. Wer mitfährt nicht – normalerweise. Ein Gerichtsurteil aus Schaffhausen sorgt nun jedoch für Aufsehen: Nicht nur der Lenker muss für seine Raserfahrt in einem Tesla blechen, auch der Beifahrer machte sich mitschuldig. Er wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt.

Letzterer zog den Entscheid des kantonalen Obergerichts zwar weiter – doch auch die Bundesrichter in Lausanne VD entbanden den Übeltäter nicht von seiner Schuld. Der Grund: Der Autohändler verleitete den Fahrer nämlich nicht nur zur Probefahrt im E-Auto, sondern spornte den Fahrer regelrecht zum Delikt an – und griff mit einem simplen Knopfdruck auch selbst ins Tatgeschehen ein.

Auch Kinder an Bord
Geschehen war der Tempoexzess vor bereits neun Jahren. Damals stieg der Beschwerdeführer kurz nach Mittag mit einem kaufinteressierten Autofahrer in den Tesla. Auf der Rückbank nahmen auch dessen drei Kinder Platz.

Für den Mitfahrer war der Nachwuchs jedoch kein Grund zur Mässigung. Laut Gerichtsurteil hat er den Fahrer direkt angewiesen, voll durchzudrücken. Und das gleich dreimal: Einmal auf 98, dann auf 119 und schlussendlich auf 133 Kilometer pro Stunde – in einer 50er-Zone wohlgemerkt. Für die letzte Aktion schaltete der Händler dem Fahrer den «Ludicrous Mode» ein, den Hochleistungs-Beschleunigungsmodus des Teslas.

Die Lausanner Bundesrichter schmetterten den Einspruch des Beifahrers daher ab. Er habe den Mitbeschuldigten nicht nur motiviert, dreimal «massiv» zu beschleunigen, sondern gab auch die Route vor und leitete ihn bei der Raserfahrt massgeblich an.

Strafrechtsexperte warnt vor Fehlschluss
«Dabei ist dem Beschwerdeführer anzulasten, dass er aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit von den Fahrzeugeigenschaften und vom Beschleunigungsvermögen genaue Kenntnis hatte», schreibt das Bundesgericht in seinem Urteil. Zudem habe er mit der Aktivierung des «Ludicrous Mode» auch aktiv in das Tatgeschehen eingegriffen. «Beide Mitbeschuldigten verfolgten gemeinsam das Ziel, die Beschleunigung des Tesla voll auszureizen», so das Bundesgericht. Fazit: Der Beifahrer war klar Mittäter.

Das gilt jedoch keineswegs in jedem Fall, merken auch Strafrechtsexperten an. Mit seiner Beschwerde beim Bundesgericht habe der Mitfahrer anderen Passagieren deshalb keinen Gefallen getan, schreibt etwa der Zürcher Strafverteidiger Duri Bonin auf Linkedin.

«Aus Verteidigersicht ist das ein etwas bitterer Entscheid», so der Anwalt. «Die Gefahr besteht, dass hängen bleibt: ‹Beifahrer können bei Raserdelikten Mittäter sein›.» Das sei zwar richtig, aber unvollständig. Die bessere Lehre: «Nicht die Mitfahrt ist strafbar. Strafrechtlich heikel wird es dort, wo jemand aktiv anstiftet, anleitet, unterstützt oder die Tat wesentlich mitprägt.»







18.7.2026: EU-Spionageterror mit Tempolimit:
Digitale EU-Totalkontrolle am Steuer: Bald auch noch Tempodrosselung per Satellit

https://journalistenwatch.com/2026/07/18/digitale-eu-totalkontrolle-am-steuer-bald-auch-noch-tempodrosselung-per-satellit/




Schweiz am 23.7.2026: WAS ist ein "Besucherparkplatz"? Für Besuche - aber nicht tagelanges Parkieren! Aber nur, wenn ein Parkverbot dort steht:
Bundesgericht: Fremde dürfen Besucherparkplätze nutzen
https://www.nau.ch/news/schweiz/bundesgericht-fremde-durfen-besucherparkplatze-nutzen-67151575

Keystone-SDA -- Bern -- Laut Bundesgericht begründet eine Besucherparkplatz-Beschilderung ohne offizielles Parkverbotssignal keine strafbare Handlung nach Strassenverkehrsgesetz.

-- Ein Mann hatte 2023 sein Auto auf einem für Besucher reservierten Parkplatz parkiert.
-- Deswegen wurde er zu einer Busse von 40 Franken verurteilt.
-- Doch laut Bundesgericht stellt dies per se keine strafbare Verletzung dar.

Das Bundesgericht hat eine Busse gegen einen Autofahrer aufgehoben, der auf einem Besucherparkplatz parkiert hatte. Eine solche Beschilderung allein begründet ohne offizielles Parkverbotssignal keine strafbare Handlung nach Strassenverkehrsgesetz.

Der Autofahrer wurde zu einer Busse von 40 Franken verurteilt, weil er im Oktober 2023 sein Fahrzeug auf einem für Besucher reservierten Parkplatz abgestellt hatte. Der Mann wohnte in der Liegenschaft und wurde nicht das erste Mal gebüsst, wie aus einem am Freitag publizierten Urteil des Bundesgerichts hervorgeht.

Die Busse muss er nun nicht bezahlen. Das höchste Schweizer Gericht hat festgehalten, dass das Parkieren auf einem nur für «Besucher» signalisierten Feld keine strafbare Verletzung der Verkehrsregeln darstellt.

Es wäre am betreffenden Ort ein offizielles Signal «Parkieren verboten» notwendig gewesen.

Die kantonale Vorinstanz war davon ausgegangen, die Kombination einer Zusatztafel, welche die Plätze für Besucher reservierte, und einer entsprechenden Bodenmarkierung stelle eine verbindliche Verhaltensregel dar.

Wer diese missachte, mache sich strafbar. Das ist laut Bundesgericht nicht so. Es bestätigt damit seine frühere Rechtsprechung in einem vergleichbaren Fall aus dem Jahr 2018.



Basel am 23.7.2026: Sind Marder geschützte Tiere?
Baslerin erwischt mehrere Marder morgens um halb drei am Auto
https://www.nau.ch/news/schweiz/baslerin-erwischt-mehrere-marder-morgens-um-halb-drei-am-auto-67151412

https://www.nau.ch/news/schweiz/baslerin-erwischt-mehrere-marder-morgens-um-halb-drei-am-auto-67151412

Aaron Studer -- Basel -- Marder-Alarm in Basel: Eine Frau filmt, wie sich mehrere Marder mitten in der Nacht an einem Auto zu schaffen machen.

Ein Video einer Baslerin geht viral. Sie filmt Marder, die nachts um ein Auto schleichen.
Warme Motorräume sind beliebte Zufluchtsorte für die Tiere.
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Ein Video aus der Stadt Basel wird zum Facebook-Hit. Mit knapp 76'000 Aufrufen geht es in den sozialen Medien viral.

Zu sehen ist, wie sich nachts gleich mehrere Marder auf einem Auto herumtreiben und dann durch ein Gebüsch fliehen.

SVP-Grossrätin Daniela Stumpf Rutschmann hat das Treiben gefilmt. Sie beobachtet die Tiere gegen halb drei Uhr morgens von ihrem Fenster aus.


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Schweden am 23.7.2026: Strassenrisse schnell und perfekt reparieren - wieso kann das die Schweiz nicht?
Effizient, keine Walze, kein Stau: So reparieren die Schweden ihre Strassen
https://www.blick.ch/video/aktuell/keine-walze-kein-stau-so-reparieren-die-schweden-ihre-strassen-id21207751.html
In Schweden werden Risse und kleine Schlaglöcher mit «Snabellagning» repariert. Druckluft, Bitumenemulsion und Splitt sorgen für eine schnelle, sichere Lösung. Der Verkehr kann die Stelle sofort wieder nutzen. Die Methode ist effizient, aber keine Dauerlösung.

Untertitel:

"Snabellagning". so nennen die Schweden das Verfahren, mit dem Risse und kleine Schäden in Strassen repariert werden. Zuerst wird der Schaden mit Druckluft gereinigt, Staub und Feuchtigkeit werden entfernt. Dann sprüht eine Düse Bitumenemulsion auf, die für Haftung sorgt. Dann wird ein Gemisch aus Bitumen und Splitt mit hoher Geschwindigkeit in die Vertiefung eingeblasen. Die Luftenergie verdichtet das Material bereits beim Einbringen. Abgeschlossen wird die Reparatur mit einer dünnen Deckschicht aus trockenem Splitt. Eine Walze ist nicht nötig. Die Verdichtung übernimmt der Verkehr. Der grosse Vorteil: Die Stelle kann sofort wieder befahren werden (1'10'').

Die Methode ersetzt keine umfassende Sanierung von grösseren Schäden. Sie ist vor allem in Schweden verbreitet, wird aber auch in anderen Ländern eingesetzt (1'20'')




Italien am 24.7.2026: hat angeblich neue Überwachungskameras gegen AutofahrerInnen:
Tutor 3.0: So funktioniert Italiens Hightech-Tempokontrolle: Schluss mit Rasen im Süden: Jetzt sehen Italiens Autobahnkameras alles
https://www.blick.ch/auto/schluss-mit-rasen-im-sueden-jetzt-sehen-italiens-autobahn-kameras-alles-id22131115.html

Aufgepasst auf Italiens Autobahnen! Mit dem neuen Blitzersystem Tutor 3.0 bleibt der Polizei kaum ein Geschwindigkeitsvergehen verborgen. Was Italien-Reisende jetzt wissen müssen.



4R-Berlin am 6.8.2026: Private Blumenkübel auf Parkplätzen gegen Autos:
Linksextreme blockieren Parkplätze mit riesigen Blumenkübeln – Amt schaut zu
https://t.me/impfen_nein_danke/351774

Berlin: Vor der Rigaer Straße 94 blockieren illegale Pflanzenkübel Parkplätze. Trotz interner Warnungen und Sicherheitsbedenken greift das Bezirksamt bislang nicht durch.





Schweiz am 7.8.2026: Spione können Parkbussen fotografieren+per SMS versenden, bevor sie offiziell an die AutohalterIn versendet sind:
Neue Masche: Churerin erhält Parkbusse, kurz darauf wissen auch Betrüger davon
https://www.20min.ch/story/neue-masche-churerin-bekommt-zwei-tage-nach-parkbusse-ein-sms-aus-marokko-103614169

Fabian Pöschl -- Eine Frau wurde fast Opfer eines Betrugsversuchs, als sie kurz nach einer Parkbusse eine Zahlungsaufforderung per SMS bekam. Haben Betrüger die Busse fotografiert?

    Eine Churerin erhielt zwei Tage nach einer Parkbusse in Bad Ragaz ein verdächtiges SMS mit einer marokkanischen Nummer.
    Die Betrüger forderten sie auf, einen Restbetrag von 4 Franken zu bezahlen – sonst drohe eine Mahngebühr von bis zu 100 Franken.
    Die Kantonspolizei Graubünden empfiehlt, solche Nachrichten zu ignorieren und keinen Link zu öffnen.

Eine Churerin ging beinahe Betrügern in die Falle. Die Hundehalterin fuhr am 2. August zum Giessenpark in Bad Ragaz, um Gassi zu gehen. Doch sie vergass, die Parkgebühr zu bezahlen. Ihre Hunde hätten sie abgelenkt, sagt die Frau zur «Südostschweiz». Nach einer Weile ging sie zurück zum Auto und hatte eine Busse unter dem Scheibenwischer.

Zu Hause scannte sie den QR-Code der Parkbusse, der sie zur Website der Kantonspolizei St. Gallen führte. Zwei Tage später, am 4. August, erhielt sie allerdings ein SMS, in dem stand: «Hinweis zur Parkzahlung: Zu Ihrem Parkvorgang vom 4. August 2026, 16.01 Uhr, wurde noch kein Zahlungseingang verbucht. Es verbleibt ein Restbetrag von 4.00 Schweizer Franken.»

Die Frau wurde aufgefordert, den Betrag bis um 23.59 Uhr zu überweisen. Sonst drohe eine Mahngebühr von bis zu 100 Franken. Dazu stand: «Antworten Sie bitte mit der 1, damit wir Ihnen den Link für die Begleichung zusenden können.» Weitere Informationen finde sie unter dem beigefügten Link.

Haben Betrüger die Parkbusse fotografiert?
Die zeitliche Nähe mit der Parkbusse verunsicherte die Frau. Sie klickte aber nicht auf den Link, löschte das SMS und meldete es als Spam. Damit hat sie genau richtig gehandelt. Als sie die Nummer mit der Vorwahl +212 einem Bekannten zeigte, erfuhr sie, dass sie aus Marokko stammt. Sie vermutet, dass Unbekannte den QR-Code ihrer Parkbusse fotografiert und online ihre Telefonnummer herausgefunden haben.

Ein Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen hält es auf Anfrage der Zeitung für plausibel, dass Unbekannte die Parkbusse fotografiert oder den QR-Code eingescannt haben könnten. Häufig versuchten Betrüger per SMS und über einen Link, persönliche Daten zu erbeuten.

Claudio Reich vom Strassenverkehrsamt Graubünden nennt in dem Bericht einen weiteren Weg, wie Kriminelle sich Zugang zu den Kontaktdaten der Frau verschafft haben könnten: der öffentliche Autoindex. «Grundsätzlich sind der Name und die Adresse aller Fahrzeughaltenden in der Schweiz öffentlich», sagt Reich.

Nicht antworten und nicht auf den Link klicken
Die Kantonspolizei Graubünden kennt das SMS, wie sie der «Südostschweiz» mitteilt. Sie empfiehlt, nicht auf solche E-Mails, SMS oder Whatsapp-Nachrichten zu reagieren und keinesfalls einen darin enthaltenen Link zu öffnen.

Auch 20 Minuten kennt mehrere Personen, die solche SMS aus Marokko erhalten haben. Bei ihnen ging es aber um Geschwindigkeitsübertretungen. Ausserdem waren sie nicht in deutscher Sprache verfasst.

Doch auch das verdächtige SMS der Frau enthielt laut dem Bericht einige Merkmale, die stutzig machen sollten. Dazu zählen etwa die ausländische Telefonnummer, die fehlende persönliche Anschrift, die Aufforderung zur Bezahlung am selben Tag und die Drohung mit der Busse von 100 Franken.




Kriminelle Schweiz mit immer höheren Preisen am 9.8.2026: AutofahrerInnen sind am Limit - und wollen auch mal eine Füllung gratis - der "Wegfahrer": vor allem in den Kantonen St. Gallen, Thurgau und Aargau:
Tanken und davonfahren nimmt in mehreren Kantonen zu - Ohne bezahlen
https://www.nau.ch/news/schweiz/tanken-und-davonfahren-nimmt-in-mehreren-kantonen-zu-67153729

Fototext:
-- Tanken bleibt in der Schweiz vorerst teuer. Das könnte mit einem Grund sein, warum manche Kantone mehr Drive-offs verzeichnen.
-- Socar verzeichnet in diesem Jahr eine «moderate Zunahme» von Kundinnen und Kunden, die nach dem Tanken ohne Bezahlung wegfahren.
-- Die Osterwalder Gruppe, die mehr als 100 AVIA-Tankstellen betreibt, beobachtet während der Sommerferien generell mehr sogenannte Schwarztanker.


Bern -- Simon Ulrich -- In Teilen der Schweiz häufen sich unbezahlte Tankfüllungen. Die Branche sieht bisher aber keinen schweizweiten Trend.

    In mehreren Kantonen häufen sich Drive-offs an Schweizer Tankstellen.
    Aargau, St. Gallen und Thurgau melden deutlich mehr Wegfahrer als 2025.
    Die Branche sieht bisher aber keinen schweizweiten Benzinklau-Boom.

Tanken und davonfahren, ohne zu bezahlen: In mehreren Schweizer Kantonen häufen sich in diesem Jahr sogenannte Drive-offs an Tankstellen.

Die Kantonspolizei Aargau verzeichnete bis Ende Juli 41 Wegfahrer, wie sie auf Anfrage von Nau.ch mitteilt. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es nur knapp 20.

Die Zahl hat sich damit mehr als verdoppelt. Auch die Zahl der Treibstoffdiebstähle insgesamt erhöhte sich von 39 auf 54.

Die Auswertung zeige, dass die Fälle «mutmasslich als Folge der stark gestiegenen Treibstoffpreise» zugenommen hätten, sagt Sprecher Bernhard Graser.
Deutlicher Anstieg in drei Kantonen

Auch St. Gallen registriert mehr Fälle. Von Januar bis Mitte Juli zählte die Kantonspolizei rund 40 Wegfahrer. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 30.

Im benachbarten Thurgau wuchs die Zahl gar von 10 auf 25 Fälle. Bei rund der Hälfte handelt es sich laut Polizei um Gelegenheitstaten. «Die andere Hälfte wurde von Wiederholungstätern begangen», erklärt Sprecher Ralf Frei.

Ob die höheren Treibstoffpreise zu mehr Drive-offs geführt haben, lassen St. Gallen und der Thurgau offen. Die Thurgauer Polizei verweist zudem auf die kleinen und schwankenden Fallzahlen.

Andere Kantone melden keine vergleichbare Entwicklung. Basel-Landschaft registrierte im ersten Halbjahr 43 Treibstoffdiebstähle. Im Vorjahreszeitraum waren es 45.

Im Kanton Bern zeigt sich laut Polizei sogar eine eher rückläufige Tendenz. Zu berücksichtigen sei jedoch, dass nicht alle Vorfälle polizeilich gemeldet oder als Diebstahl angezeigt würden.
Branche sieht keinen landesweiten Trend

Auch die Tankstellenbranche erkennt bislang keinen schweizweiten Benzinklau-Boom.

Der Verband der Tankstellenshop-Betreiber der Schweiz, kurz VTSS, spricht von unveränderten Fallzahlen. Migrol, Coop Pronto sowie mehrere Betreiber von Agrola- und Avia-Tankstellen stellen ebenfalls keine generelle Zunahme fest.

Eine Ausnahme ist Socar. Das Unternehmen verzeichnet nach eigenen Angaben einen «moderaten Anstieg», nennt aber keine Zahlen. Sogenannte Drive-offs seien «mit Abstand die grösste Form des Benzindiebstahls». Zusätzliche Sicherheitsmassnahmen plant Socar derzeit nicht.
Klassische Wegfahrt dominiert

Auch laut VTSS ist das Wegfahren ohne Zahlungsversuch die klar häufigste Form. Sie macht rund 85 Prozent aller Fälle aus.

Andere Vorgehensweisen spielen eine kleinere Rolle. Falsche Kontrollschilder kommen laut Kapo St. Gallen in Kombination mit Tankbetrug zwar vor, aber selten. Im Thurgau wurden dieses Jahr zudem drei Treibstoffdiebstähle auf Baustellen registriert.

Im Kanton Bern fallen laut Polizei immer wieder Fahrzeuge mit ausländischen Kontrollschildern auf. Sie werden auf der Durchreise betankt, ohne dass der Treibstoff danach bezahlt wird.

Die Osterwalder Gruppe, die mehr als 100 AVIA-Tankstellen betreibt, beobachtet während der Sommerferien generell mehr sogenannte Schwarztanker.

«Das hat vor allem mit Durchfahrten ausländischer Autofahrer zu tun», sagt auch Lukas Christen, Leiter Verkauf und Kundendienst. Dieses Phänomen wiederhole sich jedes Jahr. Einen Zusammenhang mit den höheren Spritpreisen sieht das Unternehmen nicht.
Nicht immer steckt Absicht dahinter

Nicht bei jeder unbezahlten Tankfüllung muss es sich gleich um vorsätzlichen Diebstahl handeln.

Migrol zufolge gehen Kundinnen und Kunden mitunter irrtümlich davon aus, bereits bezahlt zu haben. Andere seien mit den Bezahlmöglichkeiten vor Ort nicht vertraut.

«Die meisten dieser Fälle können im Nachgang unkompliziert geklärt werden», sagt Sprecherin Diana Eisenberg.

Ähnliches berichtet die Landi Frila, die sieben Agrola-Tankstellen betreibt. Eigentlicher Benzindiebstahl mit betrügerischer Absicht komme dort sehr selten vor.

Der stellvertretende Geschäftsführer Hans-Jürg Fischer hält gegenüber Nau.ch fest: «In den allermeisten Fällen sind unbezahlte Tankungen auf Abgelenktheit oder Nicht-Erwähnen des erfolgten Tankens an der Kasse zurückzuführen.»

Die Landi Zola, Betreiberin von neun Agrola-Tankstellen, registriert rund 35 Fälle pro Monat. Die Zahl liege auf Vorjahresniveau, erklärt Marius Zuber, Leiter Energie.
Kameras überführen viele Wegfahrer

Ohnehin haben es Treibstoffdiebe an Schweizer Tankstellen schwer – die meisten sind videoüberwacht. Dadurch lassen sich Fahrzeuge, Kontrollschilder und Personen häufig identifizieren.

So wurden im Thurgau dieses Jahr bereits 23 von 25 Fällen aufgeklärt. Auch in St. Gallen können Wegfahrer laut Polizei meist ermittelt werden. «Oftmals werden die Strafanträge seitens der Tankstellenbetreiber zurückgezogen, sobald der Treibstoff bezahlt wird», sagt Kapo-Sprecherin Martina Brassel.

Schwieriger sind die Ermittlungen, wenn keine brauchbaren Aufnahmen oder Hinweise vorliegen. Darauf weist die Kantonspolizei Aargau hin.
Im Schnitt fehlen 58 Franken

Pro Vorfall geht es meist um einen überschaubaren Betrag. Laut VTSS blieben 2025 im Durchschnitt 56 Franken unbezahlt. Dieses Jahr sind es 58 Franken. Der Verband stuft die Differenz als unwesentlich ein.

Bei der Landi Zola liegt der durchschnittliche Schaden bei rund 45 Franken. Der administrative Aufwand ist nicht mitgerechnet.

Ein landesweiter Anstieg lässt sich aus den vorliegenden Angaben also nicht ableiten. Doch die Zahlen aus dem Aargau, St. Gallen und dem Thurgau zeigen: In mehreren Regionen fahren dieses Jahr deutlich mehr Menschen nach dem Tanken davon, ohne zu bezahlen.




Autotunnels in der Schweiz am 19.8.2026: mit Kurve am Ende gegen das Blenden der Sonne:
Clevere Bauweise: Darum machen viele Tunnel kurz vor dem Ausgang eine Kurve
https://www.20min.ch/story/tunnel-kurve-kurz-vorm-ausgang-das-steckt-hinter-dem-bauprinzip-103619421

Yasmina Al Dubai -- Viele Tunnel machen kurz vor dem Ausgang eine Kurve, damit die Sonne Autofahrende nicht blendet. Doch auch Gelände, Untergrund und Wasser spielen bei der Bauweise eine Rolle.

Du fährst durch einen Tunnel, lange Zeit geht es geradeaus und kurz vor dem Ende kommt plötzlich eine Kurve. Zufall? Oder steckt hinter diesem scheinbar kleinen Detail tatsächlich mehr, als man denkt? Thomas Rohrbach, Mediensprecher vom Bundesamt für Strassen (Astra), erklärt gegenüber SRF, warum viele Tunnel kurz vor dem Ausgang eine Kurve haben.

Tunnel endet in Kurve, damit du nicht geblendet wirst

Grund dafür ist laut Rohrbach die Sicherheit. Würde man das Tunnelende schon von Weitem sehen, könnte vor allem die tief stehende Sonne am Morgen oder Abend die Autofahrerinnen und Autofahrer stark blenden. Deshalb werde beim Bau darauf geachtet, die Blendung an den Tunnelportalen möglichst klein zu halten.

Natürlich spielen auch Topografie und geologische Merkmale eine wichtige Rolle bei der Streckenführung eines Tunnels. Je nach Gelände und Untergrund müsse beim Bau eine passende Lösung gefunden werden.

Wasser sei ein weiterer Punkt, der beim Tunnelbau berücksichtigt werden muss. Führe ein Tunnel bergab, steige die Fahrbahn beim Eingang oft zuerst leicht an. «So wird verhindert, dass beispielsweise Schmutz- beziehungsweise Regenwasser in den Tunnel hineinfliesst», so der Astra-Mediensprecher gegenüber SRF.
So hilft die Tunnelbeleuchtung deinen Augen

Auch die Beleuchtung im Innern des Tunnels wird nicht zufällig gestaltet: Sie soll den Augen helfen, sich an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse zu gewöhnen. «Bei längeren Tunneln wird die Beleuchtung dunkler, je weiter Sie hineinfahren. Auf den Ausgang hin wird das Licht wieder heller», erklärt der Astra-Mediensprecher im Gespräch mit SRF.

Bei sehr kurzen Tunneln ist es jedoch anders. Diese werden laut Rohrbach möglichst gerade gebaut. So sehen die Autofahrenden das Tageslicht praktisch während der ganzen Durchfahrt – und man fahre «quasi immer im Tageslicht».




Es wird behauptet in England am 22.8.2026: Geisterfahrer sein als Internet-Wette:
England: 7 Tote bei Horrorcrash: Wegen Geisterfahrt-Internettrend?
https://www.20min.ch/story/england-mehrere-menschen-sterben-bei-verfolgungsjagd-mit-polizei-103620938




Abzocke in Birsfelden (Schweiz) am 26.8.2026: Die 15-Minuten-Regel:
Birsfelden BL: 39’400 Bussen: 4 Millionen Franken dank neuer Regelung
https://www.20min.ch/story/durchfahrtskontrolle-birsfelden-39-400-bussen-spuelen-vier-millionen-in-die-kasse-103622702

Jeanne Dutoit -- Seit einem Jahr gilt in Birsfelden BL eine Durchfahrtskontrolle. Die Regelung hat der Gemeinde einen Millionenbetrag in die Kasse gespült.

    Die Gemeinde Birsfelden BL hat seit dem 1. September 2025 eine Automatische Durchfahrtskontrolle (ADK) in Betrieb.
    Per Ende Juli 2026 wurden 39’400 Bussen à 100 Franken ausgestellt – das entspricht rund vier Millionen Franken Bussgeldern.
    Der Verkehr in den Quartieren hat laut Gemeinde um 13 bis 38 Prozent abgenommen.

Ein Jahr ist es her, seit die Baselbieter Gemeinde Birsfelden eine Automatische Durchfahrtskontrolle (ADK) eingeführt hat. Seit dem 1. September 2025 werden alle Lenkerinnen und Lenker mit einer 100-Franken-Busse bestraft, die Quartierstrassen in weniger als 15 Minuten wieder verlassen. Ausgenommen, sie haben eine Bewilligung.



25.8.2026: Wie man moderne Autos kaputtmacht:
5 Fahrfehler, die moderne Autos ruinieren
https://automobile.nau.ch/tech/5-fahrfehler-die-moderne-autos-ruinieren-67164944

Maia Schmied -- Moderne Autos verzeihen scheinbar jeden Fahrfehler. Doch fünf teilweise alltägliche Angewohnheiten können teure Bordelektronik und Mechanik zerstören.

Moderne Autos sind rollende Supercomputer mit hunderten Sensoren und komplexer Regeltechnik. Viele Lenker ruinieren ihr Hightech-Fahrzeug jedoch mit Gewohnheiten aus dem letzten Jahrhundert.

Aufgepasst! Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden. Aus Liebe zum Auto und für die eigene Sicherheit …

Heisse Turbomotoren abrupt abschalten
Nach zügiger Autobahnfahrt dreht der Abgasturbolader mit bis zu 200'000 Umdrehungen pro Minute. Schalten Sie das Triebwerk sofort aus, reisst der lebenswichtige Schmierfilm der Welle augenblicklich ab.

Das stehende Öl verkokt durch die enorme Hitze und blockiert die feinen Lagerkanäle. Lassen Sie den Motor daher stets sechzig Sekunden im Leerlauf nachlaufen.

Moderne Start-Stopp-Systeme deaktivieren das Aggregat oft zu früh nach harten Steigungen. Ein manuelles Übersteuern der Automatik rettet hier potenziell tausende Franken Reparaturkosten.

Fahrstufe «P» beim Ausrollen einlegen
Elektronische Wählhebel verleiten beim Parkieren zur hektischen und vorzeitigen Bedienung. Wer die Parksperre aber vor dem vollständigen Stillstand rastet, belastet den mechanischen Sperrstift extrem.

Das Bauteil bricht im schlimmsten Fall ab und wandert direkt ins Getriebegehäuse. Doppelkupplungsgetriebe reagieren auf solche Fehlbedienungen mit extremem Verschleiss der Schaltgabeln.

Betätigen Sie immer zuerst die Fussbremse bis zum absoluten Halt des Fahrzeugs. Erst danach aktivieren Sie die Parkbremse und wählen die Parkstufe.

Starthilfekabel direkt an Batteriepolen klemmen
Bei entladener Starterbatterie greifen viele Automobilisten reflexartig zu klassischen Überbrückungskabeln. Ein direkter Anschluss am Minuspol umgeht jedoch den hochsensiblen Batteriesensor am Massepunkt.

Das Batteriemanagement verliert dadurch den exakten Ladezustand und steuert Generatoren falsch an. Zudem drohen gefährliche Spannungsspitzen, welche empfindliche Mikroprozessoren im Bordnetz zerstören.

Nutzen Sie ausschliesslich die im Motorraum markierten, separaten Fremdstartpunkte der Karosserie. Die Betriebsanleitung zeigt den exakten Massepunkt für sicheres Überbrücken ohne Funkenflug.

Den Tank oder Akku komplett leeren
Die Restreichweitenanzeige verführt dazu, den letzten Tropfen Treibstoff oder das letzte Prozent Akkustand auszureizen. Hochdruck-Kraftstoffpumpen moderner Direkteinspritzer nutzen den Treibstoff jedoch gleichzeitig als Kühlung und Schmiermittel.

Saugt das System Luft an, entstehen fatale Riefen und Metallabrieb im Einspritzsystem. Bei Elektroautos droht bei Tiefentladung die sofortige irreversible Beschädigung einzelner Lithium-Ionen-Zellmodule.

Das Hochvoltsystem trennt sich zur Eigensicherung und blockiert das gesamte Bordnetz. Tanken oder laden Sie daher stets ab einer Restkapazität von zehn Prozent.

Assistenzsystemen die volle Kontrolle überlassen
Adaptive Tempomaten und Spurhalteassistenten suggerieren trügerische Sicherheit im dichten Pendlerverkehr. Die aktuellen Systeme erreichen jedoch lediglich Level zwei und erfordern somit permanente Wachsamkeit.

Schmutzige Radarsensoren oder tiefstehende Sonne setzen Kamerasysteme oft für einige Millisekunden ausser Kraft. Nach Schweizer Strassenverkehrsgesetz haftet der Lenker stets uneingeschränkt für jedes Manöver.

Behalten Sie also beide Hände am Lenkrad und die Füsse stets bremsbereit. Technik unterstützt Sie wirkungsvoll, ersetzt aber niemals die menschliche Aufmerksamkeit.



Chinas Spionage am 1.9.2026: Jedes China-Auto ist ein Spion - wie der Tesla aus den "USA":
Jahrelang geschlafen: Berlin entdeckt chinesische Autos als Datensammler
https://report24.news/jahrelang-geschlafen-nun-entdeckt-berlin-chinesische-autos-als-rollende-datensammler/
https://t.me/bitteltv/41233

Die Bundesregierung prüft inzwischen die Sicherheitsrisiken vernetzter Fahrzeuge und arbeitet an einer nationalen Risikoanalyse. Moderne Autos mit Kameras, Mikrofonen, GPS und permanenten Datenverbindungen gelten längst als rollende Sensorplattformen. Konkrete Spionagefälle seien bislang nicht bekannt, heißt es aus dem Innenministerium.

Die Erkenntnis kommt spät. Das BSI warnt seit Jahren vor den Datenmengen, die solche Fahrzeuge erfassen und übertragen können. China selbst behandelt Fahrzeugdaten seit 2021 als Sicherheitsfrage: sensible Informationen müssen im Land bleiben, Auslandsübertragungen sind beschränkt. Auch Polen hat chinesische Fahrzeuge bereits Anfang 2026 von Militärbereichen ferngehalten.

Während Berlin analysiert, schützt Peking seine eigenen Anlagen konsequent vor vernetzten Autos. Die Ironie ist kaum zu übersehen.





Ford Model T am 10.9.2026: hatte auch ein Wohnmobil (1914):
Camping-Pionier: Das Ford Model T Wohnmobil von 1914
https://automobile.nau.ch/kult/camping-pionier-das-ford-model-t-wohnmobil-von-1914-67173581

Ford Model T am 10.9.2026:
                      hatte auch ein Wohnmobil (1914)
Ford Model T am 10.9.2026: hatte auch ein Wohnmobil (1914) [2]

Maia Schmied -- Die Campingbegeisterung erreicht derzeit historische Rekordwerte. Doch wenige wissen: Die wahren Wurzeln des Wohnmobils liegen überraschend weit zurück ….

Schon lange vor modernen Expeditionsmobilen existierte der Wunsch nach luxuriöser Autarkie auf vier Rädern. Mit dem Ford Model T Motor Caravan rollte bereits 1914 ein handgefertigtes Pionierfahrzeug auf die Strassen.

Dieses spektakuläre Relikt beweist eindrucksvoll, dass stilvolles Reisen auf Achse keine Erfindung der Gegenwart ist. Das Fahrzeug entstand kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs im exklusiven Auftrag der wohlhabenden britischen Bentall-Dynastie.

Als tragende Basis diente das bewährte Stahlleiter-Chassis des weltweit populären Ford Model T. Der britische Spezialbetrieb Baico verlängerte und verstärkte diesen Rahmen massiv für den schweren Aufbau.

Die Manufaktur Dunton of Reading fertigte den Wohnaufbau vollständig aus Holz nach Vorbild traditioneller Wanderwagen. Im Interieur finden sich vier Schlafplätze, ein eleganter Klapptisch sowie ein gusseiserner Ofen zum Kochen. Ein massiver Wäscheschrank und ein eigener Briefschlitz zeugen vom immensen Komfortanspruch vergangener Tage.

Archaische Antriebskraft mit zwanzig Pferdestärken
Unter der schmalen Haube verrichtet der legendäre 2.9-Liter-Vierzylinder mit seitlicher Ventilsteuerung seinen Dienst. Das Triebwerk leistet bescheidene 20 PS und generiert ein Drehmoment von rund 112 Newtonmetern.

Die Kraftübertragung erfolgt über das charakteristische Planetengetriebe mit zwei Vorwärtsgängen und einer archaischen Pedalbedienung. Wegen des hohen Aufbaugewichts liegt die realistische Reisegeschwindigkeit bei kaum 40 Kilometern pro Stunde.

Historische Holzspeichenräder und starre Querblattfedern fordern auf unebenem Geläuf eine hochkonzentrierte Hand am Volant. Verzögert wird das tonnenschwere Gefährt primär über ein Bremsband, welches direkt auf die Getriebewelle einwirkt.

Das Ford Model T Motor Caravan zeigt: Die Geschichte des Wohnmobils ist beinahe so alt wie die Geschichte des Automobils selbst.




Busunfall in Zernez am 11.9.2026: Anschnallen ist immer eine gute Vorsorge:
Zernez GR: Ersthelfer: «Es herrschte Chaos, viele waren nicht angeschnallt»
https://www.20min.ch/video/busunglueck-zernez-ersthelfer-schildert-chaos-im-car-103631483

Nach dem Busunglück in Zernez GR griffen Arbeiter der nahegelegenen Baustelle sofort ein. 20 Minuten konnte mit einem der Ersthelfer sprechen. Er sagt, dass viele Passagiere nicht angeschnallt waren und Chaos herrschte. Er konnte eine Person aus dem Car ziehen. Eine zweite Person sei nicht mehr ansprechbar gewesen. Der Arbeiter sprach den Rettungskräften ein grosses Lob aus. Sie seien sofort beim Unfallort eingetroffen.






https://orf.at/stories/3442376/



Argentinien 27.9.2026: WER sich OHNE Sicherheitsgurt während der Fahrt aus dem Fenster lehnt - das geht nicht:
«Schikane»: Dieses Video kostet Icardi den Führerschein – bis 2099
https://www.20min.ch/story/mauro-icardi-fahrverbot-2099-argentinien-italien-fuehrerschein-103639871

Nils Hänggi -- Ein Social-Media-Video ruft die Behörden auf den Plan: Mauro Icardi erhält in Argentinien ein Fahrverbot bis 2099. Er spricht von «Schikane».

    Fussball-Star Mauro Icardi wurde in Argentinien der Führerschein entzogen – die Sperre gilt bis zum 1. Januar 2099.
    Auslöser war ein Video seiner Partnerin China Suárez, das ihn am Steuer zeigte, während sie sich aus dem Fenster lehnte.
    Icardi wehrt sich: Er besitze nur einen gültigen italienischen Führerschein und spricht von «Schikane».

Führerschein-Entzug bis ins Jahr 2099! Das klingt abstrus? In der Tat. Es ist aber die Wahrheit. So muss sich Fussball-Star Mauro Icardi in Argentinien mit dieser durchaus kuriosen Strafe auseinandersetzen.

Auslöser der Strafe für den derzeit vereinslosen Fussballer ist ein Video, das seine Partnerin China Suárez auf Social Media veröffentlichte. Darauf ist der argentinische Stürmer am Steuer eines Autos zu sehen. Während der Fahrt löst Suárez ihren Sicherheitsgurt und lehnt sich weit aus dem Fenster. Auch lehnte sie sich hinaus, ohne sich festzuhalten.





Der Verkehrsminister erfindet eine Gefahr:

Italien am 28.9.2026: Für ein Video mehrere Minuten lang eine Autobahn sperren geht nicht:
Rapper sperrt Schnellstrasse für Musikvideo – Landesverweis!
https://www.nau.ch/news/europa/rapper-sperrt-schnellstrasse-fur-musikvideo-landesverweis-67181940

Simon Ulrich -- Italien -- Rapper 351 Bratan hat für einen Videodreh eine Autobahn bei Mailand lahmgelegt. Nun wird der 31-Jährige, der bereits vorbestraft ist, ausgeschafft.

Fototexte:
Für seinen Videodreh stoppt 351 Bratan mit Scooterfahrern den Verkehr.
Innenminister Piantedosi sprach von schwerer Gefährdung der Autofahrer.
Die Behörden entzogen dem Rapper die Aufenthaltsbewilligung und schoben ihn ab.

    Der moldawische Rapper 351 Bratan wurde aus Italien ausgewiesen.
    Er blockierte mit Scooterfahrern eine Schnellstrasse für ein Musikvideo.
    Innenminister Piantedosi sprach von schwerer Gefährdung der Autofahrer.

Der moldawische Rapper 351 Bratan ist aus Italien ausgewiesen worden. Grund: Der 31-Jährige hatte am 18. September mit einer Gruppe junger Scooterfahrer die Schnellstrasse Milano-Meda blockiert – um ein Musikvideo zu drehen.

Verkehr mehrere Minuten lahmgelegt

Bratan fuhr demnach an der Spitze der Gruppe, die den Verkehr mehrere Minuten lahmlegte und lange Staus verursachte.

Die Polizei konnte ihn unter anderem über Social-Media-Videos identifizieren. Der Rapper hatte die Szene selbst gepostet, darunter Aufnahmen mit einer Drohne. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die Gruppe bereits verschwunden.

Anwalt will Beschwerde einreichen

Sein Anwalt will vor dem Verwaltungsgericht Rekurs einlegen, wie mehrere italienische Medien berichten. Er kritisiert, die Massnahme sei nur wegen der medialen Aufmerksamkeit ergriffen worden. Bratan lebt seit 2009 in Italien, hat eine Partnerin und ein Kind.


Laut italienischen Behörden war er bereits wegen Delikten wie Waffenbesitz, Hehlerei und Drogenbesitz angezeigt worden.


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