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Merkblatt: ADHS
ADHS heilen Link
ADHS-Buben schlagen ohne Ende: Mädchen und kleine Buben zusammenschlagen - Mädchen ans Hinterteil schlagen - Mädchen in den Hintern treten - Mädchen mit dem Knie in den Hintern treten - Mädchen an den Haaren reissen - randalieren - alles kaputtschlagen aus Wut, dass die Welt "nicht stimmt" (M.P. 14.5.2026)
Organisation von Bandenkriminalität: Der ADHS-Bub organisiert sich "Freunde", indem er seine Buben-Kameraden mit auf sein IQ60-Niveau "hinunterzieht" - dann tun sie ZUSAMMEN Mädchen und kleine Buben zusammenschlagen - ZUSAMMEN Mädchen ins Wasser stossen - ZUSAMMEN Sachen von Mädchen zerstören - ZUSAMMEN Mädchen beleidigen+erniedrigen (M.P. 14.5.2026)
Typische ADHS-Symptome
Typische ADHS-Symptome sind starke Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, starke Impulsivität und ausgeprägte körperliche Unruhe (Hyperaktivität). Die Symptome können unterschiedlich stark sein und müssen nicht alle gleichzeitig auftreten.
Verdacht "Corona"-Impfschaden im 4R am 12.12.2025: Immer mehr ADHS-Fälle:
ADHS: Anstieg um 199 Prozent – die Gründe für die dramatisch gestiegene ADHS-Inzidenz - WELT- Die Welt: Link
Homöopathie: Wenn ein Kind die Diagnose ADHS bekommt, sollte man zum Homöopathen gehen, die haben einfache Mittel, die Symptome GENAU zu analysieren und das RICHTIGE Mittel zu finden. Homöopathie gegen ADHS - Link
Klarer Zusammenhang: Je mehr Impfungen - desto mehr ADHS - das kann man aus den Artikeln schlussfolgern, wird aber offiziell nicht zugegeben
Heilmittel bei ADHS:
-- die Gift-Pharma verschreibt einfach Ritalin, ein "Dämpfer"
-- Naturmedizin gegen ADHS: Australische Buschblüte (Australische Buschblüten Focus/Cognis Essence): 7 Tropfen unter der Zunge
-- Naturmedizin gegen ADHS: Lithium in Lösung vom Kopp-Verlag (Lithium-Orotat-Konzentration 500 ppm)
-- Trick gegen ADHS: Bleistift mit Ring dran
Typische ADHS-Symptome
Typische ADHS-Symptome sind starke Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, starke Impulsivität und ausgeprägte körperliche Unruhe (Hyperaktivität).
Link: Die Welt 12.12.2025
Innere Unruhe, Chaos im Alltag (Organisationsprobleme), Terminnot, Lärmempfindlichkeit, hohe Reizbarkeit.
ADHS-Symptome bei Kindern: Kernsymptome: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität, Impulsivität sind schon im Kindsalter möglich. Behandlung: Psychotherapie, Coaching, Medis. Klassisches Zappeln, Stören im Unterricht, emotionale Ausbrüche.
1.4.2026: Wie Schlägerbuben entstehen: ADHS+"der Grösste" in der Klasse+Fussballwahn=Randalierer
von Michael Palomino - 1.4.2026
-- wenn ein Bub den Impfschaden ADHS hat (Nichtbeherrschen von Aggressionen und immer Attacken in den sexuellen Bereich der Mitmenschen)
-- und wenn ein solcher Bub der grösste Bub in einer Klasse ist,
->> hat er keinen Widerstand
->> und wird zum Schlägerbub.
Das könnte beim [Boy] in der Klasse von [Girl] der Fall sein.
Der Alki-FCBasel-Schläger, der mir in Basel von Okt-Dez 2025 die Wohnung kaputtgeschlagen hat, hatte auch ADHS und war ca. 2m gross.
Massnahmen
->> Impfung ausleiten
->> Nervensystem mit Natron+Apfelessig heilen
->> solche Buben nicht zu gross werden lassen mit gesteuerter Ernährung
Prof. Hüther: ADHS ist keine Störung - nur die Lebensumstände sind falsch
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
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18.8.2010: Es wird viel zu viel ADHS prognostiziert und es werden viel zu viele Medikamente geschluckt:
US-Studie untersucht ADHS-Kinder: Viele Fehldiagnosen befürchtet
http://www.n-tv.de/wissen/Viele-Fehldiagnosen-befuerchtet-article1300186.html<Eine Untersuchung in den USA kommt zu dem Ergebnis, dass vielen Kindern fälschlicherweise ADHS diagnostiziert wird. Die Arzneimittelkosten für die mutmaßlich falschen Diagnosen schätzen die Forscher auf bis zu 500 Millionen Dollar.
Schätzungen zufolge betrifft ADHS in Deutschland rund vier bis acht Prozent aller Schulkinder.
In den USA leben einer Untersuchung zufolge möglicherweise fast eine Million Kinder mit einer falschen Diagnose der Konzentrationsstörung ADHS. Betroffen seien vor allem die jüngeren Kinder einer Jahrgangsstufe in Kindergarten oder Schule, schrieb der leitende Autor der Studie, Todd Elder, von der University Michigan im "Journal of Health Economics". Bei den jüngsten Kindergarten-Kindern eines Jahrgangs etwa werde im Schnitt 60 Prozent häufiger ein Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktiv-Syndrom (ADHS) diagnostiziert als bei den Gruppenältesten. Bei Schulkindern sei der Anteil sogar bis zu doppelt so hoch.Die Diagnose werde zwar häufig von einem Arzt gestellt, oft aber auf Veranlassung der Erzieher oder Lehrer. "Aber die 'Symptome' könnten einfach nur die emotionale und geistige Unreife der jüngeren Kinder widerspiegeln", erläuterte Todd in der Studie
Langzeitwirkung unklar
Die Arzneimittelkosten allein für die mutmaßlich falschen Diagnosen bezifferten die Autoren der Untersuchung auf 320 bis 500 Millionen Dollar (250 bis 390 Millionen Euro). Das staatliche Gesundheitssystem Medicaid werde dadurch mit bis zu 90 Millionen Dollar belastet.
Zudem sind die Langzeitwirkungen einer solchen Behandlung von Kindern mit Psychopharmaka nicht gut erforscht. Die Wissenschaftler werteten für die Untersuchung die Daten von 12.000 Kindern aus. ADHS geht mit Konzentrationsstörungen, ungewöhnlichem Aktivitäts- und Bewegungsdrang sowie extremer Impulsivität einher.
AFP>
30.9.2010: Typische Genveränderungen lassen auf genetische Ursache für ADHS schliessen
aus: Spiegel online: ADHS: Ärzte finden genetische ursache für Hyperaktivität; 30.9.2010;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,720496,00.html
Erstmals haben Forscher direkte Hinweise auf eine genetische Ursache für ADHS gefunden. Eine Studie stellte bei Kindern mit der psychischen Störung deutliche Unterschiede im Erbgut fest. Andere Wissenschaftler warnen jedoch davor, den alleingen Grund in den Genen zu vermuten.Viele Forscher vermuten es schon länger. Nun haben britische Wissenschaftler erstmals einen direkten Beweis dafür erbracht, dass die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern zumindest zum Teil genetisch bedingt ist. Wie ein Forscherteam um Anita Thapar im Medizinjournal "The Lancet" berichtet, weist das Erbgut von Kindern mit der psychischen Störung gegenüber solchen, die nicht darunter leiden, deutliche Unterschiede auf.
Die Wissenschaftler nutzten dabei eine Methode, die in den vergangenen Jahren immer mehr in Mode gekommen ist: Sie nennt sich GWAS - genome-wide association study - und ist mehr oder weniger eine Kombination aus epidemiologischen Studien und Genomanalysen. Dabei untersuchen die Forscher sogenannte Punktmutationen, das heißt, einzelne veränderte Bausteine der DNA, die ungleich verteilt im menschlichen Genom auftreten und von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind.Für die ADHS-Studie verglichen die Wissenschaftler das Erbgut von 366 Kindern mit der psychischen Störung mit dem von 1047 Kindern ohne ADHS. Bei hyperaktiven Kindern liegen demnach bestimmte Abschnitte der DNA, sogenannte Genkopiezahlvarianten (CNV), entweder in doppelter Ausführung vor oder fehlen. CNV wurden bereits mit Krankheiten wie Autismus oder Schizophrenie in Verbindung gebracht.
"Wir haben bereits seit einigen Jahres gewusst, dass ADHS wohl genetisch bedingt sein muss, weil es in betroffenen Familien immer wieder vorkommt", sagte Anita Thapar, Professorin für neuropsychiatrische Genetik in Cardiff. "Wirklich spannend ist, dass wir erstmals die genetische Verbindung gefunden haben."
Hyperaktive Kinder würden wegen ihres Verhaltens oft stigmatisiert, nicht selten werde dies auf angebliche schlechte Erziehung durch die Eltern zurückgeführt. "Die Entdeckung dieses direkten genetischen Zusammenhangs dürfte dieses Missverständnis ausräumen", sagte Thapar. Die Forscher machten allerdings deutlich, dass noch viel Arbeit bevorstehe, ehe die psychische Störung vollständig verstanden werden könne.
Andere Experten, wie etwa Christian Rauschenfels, Familientherapeut von der Sinn-Stiftung München halten jedoch dagegen. "Die Vorstellung, die Probleme der Kinder seien genetisch bedingt, ist für viele Eltern eine enorme Entlastung", sagte er vor kurzem im SPIEGEL. Wer die Umwelt ausblende, müsse sich nicht vorwerfen lassen, die Erziehung sei schuld am Schulversagen und an den sozialen Problemen des Kindes.
Studienmethode mit Grenzen
Und es gibt auch immer mehr Kritik an dem Studienverfahren, das die britischen Forscher verwendeten: Zwar finden die Forscher mit GWAS Genvarianten, die irgendwie mit einer bestimmten Erkrankung in Zusammenhang stehen - seriöse Vorhersagen über das Erkrankungsrisiko ließen sich indes aber nicht treffen, schrieb kürzlich der Populationsgenetiker David Goldstein im "New England Journal of Medicine".
ADHS ist die häufigste psychische Störung bei Kindern und Jugendlichen und kann bis ins Erwachsenenalter fortbestehen. Bisher gibt es keine eindeutige Erklärung dafür. Die Hauptursache wird in der Veränderungen der Funktionsweise des Gehirns vermutet. Wissenschaftler gehen davon aus, dass neben genetischen Faktoren zum Beispiel auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen.
Die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland schwankt in Studien zwischen zwei und etwa sechs Prozent. Schätzungen zufolge sind rund 500.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland betroffen, Jungen dabei drei- bis viermal so häufig wie Mädchen.
[Medikamentenkonsum gegen ADHS geht zurück - heftige Nebenwirkungen der Medikamente]
Die Verschreibung von Medikamenten für Kinder mit dem sogenannten Zappelphilipp-Syndrom ist in Deutschland in den vergangenen Jahren in die Höhe geschnellt. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten DAK-Studie verschreiben die Ärzte aber offensichtlich zunehmend weniger ADHS-Medikamente wie Ritalin und Strattera an Grundschüler. Die Zahl der Rezepte für Sechs- bis Neunjährige sei zwischen 2007 und 2009 um ein Viertel (24 Prozent) gesunken, teilte die Krankenkasse in Hamburg mit.Im Zusammenhang mit ADHS-Medikamenten werden immer wieder Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Wachstumsstörungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden genannt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kliniken und Kassen hatte deshalb vor kurzem die Verordnung von ADHS-Medikamenten wie Ritalin eingeschränkt.
Die Diagnose muss künftig noch umfassender als bisher gestellt werden und darf in der Regel nur noch von Spezialisten erfolgen. Zudem soll die Therapie regelmäßig unterbrochen werden, um Auswirkungen auf das Befinden des Kindes zu beurteilen.
cib/AFP>
11.9.2011: Spezielle ADHS-Ferienlager
aus: Spiegel online: ADHS-Ferienlager: "Hier hat jeder einen Knall"; 11.9.2011;
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,777329,00.html
<Von Mathias Hamann
Urlaub für schwierige Gäste: In Mecklenburg-Vorpommern findet jährlich ein Sommercamp für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-Störung statt. Weil dort jeder ein bisschen anders ist, fällt keiner mehr auf. Das entspannt - und zur Not gibt es immer noch den Ruheraum.
"Ich mach' oft Terror, schubse andere und provoziere gerne", sagt das 14-jährige Mädchen mit der grünen Kappe. Manchmal flippe sie völlig aus. Jetzt springt sie mit acht anderen Kindern durch den Wald und holt Holz für ein Lagerfeuer. Das Mädchen ist schmächtig, Wutanfälle passen nicht zu ihrem Äußeren. Und doch gehört sie zu jenen Kindern, mit denen Ferien verdammt anstrengend werden können.
Das Mädchen und auch die anderen Kinder, die für das Lagerfeuer sammeln, haben die Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADS) oder ein Aufmerksamkeitsdefizit mit Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Ihnen fällt es schwer, sich zu konzentrieren, manchmal werden sie zudem sehr aggressiv. Einen eindeutigen Test, um ADHS zu diagnostizieren, gibt es bislang nicht. In Deutschland tritt es - je nach Schätzung - bei zwei bis sechs Prozent der Kinder auf. Immer wieder heißt es, ADHS sei nur eine Modekrankheit.Fest steht: Diese Kinder sind nicht leicht zu handhaben. Hier an der Mecklenburgischen Seenplatte sind sie unter sich. In der Jugendbegegnungsstätte Forsthof Schwarz gastiert seit Jahren ein Ferienlager für Kinder mit ADS und ADHS. Thema dieses Jahr: Wikinger.
Traumhaftes Betreuungsverhältnis
Der Organisator Fred Freese begrüßt als Oberwikinger die Holzsammler. Er hat sich einen Rauschebart angeklebt und erzählt von seiner Idee: "Viele der Kinder hier fahren nicht auf Klassenfahrten oder Ferienlager, weil sie in einer großen Gruppe Schwierigkeiten haben." Das sei auch der Grund, warum Lehrer ADHS-Kinder manchmal nicht auf Klassenfahrten mitnehmen, es fehlten die Betreuer. Seinen eigenen Kindern geht es ähnlich, also rief er vor neun Jahren das ADHS-Camp ins Leben. Damals startete er mit 30 Kindern, inzwischen kommen in zwei Wochen 146.
Ein Erwachsener kümmert sich dabei um zwei Kinder. Um die hohe Betreuerzahl zu halten, bieten die Organisatoren finanzielle Anreize: Begleitet ein Elternteil sein Kind, kostet die Woche für beide 150 Euro, fährt der Sprössling allein, sind es 200 Euro. Zudem setzen die Organisatoren auf Praktikanten und angehende Erzieher, um den Preis niedrig zu halten.
Beim ersten Ferienlager vor neun Jahren kümmerte sich ein Erwachsener um vier Kinder. Das sei aber zu anstrengend gewesen, erinnert sich Freese. Heute könnten sie besser vermeiden, dass sich Konflikte hochschaukeln. Sollte das mal nicht klappen, gibt es noch den Ruheraum, in dem auch gerade wieder jemand relaxt. Nur einmal musste er ein Kind nach Hause schicken, sagt Freese, weil es zu gewalttätig war, das sei aber fünf Jahre her.
Es kommt schnell zu Streit und Rangeleien
Was ist besonders an den Jungen und Mädchen? Sie wirken lebendig, ein paar knuffen sich in die Rippen, andere spielen Fangen. Eigentlich alles normal, oder? "Man merkt das, wenn man länger mit ihnen zusammen ist", sagt Frank Wiegert. Der Vater sitzt unter einem Holzdach, mittlerweile hat es angefangen zu regnen. "Es kommt viel schneller als bei anderen zu Streit oder Rangeleien." Die Kinder sind sehr impulsiv, einige rasten mal aus, manchmal kabbeln sich auch Kumpels. Wiegert sieht trotz Ferien geschafft aus.
Es gibt hier aber auch andere Kinder: Der Sohn von Frank Wiegert, der 15-jährige Jan, hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form des Autismus. Er springt auf, seine Hand schnellt zur Begrüßung vor. "Es fällt mir schwer, Kontakt mit anderen aufzubauen", erklärt er seine Krankheit. Daher ist es auch nicht so leicht, Freunde in der Schule zu finden: "Die anderen wollen nicht hören, wie ich rede." Er spricht ihnen zu gewählt. Er interessiert sich aber auch selbst eher für seine Themen als für ihre. Hier im Camp versinkt er am liebsten in seinen Büchern und Architekturskizzen.
Ins Ferienlager kommt er jetzt seit fünf Jahren: "Hier hat jeder einen kleinen Knall, es ist total normal, wenn man hier nicht normal ist", sagt der schlaksige Junge. Seine Kumpels sitzen im Raum, lachen und nicken. Das ist der Clou an dem Lager, dadurch sind alle entspannter.
"Die Gymnasiasten sind viel schlimmer"
Auch die Eltern fühlen sich wohl: "Sonst denkt man, das eigene Kind ist einzigartig, besonders anstrengend", sagt Stephan Leibiger. Der 43-Jährige hilft zum zweiten Mal im Camp und ist als Rettungsschwimmer dabei. Die vielen ADS-Kinder empfindet er nicht als Belastung, sondern als Befreiung: "Man sieht, das eigene Kind ist nicht besonders, es gibt noch andere, die genauso sind."
"Viele Lehrer denken ja, ADS sei keine Krankheit, sondern eine Modediagnose und die Kinder nur schlecht erzogen", sagt er und erzählt dann von seiner ältesten Tochter: Sie war unkonzentriert, hat immer wieder in die Hose gemacht. Medikamente hätten dagegen geholfen. Weil die Sommerferien in seinem Bundesland später anfangen, hat er seine Kinder freistellen lassen, damit sie teilnehmen können.>
1.12.2011: <Hyperaktivitätssyndrom: ADHS wächst sich nicht immer aus>
aus: Der Standard online; 1.12.2011;
http://derstandard.at/1322531588566/Hyperaktivitaetssyndrom-ADHS-waechst-sich-nicht-immer-aus
<ADHS-Patienten schlafen wenig und fühlen sich morgens müde.
Erwachsene mit ADHS scheinen einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus zu besitzen - Experten hoffen auf Entwicklung neuer Therapieansätze.„Ob Menschen Frühaufsteher oder Nachtschwärmer sind, ist zumindest teilweise genetisch vorprogrammiert; und dieses „genetische Programm des Tag-Nacht-Rhythmus" scheint bei Menschen mit ADHS fundamental gestört zu sein", sagt Johannes Thome. Er ist seit über einem halben Jahr Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock. Zuvor war der 44-jährige Arzt Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie an der Universität Swansea in Wales/ Großbritannien. Von dort hat er den Forschungsschwerpunkt ADHS bei Erwachsenen („Zappelphilipp-Syndrom") nach Rostock mitgebracht und etabliert ihn neben der Demenzforschung an der Rostocker Psychiatrischen Universitätsklinik.
Die Erwachsenenpsychiatrie beschäftigt sich weltweit mit diesem Thema erst seit wenigen Jahren", sagt Thome, der auch als Secretary General im Vorstand der World Federation of ADHD (Weltgesellschaft für ADHD) ist. „Es ist Anliegen unserer Klinik, für erwachsene ADHS-Patienten eine optimale Diagnostik und Therapie anzubieten, die zu einer verbesserten Lebensqualität führt", gibt Thome das Ziel seiner vor.
Probleme im Beruf und Privatleben
Erste Erkenntnisse veröffentlichte der Wissenschaftler zusammen mit Andrew Coogan von der National University of Ireland, Alison Baird und weiteren Wissenschaftlern aus Swansea jüngst in der international anerkannten Fachzeitschrift „Molecular Psychiatry". „Bei Kindern ist AHDS sehr gut erforscht", sagt Thome. „Viele Patienten verlieren diese psychische Störung aber nicht, wenn sie 18 sind". Bei etwa einem Drittel der Patienten wächst sich ADHS nicht aus. Für sie gibt es kaum fachärztliche Betreuung in Deutschland.
Die Betroffenen haben erhebliche Konzentrationsschwierigkeiten, Probleme im Beruf und Privatleben, verpassen Termine. Sie leiden unter Schlafdefizit und Stimmungsschwankungen, sind überaktiv und impulsiv, haben ihr Leben nicht im Griff. Wenn diese Patienten dann zum Alkohol greifen, gesellt sich ein Suchtproblem dazu. Etwa drei bis fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind schätzungsweise von ADHS betroffen.
Verkürzter Rhythmus
„Wir haben beobachtet, dass der 24-Stunden-Rhythmus bei psychisch Kranken häufig gestört ist", so der Thoms. „Es gibt Hinweise, dass der Rhythmus bei ADHS-Patienten verkürzt ist". Sie schlafen wenig und fühlen sich morgens müde. Auch finden sich in dieser Patientengruppe sehr viel häufiger „Nachtschwärmer" als in der Normalbevölkerung.
Am Uni-Klinikum Rostock wird jetzt der Lebens-Rhythmus von erwachsenen ADHS-Patienten untersucht. Im Klartext: Die Medizin-Forscher suchen nach den genetischen, zellulären und molekularen Veränderungen, die für den gestörten Zeitrhythmus bei ADHS im Erwachsenenalter verantwortlich sind.
Den Aktivitätszustand von Patienten verfolgen die Rostocker Forscher über eine Acti-Watch, einen Miniaturcomputer, der aussieht wie eine Quarzuhr und am Handgelenk getragen werden kann. So wird der Tag-Nacht-Rhythmus aufgezeichnet.
Gestörte Genproduktion
Die Forscher untersuchen zusätzlich nach einer eigenständig entwickelten Methode, die weltweit nur wenige Labors beherrschen, die sogenannten Clock-Gene. „Das ist kein Gentest", stellt Thome klar. Vielmehr wird die Menge des Genproduktes gemessen, das für die innere Uhr des Menschen verantwortlich ist. „Erhalten wir den Nachweis, dass die Genproduktion für den 24-Stunden-Rhythmus gestört ist, haben wir die wissenschaftliche Erklärung dafür, warum Erwachsene mit ADHS häufig Probleme mit ihrem Tages- und Nachtrhythmus haben", beschreibt Thome das Procedere. Diese Erkenntnisse könnten auch zur Entwicklung neuer Therapieansätze beitragen. Erst seit diesem Jahr gibt es auch für Erwachsene ein zugelassenes ADHS-Medikament.
Bereits zu Beginn des nächsten Jahres will der Rostocker Mediziner die Untersuchungsmethode auf andere psychische Erkrankungen mit schweren Störungen des Lebensrhythmus übertragen. „An erster Stelle auf Demenzpatienten, bei denen nächtliche Unruhe und Erregungszustände beschrieben sind", so Thome. In einer weiteren Studie will seine Klinik herausfinden, wie Medikamente die gestörte Genproduktion beeinflussen und möglicherweise verbessern können. Dabei soll die erfolgreiche Kooperation mit Dr. Coogan fortgesetzt und intensiviert werden. (red)>
6.3.2012: ADHS-Diagnosen: Oft wird normale Unreife als "krankhaft" und als ADHS gedeutet
aus: Psychologie: Früh eingeschulte Kinder tappen in die ADHS-Falle; 6.3.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13904651/Frueh-eingeschulte-Kinder-tappen-in-die-ADHS-Falle.html
<Eine groß angelegte Studie bestätigt, was Experten bereits befürchtet haben: ADHS wird oft falsch diagnostiziert – unreifes Verhalten wird als krankhaft gedeutet.
Bei früh eingeschulten Kindern wird besonders häufig eine Aufmerksamkeitsstörung ADHS diagnostiziert und behandelt. Ihr im Verhältnis zu ihren älteren Klassenkameraden unreiferes Verhalten wird irrtümlich als krankhaft interpretiert, wie kanadische Forscher in einer Studie mit fast einer Million Grundschulkindern herausgefunden haben.
Besonders hoch sei das Risiko für Fehldiagnose und falsche Behandlung bei Kindern, die kurz vor dem Stichtag für das Einschulungsalter Geburtstag hatten. Sie seien typischerweise die jüngsten und unreifsten ihrer Klasse, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Canadian Medical Association Journal". (doi:10.1503/cmaj.111619)
Analysen bestätigten die Befürchtungen, dass die normale Spannbreite des Verhaltens von Kindern zunehmend mit Medikamenten behandelt werde, sagt Erstautor Richard Morrow von der University of British Columbia in Vancouver. Jüngere Kinder einer Klasse würden aufgrund ihres alterstypischen Verhaltens häufig falsch etikettiert und behandelt. Die Studie zeigte, dass solche Kinder um 39 Prozent wahrscheinlicher mit ADHS diagnostiziert und sogar zu 48 Prozent eher mit Medikamenten behandelt werden.
Forscher warnen vor den Folgen einer vorschnellen Diagnose
Angesichts dieser Zahlen warnen die Forscher davor, Kinder unnötig den potenziellen Schäden und Langzeitfolgen einer Fehldiagnose und medikamentösen Behandlung auszusetzen. Denn Mittel gegen ADHS wie Methylphenidat können sich negativ auf den Appetit, das Wachstum und den Schlaf der Kinder auswirken.
Auch das Risiko für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sei erhöht, sagen die Wissenschaftler. Außerdem verhielten sich Eltern und Lehrer gegenüber ADHS-Kindern häufig anders. Das wiederum könne zu psychischen Folgen wie einem schlechten Selbstwertgefühl bei den Kindern führen.
"Diese Studie wirft Fragen für Ärzte, Lehrer und Eltern auf, wir müssen uns fragen, was sich ändern muss", sagt die Psychiaterin Jane Garland, Mitautorin der Studie von der University of British Columbia. Man müsse zukünftig stärker auf das relative Alter der Kinder achten und auch mehr ihr Verhalten außerhalb der Schule für die Einschulungstests in Betracht ziehen.
Fast eine Million Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren untersucht
Für ihre Studie hatten die Forscher Daten von 937.943 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren ausgewertet und den gesundheitlichen Werdegang dieser Kinder über elf Jahre hinweg verfolgt. Alle Kinder wurden in der kanadischen Provinz British Columbia eingeschult, wo der Stichtag für die Einschulung am 31. Dezember liegt.
Kinder, die kurz vor diesem Datum Geburtstag haben, dürfen im Folgejahr in die erste Klasse gehen; Kinder, die erst Anfang Januar geboren sind, müssen ein Jahr warten. In Deutschland ist der Stichtag je nach Bundesland verschieden, liegt aber bei den meisten im Sommer.
Der Effekt des relativen Alters auf die ADHS-Diagnosen sei in der gesamten Studienzeit und bei Kindern aller untersuchten Altersklassen zu beobachten gewesen, sagen die Forscher. Immer seien die im Dezember geborenen Kinder stärker betroffen gewesen als die im Januar geborenen und daher später eingeschulten Kinder.
Das gelte sowohl für Mädchen als auch für Jungen, obwohl Jungen insgesamt bis zu dreimal häufiger mit der Aufmerksamkeitsstörung diagnostiziert und entsprechend behandelt werden.
Warum Jungen stärker betroffen sind, ist noch nicht eindeutig geklärt. Vermutungen nach könnte dies aber an der leicht unterschiedlichen Ausprägung der Symptome bei beiden Geschlechtern liegen: Jungen mit ADHS werden oft durch Hyperaktivität und impulsives Verhalten auffällig, bei Mädchen äußert sich die Aufmerksamkeitsstörung häufiger durch Verträumtheit und Unkonzentriertheit - und wird daher möglicherweise seltener erkannt.
31.3.2012: <Fehldiagnosen: Nicht jeder Zappelphilipp hat ADHS> - sie wollen doch nur Medikamente verkaufen
aus: Welt online; 31.3.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article106140073/Nicht-jeder-Zappelphilipp-hat-ADHS.html
<Wer zappelt, impulsiv ist und sich nicht gut konzentrieren kann, muss ADHS haben. Nach solchen Faustregeln entscheiden Jugendpsychiater häufig. Dass sie oftmals falsch liegen, zeigt eine neue Studie.
Bei Kindern und Jugendlichen wird zu häufig das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) diagnostiziert. Das haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Basel nach eigenen Angaben erstmals mit repräsentativen Daten belegt.
Danach fällen Psychotherapeuten und Psychiater ihr Urteil eher anhand von Faustregeln, statt sich eng an die gültigen Diagnosekriterien zu halten, wie die Ruhr-Uni erklärte. Bei Jungen werden demnach deutlich mehr Fehldiagnosen gestellt als bei Mädchen.
Die Wissenschaftler schrieben den Angaben zufolge 1.000 Kinder- und Jugendpsychotherapeuten und -psychiater bundesweit an, von denen 473 an der Untersuchung teilnahmen. Sie erhielten je eine von vier unterschiedlichen Fallgeschichten und sollten eine Diagnose stellen und eine Therapie vorschlagen.
Häufig Fehldiagnosen
In drei der vier Fälle lag kein ADHS vor, nur ein Fall war mit Hilfe der geltenden Leitlinien und Kriterien eindeutig als ADHS-Störung diagnostizierbar. Auch bei den drei anderen Fällen lautete das Ergebnis trotzdem häufig ADHS.
Entschieden werde häufig nach prototypischen Symptomen, hieß es: „Der Prototyp ist männlich und zeigt Symptome von motorischer Unruhe, mangelnder Konzentration oder Impulsivität.“ Bei einem Jungen werde dann oft automatisch ADHS angenommen, bei einem Mädchen nicht. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Männer häufiger das Syndrom diagnostizieren als Frauen.
Zahl der ADHS-Fälle um 400 Prozent gestiegen
Die ADHS-Diagnose sei inflationär geworden, kritisieren die Wissenschaftler: Zwischen 1989 und 2001 sei die Zahl der Fälle in der klinischen Praxis um fast 400 Prozent gestiegen. Die Ausgabe von ADHS-Medikamenten verneunfachte sich von 1993 bis 2003. Auch die Dosierungen wurden erhöht. Diesen Zahlen und dem offenbar großen öffentlichen Interesse an ADHS stehe „eine bemerkenswert geringe Basis an empirischen Studien zu diesem Thema gegenüber“, schreiben die Autoren der Studie.>
Es wird behauptet:
4.8.2012: <Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht!> - psychosoziale Hintergründe verursachen "zappeliges Verhalten"
aus: Meinungsverbrechen;
http://www.meinungsverbrechen.de/?p=287
<Erstellt am 04.08.2012 von Winston Smith
Der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg gilt als der Erfinder des psychiatrischen Krankheitsbilds Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS – im Volksmund auch Zappelphilipp-Syndrom genannt. Mit diesem Etikett werden Kinder und jugendliche pathologisiert, die in der Schule durch unruhiges, implsives Verhalten auffallen. In der Regel wird dann von Psychiatern das Stimulanz Methylphenidat (Handelsname Ritalin) verschrieben, welches von Spöttern auch als “Koks mit Kinderfreigabe” bezeichnet wird. Kritiker unterstellen schon seit langer Zeit, ADHS wäre eine erfundene Krankheit.
Kurz vor seinem Tod gestand Eisenberg dem Medizinjournalisten Jörg Blech, daß AHDS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei, wie die FAZ berichtet. Ferner stellt die FAZ fest, daß psychische Krankheiten keine Krankheiten, sondern ein Deutungsmuster seien: Als psychisch krank würde definiert, was gegen bestimmte Regeln verstoße und von Normen abweiche. Diese Normen wären nicht ein für alle Mal festgelegt, sie könnten sich verändern.
Damit ist nun die konservative FAZ zu einer Meinung gelangt, die der libertäre Psychiater und Psychiatriekritiker Thomas Szaz schon lange war. Szasz meint, es gäbe psychische Krankheiten garnicht im eigentlichen Sinne, sondern nur als Metapher für unerwünschtes Verhalten.
Im Deutschlandradio gab Blech ein Interview, in dem er über seinen Besuch bei Eisenberg berichtet. Eisenberg kämpfte einst darum, ADHS als angebliche Hirnstörung in das DSM – die Bibel der Psychiatrie – aufzunehmen. Doch Eisenberg habe seine Meinung geändert. Er sei jetzt der Meinung, Kinderpsychiater müssten viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu Verhaltensauffälligkeiten führen könnten.
Doch die Modediagnose AHDS ist vor allem eines: Ein riesen Geschäft für die Pharmaindustrie. Laut Spiegel seien die Verschreibungen von Ritalin von 34 Kilogramm im Jahre 1993, auf Jahr 1760 Kilogramm im Jahr 2011 angestiegen.>
22.5.2013: Familientherapeut Jepser Juul: <"ADHS ist Folge professioneller Vernachlässigung">
aus: Der Standard online; 22.5.2013;
http://derstandard.at/1363711375599/ADHS-ist-Folge-professioneller-Vernachlaessigung
<Interview |
Familientherapeut, Autor und derStandard.at-Kolumnist Jesper Juul.
Die Diagnose ADHS ist bei Kindern rasch zur Hand. Hinter der Krankheit steckt auch ein gesellschaftliches Problem [die Vernachlässigung], sagt der dänische Familientherapeut Jesper Juul.
Kinder und Jugendliche reagieren schnell mit Symptomen auf krankmachenden Druck – bei ihren Eltern dauert das länger. Jesper Juul findet das schade. Der dänische Familientherapeut, Bestseller-Autor und derStandard.at-Kolumnist ist überzeugt, dass ein Lebensstil, der Kinder permanent ablenkt und bespaßt, sie letztlich krank macht. Kinder bräuchten nämlich viel unstrukturierte Zeit, um Selbständigkeit, Kreativität und den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen zu lernen. Das schütze auch vor ADHS.derStandard.at: ADHS ist heute die am häufigsten diagnostizierte Verhaltensstörung bei Kindern und Jugendlichen. Die Betroffenen sind innerlich und äußerlich unruhig, unaufmerksam und können sich schlecht konzentrieren. Glauben Sie wirklich, dass hier etwas aufgebauscht wird?
Jesper Juul: Es gibt die Diagnose zweifellos – und es hat sie vor 100 Jahren gegeben. Heute wird sie aber verwendet, um von einem Konflikt abzulenken: Dass nämlich die Eltern oft nicht wissen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollen. ADHS ist in vielen Fällen die Folge professioneller Vernachlässigung. Die Ärzte spielen leider oft mit. Die dänischen Kinderpsychiater haben sogar zugegeben, dass sie 40 bis 45 Prozent der Fälle von kindlichem ADHS falsch diagnostizieren.
derStandard.at: Kann man sagen, dass der zeitliche oder ökonomische Druck, den viele Eltern erleben, ADHS bei ihren Kindern verursacht?
Juul: Dieser Druck spielt eine wichtige Rolle. Denn ADHS ist ein Lebensstilsymptom. Kinder werden heute gezwungen, den Lebensstil ihrer Eltern nachzumachen - obwohl die Eltern merken, dass sie selbst unglücklich sind. Vor 30 Jahren hatte unsere Gesellschaft noch mehr Zeit und Raum für Kinder. Wir haben den Kindern in den letzten Jahren dann rund zwölf Stunden Freizeit pro Woche weggenommen. Mit Freizeit meine ich wirklich freie Zeit, die nicht mit Aktivitäten verplant ist.
derStandard.at: Wie schaffen es Eltern, den Druck, dem sie ausgesetzt sind, nicht an ihre Kinder durchzureichen?
Juul: Ich werde sehr oft gebeten, in meinen Vorträgen etwas zur sogenannten Work-Life-Balance zu sagen. Wenn ich das mache, dauert es zwei Minuten und keiner will es hören: Die Erwachsenen stehen heute vor einer existentiellen Frage, die im Prinzip einfach ist. Sie lautet: Will ich so ein Leben führen? Will ich gestresst sein, keinen Sex mehr haben und dass dieses System nur deshalb funktioniert, weil wir so gut organisiert sind? Das muss sich ein erwachsener Mensch nämlich fragen. Wenn er zum Ergebnis kommt, dass er so leben will, dann hat das eben seinen Preis. Leider auch für die Kinder. Wir sehen heute, dass die Menschen, die so leben, sich nach acht, neun Jahren trennen, weil sie das Tempo nicht aushalten.
derStandard.at: Nehmen wir die Eltern, die mit ihren Smartphones in der Hand am Spielplatz sitzen oder ihre Kinder im Laufschritt durch die Stadt schleifen. Lässt sich das wirklich nur mit der allgemeinen Beschleunigung erklären? Geht es da nicht auch um den Stellenwert, den Kinder in einer Gesellschaft haben?
Juul: Ein wesentlicher Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen ist, dass Erwachsene teilweise in der Zukunft leben können. Sie können sagen: Jetzt arbeite ich zwei Jahre lang wie wahnsinnig, dann können wir uns das Haus, das Auto, was auch immer leisten. Kinder können das nicht sagen, die leben im Hier und Jetzt. Deshalb entwickeln sie sehr schnell Symptome, die zeigen, dass unser Lebensstil nicht passt. Sie fangen an, Nein zu sagen und trotzig zu werden. Kinder machen also genau das, was die Erwachsenen eigentlich tun sollten. Die klassischen Stresssymptome wie Bluthochdruck, Burn-out, Beziehungskrise - das kommt bei Erwachsenen meist zeitverzögert.
derStandard.at: Wenn beide Elternteile Geld verdienen, mehrere Jobs haben müssen und ökonomisch unter Druck sind, ist es für sie schwierig, mit ihren Kindern gelassen unverplante Zeit zu verbringen. Welche Aufgabe hat der Staat, den Druck von den Kindern zu nehmen?
Juul: Eine große. In Dänemark und Schweden gibt es sogenannte Waldkindergärten. Die waren früher eine Notlösung in skandinavischen Großstädten, weil es dort keine Gebäude für Kindergärten gab. Man sagte: Wir holen die Kinder in der Stadt ab und bringen sie in den Kindergarten im Wald. Sie sind dort den ganzen Tag im Freien, ohne Lärm und ohne Staub. Diese Einrichtungen gibt es seit 30 Jahren und sie sind gut erforscht. Es zeigt sich eindeutig: Den Kindern dort geht es viel besser als anderen Kindern. Sie sind kreativer, weniger krank, weniger gestresst – und sie haben seltener ADHS.
derStandard.at: Warum ist das so?
Juul: Weil sie in der Natur viel Raum haben, den sie selbst strukturieren müssen. Sie haben dort erwachsenenfreie Zonen. Das brauchen Kinder. Es gibt nicht einmal einen Zaun um das Gelände des Kindergartens. Die Kinder wissen aber genau, wie weit sie gehen können und was sie nicht dürfen. Sie werden dort nicht übermäßig befürsorgt, sondern sind sehr selbstständig. Das macht sie stärker.
derStandard.at: In ihrem Buch "Miteinander" beschreiben sie Kinder, die permanent "außer sich" sind, weil sie ständig bespielt und in Aktivitäten gezwungen werden. Sie sagen, dass diese Kinder den Weg zu sich selbst nicht mehr finden.
Juul: Für diese Kinder ist es unheimlich schwierig, Empathie zu entwickeln, alleine zu spielen oder sich selbst zu beschäftigen, weil sie es gewöhnt sind, dauern abgelenkt zu werden. Sie verlieren den Kontakt zu ihren Wünschen und Bedürfnissen. Deshalb empfehle ich Eltern, ihren Kindern möglichst viel unstrukturierte Zeit zu ermöglichen und sie nicht ständig in durchgeplante Tagesabläufe einzuspannen. Eltern sollten sich Zeit für die Kinder nehmen, ohne diese Zeit ständig mit Aktivitäten zu füllen. Das ist sehr wichtig.
derStandard.at: Warum fällt es vielen Eltern so schwer, sich ohne konkretes Ziel mit ihren Kindern zu beschäftigen? Haben wir das ablenkungsfreie Nichtstun verlernt?
Juul: Weil viele Eltern Erzieher und Pädagoginnen zum Vorbild haben. Sie fühlen sich verpflichtet, die Kinder ständig anzuregen und dauernd etwas zu unternehmen. Das macht die Kinder krank. Es muss einen für das Kind deutlich spürbaren Unterschied geben zwischen Kindergarten oder Schule und der Familie. Erwachsene sollten natürlich so viel wie möglich für die Kinder da sein, aber sie sollten nicht ständig mit den Kindern spielen. Die Eltern sollen ihr Erwachsenenleben leben. Denn die Kinder können ja nur zuhause lernen, wie man erwachsen ist. Wenn sie ihre Eltern aber immer nur als Spielonkel und Spieltanten erleben, dann lernen sie nichts über das Erwachsensein. (Lisa Mayr, derStandard.at, 19.5.2013)
Jesper Juul, geboren 1948 in Dänemark, ist Lehrer, Gruppen- und Familientherapeut, Konfliktberater und Buchautor. Er studierte Geschichte, Religionspädagogik und europäische Geistesgeschichte. Statt die Lehrerlaufbahn einzuschlagen, nahm er eine Stelle als Heimerzieher und später als Sozialarbeiter an und ließ sich zum Familientherapeuten ausbilden. Er ist Begründer des Family Lab.
Auf derStandard.at/familie beantwortet Jesper Juul alle zwei Wochen Fragen zu Erziehung, Partnerschaft und Familienleben.>
15.10.2022: "Exklusives Interview: Bis zu 90 Prozent Fehldiagnose ADHS – Nicht jeder Zappelphilipp braucht Ritalin"
https://www.epochtimes.de/gesundheit/bis-zu-90-prozent-fehldiagnose-adhs-nicht-jeder-zappelphilipp-braucht-ritalin-a3992858.html
SCHLUSS mit Pfizer am 26.11.2023: Texas verklagt Pfizer wegen ADHS-Medikament, das bei Kindern Hirnschäden verursacht
https://telegra.ph/Texas-verklagt-Pfizer-wegen-ADHS-Medikament-das-bei-Kindern-Hirnschäden-verursacht-11-23
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/83593
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [26.11.2023 21:13]
Der US-Bundesstaat Texas hat eine Klage gegen Pfizer und seinen Arzneimittelhersteller Tris Pharma eingereicht, nachdem Beweise aufgetaucht waren, dass die Unternehmen ADHS-Medikamente an Kinder verkauften, obwohl sie wussten, dass das Medikament unwirksam war und Hirnschäden verursachte.
In der Klage, die von Generalstaatsanwalt Ken Paxton beim Bezirksgericht von Harrison County eingereicht wurde, wird behauptet, dass Pfizer wissentlich ein Medikament zur Behandlung von (ADHS) an Kinder auf Medicaid verteilt hat – trotz der extrem schädlichen Nebenwirkungen des Medikaments.
Infowars.com berichtet: Das Medikament Quillivant XR ist ein Stimulans, das Gehirn- und Nervenchemikalien beeinflusst, die an Hyperaktivität und Impulskontrolle beteiligt sind.
Von 2012 bis 2018 "manipulierten Pfizer und Tris kontinuierlich Quillivant-Tests, um schlechte Herstellungspraktiken zu verbergen und das texanische Medicaid-Programm zu betrügen", heißt es in einer Pressemitteilung.
In diesen Jahren beklagten sich viele Familien, dass die Medikamente nicht wirkten. In der Beschwerde heißt es:
"Zu keinem Zeitpunkt haben die Beklagten die texanischen Medicaid-Anbieter oder Entscheidungsträger gewarnt, dass Quillivant bekannte Herstellungsprobleme hatte, die seine Wirksamkeit beeinträchtigten, wodurch das Medicaid-Programm der entscheidenden Informationen beraubt wurde, auf die es sich stützt. ... Infolgedessen erhielten Tausende von texanischen Kindern eine gepanschte kontrollierte gefährliche Substanz der Liste II."Kim Mack Rosenberg, amtierender General Counsel von Children's Health Defense, kommentierte die Klage mit den Worten: "Pfizer steht wieder einmal im Rampenlicht wegen angeblich unethischer und betrügerischer Aktivitäten."
Rosenberg sagte gegenüber The Defender:
"Ich applaudiere der Texas AG dafür, dass sie hier Maßnahmen ergriffen hat, um einige der verletzlichsten Kinder von Texas zu schützen, diejenigen, die auf Medicaid angewiesen sind. Es ist unerklärlich und skrupellos, wissentlich gepanschte Medikamente an gefährdete Kinder zu liefern.""Leider", fügte Rosenberg hinzu, "ist dies nicht das erste Mal, dass Fragen über das Verhalten von Pfizer aufgeworfen werden, einschließlich Fehlverhalten, das angeblich dazu führte, dass Kinder in klinischen Studien in Nigeria in den 1990er Jahren starben, und ernsthafte Fragen zu Pfizers COVID-19-Injektionen und seinem Behandlungsmedikament Paxlovid."
Zu den Angeklagten in der Klage gehören Pfizer, Tris und Tris-CEO Ketan Mehta.
Die Klage geht auf eine Whistleblower-Beschwerde von Tarik Ahmed zurück, der von 2013 bis 2017 als Technologiechef von Tris tätig war.
Die Anwälte klagen auf mehr als 1 Million US-Dollar, einschließlich zivilrechtlicher Strafgebühren, und fordern das Gericht auf, Pfizer und Tris zu zwingen, alle Gewinne, die sie aus dem Verkauf von Quillivant im Rahmen des texanischen Medicaid-Programms erhalten haben, "als Folge der rechtswidrigen Handlungen der Beklagten" an den Bundesstaat Texas zurückzuzahlen und zusätzlich den doppelten Betrag zurückzuzahlen.
Die Anwälte von Paxtons Büro beantragten ein Geschworenenverfahren.
Im Jahr 2017 erzielte Quillivant in den USA einen Umsatz von rund 193,3 Millionen US-Dollar. Das Medikament wurde von NextWave Pharmaceuticals entwickelt, das Pfizer 2012 für 680 Millionen US-Dollar kaufte.
Die Anwälte warfen den Angeklagten vor, das Texas Medicaid-Programm betrogen zu haben, "indem sie texanischen Kindern gepanschte pharmazeutische Medikamente zur Verfügung stellten und damit gegen den Texas Medicaid Fraud Prevention Act verstießen, der jetzt als Texas Health Care Program Fraud Prevention Act (THFPA) bekannt ist".
In der Pressemitteilung heißt es: "Jahrelang hat Tris die Testmethode des Medikaments unter Verletzung von Bundes- und Landesgesetzen geändert, um sicherzustellen, dass Quillivant die regulatorischen Hürden überwindet und weiterhin verkauft werden kann."
Laut Reuters sagte Pfizer in einer Erklärung, dass es die Vorwürfe der Klage bei "mehreren Gelegenheiten" geprüft und "keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Produkts festgestellt hat".
Pfizer erklärte, die Klage sei unbegründet und werde die Klage abweisen.
Ein Sprecher von Tris teilte Reuters in einer E-Mail mit: "Wir bestreiten kategorisch und beabsichtigen, diese Anschuldigungen vor Gericht rigoros zu verteidigen."
Das Medikament hat jahrelang die Qualitätskontrolle nicht bestanden
Fast unmittelbar nach der Zulassung durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) fiel Quillivant bei routinemäßigen Qualitätstests durch. In der Beschwerde heißt es:
"Spätestens seit Oktober 2012 beobachtete das Personal der Qualitätskontrolle von Tris, dass die Probe von Quillivant, die gemäß den von der FDA geforderten Auflösungsspezifikationen getestet wurde, keine bestandenen Ergebnisse lieferte."Auflösungstests sind ein wichtiges Instrument zur Qualitätskontrolle, um zu messen, ob ein Medikament ordnungsgemäß hergestellt wurde, indem eine simulierte Freisetzung des Medikaments mit einem Standard verglichen wird, der bei der Erstzulassung des Medikaments festgelegt wurde."Dies wiederum hilft vorherzusagen, ob das Medikament (so wie es hergestellt wird) wie erwartet im Körper eines Patienten freigesetzt wird – was entscheidend ist, um eine ordnungsgemäße und konsistente Dosierung des Patienten zu gewährleisten."Die Quillivant-Proben bildeten während der Rekonstitutionsphase des Tests Klumpen.
Anstatt zu untersuchen, warum es Klumpen gab, "trainierte" Tris seine Analytiker darauf, das Wasser/Drogen-Gemisch länger zu schütteln und den Test nur dann durchzuführen, wenn "kein Schaum in der Suspension vorhanden ist", heißt es in der Klageschrift.
Trotz dieser Änderungen fiel Quillivant weiterhin bei den Auflösungstests durch. Tris hörte daraufhin auf, diese Testmethode zu verwenden, und wechselte zu einer neuen Methode.
"Alarmierend", heißt es in dem Antrag, "war die neue Testmethode nicht repräsentativ für die reale Anwendung durch Patienten und, schlimmer noch, sie verstieß gegen die Anweisungen zur Rekonstitution in der Apotheke, die in dem von der FDA zugelassenen Etikett für Quillivant enthalten sind."
Als weiterhin Probleme mit der Qualitätskontrolle auftraten, teilten die Unternehmen der FDA ein "irreführendes" und "bequemes Narrativ mit, um das Problem wegzuerklären".
Pfizer wollte "das wirtschaftliche Potenzial von Texas Medicaid voll ausschöpfen"
In der Zwischenzeit beantragte Pfizer bei Texas Medicaid, Quillivant in die Liste der bevorzugten Medikamente des Programms aufzunehmen - sagte aber nichts zu den anhaltenden und ungelösten Problemen bei der Qualitätskontrolle des Medikaments.
Die FDA schickte am 26. März 2018 ein Warnschreiben an Pfizer, in dem sie das Unternehmen darüber informierte, dass Quillivant "ab 2012 und bis 2018 verfälscht wurde".
Doch "selbst nachdem sie diese klare und eindeutige Bewertung erhalten hatten, haben weder Tris noch Pfizer die Entscheidungsträger von Texas Medicaid auf die schwerwiegenden Ergebnisse der FDA aufmerksam gemacht", heißt es in dem Antrag.
In der Klage wird behauptet, dass die Unternehmen es vermieden haben, Texas Medicaid über die Probleme zu informieren, weil "der Status von Quillivant bei Texas Medicaid zu einem Verkaufsargument wurde". In der Klageschrift hieß es:
"Tris und Pfizer erkannten beide, dass das Medicaid-Geschäft in Texas für den Erfolg von Quillivant entscheidend sein würde."Um das wirtschaftliche Potenzial von Texas Medicaid voll ausschöpfen zu können, brauchten die Beklagten Medicaid-Entscheidungsträger, um Quillivant in die VDP-Formulare (Vendor Drug Program) und die Liste der bevorzugten Arzneimittel aufzunehmen."Diese Schritte würden es Medicaid-Anbietern effektiv ermöglichen, ihren Medicaid-Patienten Quillivant zu verschreiben, und würden den Verschreibungsprozess rationalisieren, indem sie den belastenden Prozess der Einholung einer Vorabgenehmigung für den behandelnden Arzt überflüssig machen."Pfizer prognostizierte, dass die Verkäufe von Quillivant in Texas deutlich steigen würden, wenn das Medikament in die Texas Medicaid Preferred Drug List aufgenommen würde, da Texas ein "bevölkerungsreicher Staat mit einem unverhältnismäßig hohen Prozentsatz von Kindern ist, die von Medicaid abgedeckt werden", so die Beschwerde.
Die Civil Medicaid Fraud Division von Paxtons Büro übernahm die Ermittlungen.
Quelle: Thepeoplesvoice.tv
Da behauptet einer am 31.3.2024: ADHS sei keine Störung:
Prof. Hüther - ADHS ist keine Störung‼️
Video-Link: https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/91007
Dieser ehrliche und tolle Professor sagt die Wahrheit über ADHS! Hört auf Eure Kinder mit Amphetaminen (Ritalin) kaputt zu machen!
Quelle: https://t.co/VuFyRTrjBD
ebenso:
Prof. Hüther: ADHS ist keine Störung
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97296
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [02.08.2024 10:32]
Dieser Professor sagt die Wahrheit über ADHS!!
Hört auf Eure Kinder mit Amphetaminen (Ritalin) kaputt zu machen!
Kinder sollen ADHS haben, dabei sind sie hochbegabt am 2.8.2024 und die Welt blockiert sie
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97307
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [02.08.2024 16:45]
Zu der Frage von 9.22 Uhr, Sohn mit ADHS?
Die Verhaltensweisen könnten ebenso auf ein hochsensibles/ hochintelligentes Kind passen! Es gibt im Netz Artikel von Kasimir Dabrowski, der in dieser Richtung als Pionier bezeichnet werden kann. Auch Bücher- z.B. Hochbegabte Kinder- ein Handbuch für Eltern von James T. Webb…
Und bitte- kein Ritalin oder überhaupt Medikamente. Kinder ruhig zu stellen, nur weil sie nicht anpassungsfähig sind, sehe als Armutszeugnis for eine Gesellschaft!
ADHS am 2.8.2024: soll eine Hirnstörung sein - Nahrungsergänzungsmittel notwendig
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97313
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [02.08.2024 16:51]
ADS und ADHS sind nicht einfach Zustände, die man mit einfachen Massnahmen in den Griff bekommen kann. Ich habe auf Anraten eines anthroposophischen Arztes den Online Test bei den Amen Clinics gemacht und das Buch "Healing AD(H)D" von Dr. Amen gekauft. Leider gibt es dieses Buch wohl nicht auf Deutsch, aber schaut mal auf die Homepage der Amen Clinics:
https://www.amenclinics.com/conditions/adhd-add/
Die Auswertung des Online Tests hat mir sehr geholfen und mit Nahrungsergänzungsmitteln kann ich die Störungen im Hirn gut unter Kontrolle halten.
ADHS am 2.8.2024: ist eine Nervenstörung - muss man durchtesten
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/97314
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [02.08.2024 16:51]
Liebe Margarete
Zum 7 jährigen Jungen. Auch wir sind mit unserem 6 jährigen Pflegesohn mit einer ähnlichen Problematik belastet. Auf den Seiten www.verein-neurobiologie.ch oder www.ink.ag könnte sie evtl. Hilfe finden. Wir gehen bald zu einem entsprechend ausgebildeten Arzt (nach Dr. Klinghardt) um den Urachen auf die Spur zu kommen ( die auf verschiedensten Ebenen durchgetestet werden) und hoffentlich eine Besserung der Situation zu erfahren. Zudem fände ich je nachdem auch ein Treffen dieser Kinder durch Besuche interessant, da man sonst durch die speziellen Verhaltensweisen ja überall aneckt, man aber auf diese Weise auf Verständnis stößt. Aber das dürfte natürlich nicht zu weit weg sein, weil ja alles auch schnell überfordert.
29.10.2025: Frauen mit ADHS sollen bei der Mens Probleme haben: Gehirnnebel, Chaos, Verzweiflung:
Hormon-Chaos: Wenn ADHS und Menstruation sich verbünden
https://health.nau.ch/frauengesundheit/hormon-chaos-wenn-adhs-und-menstruation-sich-verbunden-67058177
Fototexte:
-- ADHS äussert sich bei Frauen häufig atypisch – sie zeigen weniger Hyperaktivität, dafür mehr Unaufmerksamkeit, emotionale Instabilität und Tagträumerei.
-- Nach dem Eisprung sinkt das Östrogen, Progesteron dagegen steigt an. Oft die Folge: eine Verschlechterung von ADHS-Symptomen.
-- Frauen mit PMDD (prämenstrueller dysphorischer Störung) haben häufiger ADHS als Frauen ohne PMDD, so das Portal adhs-online-diagnostik.
-- Durch das Tracking kannst du auf Muster stossen, in denen Symptome wie Konzentrationsschwäche, Impulsivität oder Stimmungsschwankungen deutlicher ersichtlich werden.
Der Artikel:
Janine Karrasch - Gehirnnebel, Chaos, Verzweiflung: Hormone sabotieren das ADHS-Gehirn während der Menstruation. Betroffene berichten.
Du dachtest, deine Periode wäre schon anstrengend genug? Falls du ADHS hast, haben wir schlechte Nachrichten für dich. Die Forschung zeigt nämlich, dass sich ADHS-Symptome während bestimmter Zyklusphasen dramatisch verschlechtern können – und das hat handfeste biologische Gründe.
Wenn Hormone dein Gehirn durcheinanderbringen
Die Wissenschaft ist sich einig: Östrogen und Progesteron spielen verrückt mit deinem ADHS-Gehirn. Während der ersten Zyklushälfte steigt Östrogen an und stimuliert die Dopaminproduktion – also die Produktion des Belohnungshormons, das bei ADHS ohnehin schon aus dem Gleichgewicht ist.
Du fühlst dich in dieser Phase motivierter und konzentrierter, fast wie eine andere Person. Das liegt daran, dass Östrogen die Verfügbarkeit von Dopamin erhöht, einem Neurotransmitter, der für ADHS-Betroffene besonders wichtig ist.
Doch kurz vor der Periode stürzt dein Östrogenspiegel ab und nimmt das kostbare Dopamin mit sich; gleichzeitig steigt Progesteron an, was deine beruhigenden GABA-Neurotransmitter durcheinanderbringt. Das Ergebnis: Du fühlst dich ängstlicher, deprimierter und kannst dich noch schlechter konzentrieren als sonst.
ADHS-Symptome werden zur Hölle
ADHS-Symptome verschlechtern sich während der mittleren Lutealphase und der Menstruation drastisch, so eine Studie im Journal «Sexual & Reproductive Healthcare». Besonders betroffen sind exekutive Funktionen wie Aufgabenwechsel und -beginn.
Auch emotionale Dysregulation erreicht neue Höhen: Reizbarkeit, Traurigkeit, Angst und Hoffnungslosigkeit werden unerträglich. Das hat tiefgreifende Auswirkungen auf Lebensqualität, Beziehungen und Karriere.
Gleiches gilt mit Blick auf Aufmerksamkeitsprobleme, Vergesslichkeit und Organisationsschwierigkeiten. Kate Moryoussef, Gastgeberin des ADHD Women's Wellbeing Podcasts, beschreibt es treffend: «Ich kämpfe wirklich mit Gehirnnebel, Wortfindung und der Fähigkeit, mich zu organisieren.»
PMDD: Der Horror-Bruder von PMS
Hier wird es richtig düster: Viele Frauen mit ADHS leiden unter PMDD (prämenstrueller dysphorischer Störung). PMDD ist wie PMS auf Steroiden – mit Hoffnungslosigkeit, Depressionen und sogar Suizidgedanken.
Elspeth Murray, eine Personaltrainerin mit ADHS-Diagnose, beschreibt ihre Erfahrung in «Women's Health»: «Ich fühle mich völlig chaotisch und erlebe alles von Müdigkeit über Gehirnnebel bis hin zu Wut und emotionaler Sensibilität.» Erst als sie ADHS-Medikamente bekam, ging ihr ein Licht auf: Ihre PMDD-Symptome wurden deutlich schwächer.
Die Symptome verschwinden wie durch Zauberhand am ersten Tag der Periode. Du weisst genau, dass es «nur» die Hormone sind, aber das macht es nicht weniger real oder schmerzhaft.
Schmerzen werden zum Albtraum
Als wäre das nicht genug, macht ADHS auch deine Periodenschmerzen schlimmer. Eine Studie im «Journal of Health Psychology» fand heraus, dass 95 Prozent der ADHS-Frauen unter Dysmenorrhoe (schmerzhaften Perioden) leiden.
Je intensiver die ADHS-Symptome, desto schlimmer die Schmerzen. Der Grund liegt wieder beim Dopamin: Niedrige Spiegel dieses Hormons erhöhen die Schmerzempfindlichkeit.
Ausserdem führen ADHS-bedingte unregelmässige Routinen zu schlechtem Schlaf und ungesunder Ernährung. Stress verstärkt zusätzlich die Schmerzen – ein Teufelskreis.
Survival-Strategien für den Hormon-Wahnsinn
Die wichtigste Waffe in deinem Arsenal: Zyklustracking. So kannst du deine Tage entsprechend planen und in der Lutealphase verstärkt auf Erinnerungen und Timer setzen.
Sprich mit deinem Arzt über die Anpassung deiner ADHS-Medikation während kritischer Zyklusphasen. Hormontherapie für PMDD oder Medikamente gegen Stimmungsstörungen können ebenfalls helfen.
Elspeth schwört auf ganzheitliche Ansätze: regelmässige Bewegung, Chiropraktik, Lymphdrainage und eine darmgesunde Ernährung unterstützen ihre Medikation optimal. Sie betont: «Die Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie intrinsisch Gehirn und Körper miteinander verbunden sind, war ein Rettungsanker.»
ADHS am 4.12.2025: Sie zerstören alles - oder dann kommt ein Bleistift mit Ring dran:
„Mein Sohn ist 14 und hat ADHS… und ein kleiner Bleistift hat sein Leben verändert.“
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/123894
Seit er klein war, konnte er nie still sitzen, wenn es um Hausaufgaben ging. Immer wieder hörten wir:
📌 „Er ist unkonzentriert.“
📌 „Er muss sich mehr anstrengen.“
📌 „Vielleicht braucht er Medikamente.“
Aber niemand hat jemals gefragt, ob sein Gehirn vielleicht einfach anders arbeitet.
Seine Hände müssen ständig in Bewegung sein: Stifte zerlegen, Büroklammern verbiegen… Stressbälle? Entweder kaputt oder in der Schule weggenommen.
Eines Tages stieß ich online auf einen Handwerker, der ✏️ besondere Bleistifte herstellte – außen ganz normal, aber mit einem kleinen beweglichen Ring, der während des Schreibens hin- und hergleiten kann.
Ich schrieb ihm unsere Geschichte. Er antwortete mit Verständnis – sein Neffe hat dieselben Schwierigkeiten.
📦 Zwei Wochen später kam der Bleistift an.
➡️ Erster Schultag damit:
Mein Sohn absolvierte den gesamten Unterricht, ohne etwas zu zerstören oder ermahnt zu werden.
Die Mathelehrerin fragte: „Woher hast du diesen Stift?“
Während er Aufgaben löste und die kleine Manschette sanft hin- und herschob, erkannte sie, dass er zum ersten Mal wirklich konzentriert war.
Ich teilte unsere Erfahrung. Heute stellt dieser Handwerker weitere davon her – für Kinder wie meinen Sohn. Denn wir sind viele Eltern und Kinder, die verstanden haben:
✨ Für manche Menschen bedeutet Bewegung nicht Ablenkung – sondern Denken.
Carole Blier
Verdacht "Corona"-Impfschaden im 4R am 12.12.2025: Immer mehr ADHS-Fälle:
ADHS: Anstieg um 199 Prozent – die Gründe für die dramatisch gestiegene ADHS-Inzidenz - WELT
https://www.welt.de/gesundheit/article693acf5d255f61bcbd40d5d8/adhs-anstieg-um-199-prozent-die-gruende-fuer-die-dramatisch-gestiegene-adhs-inzidenz.html
Die Zahl der ADHS-Erstdiagnosen bei Erwachsenen ist in Deutschland rasant gestiegen, wie eine Auswertung von Krankenkasse
Deutlich mehr Erwachsene in Deutschland erhalten heute eine Erstdiagnose für Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) als noch vor zehn Jahren. Die Inzidenz, also die Zahl der Erstdiagnosen pro 10.000 Einwohner, ist von 2015 bis 2024 um 199 Prozent gestiegen – von rund 8,6 auf 25,7 pro 10.000, wie eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung zeigt, die im „Deutschen Ärzteblatt International“ veröffentlicht wurde.
Besonders stark angestiegen ist die Zahl der Erstdiagnosen seit 2021, vor allem bei Frauen. 2021 waren es noch 12,7 pro 10.000, 2024 schon 25,7, unabhängig vom Geschlecht. Der Anstieg ist kein rein deutsches Phänomen. In der kanadischen Provinz Ontario zum Beispiel ist die Zahl der jährlichen Verschreibungen von ADHS-Medikamenten zwischen 2015 und 2023 um 157 Prozent gestiegen, wie eine Studie zeigt.
Die Auswertung im Ärzteblatt beruht auf Abrechnungsdaten gesetzlich Krankenversicherter ab 18 Jahren. Es wurden Daten von 17 Kassenärztlichen Vereinigungen verwendet. Die Daten für 2024 seien vorläufig, da bislang nicht alle Erstdiagnosen validiert seien, hieß es.
Als erstmalig diagnostizierter Fall in einem Untersuchungsjahr gelten Versicherte, die in den zwei Jahren zuvor keine Diagnose erhalten haben. Außerdem muss die Diagnose als gesichert gekennzeichnet und dokumentiert sein. Den Kriterien nach kann es also sein, dass die untersuchten Patienten nach längerer Pause erneut, aber nicht zum allerersten Mal mit ADHS diagnostiziert wurden.
Unter 40-Jährige hatten im gesamten Zeitraum die höchste Rate an Neudiagnosen. Bei Männern lag die Inzidenz höher als bei Frauen, unabhängig vom Alter. Im Laufe der Jahre wurde der Unterschied zwischen Männern und Frauen aber immer geringer, 2024 waren sie fast gleich auf. Es sei anzunehmen, dass der Symptombeginn bei vielen Fällen deutlich früher lag und es sich größtenteils um verspätete Erstdiagnosen handele, heißt es in der Studie. Das heißt: Die Betroffenen hatten schon in ihrer Kindheit ADHS, haben aber keine Diagnose erhalten.
Geschlechterunterschiede bei ADHS
Bei weiblichen Betroffenen sei bekannt, dass sie im Kindesalter weniger auffielen, erklärte Swantje Matthies vom Universitätsklinikum Freiburg, die selbst nicht an der Analyse beteiligt war. Sie würden daher seltener diagnostiziert. Dass sie erst im Erwachsenenalter eine Erstdiagnose erhielten, sei für Mädchen und Frauen daher besonders plausibel.
Bis 2016 war die Häufigkeit von ADHS-Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen recht stabil. Wieso werden insbesondere seit 2021 so viel mehr Menschen mit ADHS diagnostiziert als zuvor? Die Studienautoren haben dafür mehrere Erklärungen.
Zum einen sei es möglich, dass in der Gesellschaft eine höhere Sensibilisierung für die Krankheit herrsche. Zum anderen sei 2019 ein neuer Diagnosecode eingeführt worden. Fälle, die es möglicherweise schon früher gab, könnten dadurch nun sichtbarer sein, weil sie besser erfasst werden. Ein weiterer Faktor könnten die Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf die Psyche sein.
Da ADHS mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sei und Auswirkungen auf die Lebensqualität habe, schätzen die Autoren den Anstieg der Neudiagnosen als positiv ein – weil dadurch mehr Betroffene eine Therapie machten.
In den Medien bekomme die Krankheit viel Aufmerksamkeit, sagte Matthies. „Dabei besteht auch die Gefahr, dass das Konzept ‚verwässert‘ wird.“ Es sei möglich, dass Menschen sich mit ADHS-typischen Eigenschaften, Merkmalen und Erfahrungsberichten identifizieren, obgleich sie nicht die diagnostischen Kriterien erfüllen. Eine Diagnose erfordere eine ausführliche Anamnese und Beurteilung durch Fachleute.
Soziale Meiden hätten zwei Seiten, sagte Alexandra Philipsen vom Universitätsklinikum Bonn. Einerseits könnten Inhalte die Sensibilität für ADHS steigern. Andererseits könnten sie die Schwelle senken, sich anhand einer fälschlichen Selbstdiagnose in einer Diagnostik vorzustellen. „Es wäre schön, die Aufklärung in sozialen Medien gemeinsam mit Fachleuten zu machen und zusammen Formate zu schaffen.“
Typische ADHS-Symptome
Typische ADHS-Symptome sind starke Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, starke Impulsivität und ausgeprägte körperliche Unruhe (Hyperaktivität). Die Symptome können unterschiedlich stark sein und müssen nicht alle gleichzeitig auftreten. Damit wirklich von ADHS gesprochen werden kann, müssen die Auffälligkeiten mindestens sechs Monate und in verschiedenen Lebensbereichen auftreten und den Betroffen beeinträchtigen, wie das Gesundheitsministerium erklärt.
Nicht jeder Mensch mit ADHS-Diagnose brauche zudem eine Therapie, meint Andreas Reif vom Universitätsklinikum Frankfurt. Wenn eine Behandlung nötig ist, sei im Erwachsenenalter eine Therapie mit Medikamenten seiner Ansicht nach die erste Wahl.
Ob sich die Rate der Neudiagnose irgendwann wieder verringert, hängt Reif zufolge davon ab, inwieweit die Patienten bereits im Kindes- und Jugendalter korrekt identifiziert werden. In den USA etwa näherten sich der Anteil der Menschen mit ADHS und der Anteil der Menschen mit ADHS-Diagnose immer weiter an.
Auch in Deutschland würden die Daten einen Trend belegen, dass die „weiterhin bestehende Unterdiagnostizierung von ADHS im Erwachsenenalter sich langsam reduziert“, bestätigt Marcel Romanos vom Universitätsklinikum Würzburg. Experten gehen davon aus, dass etwa 2,5 Prozent der Erwachsenen in Deutschland ADHS haben.
Für das medizinische Versorgungssystem sind die steigenden ADHS-Zahlen dennoch eine Herausforderung. In Bonn etwa läge die Wartezeit für einen Termin für eine ADHS-Diagnostik bei über einem Jahr, sagt Alexandra Philipsen. Um mit der Flut von Fällen klarzukommen, reiche es nicht aus, auf Psychiater und Psychotherapeuten zu setzen. „Es braucht die Hausärzte, die die betroffenen Familien oft lange kennen und erste Screening-Tools anwenden können“, meint Philipsen. Diese könnten dann gezielt an Experten weitervermitteln.
Mia Bucher, dpa/lpi
ADHS-Symptome am 15.2.2026: Liegt es am Handy oder an der "Coronaimpfung"?
Konzentration: Games, Tiktok und Co: Handy kann ADHS-Symptome «wecken»
https://www.nau.ch/news/schweiz/games-tiktok-und-co-handy-kann-adhs-symptome-wecken-67086474
Rowena Goebel -- Zürich -- Das Smartphone ist ein wichtiges Kommunikationsmittel – doch es birgt auch ordentlich Suchtpotenzial. Mit verheerenden Auswirkungen auf die Psyche.
Intensive Handy- und Internetnutzung kann ADHS-Symptome deutlich verschlimmern. Sie kann sogar dazu führen, dass Personen ohne ADHS ähnliche Symptome entwickeln. Eine Expertin erklärt, wann die Alarmglocken läuten müssen.ADHS-Abklärungen boomen, immer mehr Medikamente werden dafür verschrieben und auch die Zahl der Erwachsenen, die eine Diagnose erhalten, nimmt zu.
Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Einerseits hat das gesellschaftliche Bewusstsein zugenommen – mehr Menschen sind Anzeichen von ADHS bekannt. Heisst: Die Zahl der Betroffenen, die sich auch wirklich eine Diagnose holen, nimmt zu.
Doch es gibt auch Faktoren, die Symptome tatsächlich verschlimmern und damit bemerkbarer machen können.
Einer davon: Das Handy. Süchtig machende Games und Social-Media-Algorithmen können gerade für ADHS-Betroffene verheerende Auswirkungen haben.
Davor ist aber niemand sicher. Intensive Handynutzung kann sogar dazu führen, dass Personen, die kein ADHS haben, ähnliche Symptome entwickeln.
Nachfrage nach ADHS-Abklärungsterminen gross
Wie verbreitet Konzentrationsschwierigkeiten und Co. sind, zeigt sich an der Klinik der Zürcher Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
Wie Direktorin Susanne Walitza zu Nau.ch sagt, ist die Nachfrage nach ADHS-Abklärungsterminen dort seit über 15 Jahren hoch. In diesem Zeitraum hat sie sich sogar noch leicht erhöht.
Dass sich Social Media, Games und andere digitale Medien direkt auf die Nachfrage nach ADHS-Abklärungen auswirken, ist zwar nicht bestätigt. Es ist jedoch naheliegend – denn bekannt ist inzwischen: Intensive Handynutzung kann verheerende Folgen für ADHS-Betroffene, aber auch für Personen ohne ADHS haben.
Wenn erst das Handy ADHS-Leidensdruck auslöst
Die Psychiaterin bestätigt: «Eine intensive oder ungünstige Nutzung von Handy und Internet kann bestehende, zuvor wenig auffällige ADHS-Symptome verstärken.»
Heisst: Auch jemand, der nicht weiss, dass er ADHS hat und kaum einen Leidensdruck verspürt, kann erst durch Handynutzung Probleme bekommen.
Und ausgerechnet Menschen mit unbehandeltem ADHS haben ein erhöhtes Risiko, eine problematische Mediennutzung zu entwickeln, wie Walitza erklärt.
«Zudem gibt es Hinweise darauf, dass eine Behandlung von ADHS dazu beitragen kann, eine exzessive Nutzung digitaler Medien zu verringern.»
Doch ab wann wird das Nutzungsverhalten überhaupt schädlich?
Wenig Schlaf, Mühe, aufzuhören: Die Alarmzeichen
Susanne Walitza erklärt: «Handy- und Internet-Nutzung kann problematisch werden, wenn man Alltags- und Freizeitaktivitäten immer häufiger vernachlässigt, weniger schläft und es schwerfällt, aufzuhören.»
ADHS-Symptome können sich laut der Expertin zudem verstärken, wenn sich «das Aufhören unangenehm anfühlt oder kaum auszuhalten» sei.
«Ein solches Medienverhalten kann mit einer Zunahme von ADHS-Symptomen, insbesondere von Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen, in Zusammenhang stehen.»
Brisant: Es kann auch Personen treffen, die kein ADHS haben – nicht nur solche, die nichts davon wissen oder Diagnostizierte.
Psychiaterin Susanne Walitza sagt: «Beispielsweise treten bei intensiver Nutzung digitaler belastender Inhalte verstärkt Angst- und depressive Symptome auf, die bei ADHS gehäuft sind.»
Gewalt-Videos und unrealistische Schönheitsideale bergen grosse Risiken
Ausschlaggebend scheine dabei weniger die Dauer des Mediengebrauchs, sondern die Art und Weise der Nutzung.
Ein erhöhtes Risiko bergen Nutzungsverhalten, die dazu führen, dass sich Jugendliche ständig mit unrealistischen Schönheitsidealen vergleichen. Also beispielsweise, wenn eine 13-Jährige auf Instagram regelmässig Videos von extrem dünnen Models schaut.
Problematisch ist laut der Expertin auch die Konfrontation mit gewalttätigen oder verstörenden Inhalten. «Solcher Medienkonsum kann psychische Belastungen verstärken.»
Betroffen sind aber nicht nur Kinder und Jugendliche. Susanne Walitza gibt zu bedenken: «Es gibt in allen Altersgruppen einen Zusammenhang zwischen exzessivem Social-Media-Konsum und Aufmerksamkeitsproblemen.»
Expertin fordert Medien-Bildung statt Verbote
Die Expertin warnt aber davor, Handy, Videospiele und soziale Medien aufgrund dieser Risiken zu verteufeln. Die modernen Medien bieten nämlich auch viele Vorteile.
«Viele Jugendliche berichten, dass digitale Medien oder Gaming ihnen helfen, sich zu vernetzen oder sich vom Schul- und Ausbildungsstress abzulenken.»
Statt zu verbieten, sei es darum wichtig, Medienkompetenz zu fördern und die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit Mediennutzung weniger Stress auslöst.
24.3.2026:
Arbeit: Arbeiten mit ADHS – Stärken und Schwächen
https://www.nau.ch/blog/paid_post/arbeit-arbeiten-mit-adhs-starken-und-schwachen-67107241
Angestellte Schweiz -- Olten -- Die Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit oder ohne Hyperaktivität (ADHS) wird bei Erwachsenen immer häufiger diagnostiziert, mit Folgen am Arbeitsplatz.
ADHS ist eine Form von Neurodiversität.
Der Einfluss auf die Karriere kann erheblich sein, besonders vor der Diagnose.
Betroffene besitzen besondere Qualitäten, die in bestimmten Bereichen sehr nützlich sind.
Vor einigen Jahren wurde ADHS vor allem im schulischen Umfeld diskutiert, um unruhige und zerstreute Schülerinnen und Schüler zu beschreiben, die nur schwer lange sitzen bleiben konnten. Eine Lösung: Ritalin, ein Medikament, das schulische Misserfolge verhindern kann.
Mit den Jahren und dem Fortschritt der Forschung hat sich dieses Vorurteil stark gewandelt: Erstens betrifft das ständige Bedürfnis nach Bewegung nicht alle Betroffenen. Man spricht heute von ADS oder ADHS, je nachdem, ob Hyperaktivität zu den Symptomen gehört oder nicht. Zudem sind viele Erwachsene betroffen und werden deshalb erst spät diagnostiziert.
Die Diagnose
Bei Erwachsenen ist körperliche Hyperaktivität selten stark ausgeprägt. Die Störung äussert sich durch die folgenden, bei jeder Person unterschiedlich stark ausgeprägten Symptome:
Schwierigkeiten, repetitive oder monotone Aufgaben zu erledigen
Probleme, lange Zeit auf dasselbe Thema fokussiert zu bleiben
Ausgeprägte Vorliebe für Neues
Grosse Neugier – Flucht vor Langeweile
Die Erklärung ist keine Frage von Charakter oder Willenskraft. Es handelt sich um ein biologisches Phänomen: «Die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin sind für Aufmerksamkeit, Motivation und Belohnung zuständig; bei ADHS stehen sie oft nicht ausreichend im synaptischen Spalt zur Verfügung oder werden (zu) schnell abgebaut», erklärt Bettina Hoffer, Spezialistin für diese Störung.
Das ganze Interview mit Frau Hofer
Die Diagnose erfolgt durch präzise Tests bei einer Psychologin oder einem Psychologen. Sobald sie bestätigt ist, empfinden viele Betroffene Erleichterung: Das bessere Verständnis des eigenen Funktions- und Verhaltensmusters führt zu mehr Selbsttoleranz bei «unangemessen» geltenden Verhaltensweisen wie häufige Vergesslichkeit, dem Verlust von Gegenständen oder Impulsivität. Betroffene können dann Strategien entwickeln, um den Alltag zu erleichtern – und die Medikation ist dabei manchmal ein Baustein.
Häufige Erschöpfung
Eine Diagnose im Erwachsenenalter überrascht manchmal. Manche Personen berichten von einem schulischen und beruflichen Werdegang ohne grössere Schwierigkeiten, sogar mit hohen Kompetenzen in bestimmten Bereichen. Tatsächlich wird die Konzentrationsschwierigkeit paradoxerweise durch eine gesteigerte Konzentrations- und Produktivitätsfähigkeit in Themen kompensiert, die sie begeistern – und diese Themen sind oft zahlreich und vielfältig. Um jedoch Vergesslichkeit zu vermeiden oder Aufgaben termingerecht zu erledigen, müssen Betroffene energieintensive Anpassungsstrategien einsetzen.
Arbeit
Eine Diagnose kann sich schrittweise entwickeln. - zVg
Das führt nach langen Arbeitstagen häufig zu Müdigkeit, die langfristig zu einem Burnout führen kann. «Die sensorische Komponente in neurodivergentem Stress wird oft unterschätzt (Stichwort Reizüberflutung) – aber Geräusch- oder Bewegungskulissen, zum Beispiel im Grossraumbüro, sowie soziale Anforderungen wie Teampausen können viel Energie kosten», fügt Bettina Hober hinzu.
Lies hier den Erfahrungsbericht
Nützliche Qualitäten für Teams
Wenn man sein ADHS im Vorstellungsgespräch nur schwer offenlegt, bringt diese Besonderheit gleichzeitig Qualitäten mit, die für Unternehmen wertvoll sein können: Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind kreativ und mutig, dank ihrer Vorliebe für Neues. Finden Sie einen Beruf, in dem Sie diese Stärken einsetzen können, werden Sie häufig als sehr geschätzt, effizient und vielseitig wahrgenommen.
Ausserdem führt ihre Neugier sie ohne Angst dazu, neue Horizonte zu erkunden, verschiedene Bereiche zu testen und vielfältige Erfahrungen zu sammeln.
Arbeit
Es ist wichtig, auch die positiven Aspekte von ADHS zu kennen. - zVg
Kein Trend, sondern Sichtbarkeit
Der Schlüssel liegt darin, einen verständnisvollen Arbeitgeber zu finden, der die Stärken nutzt, anstatt die Schwächen zu kritisieren. Wir empfehlen eine offene Kommunikation im Falle einer Diagnose, sofern das Verhältnis zur Führungskraft und das Unternehmensumfeld dies zulassen.
Schätzungen gehen davon aus, dass etwa sechs Prozent der Bevölkerung diagnostiziert sind. Einige kritisieren ein angebliches Mode-Phänomen, doch laut Bettina Hober handelt es sich nicht um einen Trend: Durch die Sichtbarmachung der Störung stellen sich mehr Menschen die Frage und lassen sich testen, sodass die Zahl der Diagnosen ansteigt.
Inklusion am Arbeitsplatz bedeutet, die Stärken jeder Person zu nutzen und dabei ihre Besonderheiten zu respektieren.
Impfschaden ADHS am 27.3.2026: kann man in der Arbeit positiv nutzen, wenn die mentale Kraft dazu existiert: Fall Heidi Klum:
Mehr Erfolg dank ADHS? «Die wenigsten können es wie Heidi nutzen»
https://www.20min.ch/story/adhs-im-beruf-experten-ueber-chancen-und-nachteile-beim-job-103532913
Fototext: Wer seine Stärken kennt und offen kommuniziert, kann mit ADHS im Job durchaus erfolgreich sein.
Gloria Karthan -- Heidi Klum nennt ihr ADHS eine «Superpower». Doch so einfach ist es für die meisten nicht. Ein Jobcoach und eine Psychotherapeutin sagen, was im Berufsalltag wirklich hilft.
Heidi Klum kann «tausend unterschiedliche Sachen auf einmal machen» – so beschreibt das Model ihr ADHS. Sie sehe darin keinen Nachteil, sondern eine Superkraft.
Dass prominente Personen offen über ihr ADHS sprechen, findet Jobcoach Christian Lüber grundsätzlich positiv. «Es trägt zur zunehmenden Entstigmatisierung bei, und diese finde ich grossartig», sagt er. Gleichzeitig warnt er: «Nicht alle Menschen funktionieren wie Heidi Klum. Die allerwenigsten können ihr ADHS wirtschaftlich zu ihren Gunsten nutzen.»
Psychotherapeutin Romina Reginold sieht es ähnlich: Solche Outings ermutigten zwar, offener über die Herausforderungen mit ADHS zu sprechen. «Gleichzeitig kann diese Darstellung die Belastung für Betroffene verharmlosen», sagt sie. Denn viele erleben ihren beruflichen Alltag mit ADHS als alles andere als mühelos.
Kreativ und begeisterungsfähig – aber schnell abgelenkt
Wo brillieren Menschen mit ADHS – und wo haben sie Mühe? «Menschen mit ADHS können sehr kreativ sein, denken schnell assoziativ und können sich unglaublich für Aufgaben begeistern», so Reginold. Wenn sie an etwas interessiert sind, gelangen sie in einen Hyperfokus, einen Zustand extremer Konzentration. Auf der anderen Seite stünden Schwierigkeiten bei der Selbstorganisation, beim Zeitmanagement und bei der Priorisierung. «Dazu kommen Ablenkbarkeit und Impulsivität», so die Psychotherapeutin.
Lüber sagt klar: «ADHS ist so vielfältig, dass man dieser Frage nicht pauschal gerecht werden kann.» Was bei der einen Person eine Stärke sei, könne bei einer anderen zum Stolperstein werden. «Viele Betroffene wissen genau, was sie nicht können. Sie haben das während der Schulzeit gelernt, weil sie dort angeeckt sind.» Zu erkennen, was man gut kann, das müssen viele oft erst lernen.
Späte Diagnose: Plötzlich ergibt alles Sinn
«Ein grosser Teil der Betroffenen ist eher ruhig», stellt Lüber zudem klar. Es gebe Frauen, die lange Zeit eine enorm hohe Anpassungsleistung erbracht haben, teils über Jahrzehnte. «Sie kommen mit guten Leistungen durch die Schule und das Berufsleben, die Unruhe ist nach innen gerichtet», sagt Lüber. Viele merkten erst im Erwachsenenalter, dass auch sie betroffen sein könnten. «Und dann laufen sie vielleicht schon in Richtung Burnout oder Depression, ohne zu wissen, warum.»
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Viele 20-Minuten-Leserinnen und -Leser berichten, dass sie ihre Diagnose erst als Erwachsene erhalten haben. Reginold sagt: «Eine späte Diagnose kann enorm entlastend sein. Plötzlich lassen sich häufige Jobwechsel oder scheinbare Unzuverlässigkeit besser einordnen.» Das könne Selbstzweifel vermindern. Zugleich bringe eine Diagnose aber auch Trauer und Enttäuschung über verpasste Chancen und fehlende Unterstützung mit sich.
Lüber beschreibt so eine Diagnose als «emanzipatorische Geschichte»: «Viele erkennen erst dann, was ihre Stärken sind. Sie setzen sich für ihre eigenen Bedürfnisse ein und wollen ihre Persönlichkeit endlich leben.» Für einige führe das zu einem kompletten Neuanfang, inklusive beruflicher Neuorientierung. «Aber nicht allen gelingt es, sich von den Fesseln zu lösen. Das braucht Mut und Kraft.»
Soll man seine Diagnose teilen oder nicht?
Ob man der Chefin oder dem Chef von der Diagnose erzählen soll, ist laut Lüber eine Vertrauensfrage. «Wir empfehlen, das in unserer Praxis offenzulegen und damit ein Grundvertrauen aufzubauen.»
Wichtig sei die richtige Haltung: «ADHS ist keine Entschuldigung dafür, dass man zum Beispiel Dinge vergisst. Aber es ist eine Erklärung.» Und diese Erklärung schaffe Verständnis – bei den Menschen und Betrieben, die für Neurodiversität offen seien. «Versteht der Betrieb es nicht, hätte es wahrscheinlich auch ohne Diagnose früher oder später Diskussionen gegeben.»
Ewige Wartelisten: Was hilft bis zur offiziellen Abklärung?
Die Wartezeiten für eine ADHS-Abklärung dauern in der Schweiz aktuell bis zu einem Jahr. In der Zwischenzeit müsse man nicht untätig bleiben, so Lüber: «Es gibt eine grosse Dichte an Podcasts und Quellen, wo man sich schlaumachen kann – wie auch die Videoakademie von adhs20plus. Auch der Dialog mit dem Umfeld hilft. Und zu wissen, dass man nicht allein ist.» Vorsicht sei bei Hobbydiagnosen geboten. «Eine Diagnose kann nur von Fachpersonen gestellt werden. Zumal es auch Medikationen mit sich ziehen kann.»
«Man kann auch schon vor einer Diagnose viel Entlastung erleben», sagt Reginold. Strukturierende Tools, Pausenmanagement und Priorisierungstechniken könne man sofort ausprobieren. «Auch ein Vertrauensgespräch mit Vorgesetzten oder eine fachliche Begleitung durch Psychotherapeuten kann ein erster Schritt sein.»
1.4.2026: Wie Schlägerbuben entstehen: ADHS+"der Grösste" in der Klasse+Fussballwahn=Randalierer
von Michael Palomino - 1.4.2026
-- wenn ein Bub den Impfschaden ADHS hat (Nichtbeherrschen von Aggressionen und immer Attacken in den sexuellen Bereich der Mitmenschen)
-- und wenn ein solcher Bub der grösste Bub in einer Klasse ist,
->> hat er keinen Widerstand
->> und wird zum Schlägerbub.
Das könnte beim [Boy] in der Klasse von [Girl] der Fall sein.
Der Alki-FCBasel-Schläger, der mir in Basel von Okt-Dez 2025 die Wohnung kaputtgeschlagen hat, hatte auch ADHS und war ca. 2m gross.
Massnahmen
->> Impfung ausleiten
->> Nervensystem mit Natron+Apfelessig heilen
->> solche Buben nicht zu gross werden lassen mit gesteuerter Ernährung
Förderklassen mit ADHS-Kindern in Zürich am 12.5.2026: Lernschwache und Verhaltensauffällige dürfen getrennt gefördert werden:
Zürich: Störende Kinder können neu in Förderklassen gesteckt werden
https://www.nau.ch/news/schweiz/storende-kinder-konnen-neu-in-forderklassen-untergebracht-werden-67127645
Keystone-SDA -- Zürich -- Lernschwache und verhaltensauffällige Kinder sollen in Zürich künftig getrennt unterrichtet werden können. Die Ratsmehrheit sieht einen nötigen Kurswechsel.
Die Linke warnt – und blitzt ab
Die Ratslinke warnte, dass auf diese Weise Kinder mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen in die Förderklassen kämen – erfolglos. Der Kantonsrat schmetterte alle Anträge ab. Einen Antrag auf Nichteintreten lehnte er mit 117 zu 57 Stimmen ab.
Nach dem Willen der Mehrheit sollen die Gemeinden künftig Förderklassen einführen, wenn sie Bedarf sehen. Diese würden von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen geführt.
Derzeit können Gemeinden Kleinklassen einführen. Dies wird jedoch kaum genutzt. Einen Antrag, diese Klassen beizubehalten, lehnte der Kantonsrat ab.
Sibylle Jüttner (SP, Andelfingen) begründete den Antrag mit unterschiedlichen Zielen von Klein- und Förderklassen. «Kinder in Kleinklassen haben Förderungsbedarf über eine längere Zeit, Förderklassen sollen sie nur vorübergehend besuchen.»
Wie Marc Bourgeois (FDP, Zürich) ausführte, sind Kleinklassen finanziell nicht attraktiv für die Gemeinden. «Hier haben wir mit den Förderklassen nachgebessert», sagte er. Er sah lediglich eine Umbenennung der Klassen.
Integrative Schule im Visier
Die Diskussion drehte sich vor allem darum, ob Förderklassen Kindern und Lehrpersonen schaden oder helfen. Bourgeois fand, die Linken sollten «endlich das Scheitern der integrativen Schule anerkennen».
Mit der Vorlage hätten die Gemeinden eine Wahlfreiheit. Auch erweiterte Lernräume als kurzfristige Massnahme für störende Kinder seien möglich. «Statt in eine Sonderschule gehen zu müssen, können Kinder in der Gemeinde bleiben, das ist integrierend».
Nadia Koch (GLP, Rümlang) fand die Warnung vom Ende der integrativen Schule übertrieben. «Die Förderklassen sind keine Sackgasse, die Kinder werden gestärkt», sagte sie. Vorgesehen ist, dass die Kinder mindestens sechs Monate in eine Förderklasse kommen.
Grundsätzlich gegen Separierung war Wilma Willi (Grüne, Stadel). «Schule soll für alle funktionieren, wir wollen keine Trennung», sagte sie.
Wie andere Sprecherinnen störte sie sich daran, dass die Kommission die «Kann»-Formulierung des Regierungsrats bei der Einführung der Förderklassen gestrichen hat.
Gemeinden sollen handeln – nicht bloss dürfen
Bourgeois betonte, dass dies nur bei Bedarf passieren soll, die Gemeinden sollten selber entscheiden. Der Rat lehnte den Antrag der Linken für eine «Kann»-Formulierung mit 116 zu 57 Stimmen ab.
Wie Anita Borer (Uster) im Rat sagte, brachte die SVP das Thema schon vor über zehn Jahren aufs Tapet. «Integration um jeden Preis funktioniert so nicht mehr», sagte sie.
Mit den Förderklassen werde ein «längst überfälliger Kurswechsel in der Volksschule» eingeleitet, teilte die SVP gleichentags mit.
Bildungsdirektorin Silvia Steiner (Mitte) zeigte sich zufrieden. Es gebe keinen Zwang für Förderklassen, die Gemeinden hätten Gestaltungsmöglichkeiten. Finanziell könne die Vorlage sinnvoll sein. «Wenn wir die Sonderschulquote senken, sparen wir Kosten.»
Am Ende könnte das Volk das letzte Wort haben
Die Förderklassen-Initiative stammt aus Kreisen der GLP, FDP und SVP. Der Kantonsrat stimmte der Initiative im März 2025 zu. Einen Gegenvorschlag des Regierungsrats, der auf Förderklassen verzichten wollte, lehnte das Parlament damals ab.
Weil die Initiative nur als allgemeine Anregung formuliert war, musste der Regierungsrat eine Vorlage ausarbeiten. Über diese befand der Kantonsrat am Montag.
Das Geschäft geht nun an die Redaktionskommission. Die Schlussabstimmung findet an einer der nächsten Sitzungen statt. Das Stimmvolk könnte definitiv entscheiden: Ein Referendum gegen den Entscheid wäre möglich.
Kommentar 13.5.2026: Die Taten und Verbrechen der ADHS-Kinder werden verschwiegen - Robis fehlen - Vitaparcours fehlen - NatMed fehlt
-- Die Taten der ADHS-Kinder gegen andere Kinder in Schulklassen werden verschwiegen, denn es leiden ALLE unter ihnen, auch die ADHS-Kinder selber.
-- Es fehlt die Pflicht zu Robinsonspielplätzen, wo sich die Kinder auf lockerer Ebene kennenlernen können
-- Es fehlt die Pflicht zu Vitaparcours für die Gemeinden für Menschen, die sich gerne viel bewegen, ohne sich in Sportclubs organisieren zu müssen
-- Es fehlt die Pflicht zur Naturmedizin (Naturmehilmittel reduzieren ADHS).
-- ADHS Merkblatt: http://www.soz-etc.com/med/merk/merkblatt-ADHS.html
Die meisten LehrerInnen in der Schweiz wissen bis heute NICHT einmal, was ein Robi ist.
Es sind also mehrere Mängel im Schulsystem der Schweiz vorhanden, die man beheben sollte.
Gruss, Michael Palomino NIE IMPFEN
💪🔔🌻
Kommentar 13.5.2026 an nau+Blick
Kommentar zum Artikel "Störende Kinder können neu in Förderklassen untergebracht werden"
https://www.nau.ch/news/schweiz/storende-kinder-konnen-neu-in-forderklassen-untergebracht-werden-67127645
-- Die Taten der ADHS-Kinder gegen andere Kinder in Schulklassen werden im Artikel von nau komplett verschwiegen, denn es leiden ALLE unter ihnen, auch die ADHS-Kinder selber.
-- Meine Tochter ist in einer Schulklasse mit einem ADHS-Bub, der laufend die Maitli schlägt (aufs Hinterteil, Sexualdelikte) oder mit dem Knie ins Hinterteil tschuttet (Sexualdelikt) oder an den Haaren reisst (auf Wanderungen unbemerkt), oder andere Buben "runterzieht", um Kinderbanden gegen Maitli zu organisieren - oder auch kleinere Buben zusammenschlägt - die nur dann geschützt sind, wenn ein grosser Bruder im selben Schulhaus ist und dem ADHS-Bub die Grenzen befiehlt
-- ADHS-Buben finden Nachahmer, so dass andere Buben ohne ADHS plötzlich beim Saich machen mitmachen
-- in anderen Klassen der Schule sind bis zu 3 solche Schlegerbüebli
-- im Nachbarsdorf sind ebenfalls Schlegerbüebli in der Schule, man lässt sie einfach in der Normalklasse und so leiden ALLE
-- in der Schule meiner Tochter werden dann noch unsinnige Kontaktverbote ausgesprochen, statt Lösungen zu suchen, das ist das Prinzip vom Dr. Eymann: Eltern isolieren, Kinder foltern
-- ADHS-Buben nehmen die Anweisungen von Lehrern oder Lehrerinnen NIE ernst, Strafen vor die Türe stehen nützen nichts, sondern sie machen Saich, bis sie nicht mehr weiterkommen, aber man lässt sie immer weitermachen, bis niemand mehr Lust auf Schule hat (!)
-- gemäss Auskunft von meinem Naturarzt Julo Indemini (Oberdorf BL und Basel, 079 263 04 66) ist es für ADHS-Kinder mit Lernschäche ein HORROR, mit normalen Kindern in einer Schulbank zu sitzen, denn diese Kinder wollen sich laufend bewegen - und aus Frust machen sie dann nume Saich und schlagen Kleinere oder Maitli, weil die für ihr Leben nur hinderlich sind
-- Es fehlt die Pflicht zu Robinsonspielplätzen, wo sich die Kinder auf lockerer Ebene kennenlernen können, wo auch ADHS-Kinder ihr "Areal" finden können und ihre manuellen Stärken mit Basteln und Werken entdecken können - wenn es die Robis oder Kinderhort nicht gibt, dann finden viele Kinder ihre Stärken nicht
-- Es fehlt die Pflicht zu Vitaparcours für die Gemeinden für Menschen, die sich gerne viel bewegen, ohne sich in Sportclubs organisieren zu müssen
-- Es fehlt die Pflicht zur Naturmedizin (z.B. Naturmehilmittel reduzieren ADHS).
-- ADHS Merkblatt: http://www.soz-etc.com/med/merk/merkblatt-ADHS.html
Die meisten LehrerInnen in der Schweiz wissen bis heute NICHT einmal, was ein Robi ist. Sie leiden einfach mit dem Prinzip "integrative Schule" vom Dr. Eymann und
-- negieren das Leiden der ADHS-Kinder, die in Schulbänken gefoltert werden
-- negieren die Taten der ADHS-Kinder, wenn diese die normalen Kinder schlagen oder foltern.
Es sind also mehrere Mängel im Schulsystem der Schweiz vorhanden, die man beheben sollte und auch kann, für relativ wenig Geld.
WO sind die Billionen der Globalisierung? Auf den Karibik-Bankeninseln.
Gruss, Michael Palomino NIE IMPFEN
💪🔔🌻
Kommentar 13.5.2026: Diktator Dr. Eymann und sein FEHLER mit ADHS-Kindern in "integrativen Klassen"
Wie konnte dieser Fehler in der Schweiz passieren, dass man ADHS-Kinder in Normalklassen integrieren sollte? - Herr Dr. Eymann war NIE Lehrer, und er war auch NIE ein Sonderschullehrer, sonst hätte er GEWUSST, dass seine integrativen Klassen mit ADHS-Kindern nicht funktionieren können, sondern jetzt ALLE leiden.
Man sollte eben KEINE Juristen als Erziehungsdirektoren einstellen, die noch NIE eine Schulklasse geleitet haben.
Gruss, Michael Palomino NIE IMPFEN
💪🔔🌻
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