Literaturhinweis
-- Richard Rickelmann: Tödliche Ernte. Wie uns das Agrar-
und Lebensmittelkartell vergiftet. Ullstein-Verlag
-- F. William Engdahl: Saat der Zerstörung: Die dunkle Seite
der Gen-Manipulation; Kopp-Verlag
========
13.12.2013: <EU-Kommission
hat Fehler gemacht: Zulassung von Gen-Kartoffel ist
nichtig>
<Mit einem Urteil über eine Kartoffel, die
in der EU gar nicht angebaut wird, erhält die
Gentechnik-freundliche Politik der EU-Kommission einen
Dämpfer. Ein Ende des Gen-Anbaus in Europa ist dennoch
nicht in Sicht.
Die Beschlüsse der EU-Kommission zur Zulassung der
Gen-Kartoffel Amflora sind vom EU-Gericht in Luxemburg für
nichtig erklärt worden. Allerdings argumentierte das
Gericht nicht inhaltlich, sondern strikt formal: Die
Kommission habe die Verfahrensvorschriften für die
Zulassung von genetisch veränderten Organismen verletzt,
heißt es in einer Erklärung des Europäischen Gerichtshofs.
Nach einem entsprechenden Antrag des deutschen Konzerns
BASF hatte die Kommission 2005 eine befürwortende
Stellungnahme der Europäischen Behörde für
Lebensmittelsicherheit (EFSA) erhalten. Diese
Stellungnahme ließ sie, wie es vorgeschrieben ist, von
Ausschüssen prüfen, die aus Vertretern der
EU-Mitgliedsstaaten bestehen. Später bat die Kommission
die EFSA, ihre Stellungnahme noch einmal zu prüfen. Die
neue Stellungnahme lag 2009 vor - diese legte die
Kommission den Ausschüssen nicht erneut vor.
Genau dies hätte die Kommission jedoch tun müssen, befand
die Richter. Nach der ersten Stellungnahme hatten zwar
sowohl die Ausschüsse als auch die nationalen Regierungen
nicht auf die EFSA-Stellungnahme reagiert. Dennoch
urteilte das EU-Gericht, dass das Ergebnis des Verfahrens
"wesentlich anders" hätte ausfallen können, wenn die
Kommission die Verfahrensvorschriften beachtet hätte. Denn
die zweite Stellungnahme der EFSA sei zwar erneut
befürwortend gewesen, habe jedoch "erhebliche
Unterschiede" zur ersten Fassung aufgewiesen. Sie hätte
daher als "inhaltliche Neubewertung" angesehen werden
müssen, so das Gericht.
Kartoffel wird gar nicht angebaut
Amflora war 2010 nach einem 13-jährigen Verfahren von der
EU-Kommission für den Anbau und zur Verwendung in
Futtermitteln zugelassen worden. Nach Angaben der
EU-Kommission wird die Kartoffel in der EU jedoch gar
nicht angebaut.
Neben dem Genmais MON810 ist Amflora die einzige
Genpflanze, deren Anbau in der EU erlaubt ist. Sie ist
zudem für die Verarbeitung in Futtermitteln zugelassen.
Hauptanbaugebiet von MON810 ist Spanien, in acht
Mitgliedstaaten ist der Anbau verboten, darunter
Deutschland.
Kommission will Mais auf die Felder bringen
Erst vor einer Woche hatte die EU-Kommission die
Mitgliedsstaaten aufgefordert, noch in diesem Jahr über
die Zulassung des Anbaus einer weiteren Genmais-Sorte zu
entscheiden. Dabei geht es um einen schon 2001 von dem
Unternehmen Pioneer eingebrachten Antrag. Danach will
Pioneer einen gegen bestimmte Mottenlarven resistenten
Mais anbauen.
Bis heute ist der Antrag offen. Dabei hatte die EFSA
bereits mehrfach befürwortende Stellungnahmen auch zu
diesem Mais abgegeben. Pioneer hat zwei Mal vor Gericht
Untätigkeitsklage erhoben, um eine Entscheidung zu
erzwingen. Vor wenigen Wochen gab der Europäische
Gerichtshof der Firma Recht.
Neue Regel soll Zulassung vereinfachen
Zugleich drängte die Kommission die Mitgliedstaaten zu
einer allgemeinen Neuregelung. Diesen Gesetzesvorschlag
hat die Kommission bereits 2010 vorgelegt. Mit ihm soll
den Staaten ermöglicht werden, den Anbau von Genpflanzen
leichter zu beschränken oder ganz zu verbieten. Sie wären
dann unabhängiger von Bewertungen des Anbaus durch die
EFSA und die Kommission. Wenn die Kommission eine
Genpflanze verböte, wäre sie in der ganzen EU verboten.
Wenn die Kommission einen GVO jedoch erlaube, könne jeder
Staat ihn trotzdem bei sich verbieten. Der Vorschlag der
Kommission liegt allerdings seit längerem auf Eis. Neben
Deutschland sperren sich auch Frankreich und
Großbritannien gegen die Regelung.
Der Streit
zwischen Befürwortern und Gegnern der Gentechnik ist
seit Jahren unverändert. Kritiker sagen, dass Gen-Pflanzen
Gefahren für Tiere und Menschen bergen. Befürworter
erklären, diese Pflanzen seien nicht nur sicher, bei ihrem
Anbau müssten auch weniger Chemikalien eingesetzt werden.
<Die Provinz Hainan zerstört gentechnisch
veränderte Mais-und Baumwollpflanzen, die in illegalen
Versuchen 2013 verwendet wurden. Die landwirtschaftliche
Behörde der Provinz bestätigte am Montag, dass in
den Städten und Landkreisen Sanya, Lingshui und
Ledong vom 23. bis 27. Dezember 2013 107
Pflanzenproben untersucht wurden.
Die Prüfung ergab, dass neue Mais- und Baumwollpflanzen
identifiziert waren, somit wurden die gentechnisch
veränderten Feldversuche zerstört. Es gab noch
weitere sechs verdächtigte Proben, dass Endergebnis liegt
noch nicht vor.
Die Behörde betonte, dass keine gentechnisch veränderten
Anbauversuche ohne vorherige Genehmigung durchgeführt
werden dürfen und diejenigen, die solche Versuche
durchführen, werden bestraft.
China kämpft zur Zeit vermehrt gegen
genmanipulierte Pflanzen, da die chinesische Bevölkerung
gegen die Biotech-Branche ist.
Im Dezember 2013 deckte die Polizei in Huaihua, in
der zentralchinesischen Provinz Hunan, einen Schmugelring für
GVO-Mais-Saatgut auf, wie die National
Business Daily berichtete.
Die Samen von “US-golden corn”, die angeblich seit 2003
von Hong Kong und Thailand geschmuggelt werden,
verunreinigten im letzen Jahr etwa 200 Hektar Mais. Es
handelte sich bei dem geschmuggelten Mais-Saatgut
um solche der Konzerne Monsanto und Syngenta.
Die Polizei hatte einen der Hauptschmuggler,
Luo Haihong, festgenommen, der angeblich seit 2003
über 500.000 Tonnen Mais-Saatgut ohne
Genehmigung importierte.
13.5.2014: Monsanto will Gen-Hanf verkaufen -
Manipulant Soros finanziert ganz gezielt Kampagnen für
die Legalisierung von Marihuana
aus: Deutsche Wirtschaftsnachrichten online: Monsanto will von Marihuana-Freigabe
profitieren; 13.5.2014;
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/13/monsanto-will-von-marihuana-freigabe-profitieren/
<Monsanto arbeitet seit
Jahren an gentechnisch-verändertem Marihuana.
So könnte das Unternehmen schon bald von der
weltweiten Legalisierungswelle profitieren. Der
Investor und Monsanto-Aktionär George Soros hat die
weltweiten Kampagnen zur Legalisierung von Marihuana
mit Millionenbeträgen finanziert.
Der amerikanische Biotechnologie-KonzernMonsanto bereitet sich darauf vor, in
das Milliarden-Geschäft mit Marihuana einzusteigen.
Nachdem eine weltweite Legalisierung der Droge in Gang
gesetzt wurde, wittert das amerikanische Unternehmen
seine Chancen in dem neu-entstehenden Markt. Der Milliardär
und Spekulant George Soros, der erhebliche
Anteile an Monsanto hält, hatte zuvor Millionenbeträge
in Kampagnen zur Legalisierung von Marihuana
investiert.
Monsanto arbeitet seit Jahren mit Hochdruck an der
Patentierung von gentechnisch-verändertem
Marihuana. Zu diesem Zweck schloss der
Konzern schon 2007 eine Kooperation mit dem
Chemie-Konzern der Bayer AG, der auf dem Gebiet der
Marihuana-Forschung bereits weit vorangeschritten ist.
Bayer kaufte sich schon 2003 in den Bereich ein.
Zusammen arbeiten die Unternehmen an der Möglichkeit,
den Marihuana-Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC)
gentechnisch zu modifizieren.
Zudem hat Monsanto großes Interesse daran, die
Cannabis-Pflanzen, ähnlich dem gentechnisch
veränderten Mais- und Sojapflanzen, immun
gegen das Unkrautgift Roundup zu machen.
Roundup steht im Verdacht, bei Menschen tödliche
Nierenerkrankungen und schwerwiegende Nervenschäden
auszulösen (mehr dazu hier und hier).
Weltweit war in den letzten Monaten eine Welle
der Legalisierung von Marihuana zu
beobachten. In den USA gaben die
Bundesstaaten Colorado und Washington den Verkauf von
Marihuana für nicht-medizinische Zwecke frei. Der
medizinische Vertrieb von Marihuana ist bereits in
etlichen US-Bundesstaaten legal. Der US-Markt für
Cannabis wird derzeit auf etwa 1,4 Milliarden Dollar
geschätzt und verzeichnet hohe Wachstumsraten. In fünf
Jahren soll der Jahresumsatz bereits rund 10
Milliarden Dollar betragen (hier).
Auch Kanada hat sein
Marihuana-Verbot gelockert. Dort können Unternehmen
Lizenzen zum Großanbau von Marihuana für medizinische
Zwecke vom Staat erwerben, der durch die
Steuereinahmen an dem florierenden Geschäft
mitverdient.
Uruguay schaffte das
Marihuana-Verbot komplett ab. Ab Mitte 2014 ist der
Erwerb von staatlich kontrolliertem Marihuana legal.
Auch die Open Society Stiftung des
Investors George Soros machte sich in Uruguay für die
Legalisierung stark (hier).
„Durch ein Netzwerk von Non-Profit-Organisationen hat
Herr Soros seit 1994 mindestens 80 Millionen
Dollar für die Legalisierungsbestrebungen
ausgegeben. Damals spendete er einen Teil der Gelder
seines Fonds an Organisationen, die eine alternative
Drogenpolitik entwerfen sollten“, berichtet die Washington Times.
„Seine Spenden macht Herr Soros durch die Drug
Policy Alliance (DPA), eine
Non-Profit-Organisation, die er jährlich mit rund 4
Millionen Dollar durch seine Open Society Stiftung
unterstützt.“ In ihrem Jahresbericht
rühmt sich die Drug Policy Alliance mit ihren
Leistungen in Uruguay, die letzlich zur dortigen
Legalisierung von Marihuana beigetragen haben.
„Auch in Uruguay spielten wir eine
ausschlaggebende Rolle, als wir halfen,
eine öffentliche Aufklärungskampagne zu koordinieren.
Es bestand eine enge Zusammenarbeit mit
Regierungsvertretern, Aktivisten, Journalisten und
anderen, auch mit Präsident José Mujica persönlich.”
Darüber hinaus habe Soros Millionenbeträge an die
American Civil Liberties Union gespendet, die sich
ihrerseits für die Legalisierung von Marihuana in den
USA einsetzte, so die Washington Times weiter.
Auch The
Daily Bell sieht in Soros eine der treibenden
Kräfte hinter der weltweiten Legalisierung. Ihm gehe
es dabei wohl weniger um die Freiheiten der Bürger
oder den gescheiterten Kampf gegen die Drogen, als um
knallharte Geschäftsinteressen, denn Soros
hält rund 476,000 Monsanto-Aktien. Damit
ist sein Anteil zwar zu klein, um es in die Top-20-Aktienhalter
des Biotech-Konzerns zu schaffen, aber immerhin groß
genug, um massiv von Monsantos möglichem Geschäft mit
gentechnisch-verändertem Marihuana zu profitieren. Es
darf davon ausgegangen werden, dass ein
Spitzenspekulant wie Soros diese Millionenbeträge als
Investition in die Zukunft sieht. Über seine
Monsanto-Anteile könnte sich diese Geldanlage schon
bald rentieren.>
========
15.5.2014: Genmais von Syngenta zerstört
ganze Herden - und das Opfer wird auch noch
"fertiggemacht" - der Fall von Landwirt Gottfried
Glöckner
aus: Kopp-Verlag online: Deutscher
GVO-Landwirt enthüllt schockierende Taktiken, ihn
mundtot zu machen;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/deutscher-gvo-landwirt-enthuellt-schockierende-taktiken-ihn-mundtot-zu-machen.html;jsessionid=5206BB303142F1BEAFD01A89AA1DD587
<F. William Engdahl
Im folgenden Exklusiv-Interview für KOPP
Online äußert sich der
hessische Landwirt Gottfried Glöckner erstmals
öffentlich detailliert über versuchte Erpressung,
Rufmord und die später gegen ihn erlassene
Haftstrafe. Er hatte sich geweigert, die erhobenen
Vorwürfe gegen den britisch-schweizerischen
Gentechnikkonzern Syngenta
zurückzunehmen. Syngenta hatte
ihm hochgiftigen Genmais geliefert, der seine
preisgekrönte Herde und sein Land vernichtet hatte.
Glöckner, der eine zweijährige Gefängnisstrafe
verbüßte, reist heute durch die ganze Welt, er
berichtet von seinen Erfahrungen und warnt vor den
extremen Gefahren aller gentechnisch veränderten
Getreidesorten. Die Fragen stellte F. William
Engdahl.
William Engdahl: Herr Glöckner, wir kennen
uns bereits aus der Zeit vor Ihrer Verurteilung zu
einer Gefängnisstrafe, aber erst jetzt sind Sie
rechtlich in der Lage, der Öffentlichkeit zu
berichten, was Ihnen wirklich geschehen ist.
Erzählen Sie ein wenig über den Hintergrund.
Gottfried Glöckner: Da seit 1995
gentechnisch verunreinigtes Roundup-Ready-Soja (RR)
untergemischt nach Europa geliefert wurde, genehmigt
auf Grundlage der substanziellen Äquivalenz,
interessierte ich mich für dieses Thema »Gentechnik im
Pflanzenbau«. Nachdem es 1997 eine in der EU
behördlich zugelassene gentechnisch manipulierte
Maissorte zu kaufen gab (Syngenta Bt176),
entschloss ich mich aus Interesse an der neuen
Technologie, diese auf meinen landwirtschaftlichen
Flächen anzubauen.
WE: Wie sind Sie mit dem Genmais von Syngenta
vorgegangen?
GG: Über die Jahre steigerte ich den
Bt-Maisanbau bis auf 100 Prozent meiner
Maisanbaufläche und verfütterte die daraus gewonnene
Ernte als Silo- und Körnermais in meinem
landwirtschaftlichen Betrieb.
WE: Bitte beschreiben Sie uns Ihre
Beobachtungen, nachdem Sie Ihren Kühen ein Futter
vorsetzten, dessen Maisanteil ausschließlich aus
Genmais Bt176 von Syngenta bestand.
GG: Im Jahre 2000 kam es bei meinen
75 Herdbuchkühen und Kälbern zu ersten
Fruchtbarkeitsstörungen, Krankheits- und Todesfällen
sowie Missbildungen in der nächsten Generation.
WE: Das ist definitiv nicht normal, es ist
alarmierend. Wie haben Sie reagiert?
GG: Nachdem an amtlichen
Probennahmen mehrere Untersuchungen durchgeführt
wurden, kristallisierte sich heraus, dass es am
gentechnisch veränderten Mais mit seinen fatalen
Folgen liegt. Während das Syngenta-Labor in
North Carolina kein Bt-Toxin im Silomais nachwies,
konnten in Deutschland 8300 ng/mg Frischmasse Bt-Toxin
mit derselben Methode in derselben amtlichen Probe
nachgewiesen werden.
WE: Syngenta behauptete also, die
Untersuchungen in seinem Labor in North Carolina
hätten keine Toxine in Ihren Proben von Bt176
nachweisen können. Aber um sicherzugehen, gaben Sie
die Proben auch zur Untersuchung an ein unabhängiges
deutsches Labor. Mit welchem Ergebnis?
GG: Bei den gewichteten Aminosäuren
gab es Abweichungen von minus 24 Prozent bei
Körnermais sowie 8,8 Prozent bei Silomais. Somit war
die Lüge der substanziellen Äquivalenz
(Gleichwertigkeit zu konventionellen Pflanzen), mit
der die Genehmigungen erschlichen wurden, entlarvt!
WE: Die Presse machte großes Aufhebens davon,
dass auch das renommierte Robert-Koch-Institut Ihre
Proben untersucht habe. War das so?
GG: Die damalige Genehmigungs- und
Überwachungsbehörde, das Robert-Koch-Institut (RKI),
gab überhaupt keine Untersuchungen in Auftrag;
stattdessen wollte man von mir zum Beispiel wissen,
mit welcher Methode das Bt-Toxin im Blut der Tiere
nachgewiesen wurde.
WE: Es gab dann gegenüber Syngenta
eine Schadensaufnahme bezüglich Ihrer Herde und
Felder. Was ergab sich daraus?
GG: Gemeinsam mit dem Syngenta-Geschäftsführer,
Dr. Hans Theo Jachmann, wurde im April 2002 eine
Schadensaufnahme durchgeführt. Diese umfasste neben
den Tierverlusten, Ersatzfuttermitteln, Analyse- und
Tierarztkosten genauso den Milchleistungsverlust. Es
wurden 43 000 Euro von Syngenta
gezahlt, der Rest aus der Schadenssumme von
500 000 sowie die mir entstandenen Folgeschäden
wurden bis heute jedoch nicht beglichen.
WE: Wie Hilmar Kopper gesagt hätte: Sie gaben
Ihnen »Peanuts«, um die Sache beizulegen. Was
geschah dann?
GG: Die schriftliche Empfehlung zur
Silomais-Entsorgung kam ebenfalls von Syngenta.
»Der Bt-Silomais ist als Gründung zu entsorgen,
jedoch nicht aufs Grünland auszubringen.«
Verlockende Angebote wie Mähdrescher,
Immobilie, Arbeitsplatz und Urlaub habe ich aus dem
Bauch heraus abgelehnt.
WE: Sie haben jahrzehntelang einen
beeindruckenden Kampf gegen den Konzern Syngenta
und die GVO-Lobby geführt. Warum?
GG: Ich wollte von Syngenta
lediglich hören, dass es bei der Gentechnik ein
Problem gibt und bei den nächsten Produkten diese
giftigen Eigenschaften auszuschließen sind.
Stattdessen wurde ich mit Klagen überhäuft, nachdem
ich europaweit zu Vorträgen bei Bundes- und
Landesbehörden sowie von privater Seite angefragt
wurde.
WE: Wie reagierte Syngenta, als Sie
sich weigerten, sich mit teuren landwirtschaftlichen
Maschinen, einer Immobilie oder kostenlosen Urlauben
bezahlen zu lassen?
GG: Als das letzte
Verhandlungsgespräch gescheitert war und der
Vermittler sagte: »Mit der Schadenssumme machen wir
halbe-halbe!«, rief er mir hinterher: »Was ist denn
eigentlich mit Ihrer Ehe?« Meine Antwort: »Ich bin
doch mit Syngenta nicht verheiratet!«
WE: Das ist mehr als seltsam. Warum fragte Syngenta
Sie über Ihr Privatleben? Das klingt hässlich und
sehr indiskret.
GG: Im
Scheidungsverfahren erstattete dann auf einmal meine
Exfrau, welche sich nach dem Auszug aus der
gemeinsamen Wohnung (die Kinder lebten bei mir, 17, 15
und 13 Jahre alt) bei den Industrie-Lobbyisten
aufhielt, unter Führung eines neuen Anwalts eine
Anzeige wegen Vergewaltigung in der Ehe. Dazu gab es
kein ärztliches Attest, weder ein psychologisches noch
ein Glaubwürdigkeits-Gutachten. Verurteilt im Namen
des Volkes, führte mich diese Anzeige direkt in die
Haftanstalt, aus der ich vorzeitig als Tatleugner,
nachdem die Staatsanwaltschaft die Hintergründe
kannte, entlassen wurde.
WE: Wollten sie an Ihnen ein Exempel
statuieren, auch für andere protestierende
Landwirte, oder war es Ihrer Ansicht nach etwas
anderes?
GG: Als ehemaliger Kunde und
Geschädigter von Novartis/Syngenta erscheint
es mir unglaublich, mit welchen Methoden dieser
Konzern arbeitet. In dieser Zeit wurde ein
Mahnbescheid meiner Exfrau aus dem Scheidungsvergleich
zweimal vollstreckt, einmal zahlte ich den Betrag,
danach wurde der Betrag nochmals ins Grundbuch
eingetragen. Der gegnerische Anwalt bekam die bereits
beglichene vollstreckbare Ausfertigung über meinen
Anwalt ausgehändigt.
Es wurde eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
ins Leben gerufen, mehrmals wurde in meinen Betrieb
eingebrochen, Unterlagen, Maschinen und Geräte
gestohlen. Des Weiteren durfte ich fünf Jahre gegen
das Hauptzollamt ankämpfen. Dieses pfändete mir alle
Konten und wollte das Milchgeld von vier Jahren
rückwirkend erstattet bekommen, da ich kein
Milcherzeuger im Sinne der
Milchgarantiemengenverordnung sei. Alles geschah,
nachdem ich die Untersuchungen zum Nachweis von
gentechnisch veränderten Konstrukten in Rohstoffen
veröffentlichte mit dem Ergebnis der
Produktkennzeichnung »ohne Gentechnik«.
WE: Was war das Ergebnis Ihres Rechtsstreits
mit dem deutschen Zoll?
GG: Ich gewann den Prozess am
Finanzgericht in Kassel am 11. September 2011, ohne
Anwalt, es ging um schlappe 625.128,56 Euro.
WE: Trotzdem setzen sich viele deutsche
Politiker auch heute noch für verstärkten GVO-Anbau
ein. Ist das verantwortlich?
GG: Nachdem Syngenta 2004
selbst erklärte, dass es mit der Gentechnik
gescheitert ist, wundert es mich schon sehr, dass
lediglich die Bundeskanzlerin, Angela Merkel (CDU),
sich bis heute für selbige Zulassungen stark macht!
Dies umso mehr, nachdem ich eine manipulierte
Fütterungsstudie der TU München aufgedeckt habe, der
Grünmais wurde auf 600 bis 700 °C erhitzt, es wurden
z.B. 50 Prozent der Milchkühe durch Jungkühe ersetzt,
usw. usw. ...
Am 14.04.2009 wurde dieses
Nachfolgeprodukt (Monsanto 810) durch das
Bundesverbraucherschutzministerium (BVL), Frau Ilse
Aigner (CSU), verboten. In den
Schadensersatzklageverfahren schauten die Richter nur
auf privatrechtliche Gegebenheiten, damit das
Gentechnikgesetz nicht zur Anwendung kam.
WE: Was hat Ihnen die Bundesregierung nach
alledem gesagt?
GG: So wurde z. B. eine
Gesellschaft bürgerlichen Rechts ins Spiel gebracht,
welche nie existierte und nach immerhin zehn Jahren
wurde dies dann sogar gerichtlich festgestellt.
Begründung am Bundesgerichtshof (BGH): »Herr Glöckner,
das ist ja alles furchtbar, was bei Ihnen passiert
ist, aber die Bundesregierung fördert diese neue
Technologie!« Insgesamt wurden alle nur denkbaren
Sachverhalte verdreht, das Recht gebeugt und
gebrochen, nur um keinen gerichtlich festgestellten
Schadensfall zu erhalten.
Denn, GenTG §32 Haftung:
»(1) Wird infolge von Eigenschaften eines
Organismus, die auf gentechnischen Arbeiten
beruhen, jemand getötet, sein Körper oder seine
Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so
ist der Betreiber verpflichtet, den daraus
entstehenden Schaden zu ersetzen.«
So viel zum Rechtsstaat.
WE: Heute reisen Sie durch die ganze Welt, um
die Wahrheit über die Gefahren von GVO und Ihre
unerquickliche persönliche Erfahrung zu verbreiten.
Das ist echte Zivilcourage, die es heutzutage viel
zu selten gibt.
GG: So bin ich weiterhin
international auf Veranstaltungen und freue mich über
jeden Erfolg: Seit 2005 per Volksentscheid
gentechnikfreie Schweiz, kein nennenswerter GVO-Anbau
in Europa. Russland verbietet alle Einfuhren
gentechnisch manipulierter Rohstoffe. China schickt
aktuell die Schiffsladungen zurück oder verbrennt
diese Produkte, da die Zulassungen nicht dem aktuellen
Stand der unabhängigen, wissenschaftlichen Forschung
entsprechen, usw. usw. ...
WE: Wie wäre es, eine öffentliche Debatte
über GVO mit Syngenta abzuhalten, um dem
Konzern die Chance zu geben, seine Sicht der
Geschichte darzulegen?
GG: Gerne lade ich den Syngenta-Chef
zu einer Podiumsdiskussion ein, nachdem Syngenta
in Moskau die Teilnahme an einem internationalen
Kongress im Oktober 2013 abgesagt hatte, an dem ich
ebenfalls teilnahm … sicher eine interessante
Veranstaltung.
WE: Wie können Leser die neuesten
Entwicklungen in dieser ganz entscheidenden
Geschichte über Gefahren von GVO für unsere Tiere
und uns nachverfolgen?
aus: Kopp-Verlag online: Gen-Bananen
kommen in Ihren Supermarkt – dank Bill Gates;
24.6.2014;
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/gen-bananen-kommen-in-ihren-supermarkt-dank-bill-gates.html
<J. D. Heyes
Was hat die Entwicklung genmanipulierter
Bananen mit dem reichsten Mann der Welt, Microsoft-Gründer
Bill Gates, zu tun? Alles. Wie die
Techniknachrichten-Website CNet News berichtet,
forscht der Wissenschaftler James Dale an der Queensland
University of Technology in Australien seit
Jahren an der Entwicklung einer besseren Banane.
(Was soll an denen, die natürlich wachsen, falsch
sein? Keine Ahnung, aber das sagt er.)
Seit 2005 arbeite er an einer Banane, die mehr
Provitamin A liefere. »In diesem Bereich kann gute
Wissenschaft einen erheblichen Unterschied bedeuten,
indem Grundnahrungsmittel wie ugandische Bananen mit
Provitamin A angereichert werden, sodass sie einer
armen und Subsistenzlandwirtschaft betreibenden
Bevölkerung eine nährstoffreichere Nahrung liefern«,
sagt Dale in einer Pressemitteilung.
»Wir wissen, dass unsere Wissenschaft
funktionieren wird« – berühmte letzte Worte
Und jetzt, dank zehn Millionen Dollar an
Fördergeldern von der Bill & Melinda GatesFoundation, ist Dale nahe daran, sein Ziel zu
verwirklichen. CNet berichtet:
Dass diese Bananen anders sind, ist mit bloßem
Auge zu erkennen. Äußerlich sehen sie gleich aus,
aber das Fruchtfleisch ist durch den hohen Gehalt
an Vitamin A eher orangefarben als blass. Anders
als die Bananen, die wir in den USA kennen, werden
diese Kochbananen vor dem Verzehr immer gegart.
Die Banane ist ein Grundnahrungsmittel, aber es
mangelt ihr an Mikronährstoffen wie Vitamin A. Ein
entsprechendes Defizit im Körper wird mit einem
geschwächten Immunsystem und Erblinden in
Verbindung gebracht.
»Wir wissen, dass unsere Wissenschaft funktionieren
wird. Wir haben hier an der QUT die
Konstrukte entwickelt, die Gene, die in die Bananen
eingeschleust wurden. Bei Feldversuchen im Norden des
Landes haben wir Hunderte verschiedener Permutationen
untersucht und alles genau getestet, damit unsere
Wissenschaft hier in Queensland funktioniert«, sagte
Dale.
In dem Bericht wird betont, dass die Bananen vor der
Freigabe für den menschlichen Verzehr problemlos von
mongolischen Rennmäusen verzehrt wurden (es ist nicht
klar, was die Verbindung zu Menschen ist, aber wir
nehmen es so hin).
Die Bananenart, die für den menschlichen Verzehr
vorgesehen ist, wurde in Queensland angebaut und wird
jetzt in die Vereinigten Staaten verschifft. Dort wird
sie sechs Wochen lang getestet, die Ergebnisse werden
Ende des Jahres vorliegen. Dale hofft, dass Bauern in
Uganda die neuen Gen-Bananen ab 2020 anbauen können.
Die Gates Foundation
unterstützt GVO schon seit Langem
Auf dem Blog seiner Stiftung pries Gates die
Forschung und äußerte sich hoffnungsvoll über das
Ergebnis:
Vor unserem Besuch wusste ich nicht viel über
Bananen. Als Agrarwissenschaftler zählt Dale zu
den weltweit führenden Experten. Die Zeitung The
New Yorker präsentierte ihn in einem
faszinierenden Artikel über die Geschichte der
Bananen als Exportfrucht. Wie in dem Artikel
erklärt wurde, verbreitet sich auf Plantagen in
Asien und Australien seit einigen Jahren eine
Krankheit, die die für den Export bestimmte
Bananensorte Cavendish bedroht. Der Erreger, ein
Pilz, hat sich bisher noch nicht nach
Lateinamerika ausgebreitet, aber wenn das
passiert, werden Bananen in Nordamerika und
anderswo viel rarer und teurer werden. Dale
arbeitet daran, neue Varianten der Cavendish zu
entwickeln, die gegen den Pilz resistent sind.
Dazu schleust er genetisches Material aus anderen
Organismen in Bananenpflanzen ein.
Diese Arbeit läuft separat von der Forschung,
die unsere Stiftung unterstützt, auch wenn
Techniken und wissenschaftliche Prinzipien,
einschließlich transgener Experimente, beteiligt
sind. Bananenpflanzen weniger anfällig für
Krankheiten zu machen, ist für uns ein sekundäres
Ziel. Hauptsächlich helfen wir Dale bei der
Entwicklung neuer Bananensorten, die nährreicher
sind und insbesondere mehr Vitamin A und Eisen
liefern, die der Körper absorbieren kann.
Wenn Bananen aus irgendeinem Grund auf der Welt
ausgerottet werden sollten, gibt es noch andere,
gentechnikfreie Quellen von Vitamin A, beispielsweise
Brokkoli, Karotten, Aprikosen und Süßkartoffeln.
13.11.2014: "US"-Promis warnen die Welt vor
Gentechnik-Anbau: "Brief aus Amerika" mit 57
Millionen Unterschriften
aus: Offener Brief von US-Promis: "Wiederholt nicht
unsere Fehler!"
http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/wiederholt-nicht-unsere-fehler
<„Baut keine genmanipulierten Pflanzen an!“,
mahnen US-Bürger gemeinsam mit Prominenten. Sie
schrieben einen Brief an alle Europäer. Die sollen
aus den Fehlern der USA lernen.
Susan Sarandon („Thelma & Louise“) hat
unterschrieben und auch ihre Schauspielkollegin
Daryl Hannah („Kill Bill“). Der Modemacher Tommy
Hilfiger ist dabei und auch Autor und
Umweltaktivist Robert Kennedy Jr. Gemeinsam mit 57
Millionen US-Bürgern wenden sie sich in einem
offenen „Brief aus Amerika“ an die
Europäische Union; ihre Forderung: Stoppt den
Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen!
„In den USA wird Gentechnik seit fast 20 Jahren
angewandt“, sagt Susan Sarandon „Aber statt
Gewissheit hat sie uns nur jede Menge Zweifel an
Sicherheit und Nutzen gebracht.“
Diese Ungewissheit will sie den Menschen in
Europa ersparen. Und initiierte deshalb gemeinsam
mit ihren Mitbürgern die Veröffentlichung des
Briefes in der britischen Tageszeitung „The
Times“. Darin heißt es unter anderem:
„Wir, die Unterzeichner dieses Briefes, möchten
unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen, damit Sie
unsere Fehler nicht wiederholen. Wir möchten Sie
dringend dazu aufrufen, keine gentechnisch
veränderten Pflanzen zuzulassen, zugelassene
Pflanzen nicht anzubauen, den Import und Verkauf
von Futter- und Lebensmitteln mit gentechnisch
veränderten Pflanzen abzulehnen und sich gegen den
Einfluss von Großunternehmen auf Politik,
Regulierungsbehörden und Wissenschaft
auszusprechen.“
US-Bürger wollen keine Gen-Lebensmittel
„Es ist höchste Zeit, die Gefahr zu erkennen, die
gentechnisch veränderte Pflanzen für Saatgut,
Ackerboden und Artenvielfalt bedeuten“, drängt
Daryl Hannah. Denn in den USA sind bereits 94
Prozent der angebauten Soja genmanipuliert, 93
Prozent des Maises und 96 Prozent der Baumwolle.
Dabei wächst der Widerstand der US-Bürger gegen
die riskanten Gen-Pflanzen immer weiter. Umfragen
belegen, dass 72 Prozent keine Gen-Lebensmittel
wollen; 90 Prozent wünschen sich eine
Kennzeichnung der Produkte. Denn eine nationale
Markierungspflicht für gentechnisch veränderte
Organismen (GMO) gibt es in den USA nicht.
„Der Großkonzern Monsanto gibt wahnsinnig viel
Geld dafür aus, dass GMO-Lebensmittel nicht
gekennzeichnet werden und die Verbraucher
keinerlei Informationen erhalten“, sagt die
Schauspielerin Mariel Hemingway („Manhattan“).
Auch sie unterzeichnete den „Brief aus Amerika“.
Gen-Soja aus den USA als billiges Tierfutter für
Europa
„Diesen offenen Appell sollten Politik und
Wirtschaft in Europa ernst nehmen“, rät Stephanie
Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace.
„Nach fast 20 Jahren kommerziellen
Gentechnik-Anbaus sind die ökologischen
Auswirkungen in Nordamerika massiv sichtbar. Aber
Europa kann vormachen, dass es ohne Gentechnik
geht, und dass die Zukunft in einer ökologischen
Landwirtschaft liegt.“
Wie die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten den Aubau
von Gen-Pflanzen verbieten können, darüber diskutieren die
Europäer gerade. Zur Zeit kommt die
manipulierte Soja allerdings aus den USA: Als
billiges Tierfutter, das bei uns in der Hähnchen- und Schweinemast
eingesetzt wird – Unternehmen wie Aldi, Lidl und
McDonald’s verarbeiten und verkaufen das
Fleisch der Genfutter-Tiere. Und sind somit
maßgeblich mitverantwortlich für den Anbau der
Pflanzen in Nordamerika.
„Genmanipulierte Pflanzen gehören nicht in unsere
Nahrungskette“, stellt die Schauspielerin Amy
Smart („Butterfly Effect“) klar. Und appelliert an
die Politiker in den USA und Europa: „Bitte lasst
sie da raus – oder kennzeichet sie
wenigstens!“>
========
China knickt ein!!!
22.12.2014: <Umstrittene Maissorte:
Syngenta darf Genmais nach China
exportieren> - MIR162 - auch Gensoja LL55
Marktöffnung in
Fernost: China genehmigt nach sieben Jahren den
Import einer Genmaissorte aus dem Hause
Syngenta. Dabei steht der Schweizer
Agrochemiekonzern weltweit wegen seiner
umstrittenen Gentechnik in der Kritik.
Zürich -
Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta darf
einen umstrittenen Genmais nach China exportieren.
Syngenta habe von den chinesischen
Regulierungsbehörden das Sicherheitszertifikat für
„Agrisure Viptera“ erhalten, teilte das in Basel
ansässige Unternehmen am Montag mit. Damit sei der
Export der Maissorte und von
Verarbeitungsprodukten nach China offiziell
erlaubt. Die Schweizer hatten die Zulassung
bereits im März 2010 beantragt.
[Klagen in den "USA" wegen Genmais MIR162]
Syngenta ist in den USA wegen des auch unter der
Bezeichnung MIR162 bekannten gentechnisch
veränderten Mais von verschieden Unternehmen und
Landwirten verklagt worden. Die chinesischen
Behörden wiesen in diesem Jahr mehr als eine
Million Tonnen US-Mais und Futtermittelzusätze
zurück, weil sie darin Syngenta-Genmais
vermuteten.
[Gensoja LL55 in China erlaubt]
Am Freitag hatte China nach siebenjähriger
Prüfung die Einfuhr der gentechnisch modifizierten
Sojasorte LL55 des deutschen Bayer-Konzerns
erlaubt. US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack
hatte bereits vergangenen Mittwoch erklärt, China
habe den Import von gentechnisch verändertem
Saatgut der Firmen Bayer, Dupont und Syngenta
genehmigt.>
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3.2.2018: Sensation: Washington
Post berichtet über den Unsinn der
Gentech-Pflanzen mit Pestiziden - hohe
Verluste für Landwirte - Öko-Landwirtschaft
gefordert Weniger Erträge: Report zeigt: Gentechnik
wird zum Öko-Fluch
http://www.krone.at/1630247
<Mark Perry
Jetzt entlarvt auch die angesehene "New
York Times" die Gentech-Lügen der
milliardenschweren US-Agrarkonzerne.
Laut einem aufsehenerregenden Report
wird die "Frankenstein-Landwirtschaft"
für Natur und Bauern zum Fluch. Einmal
mehr verlangen Umweltschützer eine
Öko-Agrarwende.
Mit dem Versprechen, dass die Gentechnik den
Landwirten das wahre Paradies bringen würde, zogen
und ziehen mächtige Agrarkonzerne ins Feld.
Monsanto & Co. haben unter anderem behauptet,
dass durch die Manipulation am Erbgut der Pflanzen
auch der vorher benötigte Einsatz von Pestiziden
zurückgehen würde. Und dass die Farmer in Kanada
und den USA Mega-Ernten biblischen Ausmaßes
einfahren würden.
Erträge durch Genmanipulation
gesunken "Doch das Gegenteil ist der Fall“,
schildert Greenpeace-Aktivist Jens Karg nach
Studium des neuen Öko-Reports. Demnach
entpuppt sich die Behauptung, dass Gentechnik
dereinst die ganze Welt ernähren könnte, als
falsch. Denn die Erträge bei manipuliertem
Mais, bei Sojabohnen oder Baumwolle sind
massiv gesunken. Und sie tun es laut Angaben
der US-Akademie der Wissenschaften noch immer.
Während Umweltministerin Elisabeth Köstinger
(ÖVP) den jüngsten EU-Agrarministerrat
tatenlos verstreichen ließ und schweigt, mahnt
jetzt auch Hanna Simons vom WWF: "Europas
Landwirtschaft muss endlich natur- und
klimafreundlicher ausgerichtet werden. Gerade
ein Umwelt-Musterland wie Österreich muss sich
aktiv für eine solche Trendwende
einsetzen.">
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20.2.2018: "USA" bewilligt
Gentechpflanzen OHNE PRÜFUNG!!! USA: Neue
Gentechnikverfahren kommen ohne Tests auf den
Acker
https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33023/
20.02.2018
<In den USA dürfen immer mehr Pflanzen, die
mit Hilfe von Genome Editing – Methoden wie
Crispr/Cas manipuliert wurden, ohne Zulassung
als gentechnisch veränderter Organismus (GVO)
vermarktet werden. Der Entwickler einer Pflanzen
muss lediglich der zuständigen Behörde APHIS im
US-Landwirtschaftsministerium darlegen, mit
welchem Verfahren er welche Änderungen im Erbgut
hervorgerufen hat.
59 solcher Anfragen sind inzwischen bei der
Behörde eingegangen, die meisten der letzten
zwei, drei Jahre betrafen durch Genome Editing
veränderte Pflanzen. APHIS entscheidet nach
Aktenlage binnen Wochen darüber, ob die Pflanze
eine Zulassung braucht oder nicht. In den
wenigsten Fällen bestand die Behörde auf einer
Zulassung nach dem US-Gentechnikrecht.
Das US-Unternehmen Calyxt will noch in diesem
Jahr eine Sojabohne auf den Markt bringen, deren
Fett mehr Ölsäure enthält. Das Unternehmen
entwickelt auch Mehltau-resistenten Weizen,
verschiedene Kartoffeln sowie Luzerne, die APHIS
ebenfalls von der Zulassung freigestellt hat.
Freigaben für editierte gv-Pflanzen erhielten
auch andere Unternehmen: Der Agrarkonzern DuPont
für einen Mais mit veränderter
Stärkzusammensetzung, das Unternehmen Yield10
Bioscience für veränderte Leindotter-Sorten, die
höhere Erträge liefern sollen. Langsam wachsende
Gräser, trockentolerante Sojabohnen oder
Zuchtpilze, die beim Anschneiden nicht braun
werden, sind weitere unregulierte Pflanzen, die
in naher Zukunft auf den Markt kommen sollen.
„CRISPR-editierte Pflanzen erreichen in
Rekordzeit den Markt“, schrieb im Januar die
Fachzeitschrift Nature Biotechnology und
zitierte den Geschäftsführer von Yield10: „Wäre
unser Leindotter als gentechnisch verändert
eingestuft worden, hätte das Zulassungsverfahren
mindestens sechs Jahre gedauert und 30 bis 50
Millionen Dollar gekostet.“ So hätte sein
Unternehmen nur zwei Jahre gebraucht, um die
Anfrage vorzubereiten und bereits nach zwei
Monaten hätte das Ministerium geantwortet. Der
Nachteil aus Sicht der Verbraucher: All diese
gen-editierten Pflanzen wurden nicht auf
mögliche gesundheitliche Folgen überprüft. Die
Verbraucher können ihnen auch nicht ausweichen,
da sie nicht gekennzeichnet werden müssen und es
keine geeigneten Nachweismöglichkeiten gibt.
„Die USA verdrängen die Risiken der Gentechnik
weitgehend. Das erinnert an den Umgang der
derzeitigen US-Regierung mit dem Klimawandel“,
kommentiert Christoph Then von Testbiotech die
Entwicklung. Betroffen davon können
mittelfristig auch Verbraucher in der EU sein,
wenn gen-editierte Pflanzen unerkannterweise in
die EU importiert werden. „Die EU muss jetzt
klarmachen, dass sie auf Nachweisverfahren und
Risikoprüfung besteht, egal ob es sich um neue
oder alte Gentechnik handelt“, fordert deshalb
Christoph Then. Gentechnik-Befürworter hingegen
versuchen, auch in der EU ähnlich lasche
Zulassungsregeln wie in den USA zu erreichen –
und malen Schreckgespenste von Handelskriegen an
die Wand, sollte die EU das Genome Editing dem
Gentechnikrecht unterstellen: „Die einzige
Lösung wäre, den Agrarhandel mit den USA in
bestimmten Sektoren vollständig einzustellen“,
schreibt die Pro-Gentechnik-Plattform Transgen.
[lf]
Kanada 20.10.2022: Gen-Raps macht
Unkraut auch resistent??!! Kanada: Gentechnik-Raps vererbt
Glyphosatresistenz an Unkräuter
https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/34681
https://t.me/achtungachtungschweiz/34901
Kanadische Wissenschaftler konnten nachweisen,
dass Gentechnik-Raps seine Glyphosatresistenz an
verwandte Unkräuter weitergegeben hat. Diese haben
die erworbene Eigenschaft unerwarteter Weise
dauerhaft in ihrem Erbgut verankert und machen
sich nun auf Feldern jenseits der großen
Rapsanbaugebiete breit.
GENfood am 12.6.2023: Monsanto
& Syngenta haben Studien verschwiegen
https://t.me/oliverjanich/119151
Die negativen Studien über ihre Pestizide lagen
seit 2005 & 2007 (!!) vor - wurden aber
𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 an die Zulassungsbehörden
weitergegeben... Wahnsinn! 💯
☣️ "...verzögerte Entwicklung der Sexualorgane."
☣️ "...veränderte Bewegungsfähigkeit oder
Gehirngröße."
☣️ "...Auswirkungen auf das ungeborene Kind."
Hätten die Behörden die Studien gehabt, wären die
Produkte "𝘃𝗲𝗿𝗯𝗼𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿
𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿ä𝗻𝗸𝘁" worden & nicht auf
dem europäischen Markt (& auf unserem Teller!)
gelandet!
Die EU-Kommission hat gestern drei
gentechnisch veränderte Maissorten für die
Verwendung als Lebens- und Futtermittel
zugelassen. Außerdem sei die Zulassung für
drei Sojabohnenpflanzen und eine
Baumwollpflanze erneuert worden, teilte die
Kommission mit.
Die Zulassung gelte für eine Dauer von zehn
Jahren. Für den Import aus Drittländern seien
die Genpflanzen erlaubt, für den Anbau in der EU
aber nicht, hieß es. Laut der Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(OECD) darf etwa eine der Sojabohnenpflanzen in
Kolumbien angebaut werden.
Nach Angaben der Kommission haben die
gentechnisch veränderten Pflanzen ein
umfassendes und strenges Zulassungsverfahren
durchlaufen. Die Europäische Behörde für
Lebensmittelsicherheit habe eine positive
Bewertung abgegeben.
Laut der Kommission ist eine der gentechnisch
veränderten Maissorten unter anderem gegen die
Schädlinge Zuckerrohrbohrer und
Baumwollkapselbohrer resistent.
Gen-Bäume am 16.7.2023: CRISPR: Mit Gentechnik manipulierte Bäume liefern
besseres Holz https://futurezone.at/science/gentechnik-crispr-holz-baum-lignin-zellulose-papier-co2/402524275
https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/57810
futurezone
(https://futurezone.at/science/gentechnik-crispr-holz-baum-lignin-zellulose-papier-co2/402524275)
Mit Gentechnik manipulierte Bäume liefern besseres
Holz
Die CRISPR-Bäume setzen bei der Verarbeitung
weniger CO2 frei und ermöglichen eine höhere
Papierproduktion.
Die Mossad-Wikipedia sagt: Mit CRISPR werden
mehr Viren oder Plasmiden abgewehrt
https://de.wikipedia.org/wiki/CRISPR CRISPR (Clustered Regularly
Interspaced Short PalindromicRepeats)
sind Abschnitte sich wiederholender DNA (repeats),
die im Erbgut vieler Bakterien und Archaeen auftreten. Sie
dienen einem Mechanismus, dem CRISPR/Cas-System,
der Resistenz gegen das
Eindringen fremden Erbguts von Viren oder Plasmiden verschafft, und
sind hierdurch ein Teil des Immunsystem-Äquivalents
vieler Prokaryoten. Dieses
System bildet die Grundlage der gentechnischen CRISPR/Cas-Methode
zur Erzeugung gentechnisch
veränderter Organismen.
Gene in China 11.9.2023: kann man
schneiden: "Besser als CRISPR": Chinesische Forscher
erfinden neue Genschere https://futurezone.at/science/china-cripsr-genschere-gentechnik-forscher-cydent-modifikation-pflanzen-menschen/402588950
Chinesische Wissenschaftler*innen haben
angeblich ein neues Verfahren entwickelt, um
DNA-Bausteine von Pflanzen und Menschen
GEN-Mais in den
"USA" am 23.10.2023: bewirkt Sterilität des
Konsumenten - Firma Epicyte aus San Diego: Verhütungsmittel in der
Nahrung – Die Biotechfirma Epicyte aus San
Diego entwickelt Transgenen Mais, der
Menschen unfruchtbar macht
https://legitim.ch/verhuetungsmittel-in-der-nahrung-die-biotechfirma-epicyte-aus-san-diego-entwickelt-transgenen-mais-der-menschen-unfruchtbar-macht/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/81237
Impfschäden Schweiz
Coronaimpfung, [23.10.2023 16:01]
Die Pflanzen zur Schwangerschaftsverhütung sind
das Werk des Biotechnologieunternehmens Epicyte
aus San Diego, wo Forscher eine seltene Klasse
menschlicher Antikörper entdeckt haben, die
Spermien angreifen.
Kriminelle EU in
Grüssel 10.1.2024: will die Kennzeichnung von
gentechnisch veränderten Lebensmitteln aufheben
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/86260
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [10.01.2024
10:45]
Liebe Freunde und Bekannte,
die EU Kommission möchte jetzt ganz schnell, im
Eilverfahren die Neuen Gentechniken deregulieren.
Das Ziel ist: die Entscheidung soll fallen, bevor
eine noch größere Aufmerksamkeit und Diskussion zu
dem Thema in der Bevölkerung beginnt.
Die geplante Regelung würde für einen Großteil der
Gentechpflanzen die Risikoprüfung, Haftung für
evtl Schäden, die Nachverfolgbarkeit und die
Kennzeichnungspflicht auf Saatgut und
Lebensmitteln abschaffen.
Gentechnikfreie, biologische wie konventionelle
Landwirtschaft wäre dann schlicht nicht mehr
möglich.
Hinzu kommen mit der Gentechnik-Patente auf
Pflanzen.
Die wiederum auf Dauer die normale Züchtung
behindern bis verunmöglichen.
Wir haben dazu im August eine Aussendung
(https://ggi-initiative.at/wp/pm-eu-kommission-will-kennzeichnungspflicht-fuer-gentechnik-weitgehend-abschaffen/)
verfasst.
All das ist gut für Big Food, aber schlecht für
Umwelt und Menschen.
Bitte macht bei der Online-Briefaktion mit und
zeigt unseren EU-Abgeordneten das wir genau
hinschauen.
Es ist ganz einfach und geht schnell wirklich
schnell!
Link anklicken, „alle auswählen „ ankreuzen
Euren Namen , Adresse usw eintragen
und los! 📨📮
DANKE!!!
Mitmachen könnt ihr :
hier:
https://www.demeter.de/neue-gentechnik/e-mail
oder hier:
http://www.bioland.de/gentechnik
oder hier:
www.biokreis.de/keine-gentechnik
Grüssel am 11.2.2024: erlaubt
Gentechnik in der Landwirtschaft nun auch ohne
Patente - alles kaputtmachen: EU-Parlament: Landwirtschaft soll Gentechnik
nutzen - ohne Patente
https://www.agrarheute.com/politik/eu-parlament-landwirtschaft-gentechnik-nutzen-ohne-patente-616191
Das Europäische Parlament unterstützt die
Nutzung moderner Verfahren der Pflanzenzüchtung in
der Landwirtschaft.
Gentech-Gerste in der Schweiz
17.2.2024: darf nun hinter Gittern angepflanzt
werden - Bewilligung vom Bundesamt für
Umweltschutz Bafu - welche Mafia steckt denn da
dahinter? Bill Gates kann nur vermutet werden! Gentech-Gerste wird in Zürich angebaut
https://www.20min.ch/story/golden-promise-im-norden-zuerichs-waechst-bald-gen-gerste-hinter-gittern-103043446
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/88605
Impfschäden Schweiz
Coronaimpfung, [17.02.2024 11:45]
Mit der Genschere Crispr/Cas9 veränderte Gerste
darf in Zürich-Reckenholz angebaut werden. Das
Bafu hat das Agroscope-Projekt bewilligt.
Schweiz 26.2.20224: Gen-Gerste -
"im Labor verändert": Crispr-Gerste: Erstmals werden Gentechpflanzen
ausgesät
https://www.tagesanzeiger.ch/gentech-in-der-schweiz-werden-erstmals-gentech-pflanzen-gesaet-596585579427
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/89134
Im Frühling wird der erste Freisetzungsversuch in
der Schweiz mit neuartigen gentechnisch veränderten
Pflanzen starten. Das Besondere: Die Gerste ist im
Labor so verändert worden, dass sie auch durch
klassische Züchtung entstanden sein könnte. Die
Methode heisst Geneditierung, das Forschungsteam
wandte das sogenannte Crispr/Cas-Verfahren an.
Genfood in Australien
15.3.2024: Die Gen-Banane: Australien erlaubt die weltweit ersten
genmanipulierten Bananen, die für den Verzehr
zugelassen sind
https://www.srf.ch/news/international/folgen-von-monokultur-die-sache-mit-den-genmanipulierten-bananen
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/90307
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [18.03.2024
18:55]
Fototexte:
-- Remco Stam forscht in der norddeutschen Stadt
Kiel zur Abwehrreaktion von Pflanzen gegen Erreger.
-- Bananen als Vitaminspender sind überall auf der
Welt sehr beliebt.
Der Artikel:
Die australischen Forscher haben ein Gen aus einer
wilden Banane mit Samen genommen – das Gen RGA2 –
und es bei der Cavendish-Banane eingebracht. Dieses
Gen macht die wilde Banane resistent gegen die
Panamakrankheit. Dieses Gen habe in der
Cavendish-Banane gefehlt oder sei nicht aktiviert.
Warum verändert jemand das Genmaterial
von Bananen? Herkömmliche
Bananenstauden werden immer häufiger von einer
Krankheit befallen. Es ist die sogenannte
Panama-Krankheit, die von einem Pilz – dem
Fusarium oxysporum TR4 – ausgelöst wird. Gegen
diesen Pilz gibt es kein Gegenmittel. Zwar ist die
Lage in den Bananenkulturen zurzeit noch unter
Kontrolle. Letztlich werde sich aber der Pilz
weder ganz zurückdrängen noch dauerhaft eindämmen
lassen, sagt Pflanzenpathologe Remco Stam von der
Christian-Albrechts-Universität im Norddeutschen
Kiel.
Gibt es nur eine einzige Sorte Bananen?
Nein, es gibt viele Bananensorten auf der Welt.
Die meisten werden aber nicht gegessen. Remco Stam
erklärt: «Irgendwann hat der Mensch gemerkt, dass
Bananen den Menschen besser schmecken, wenn sie
keine Samen haben. Deshalb wurden ihnen über
Jahrtausende die Samen weg gezüchtet. Die
Cavendish-Bananen, die wir essen, haben keine
Samen und vermehren sich nicht sexuell.» Konkret
ist jede Banane ein Klon mit den genau gleichen
Genen. Bei den Bananen findet keine Bestäubung
statt, wie beispielsweise bei Äpfeln.
Warum kann man nicht eine andere,
natürlich gezüchtete, Bananensorte anpflanzen? Eine
andere Sorte, die bei Ertrag, Transportfähigkeit
und Geschmack halbwegs mit der Cavendish mithalten
könne, gebe es nicht mehr. Und die Geschichte der
Essbanane wiederholt sich. Schon der zuvor
dominierenden Handelssorte Gros Michel –
schmackhafter und dank dickerer Schale einfacher
zu ernten und zu transportieren – wurde der Pilz
Fusarium oxysporum TR1 zum Verhängnis. Bis etwa
1960 war ein Grossteil der Bestände vernichtet.
Gros Michel wurde dann von der aus Vietnam
stammenden Cavendish abgelöst.
Was ist der Unterschied zwischen den
herkömmlichen Cavendish-Bananen und der
genveränderten Cavendish-Banane? Die
australischen Forscher hätten nur ein einziges Gen
verändert, sagt Stam. «Sie haben ein Gen aus einer
wilden Banane mit Samen genommen – das Gen RGA2 –
und es bei der Cavendish-Banane eingebracht.
Dieses Gen macht die wilde Banane resistent gegen
die Panamakrankheit.» Dieses Gen habe in der
Cavendish-Banane gefehlt oder sei nicht aktiviert.
Die Täuschung der Entwicklung und die
Politik des Fortschritts
Am 19. April 2024 erließ der Oberste
Gerichtshof der Philippinen eine
Unterlassungsverfügung gegen die kommerzielle
Vermehrung von gentechnisch verändertem Golden
Rice und gentechnisch veränderten Auberginen
im Lande.
Nach Ansicht des Stop Golden Rice Network ist
die Gerichtsentscheidung ein Sieg für
Landwirte und Verbraucher auf der ganzen Welt,
da sie über Golden Rice und insektizide
Auberginen hinausgeht und “jeden Antrag
auf Anwendung in geschlossenen Systemen,
Feldversuche, direkte Verwendung als Lebens-
oder Futtermittel oder Verarbeitung,
kommerzielle Vermehrung und Einfuhr von GVO”
umfasst.
Das Gericht erkannte an, dass
Regierungsbehörden und andere Befürworter von
gentechnisch verändertem Golden Rice und
gentechnisch veränderten Auberginen “es
versäumt haben, den Nachweis für die
Sicherheit und die Einhaltung aller
rechtlichen Anforderungen zu erbringen“.
Die Anordnung bleibt auf unbestimmte Zeit
bestehen, bis die GVO-Befürworter alle
vorgeschriebenen Schritte erfüllen und
konkrete Beweise dafür vorlegen können, dass
diese GVO tatsächlich sicher sind.
Stop Golden Rice, ein Netzwerk von
Landwirten, Verbrauchern und Organisationen
der Zivilgesellschaft, betont die
Notwendigkeit, Hunger und Unterernährung zu
bekämpfen, indem die Kontrolle der Kleinbauern
über Ressourcen wie Saatgut, geeignete
Technologien, Wasser und Land sichergestellt
wird.
Die Kampagnengruppe sagt:
“Wir glauben, dass gentechnisch
veränderte Nutzpflanzen in erster Linie
von globalen Monopolkapitalisten in der
Lebensmittel- und Landwirtschaft
vorangetrieben werden… es gibt bereits
unwiderlegbare Beweise für das Scheitern
von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen
und dafür, wie sie zu weiterer
Verschuldung, Ernteausfällen, Hunger und
dem Verlust der Artenvielfalt beigetragen
haben.”
Die Entscheidung des Gerichts zeige, dass
normale Menschen sich gegen die Macht von
Unternehmen durchsetzen können.
Die
Geschichte von “Golden Rice”
Vitamin-A-Mangel ist in vielen armen Ländern
des globalen Südens ein Problem und setzt
Millionen von Menschen einem hohen Risiko für
Infektionen, Krankheiten und andere Leiden,
wie z. B. Blindheit, aus.
Die Agrarindustrie argumentiert seit langem,
dass Golden Rice ein praktischer Weg ist, um
arme Bauern in abgelegenen Gebieten mit einer
Subsistenzpflanze zu versorgen, die das
dringend benötigte Vitamin A in die lokale
Ernährung einbringt. Lobbyisten behaupten,
dass Golden Rice, das mit finanzieller
Unterstützung der Rockefeller Foundation
entwickelt wurde, dazu beitragen könnte, das
Leben von etwa 670.000 Kindern zu retten, die
jedes Jahr an Vitamin-A-Mangel sterben, und
von weiteren 350.000, die erblinden.
Solche Behauptungen beruhen jedoch eher auf
Spekulationen als auf der Realität, und im
Laufe der Jahre haben die Interessengruppen,
die hinter Golden Rice stehen, keine Zeit
damit verschwendet, jeden anzugreifen, der sie
infrage stellte.
Als britischer Umweltminister im Jahr 2013
behauptete der inzwischen in Ungnade gefallene
Owen Paterson, dass die Gegner der Gentechnik
“einen dunklen Schatten auf die Bemühungen
um die Ernährung der Welt werfen“. Er
forderte die rasche Einführung von mit Vitamin
A angereichertem Reis, um die Ursache für bis
zu einem Drittel der Todesfälle bei Kindern in
der Welt zu verhindern. Er behauptete:
“Es ist einfach ekelhaft, dass kleine
Kinder erblinden und sterben dürfen, nur
weil einige wenige Leute sich an dieser
Technologie stören. Das ist mir wirklich
sehr wichtig. Ich halte das, was sie tun,
für absolut niederträchtig.”
Nick Cohen vom Observer hat sich auf Twitter
zu Wort gemeldet und seine Unterstützung
getwittert:
“Es gibt kein besseres Beispiel für
ignorante westliche Privilegien, die
unnötiges Elend verursachen, als die
Kampagne gegen gentechnisch veränderten
Golden Rice.”
Die Rhetorik folgte der altbekannten,
zynischen PR-Linie, wonach Anti-GV-Aktivisten
und Umweltschützer nichts weiter als
privilegierte, wohlhabende Menschen in reichen
Ländern sind, die den Armen die angeblichen
Vorteile von GV-Pflanzen vorenthalten.
Trotz dieser Verleumdungen und emotionalen
Erpressungen fanden Glenn Stone und Dominic
Glover in einem Artikel aus dem Jahr 2016 in
der Zeitschrift Agriculture & Human Values
wenig Beweise dafür, dass Aktivisten die
Schuld an den nicht eingehaltenen Versprechen
von Golden Rice tragen.
Die Forscher hatten immer noch Probleme, mit
Beta-Carotin angereicherte Sorten zu
entwickeln, die genauso ertragreich sind wie
die bereits von Landwirten angebauten
gentechnikfreien Sorten. Es war fraglich, ob
das in Golden Rice enthaltene Betacarotin im
Körper von stark unterernährten Kindern
überhaupt in Vitamin A umgewandelt werden
konnte. Es gab auch nur wenige Untersuchungen
darüber, wie gut das Betacarotin im Golden
Rice bei längerer Lagerung zwischen den
Erntesaisons oder beim Kochen nach
traditionellen Methoden, wie sie in
abgelegenen ländlichen Gegenden üblich sind,
erhalten bleibt.
In der Zwischenzeit stellte Glenn Stone fest,
dass es den Philippinen gelungen war, die
Häufigkeit des Vitamin-A-Mangels durch nicht
gentechnisch veränderte Methoden zu
verringern, während die Entwicklung von Golden
Rice schleichend voranschritt.
Wessen Interessen wurden also mit dem Vorstoß
für Golden Rice wirklich bedient?
Im Jahr 2011 beantwortete Marcia
Ishii-Eiteman, eine leitende Wissenschaftlerin
mit einem Hintergrund in Insektenökologie und
Schädlingsbekämpfung, diese Frage:
“Ein elitäres, sogenanntes Humanitäres
Gremium, in dem Syngenta sitzt – zusammen
mit den Erfindern von Golden Rice, der
Rockefeller Foundation, USAID und Experten
für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing,
neben einer Handvoll anderer. Kein
einziger Bauer, keine indigene Bevölkerung
und nicht einmal ein Ökologe oder
Soziologe, der die enormen politischen,
sozialen und ökologischen Auswirkungen
dieses massiven Experiments beurteilen
könnte. Und der Leiter des IRRI-Projekts
“Golden Rice” ist kein Geringerer als
Gerald Barry, der frühere
Forschungsdirektor von Monsanto.”
Sarojeni V Rengam, Geschäftsführer des
Pestizid-Aktions-Netzwerks Asien und Pazifik,
forderte die beteiligten Geber und
Wissenschaftler auf, aufzuwachen und das
Richtige zu tun:
“Golden Rice ist in Wirklichkeit ein
‘trojanisches Pferd’, ein PR-Gag der
Agrarkonzerne, um die Akzeptanz von
gentechnisch veränderten Pflanzen und
Lebensmitteln zu erhöhen… Geld und
Anstrengungen sollten besser in die
Wiederherstellung der natürlichen und
landwirtschaftlichen Artenvielfalt
gesteckt werden, anstatt sie durch die
Förderung von Monokulturen und
gentechnisch veränderten
Lebensmittelpflanzen zu zerstören.”
Um Krankheiten, Unterernährung und Armut zu
bekämpfen, muss man zunächst die zugrunde
liegenden Ursachen verstehen – oder sie
überhaupt verstehen wollen.
Der renommierte Akademiker Walden Bello
stellt fest, dass der Komplex politischer
Maßnahmen, der die Philippinen in den
vergangenen Jahrzehnten in einen
wirtschaftlichen Sumpf getrieben hat, auf die
“Strukturanpassung” zurückzuführen ist, zu der
auch die Umstrukturierung der Landwirtschaft
und der exportorientierten Produktion gehört.
Und diese Umstrukturierung der
Agrarwirtschaft wird von Claire Robinson von
GMWatch angesprochen, die darauf hinweist,
dass grünes Blattgemüse früher sowohl in
Hinterhöfen als auch in Reisfeldern an den
Ufern zwischen den überschwemmten Gräben, in
denen der Reis wuchs, angebaut wurde.
Die Gräben enthielten auch Fische, die
Schädlinge fraßen. Auf diese Weise hatten die
Menschen Zugang zu Reis, grünem Blattgemüse
und Fisch – eine ausgewogene Ernährung, die
ihnen eine gesunde Mischung von Nährstoffen
lieferte, darunter viel Beta-Carotin.
Doch die einheimischen Kulturpflanzen und
Anbausysteme wurden durch Monokulturen
ersetzt, die auf chemischen Input angewiesen
sind. Grünes Blattgemüse wurde mit Pestiziden
abgetötet, Kunstdünger wurde eingeführt, und
die Fische konnten in dem daraus
resultierenden chemisch verseuchten Wasser
nicht leben. Außerdem führte der
eingeschränkte Zugang zu Land dazu, dass viele
Menschen keine Hinterhöfe mit grünem
Blattgemüse mehr hatten.
Die Blindheit in den Entwicklungsländern
hätte schon vor Jahren ausgerottet werden
können, wenn das Geld, die Forschung und die
Werbung, die in den letzten 20 Jahren in den
Golden Rice gesteckt wurden, nur in bewährte
Methoden zur Bekämpfung des Vitamin-A-Mangels
geflossen wären. Doch anstatt echte Lösungen
zu finden, wird mit gentechnisch veränderten
Produkten versucht, die Debatte zu
unterbinden.
Technologie
und Entwicklung
Wenn uns die bisherige Diskussion etwas
lehrt, dann ist es, dass Technologie nicht
neutral ist. Sie wird von Menschen entwickelt
und gefördert, die ihre Kontrolle über einen
Sektor festigen und von ihrer Einführung
finanziell profitieren wollen.
Allzu oft setzen Politiker, Unternehmen und
die Medien neue Technologien mit “Fortschritt”
gleich. Und diejenigen, die sie infrage
stellen, wie im Falle der GVO, werden als
Ludditen oder Wissenschaftsfeinde bezeichnet,
um eine angemessene Debatte über die sozialen,
wirtschaftlichen und ethischen Aspekte der
Einführung einer bestimmten Technologie zu
verhindern.
Nehmen wir unter anderem die Grüne
Revolution. Es gab nichts Fortschrittliches,
Unvermeidliches oder Neutrales an ihrer
Saatgut-, Chemie- und damit verbundenen
Infrastrukturtechnologie.
Obwohl sie unter dem Banner des
“Fortschritts” ausgerollt wurde, hat sie sich
nicht bewährt, war ausbeuterisch und hatte
verheerende soziale, ökologische und
ökologische Auswirkungen (siehe die Schriften
von Prof. Glenn Stone, Vandana Shiva und
Bhaskar Save). Sie diente den geopolitischen,
finanziellen und agrarindustriellen Interessen
der USA und stellte die städtisch-industrielle
Expansion auf Kosten der ländlichen Gemeinden
und einer vielfältigeren, gesünderen und
nährstoffreicheren Landwirtschaft in den
Vordergrund.
Doch die Grüne Revolution wurde zum festen
Bestandteil der “Entwicklungs”-Agenda.
In einem kürzlich erschienenen Artikel auf
der Website von Winter Oak erklärt Paul
Cudenec, dass “Entwicklung”:
“…ist die Zerstörung der Natur, die
heute als bloße Ressource für die
Entwicklung oder als leerer, unbebauter
Raum betrachtet wird, in dem die
Entwicklung stattfinden könnte, sollte und
letztlich muss. Es ist die Zerstörung
natürlicher menschlicher Gemeinschaften,
deren Autarkie dem Voranschreiten der
Entwicklung im Wege steht, und der
authentischen menschlichen Kultur und der
traditionellen Werte, die mit dem Dogma
und der Herrschaft der Entwicklung
unvereinbar sind.”
Cudenec argumentiert, dass diejenigen, die
hinter der “Entwicklung” stehen, in ihrem
Streben nach persönlichem Reichtum und Macht
alles zerstören, was in unserer natürlichen
Welt und unseren menschlichen Gesellschaften
einen echten Wert hat. Darüber hinaus haben
sie dieses Verbrechen hinter all der positiv
klingenden Rhetorik versteckt, die mit
Entwicklung auf jeder Ebene verbunden ist.
Nirgendwo ist dies deutlicher als in Indien.
Die Weltbank, die Welthandelsorganisation,
die globale Agrarindustrie und das
Finanzkapital arbeiten daran, den indischen
Agrarsektor zu vergesellschaften. Diese
“Strukturanpassungs”-Politik und dieser
Prozess beinhalten die Verdrängung des
derzeitigen Lebensmittelproduktionssystems
durch Vertragslandwirtschaft und ein
industrielles Modell der Landwirtschaft und
des Lebensmitteleinzelhandels, das den oben
genannten Interessen dient.
Der Plan sieht vor, die Bauernschaft zu
verdrängen, einen Landmarkt zu schaffen und
den Landbesitz zu größeren Betrieben
zusammenzulegen, die für internationale
Landinvestoren und eine exportorientierte
industrielle Landwirtschaft besser geeignet
sind.
Die Forderung lautet, dass Indien seine
Bauern und seine eigene Ernährungssicherheit
zugunsten einer Handvoll Milliardäre opfert.
Das alles wird als “Entwicklung” ausgegeben.
Es geht darum, dass der Staat die
Bereicherung einer wohlhabenden Elite fördert
und ein bestimmtes Modell der sozialen und
wirtschaftlichen Entwicklung privilegiert, das
auf Zersiedelung, zentralisierter Macht und
Abhängigkeit von globalen Finanzen, Konzernen,
Märkten und Lieferketten beruht. All dies wird
unter dem Deckmantel der Innovation, des
technischen Fortschritts und der “Entwicklung”
legitimiert.
Die Menschheit kann aber auch andere Wege
einschlagen. Der Anthropologe Felix Padel und
die Forscherin Malvika Gupta geben (auf der
Grundlage ihrer Arbeit mit den indischen
Adivasi-Gemeinschaften) einige Einblicke, wie
die Lösungen oder Alternativen zur
“Entwicklung” aussehen könnten:
“Demokratie als Konsenspolitik statt
des westlichen Modells der liberalen
Demokratie, das hinter den Kulissen
Spaltung und Korruption verewigt;
Tauscharbeit statt der rücksichtslosen,
lebensfeindlichen Logik des ‘Marktes’;
Recht als Versöhnung statt Urteile, die
von exorbitanten Anwaltskosten abhängen
und die Menschen in Gewinner und Verlierer
einteilen … und Lernen als etwas, das
geteilt werden muss und nicht umkämpft
werden darf.”
Wir sehen jedoch, dass mehr “Entwicklung”
vorgeschlagen wird: mehr Landflucht und
Vertreibung, mehr Bergbau, Häfen und andere
große Infrastrukturprojekte und die weitere
Verankerung von Unternehmensinteressen und
ihren Projekten.
Auch wenn viele eine andere Vision für die
Zukunft haben, verführen Eigeninteresse und
Konsumdenken, untermauert durch neoliberale
Wirtschaftsdogmen, die Massen dazu, die
vorherrschende “Entwicklungs”-Agenda zu
akzeptieren.
Die industrielle Landwirtschaft der
Unternehmen ist ein wesentlicher Bestandteil
dieser Agenda. Ein Modell, das sich vor einem
halben Jahrhundert in den westlichen Ländern
durchsetzte und das zu nährstoffarmen
Lebensmitteln, eingeschränkter Ernährung,
massivem Einsatz von Agrochemikalien, mit
Hormonen, Steroiden, Antibiotika und einer
breiten Palette chemischer Zusatzstoffe
verseuchten Lebensmitteln, der Ausrottung
vieler Kleinbauern, steigenden
Krankheitsraten, degradierten Böden und
verseuchten und erschöpften Wasservorräten
geführt hat.
Das soll ein Fortschritt sein? Nun, abgesehen
von den Interessen der Agrarindustrie
vielleicht für die vielen privaten Kliniken,
die in den letzten Jahren in Indien aus dem
Boden geschossen sind.
Die Einführung von GVO stellt eine weitere
Verfestigung der vorherrschenden
“Entwicklungs”-Agenda dar.
In der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs
der Philippinen wurden die Regierungsbehörden
und die Hintermänner der Golden-Rice-Agenda
für die wichtigsten Versäumnisse
verantwortlich gemacht. Dies ist wichtig für
Indien, dessen Oberster Gerichtshof demnächst
darüber entscheiden wird, ob der kommerzielle
Anbau von gentechnisch verändertem Senf
genehmigt wird. Dies wäre Indiens erste
gentechnisch veränderte Nahrungspflanze (von
denen noch viele weitere in Planung sind).
Wird der Oberste Gerichtshof Indiens der
Vernunft folgen und den Anbau von gentechnisch
verändertem Senf mit der Begründung stoppen,
dass in der indischen Landwirtschaft kein
Bedarf an GVO besteht und dass die
Betrügereien und behördlichen Vergehen, die
seit vielen Jahren im Zusammenhang mit diesem
Thema stehen, gut dokumentiert sind?
Das bleibt abzuwarten.
Schweiz am 7.5.2025: Migros ist
auf Gentech ausgerichtet
Enthüllungen zeigen: Die Migros setzt sich in
einem Lobby-Verein dafür ein, dass
Gentechnik-Lebensmittel ohne Kontrolle und
Kennzeichnung zugelassen werden.
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/113744
https://www.lebensmittelschutz.ch/protestbrief
Damit bin ich nicht einverstanden. Ich will keine
Gentechnik in der Migros. Darum habe ich gerade
diesen Protestbrief an den Migros-CEO
unterschrieben:
https://www.lebensmittelschutz.ch/protestbrief
Es würde mich freuen, wenn Du auch unterschreibst!
Lebensmittel schützen!
(https://www.lebensmittelschutz.ch/protestbrief)
Protestbrief: Keine Gentechnik in meiner Migros —
Lebensmittel schützen!
Tschüs Migros:
Widerstand gegen die Migros
(Schweiz) am 13.5.2025: gegen
Gentechnik-Kollaboration: Über 60.000
Unterschriften: Migros: Protestbrief wegen Lobbyarbeit für
Gentechnik
https://www.20min.ch/story/migros-protestbrief-an-migros-wegen-lobbyarbeit-103342336
In einem Protestbrief fordern Tausende die Migros
dazu auf, auf Lobbyarbeit für Gentechnik zu
verzichten. Die Migros will die Forderungen
prüfen.
Mehr als 60'000 Menschen haben
einen Protestbrief an die Migros unterschrieben.
Der Verein für gentechnikfreie
Lebensmittel fordert ein Ende der Lobbyarbeit für
Gentechnik.
Das Moratorium für Gentechnik
in der Landwirtschaft endet Ende 2025.
Beim Migros-Hauptsitz in Zürich kam es am
Dienstagmorgen zu einer Protestaktion. Der Verein
für gentechnikfreie Lebensmittel fordert
Migros-Chef Mario Irminger in einem von über
60'000 Menschen unterzeichneten Protestbrief dazu
auf, auf gentechnisch veränderte Lebensmittel zu
verzichten.
Der Verein schreibt, die Migros präsentiere sich
als nachhaltig und umweltbewusst. Doch im
Hintergrund lobbyiere sie gemeinsam mit dem Verein
Sorten für morgen dafür, dass Gentechnik in
Zukunft ohne Risikoprüfung und ohne Kennzeichnung
zugelassen werde.
Sollten gentechnisch veränderte Lebensmittel
speziell gekennzeichnet werden?
Ja, Konsumenten sollten wissen, was sie kaufen.
Nein, es ist nicht notwendig, wenn sie sicher
sind.
Ich bin mir nicht sicher, ob das wichtig ist.
Es kommt darauf an, wie stark die Lebensmittel
verändert sind.
1049 Abstimmungen
Auf Druck der Lobby sei der wissenschaftlich
korrekte Begriff Gentechnik im neuen Spezialgesetz
des Bundesrates komplett durch die verharmlosende
Bezeichnung «neue Züchtungstechnologien» ersetzt
worden. Darüber berichtete der «Tages-Anzeiger».
Konkret geht es um Technologien wie die Genschere
CRISPR/Cas9. Ende 2025 läuft das Moratorium für
den Einsatz von Gentechnologie in der
Landwirtschaft ab. Die Gegner warnen vor Risiken
von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, der
Bauernverband argumentiert, bei den neuen
Gentechverfahren werde kein fremdes Erbmaterial
eingefügt.
Das ist der Unterschied zwischen «alter» und
«neuer» Gentechnik
Der Bund definiert in seiner Medienmitteilung zum
Gesetzesentwurf, was er unter «alter» und «neuer»
Gentechnik versteht:
Die beiden wichtigsten herkömmlichen Gentechniken
in der Pflanzenzüchtung sind die klassische
Mutagenese und die Transgenese. Bei der
klassischen Mutagenese werden in einer Pflanze
durch Bestrahlung oder Chemikalien zufällige
Mutationen erzeugt. Diese Methode wird in der
Pflanzenzüchtung seit fast 100 Jahren verwendet,
um die Diversität zu erhöhen und neue
Eigenschaften zu erzeugen.
Bei der Transgenese wird ein Gen, das aus einem
anderen Organismus stammt und zu einer neuen
Eigenschaft wie dem Schutz vor Schädlingen führt,
in eine Pflanze übertragen.
Mit den neuen Züchtungstechnologien kann das
Erbgut an einer Stelle gezielt verändert werden.
Dabei werden DNA-Bausteine gelöscht, ausgetauscht
oder eingefügt. Mit diesen Methoden lässt sich das
Erbmaterial auf vielfältige Weise verändern, auch
so, wie es auf natürliche Weise in der Natur durch
die Kreuzung verschiedener Pflanzen passieren
könnte. Mit den neuen Züchtungstechnologien können
bestimmte Veränderungen der Pflanzeneigenschaft
(wie theoretisch die Trockenheitsresistenz)
erzielt werden, die mit herkömmlicher Gentechnik
schwierig zu erreichen sind.
Die Migros solle sofort mit der Lobbyarbeit
aufhören. Martin Graf, Präsident des Vereins für
gentechnikfreie Lebensmittel, sagt: «Dass die
Migros als eines der grössten Schweizer
Unternehmen Gentechnik ohne Kennzeichnung und ohne
Risikoprüfung auf die Teller der Konsumenten
bringen will, ist ein Skandal. Für uns ist klar:
Wo Gentechnik drin ist, muss Gentechnik
draufstehen!»
Die Unterschriften seien auch ein Zeichen an
Bundesrat Albert Rösti. Das von ihm vorgelegte
Gentechnik-Spezialgesetz müsse nochmals
grundsätzlich überarbeitet werden, sonst
akzeptiere es das Volk nicht, so Graf.
Migros will Forderungen prüfen
20 Minuten wollte von der Migros wissen, was sie
zu den Vorwürfen im Protestbrief zur Lobbyarbeit
für Gentechnik sagt. Sprecherin Prisca
Huguenin-dit-Lenoir sagt, die Migros habe die
Anliegen des Protestbriefes zur Kenntnis genommen
und werden die darin enthaltenen Forderungen
sorgfältig prüfen.
Da der Prozess der Vernehmlassung zu den neuen
Züchtungstechnologien noch nicht abgeschlossen
sei, werde sich die Migros erst nach dessen
Abschluss abschliessend dazu äussern. Aber die
Migros schätze den Austausch und habe deshalb auch
die Unterschriften persönlich entgegengenommen. In
den nächsten Tagen wolle die Detailhändlerin
direkt gegenüber dem Verein Lebensmittelschutz
Stellung nehmen.
Pflanzenwurzeln wachsen mit der Schwerkraft
nach unten. Bei Trockenheit schalten sie diesen
„Instinkt“ aus und wachsen Richtung Wasser.
ISTA-Forscher identifizierten nun das
verantwortliche Gen. Dürreresistente Pflanzen
gelten als vielversprechende Alternative zur
Genmanipulation. Die Wurzel ist für eine Pflanze sowohl Anker
als auch Nährstoffleitung. Entsprechend streben
Pflanzen danach, sich mit ihren Wurzeln möglichst
tief zu verankern. Quasi „instinktiv“ würden die
Pflanzenwurzeln in die Tiefe streben, sagt
Pflanzengenetiker Jiri Friml vom Institute of
Science and Technology (ISTA) in Klosterneuburg,
allerdings mit einer Ausnahme: Bei Dürre wächst
die Pflanzenwurzel dorthin, wo sie Feuchtigkeit
aufspürt.
Beide Prinzipien würden antagonistisch zueinander
wirken, sagt Friml: „Diese zwei Tendenzen kämpfen
miteinander.“ Es gehe um die lebenswichtige
Wachstumsrichtung, entweder in Richtung
Schwerkraft oder Richtung Feuchtigkeit – je nach
Situation.
Gen gefunden
Zwar sei noch unklar, wie genau die Pflanzen
Feuchtigkeit aufspüren können, doch die
Pflanzengenetikerinnen und -genetiker konnten in
Klosterneuburg jenes Gen identifizieren, das die
Richtung vorgibt. Die Forschung wurde vor kurzem
im Fachmagazin „PNAS“ publiziert
Verantwortlich ist das Gen MIZ1, das zwar schon
länger bekannt, dessen Bedeutung für den Durst der
Pflanze aber bisher unterschätzt worden war. Friml
verglich Pflanzen, denen MIZ1 fehlte, mit jenen,
die MIZ1 beinhalteten. Fehlte das Gen, wurzelten
die Pflanzen stur nach unten, kam es vor, suchte
die Pflanze bei Trockenheit nach Wasser.
Gen lässt sich gezielt züchten
„Man stelle sich das vor wie einen Schalter, der
entscheidet, ob die Wurzeln eher nach unten
wachsen oder zum Wasser“, erklärt Friml. Je
trockener der Boden, desto eher wachsen die
Wurzeln Richtung Wasser als in die Tiefe.
„Einige Pflanzen haben das Gen mehr aktiv als
andere und sind deswegen besser vorbereitet auf
Dürreperioden“, so Friml. Für die
Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln ist das
eine wichtige Neuigkeit: Denn von Kulturpflanzen,
etwa Mais und Weizen, existieren Tausende Sorten.
Bei manchen ist MIZ1 aktiver, sie sind also
wesentlich dürreresistenter als andere Sorten.
Laut den Wissenschaftern können gezielte
Züchtungen mit Fokus auf MIZ1 ohne Gentechnik zu
resistenteren Sorten führen. „Wenn wir verstehen,
wie sich die Pflanze an Wassermangel adaptiert,
dann können wir auch diese Adaptationsfähigkeiten
verstärken“, sagt Friml.
Tobias Mayr, noe.ORF.at
Aldi wahrsch. "USA" am 27.11.2025:
Viele industriellen Lebensmittel enthalten nun
genveränderte Pflanzen: "Contains bioengineered
food ingredients"
Quelle: Not a Number:
https://x.com/myhiddenvalue/status/1992375970586898508?t=e03avuLmBGj6xDLXz7YmUw&s=35
Video: https://t.me/LegitimNews/8142
Aldi wahrsch. "USA" am 27.11.2025: Viele
industriellen Lebensmittel enthalten nun
genveränderte Pflanzen: "Contains bioengineered
food ingredients" [1]
‼️Eine Frau im Supermarkt zeigt, dass auf jedem
Produkt, das sie in die Hand nimmt, jetzt „Enthält
gentechnisch veränderte Zutaten“ steht‼️
„Ich bin hier bei Aldi, und fast alles, was
sie hier haben, enthält gentechnisch veränderte
Lebensmittelzutaten. Das sind alles künstliche
Lebensmittel.“