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Merkblatt: Gentechnik Teil 2

Genmanipulierte Pflanzen und Tiere - Gewebe- und Organzucht

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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 Literaturhinweis
-- Richard Rickelmann: Tödliche Ernte. Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet. Ullstein-Verlag
-- F. William Engdahl: Saat der Zerstörung: Die dunkle Seite der Gen-Manipulation; Kopp-Verlag

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n-tv online,
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13.12.2013: <EU-Kommission hat Fehler gemacht: Zulassung von Gen-Kartoffel ist nichtig>

aus: n-tv online; 13.12.2013;
http://www.n-tv.de/politik/Zulassung-von-Gen-Kartoffel-ist-nichtig-article11896736.htm

<Mit einem Urteil über eine Kartoffel, die in der EU gar nicht angebaut wird, erhält die Gentechnik-freundliche Politik der EU-Kommission einen Dämpfer. Ein Ende des Gen-Anbaus in Europa ist dennoch nicht in Sicht.

Die Beschlüsse der EU-Kommission zur Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora sind vom EU-Gericht in Luxemburg für nichtig erklärt worden. Allerdings argumentierte das Gericht nicht inhaltlich, sondern strikt formal: Die Kommission habe die Verfahrensvorschriften für die Zulassung von genetisch veränderten Organismen verletzt, heißt es in einer Erklärung des Europäischen Gerichtshofs.

Nach einem entsprechenden Antrag des deutschen Konzerns BASF hatte die Kommission 2005 eine befürwortende Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erhalten. Diese Stellungnahme ließ sie, wie es vorgeschrieben ist, von Ausschüssen prüfen, die aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten bestehen. Später bat die Kommission die EFSA, ihre Stellungnahme noch einmal zu prüfen. Die neue Stellungnahme lag 2009 vor - diese legte die Kommission den Ausschüssen nicht erneut vor.

Genau dies hätte die Kommission jedoch tun müssen, befand die Richter. Nach der ersten Stellungnahme hatten zwar sowohl die Ausschüsse als auch die nationalen Regierungen nicht auf die EFSA-Stellungnahme reagiert. Dennoch urteilte das EU-Gericht, dass das Ergebnis des Verfahrens "wesentlich anders" hätte ausfallen können, wenn die Kommission die Verfahrensvorschriften beachtet hätte. Denn die zweite Stellungnahme der EFSA sei zwar erneut befürwortend gewesen, habe jedoch "erhebliche Unterschiede" zur ersten Fassung aufgewiesen. Sie hätte daher als "inhaltliche Neubewertung" angesehen werden müssen, so das Gericht.

Kartoffel wird gar nicht angebaut

Amflora war 2010 nach einem 13-jährigen Verfahren von der EU-Kommission für den Anbau und zur Verwendung in Futtermitteln zugelassen worden. Nach Angaben der EU-Kommission wird die Kartoffel in der EU jedoch gar nicht angebaut.

Neben dem Genmais MON810 ist Amflora die einzige Genpflanze, deren Anbau in der EU erlaubt ist. Sie ist zudem für die Verarbeitung in Futtermitteln zugelassen. Hauptanbaugebiet von MON810 ist Spanien, in acht Mitgliedstaaten ist der Anbau verboten, darunter Deutschland.

Kommission will Mais auf die Felder bringen

Erst vor einer Woche hatte die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten aufgefordert, noch in diesem Jahr über die Zulassung des Anbaus einer weiteren Genmais-Sorte zu entscheiden. Dabei geht es um einen schon 2001 von dem Unternehmen Pioneer eingebrachten Antrag. Danach will Pioneer einen gegen bestimmte Mottenlarven resistenten Mais anbauen.

Bis heute ist der Antrag offen. Dabei hatte die EFSA bereits mehrfach befürwortende Stellungnahmen auch zu diesem Mais abgegeben. Pioneer hat zwei Mal vor Gericht Untätigkeitsklage erhoben, um eine Entscheidung zu erzwingen. Vor wenigen Wochen gab der Europäische Gerichtshof der Firma Recht.

Neue Regel soll Zulassung vereinfachen

Zugleich drängte die Kommission die Mitgliedstaaten zu einer allgemeinen Neuregelung. Diesen Gesetzesvorschlag hat die Kommission bereits 2010 vorgelegt. Mit ihm soll den Staaten ermöglicht werden, den Anbau von Genpflanzen leichter zu beschränken oder ganz zu verbieten. Sie wären dann unabhängiger von Bewertungen des Anbaus durch die EFSA und die Kommission. Wenn die Kommission eine Genpflanze verböte, wäre sie in der ganzen EU verboten. Wenn die Kommission einen GVO jedoch erlaube, könne jeder Staat ihn trotzdem bei sich verbieten. Der Vorschlag der Kommission liegt allerdings seit längerem auf Eis. Neben Deutschland sperren sich auch Frankreich und Großbritannien gegen die Regelung.

Der Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Gentechnik ist seit Jahren unverändert. Kritiker sagen, dass Gen-Pflanzen Gefahren für Tiere und Menschen bergen. Befürworter erklären, diese Pflanzen seien nicht nur sicher, bei ihrem Anbau müssten auch weniger Chemikalien eingesetzt werden.

Quelle: n-tv.de , hvo/AFP>

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Netzfrauen online, Logo

Hainan (China) 2.4.2014: <China zerstört Illegale Gentech-Pflanzen – Schmuggelring für GVO-Saatgut aufgedeckt>

aus: Netzfrauen online; 2.4.2014;
http://netzfrauen.org/2014/04/02/china-zerstoert-illegale-gentech-pflanzen-schmuggelring-fuer-gvo-saatgut-aufgedeckt/#more-10652

<Die Provinz Hainan zerstört gentechnisch veränderte Mais-und Baumwollpflanzen, die in illegalen Versuchen 2013 verwendet wurden. Die landwirtschaftliche Behörde der Provinz bestätigte am Montag, dass  in den Städten und  Landkreisen Sanya, Lingshui und Ledong  vom 23. bis 27. Dezember 2013 107 Pflanzenproben untersucht wurden.

Die Prüfung ergab, dass neue Mais- und Baumwollpflanzen identifiziert waren, somit wurden die gentechnisch veränderten Feldversuche zerstört.  Es gab noch weitere sechs verdächtigte Proben, dass Endergebnis liegt noch nicht vor.

Die Behörde betonte, dass keine gentechnisch veränderten Anbauversuche ohne vorherige Genehmigung durchgeführt werden dürfen und diejenigen, die solche Versuche durchführen, werden bestraft.

China kämpft zur Zeit vermehrt gegen genmanipulierte Pflanzen, da die chinesische Bevölkerung gegen die Biotech-Branche ist. 

Im Dezember 2013 deckte die Polizei in Huaihua,  in der zentralchinesischen Provinz Hunan, einen Schmugelring für  GVO-Mais-Saatgut auf, wie die National Business Daily berichtete.

Die Samen von “US-golden corn”, die angeblich seit 2003 von Hong Kong und Thailand geschmuggelt werden, verunreinigten im letzen Jahr etwa 200 Hektar Mais. Es handelte sich bei dem geschmuggelten Mais-Saatgut  um solche der Konzerne Monsanto und Syngenta.  Die Polizei hatte einen der Hauptschmuggler, Luo Haihong, festgenommen, der angeblich seit 2003  über 500.000 Tonnen Mais-Saatgut  ohne Genehmigung importierte.

Original: China Destroys Illegal GM Crop Trials on Hainan Island und Chinese Police Bust GM Corn Smugglers as GMO Crisis Deepens

Nachdem wir diese Artikel für Sie im eigenen Wortlaut übersetzt haben, fragen wir uns, gibt es weitere Schmuggler? Vielleicht auch in Europa?

Netzfrau  Doro Schreier>

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Deutsche Wirtschaftsnachrichten online, Logo

13.5.2014: Monsanto will Gen-Hanf verkaufen - Manipulant Soros finanziert ganz gezielt Kampagnen für die Legalisierung von Marihuana

aus: Deutsche Wirtschaftsnachrichten online: Monsanto will von Marihuana-Freigabe profitieren; 13.5.2014;
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/13/monsanto-will-von-marihuana-freigabe-profitieren/

<Monsanto arbeitet seit Jahren an gentechnisch-verändertem Marihuana. So könnte das Unternehmen schon bald von der weltweiten Legalisierungswelle profitieren. Der Investor und Monsanto-Aktionär George Soros hat die weltweiten Kampagnen zur Legalisierung von Marihuana mit Millionenbeträgen finanziert.

Der amerikanische Biotechnologie-Konzern Monsanto bereitet sich darauf vor, in das Milliarden-Geschäft mit Marihuana einzusteigen. Nachdem eine weltweite Legalisierung der Droge in Gang gesetzt wurde, wittert das amerikanische Unternehmen seine Chancen in dem neu-entstehenden Markt. Der Milliardär und Spekulant George Soros, der erhebliche Anteile an Monsanto hält, hatte zuvor Millionenbeträge in Kampagnen zur Legalisierung von Marihuana investiert.

Monsanto arbeitet seit Jahren mit Hochdruck an der Patentierung von gentechnisch-verändertem Marihuana. Zu diesem Zweck schloss der Konzern schon 2007 eine Kooperation mit dem Chemie-Konzern der Bayer AG, der auf dem Gebiet der Marihuana-Forschung bereits weit vorangeschritten ist. Bayer kaufte sich schon 2003 in den Bereich ein. Zusammen arbeiten die Unternehmen an der Möglichkeit, den Marihuana-Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) gentechnisch zu modifizieren.

Zudem hat Monsanto großes Interesse daran, die Cannabis-Pflanzen, ähnlich dem gentechnisch veränderten Mais- und Sojapflanzen, immun gegen das Unkrautgift Roundup zu machen. Roundup steht im Verdacht, bei Menschen tödliche Nierenerkrankungen und schwerwiegende Nervenschäden auszulösen (mehr dazu hier und hier).

Weltweit war in den letzten Monaten eine Welle der Legalisierung von Marihuana zu beobachten. In den USA gaben die Bundesstaaten Colorado und Washington den Verkauf von Marihuana für nicht-medizinische Zwecke frei. Der medizinische Vertrieb von Marihuana ist bereits in etlichen US-Bundesstaaten legal. Der US-Markt für Cannabis wird derzeit auf etwa 1,4 Milliarden Dollar geschätzt und verzeichnet hohe Wachstumsraten. In fünf Jahren soll der Jahresumsatz bereits rund 10 Milliarden Dollar betragen (hier).

Auch Kanada hat sein Marihuana-Verbot gelockert. Dort können Unternehmen Lizenzen zum Großanbau von Marihuana für medizinische Zwecke vom Staat erwerben, der durch die Steuereinahmen an dem florierenden Geschäft mitverdient.

Uruguay schaffte das Marihuana-Verbot komplett ab. Ab Mitte 2014 ist der Erwerb von staatlich kontrolliertem Marihuana legal. Auch die Open Society Stiftung des Investors George Soros machte sich in Uruguay für die Legalisierung stark (hier).

„Durch ein Netzwerk von Non-Profit-Organisationen hat Herr Soros seit 1994 mindestens 80 Millionen Dollar für die Legalisierungsbestrebungen ausgegeben. Damals spendete er einen Teil der Gelder seines Fonds an Organisationen, die eine alternative Drogenpolitik entwerfen sollten“, berichtet die Washington Times.

„Seine Spenden macht Herr Soros durch die Drug Policy Alliance (DPA), eine Non-Profit-Organisation, die er jährlich mit rund 4 Millionen Dollar durch seine Open Society Stiftung unterstützt.“ In ihrem Jahresbericht rühmt sich die Drug Policy Alliance mit ihren Leistungen in Uruguay, die letzlich zur dortigen Legalisierung von Marihuana beigetragen haben.

„Auch in Uruguay spielten wir eine ausschlaggebende Rolle, als wir halfen, eine öffentliche Aufklärungskampagne zu koordinieren. Es bestand eine enge Zusammenarbeit mit Regierungsvertretern, Aktivisten, Journalisten und anderen, auch mit Präsident José Mujica persönlich.”

Darüber hinaus habe Soros Millionenbeträge an die American Civil Liberties Union gespendet, die sich ihrerseits für die Legalisierung von Marihuana in den USA einsetzte, so die Washington Times weiter.

Auch The Daily Bell sieht in Soros eine der treibenden Kräfte hinter der weltweiten Legalisierung. Ihm gehe es dabei wohl weniger um die Freiheiten der Bürger oder den gescheiterten Kampf gegen die Drogen, als um knallharte Geschäftsinteressen, denn Soros hält rund 476,000 Monsanto-Aktien. Damit ist sein Anteil zwar zu klein, um es in die Top-20-Aktienhalter des Biotech-Konzerns zu schaffen, aber immerhin groß genug, um massiv von Monsantos möglichem Geschäft mit gentechnisch-verändertem Marihuana zu profitieren. Es darf davon ausgegangen werden, dass ein Spitzenspekulant wie Soros diese Millionenbeträge als Investition in die Zukunft sieht. Über seine Monsanto-Anteile könnte sich diese Geldanlage schon bald rentieren.>

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Kopp-Verlag online, Logo

15.5.2014: Genmais von Syngenta zerstört ganze Herden - und das Opfer wird auch noch "fertiggemacht" - der Fall von Landwirt Gottfried Glöckner

aus: Kopp-Verlag online: Deutscher GVO-Landwirt enthüllt schockierende Taktiken, ihn mundtot zu machen;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/deutscher-gvo-landwirt-enthuellt-schockierende-taktiken-ihn-mundtot-zu-machen.html;jsessionid=5206BB303142F1BEAFD01A89AA1DD587

<F. William Engdahl

Im folgenden Exklusiv-Interview für KOPP Online äußert sich der hessische Landwirt Gottfried Glöckner erstmals öffentlich detailliert über versuchte Erpressung, Rufmord und die später gegen ihn erlassene Haftstrafe. Er hatte sich geweigert, die erhobenen Vorwürfe gegen den britisch-schweizerischen Gentechnikkonzern Syngenta zurückzunehmen. Syngenta hatte ihm hochgiftigen Genmais geliefert, der seine preisgekrönte Herde und sein Land vernichtet hatte. Glöckner, der eine zweijährige Gefängnisstrafe verbüßte, reist heute durch die ganze Welt, er berichtet von seinen Erfahrungen und warnt vor den extremen Gefahren aller gentechnisch veränderten Getreidesorten. Die Fragen stellte F. William Engdahl.

William Engdahl: Herr Glöckner, wir kennen uns bereits aus der Zeit vor Ihrer Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe, aber erst jetzt sind Sie rechtlich in der Lage, der Öffentlichkeit zu berichten, was Ihnen wirklich geschehen ist. Erzählen Sie ein wenig über den Hintergrund.

Gottfried Glöckner: Da seit 1995 gentechnisch verunreinigtes Roundup-Ready-Soja (RR) untergemischt nach Europa geliefert wurde, genehmigt auf Grundlage der substanziellen Äquivalenz, interessierte ich mich für dieses Thema »Gentechnik im Pflanzenbau«. Nachdem es 1997 eine in der EU behördlich zugelassene gentechnisch manipulierte Maissorte zu kaufen gab (Syngenta Bt176), entschloss ich mich aus Interesse an der neuen Technologie, diese auf meinen landwirtschaftlichen Flächen anzubauen.

WE: Wie sind Sie mit dem Genmais von Syngenta vorgegangen?

GG: Über die Jahre steigerte ich den Bt-Maisanbau bis auf 100 Prozent meiner Maisanbaufläche und verfütterte die daraus gewonnene Ernte als Silo- und Körnermais in meinem landwirtschaftlichen Betrieb.

WE: Bitte beschreiben Sie uns Ihre Beobachtungen, nachdem Sie Ihren Kühen ein Futter vorsetzten, dessen Maisanteil ausschließlich aus Genmais Bt176 von Syngenta bestand.

GG: Im Jahre 2000 kam es bei meinen 75 Herdbuchkühen und Kälbern zu ersten Fruchtbarkeitsstörungen, Krankheits- und Todesfällen sowie Missbildungen in der nächsten Generation.

WE: Das ist definitiv nicht normal, es ist alarmierend. Wie haben Sie reagiert?

GG: Nachdem an amtlichen Probennahmen mehrere Untersuchungen durchgeführt wurden, kristallisierte sich heraus, dass es am gentechnisch veränderten Mais mit seinen fatalen Folgen liegt. Während das Syngenta-Labor in North Carolina kein Bt-Toxin im Silomais nachwies, konnten in Deutschland 8300 ng/mg Frischmasse Bt-Toxin mit derselben Methode in derselben amtlichen Probe nachgewiesen werden.

WE: Syngenta behauptete also, die Untersuchungen in seinem Labor in North Carolina hätten keine Toxine in Ihren Proben von Bt176 nachweisen können. Aber um sicherzugehen, gaben Sie die Proben auch zur Untersuchung an ein unabhängiges deutsches Labor. Mit welchem Ergebnis?

GG: Bei den gewichteten Aminosäuren gab es Abweichungen von minus 24 Prozent bei Körnermais sowie 8,8 Prozent bei Silomais. Somit war die Lüge der substanziellen Äquivalenz (Gleichwertigkeit zu konventionellen Pflanzen), mit der die Genehmigungen erschlichen wurden, entlarvt!

WE: Die Presse machte großes Aufhebens davon, dass auch das renommierte Robert-Koch-Institut Ihre Proben untersucht habe. War das so?

GG: Die damalige Genehmigungs- und Überwachungsbehörde, das Robert-Koch-Institut (RKI), gab überhaupt keine Untersuchungen in Auftrag; stattdessen wollte man von mir zum Beispiel wissen, mit welcher Methode das Bt-Toxin im Blut der Tiere nachgewiesen wurde.

WE: Es gab dann gegenüber Syngenta eine Schadensaufnahme bezüglich Ihrer Herde und Felder. Was ergab sich daraus?

GG: Gemeinsam mit dem Syngenta-Geschäftsführer, Dr. Hans Theo Jachmann, wurde im April 2002 eine Schadensaufnahme durchgeführt. Diese umfasste neben den Tierverlusten, Ersatzfuttermitteln, Analyse- und Tierarztkosten genauso den Milchleistungsverlust. Es wurden 43 000 Euro von Syngenta gezahlt, der Rest aus der Schadenssumme von 500 000 sowie die mir entstandenen Folgeschäden wurden bis heute jedoch nicht beglichen.

WE: Wie Hilmar Kopper gesagt hätte: Sie gaben Ihnen »Peanuts«, um die Sache beizulegen. Was geschah dann?

GG: Die schriftliche Empfehlung zur Silomais-Entsorgung kam ebenfalls von Syngenta.

»Der Bt-Silomais ist als Gründung zu entsorgen, jedoch nicht aufs Grünland auszubringen.«

Verlockende Angebote wie Mähdrescher, Immobilie, Arbeitsplatz und Urlaub habe ich aus dem Bauch heraus abgelehnt.

WE: Sie haben jahrzehntelang einen beeindruckenden Kampf gegen den Konzern Syngenta und die GVO-Lobby geführt. Warum?

GG: Ich wollte von Syngenta lediglich hören, dass es bei der Gentechnik ein Problem gibt und bei den nächsten Produkten diese giftigen Eigenschaften auszuschließen sind. Stattdessen wurde ich mit Klagen überhäuft, nachdem ich europaweit zu Vorträgen bei Bundes- und Landesbehörden sowie von privater Seite angefragt wurde.

WE: Wie reagierte Syngenta, als Sie sich weigerten, sich mit teuren landwirtschaftlichen Maschinen, einer Immobilie oder kostenlosen Urlauben bezahlen zu lassen?

GG: Als das letzte Verhandlungsgespräch gescheitert war und der Vermittler sagte: »Mit der Schadenssumme machen wir halbe-halbe!«, rief er mir hinterher: »Was ist denn eigentlich mit Ihrer Ehe?« Meine Antwort: »Ich bin doch mit Syngenta nicht verheiratet!«

WE: Das ist mehr als seltsam. Warum fragte Syngenta Sie über Ihr Privatleben? Das klingt hässlich und sehr indiskret.

GG: Im Scheidungsverfahren erstattete dann auf einmal meine Exfrau, welche sich nach dem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung (die Kinder lebten bei mir, 17, 15 und 13 Jahre alt) bei den Industrie-Lobbyisten aufhielt, unter Führung eines neuen Anwalts eine Anzeige wegen Vergewaltigung in der Ehe. Dazu gab es kein ärztliches Attest, weder ein psychologisches noch ein Glaubwürdigkeits-Gutachten. Verurteilt im Namen des Volkes, führte mich diese Anzeige direkt in die Haftanstalt, aus der ich vorzeitig als Tatleugner, nachdem die Staatsanwaltschaft die Hintergründe kannte, entlassen wurde.

WE: Wollten sie an Ihnen ein Exempel statuieren, auch für andere protestierende Landwirte, oder war es Ihrer Ansicht nach etwas anderes?

GG: Als ehemaliger Kunde und Geschädigter von Novartis/Syngenta erscheint es mir unglaublich, mit welchen Methoden dieser Konzern arbeitet. In dieser Zeit wurde ein Mahnbescheid meiner Exfrau aus dem Scheidungsvergleich zweimal vollstreckt, einmal zahlte ich den Betrag, danach wurde der Betrag nochmals ins Grundbuch eingetragen. Der gegnerische Anwalt bekam die bereits beglichene vollstreckbare Ausfertigung über meinen Anwalt ausgehändigt.

Es wurde eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ins Leben gerufen, mehrmals wurde in meinen Betrieb eingebrochen, Unterlagen, Maschinen und Geräte gestohlen. Des Weiteren durfte ich fünf Jahre gegen das Hauptzollamt ankämpfen. Dieses pfändete mir alle Konten und wollte das Milchgeld von vier Jahren rückwirkend erstattet bekommen, da ich kein Milcherzeuger im Sinne der Milchgarantiemengenverordnung sei. Alles geschah, nachdem ich die Untersuchungen zum Nachweis von gentechnisch veränderten Konstrukten in Rohstoffen veröffentlichte mit dem Ergebnis der Produktkennzeichnung »ohne Gentechnik«.

WE: Was war das Ergebnis Ihres Rechtsstreits mit dem deutschen Zoll?

GG: Ich gewann den Prozess am Finanzgericht in Kassel am 11. September 2011, ohne Anwalt, es ging um schlappe 625.128,56 Euro.

WE: Trotzdem setzen sich viele deutsche Politiker auch heute noch für verstärkten GVO-Anbau ein. Ist das verantwortlich?

GG: Nachdem Syngenta 2004 selbst erklärte, dass es mit der Gentechnik gescheitert ist, wundert es mich schon sehr, dass lediglich die Bundeskanzlerin, Angela Merkel (CDU), sich bis heute für selbige Zulassungen stark macht! Dies umso mehr, nachdem ich eine manipulierte Fütterungsstudie der TU München aufgedeckt habe, der Grünmais wurde auf 600 bis 700 °C erhitzt, es wurden z.B. 50 Prozent der Milchkühe durch Jungkühe ersetzt, usw. usw. ...

Am 14.04.2009 wurde dieses Nachfolgeprodukt (Monsanto 810) durch das Bundesverbraucherschutzministerium (BVL), Frau Ilse Aigner (CSU), verboten. In den Schadensersatzklageverfahren schauten die Richter nur auf privatrechtliche Gegebenheiten, damit das Gentechnikgesetz nicht zur Anwendung kam.

WE: Was hat Ihnen die Bundesregierung nach alledem gesagt?

GG: So wurde z. B. eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ins Spiel gebracht, welche nie existierte und nach immerhin zehn Jahren wurde dies dann sogar gerichtlich festgestellt. Begründung am Bundesgerichtshof (BGH): »Herr Glöckner, das ist ja alles furchtbar, was bei Ihnen passiert ist, aber die Bundesregierung fördert diese neue Technologie!« Insgesamt wurden alle nur denkbaren Sachverhalte verdreht, das Recht gebeugt und gebrochen, nur um keinen gerichtlich festgestellten Schadensfall zu erhalten.

Denn, GenTG §32 Haftung:

»(1) Wird infolge von Eigenschaften eines Organismus, die auf gentechnischen Arbeiten beruhen, jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Betreiber verpflichtet, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.«

So viel zum Rechtsstaat.

WE: Heute reisen Sie durch die ganze Welt, um die Wahrheit über die Gefahren von GVO und Ihre unerquickliche persönliche Erfahrung zu verbreiten. Das ist echte Zivilcourage, die es heutzutage viel zu selten gibt.

GG: So bin ich weiterhin international auf Veranstaltungen und freue mich über jeden Erfolg: Seit 2005 per Volksentscheid gentechnikfreie Schweiz, kein nennenswerter GVO-Anbau in Europa. Russland verbietet alle Einfuhren gentechnisch manipulierter Rohstoffe. China schickt aktuell die Schiffsladungen zurück oder verbrennt diese Produkte, da die Zulassungen nicht dem aktuellen Stand der unabhängigen, wissenschaftlichen Forschung entsprechen, usw. usw. ...

Siehe dazu: www.radio-utopie.de
sowie: RIA.ru
und: RUVR.ru

WE: Wie wäre es, eine öffentliche Debatte über GVO mit Syngenta abzuhalten, um dem Konzern die Chance zu geben, seine Sicht der Geschichte darzulegen?

GG: Gerne lade ich den Syngenta-Chef zu einer Podiumsdiskussion ein, nachdem Syngenta in Moskau die Teilnahme an einem internationalen Kongress im Oktober 2013 abgesagt hatte, an dem ich ebenfalls teilnahm … sicher eine interessante Veranstaltung.

WE: Wie können Leser die neuesten Entwicklungen in dieser ganz entscheidenden Geschichte über Gefahren von GVO für unsere Tiere und uns nachverfolgen?

GG: Stets aktuelle Informationen auf meiner Webseite.

WE: Vielen Dank, Herr Glöckner!>

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Kopp-Verlag online, Logo

24.6.2014: Die Gen-Banane kommt

aus: Kopp-Verlag online: Gen-Bananen kommen in Ihren Supermarkt – dank Bill Gates; 24.6.2014;
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/gen-bananen-kommen-in-ihren-supermarkt-dank-bill-gates.html

<J. D. Heyes

Was hat die Entwicklung genmanipulierter Bananen mit dem reichsten Mann der Welt, Microsoft-Gründer Bill Gates, zu tun? Alles.  Wie die Techniknachrichten-Website CNet News berichtet, forscht der Wissenschaftler James Dale an der Queensland University of Technology in Australien seit Jahren an der Entwicklung einer besseren Banane. (Was soll an denen, die natürlich wachsen, falsch sein? Keine Ahnung, aber das sagt er.)

Seit 2005 arbeite er an einer Banane, die mehr Provitamin A liefere. »In diesem Bereich kann gute Wissenschaft einen erheblichen Unterschied bedeuten, indem Grundnahrungsmittel wie ugandische Bananen mit Provitamin A angereichert werden, sodass sie einer armen und Subsistenzlandwirtschaft betreibenden Bevölkerung eine nährstoffreichere Nahrung liefern«, sagt Dale in einer Pressemitteilung.

»Wir wissen, dass unsere Wissenschaft funktionieren wird« – berühmte letzte Worte

Und jetzt, dank zehn Millionen Dollar an Fördergeldern von der Bill & Melinda Gates Foundation, ist Dale nahe daran, sein Ziel zu verwirklichen. CNet berichtet:

Dass diese Bananen anders sind, ist mit bloßem Auge zu erkennen. Äußerlich sehen sie gleich aus, aber das Fruchtfleisch ist durch den hohen Gehalt an Vitamin A eher orangefarben als blass. Anders als die Bananen, die wir in den USA kennen, werden diese Kochbananen vor dem Verzehr immer gegart. Die Banane ist ein Grundnahrungsmittel, aber es mangelt ihr an Mikronährstoffen wie Vitamin A. Ein entsprechendes Defizit im Körper wird mit einem geschwächten Immunsystem und Erblinden in Verbindung gebracht.

»Wir wissen, dass unsere Wissenschaft funktionieren wird. Wir haben hier an der QUT die Konstrukte entwickelt, die Gene, die in die Bananen eingeschleust wurden. Bei Feldversuchen im Norden des Landes haben wir Hunderte verschiedener Permutationen untersucht und alles genau getestet, damit unsere Wissenschaft hier in Queensland funktioniert«, sagte Dale.

In dem Bericht wird betont, dass die Bananen vor der Freigabe für den menschlichen Verzehr problemlos von mongolischen Rennmäusen verzehrt wurden (es ist nicht klar, was die Verbindung zu Menschen ist, aber wir nehmen es so hin).

Die Bananenart, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist, wurde in Queensland angebaut und wird jetzt in die Vereinigten Staaten verschifft. Dort wird sie sechs Wochen lang getestet, die Ergebnisse werden Ende des Jahres vorliegen. Dale hofft, dass Bauern in Uganda die neuen Gen-Bananen ab 2020 anbauen können.

Die Gates Foundation unterstützt GVO schon seit Langem

Auf dem Blog seiner Stiftung pries Gates die Forschung und äußerte sich hoffnungsvoll über das Ergebnis:

Vor unserem Besuch wusste ich nicht viel über Bananen. Als Agrarwissenschaftler zählt Dale zu den weltweit führenden Experten. Die Zeitung The New Yorker präsentierte ihn in einem faszinierenden Artikel über die Geschichte der Bananen als Exportfrucht. Wie in dem Artikel erklärt wurde, verbreitet sich auf Plantagen in Asien und Australien seit einigen Jahren eine Krankheit, die die für den Export bestimmte Bananensorte Cavendish bedroht. Der Erreger, ein Pilz, hat sich bisher noch nicht nach Lateinamerika ausgebreitet, aber wenn das passiert, werden Bananen in Nordamerika und anderswo viel rarer und teurer werden. Dale arbeitet daran, neue Varianten der Cavendish zu entwickeln, die gegen den Pilz resistent sind. Dazu schleust er genetisches Material aus anderen Organismen in Bananenpflanzen ein.

Diese Arbeit läuft separat von der Forschung, die unsere Stiftung unterstützt, auch wenn Techniken und wissenschaftliche Prinzipien, einschließlich transgener Experimente, beteiligt sind. Bananenpflanzen weniger anfällig für Krankheiten zu machen, ist für uns ein sekundäres Ziel. Hauptsächlich helfen wir Dale bei der Entwicklung neuer Bananensorten, die nährreicher sind und insbesondere mehr Vitamin A und Eisen liefern, die der Körper absorbieren kann.

Wenn Bananen aus irgendeinem Grund auf der Welt ausgerottet werden sollten, gibt es noch andere, gentechnikfreie Quellen von Vitamin A, beispielsweise Brokkoli, Karotten, Aprikosen und Süßkartoffeln.

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

GatesNotes.com

CNet.com

NaturalNews.com>

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13.11.2014: "US"-Promis warnen die Welt vor Gentechnik-Anbau: "Brief aus Amerika" mit 57 Millionen Unterschriften

aus: Offener Brief von US-Promis: "Wiederholt nicht unsere Fehler!"
http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/wiederholt-nicht-unsere-fehler

<„Baut keine genmanipulierten Pflanzen an!“, mahnen US-Bürger gemeinsam mit Prominenten. Sie schrieben einen Brief an alle Europäer. Die sollen aus den Fehlern der USA lernen.

Susan Sarandon („Thelma & Louise“) hat unterschrieben und auch ihre Schauspielkollegin Daryl Hannah („Kill Bill“). Der Modemacher Tommy Hilfiger ist dabei und auch Autor und Umweltaktivist Robert Kennedy Jr. Gemeinsam mit 57 Millionen US-Bürgern wenden sie sich in einem offenen „Brief aus Amerika“ an die Europäische Union; ihre Forderung: Stoppt den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen!

„In den USA wird Gentechnik seit fast 20 Jahren angewandt“, sagt Susan Sarandon „Aber statt Gewissheit hat sie uns nur jede Menge Zweifel an Sicherheit und Nutzen gebracht.“

Diese Ungewissheit will sie den Menschen in Europa ersparen. Und initiierte deshalb gemeinsam mit ihren Mitbürgern die Veröffentlichung des Briefes in der britischen Tageszeitung „The Times“. Darin heißt es unter anderem:

„Wir, die Unterzeichner dieses Briefes, möchten unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen, damit Sie unsere Fehler nicht wiederholen. Wir möchten Sie dringend dazu aufrufen, keine gentechnisch veränderten Pflanzen zuzulassen, zugelassene Pflanzen nicht anzubauen, den Import und Verkauf von Futter- und Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Pflanzen abzulehnen und sich gegen den Einfluss von Großunternehmen auf Politik, Regulierungsbehörden und Wissenschaft auszusprechen.“

US-Bürger wollen keine Gen-Lebensmittel

„Es ist höchste Zeit, die Gefahr zu erkennen, die gentechnisch veränderte Pflanzen für Saatgut, Ackerboden und Artenvielfalt bedeuten“, drängt Daryl Hannah. Denn in den USA sind bereits 94 Prozent der angebauten Soja genmanipuliert, 93 Prozent des Maises und 96 Prozent der Baumwolle.

Dabei wächst der Widerstand der US-Bürger gegen die riskanten Gen-Pflanzen immer weiter. Umfragen belegen, dass 72 Prozent keine Gen-Lebensmittel wollen; 90 Prozent wünschen sich eine Kennzeichnung der Produkte. Denn eine nationale Markierungspflicht für gentechnisch veränderte Organismen (GMO) gibt es in den USA nicht.

„Der Großkonzern Monsanto gibt wahnsinnig viel Geld dafür aus, dass GMO-Lebensmittel nicht gekennzeichnet werden und die Verbraucher keinerlei Informationen erhalten“, sagt die Schauspielerin Mariel Hemingway („Manhattan“). Auch sie unterzeichnete den „Brief aus Amerika“.

Gen-Soja aus den USA als billiges Tierfutter für Europa

 „Diesen offenen Appell sollten Politik und Wirtschaft in Europa ernst nehmen“, rät Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. „Nach fast 20 Jahren kommerziellen Gentechnik-Anbaus sind die ökologischen Auswirkungen in Nordamerika massiv sichtbar. Aber Europa kann vormachen, dass es ohne Gentechnik geht, und dass die Zukunft in einer ökologischen Landwirtschaft liegt.“

Wie die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten den Aubau von Gen-Pflanzen verbieten können, darüber diskutieren die Europäer gerade. Zur Zeit kommt die manipulierte Soja allerdings aus den USA: Als billiges Tierfutter, das bei uns in der Hähnchen- und Schweinemast eingesetzt wird – Unternehmen wie Aldi, Lidl und McDonald’s verarbeiten und verkaufen das Fleisch der Genfutter-Tiere. Und sind somit maßgeblich mitverantwortlich für den Anbau der Pflanzen in Nordamerika.

„Genmanipulierte Pflanzen gehören nicht in unsere Nahrungskette“, stellt die Schauspielerin Amy Smart („Butterfly Effect“) klar. Und appelliert an die Politiker in den USA und Europa: „Bitte lasst sie da raus – oder kennzeichet sie wenigstens!“>

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China knickt ein!!!

Handelsblatt online, Logo

22.12.2014: <Umstrittene Maissorte: Syngenta darf Genmais nach China exportieren> - MIR162 - auch Gensoja LL55

aus: Handelsblatt online; 22.12.2014;
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/umstrittene-maissorte-sygenta-darf-genmais-nach-china-exportieren/11153270.html

Marktöffnung in Fernost: China genehmigt nach sieben Jahren den Import einer Genmaissorte aus dem Hause Syngenta. Dabei steht der Schweizer Agrochemiekonzern weltweit wegen seiner umstrittenen Gentechnik in der Kritik.

Zürich - Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta darf einen umstrittenen Genmais nach China exportieren. Syngenta habe von den chinesischen Regulierungsbehörden das Sicherheitszertifikat für „Agrisure Viptera“ erhalten, teilte das in Basel ansässige Unternehmen am Montag mit. Damit sei der Export der Maissorte und von Verarbeitungsprodukten nach China offiziell erlaubt. Die Schweizer hatten die Zulassung bereits im März 2010 beantragt.

[Klagen in den "USA" wegen Genmais MIR162]

Syngenta ist in den USA wegen des auch unter der Bezeichnung MIR162 bekannten gentechnisch veränderten Mais von verschieden Unternehmen und Landwirten verklagt worden. Die chinesischen Behörden wiesen in diesem Jahr mehr als eine Million Tonnen US-Mais und Futtermittelzusätze zurück, weil sie darin Syngenta-Genmais vermuteten.

[Gensoja LL55 in China erlaubt]

Am Freitag hatte China nach siebenjähriger Prüfung die Einfuhr der gentechnisch modifizierten Sojasorte LL55 des deutschen Bayer-Konzerns erlaubt. US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack hatte bereits vergangenen Mittwoch erklärt, China habe den Import von gentechnisch verändertem Saatgut der Firmen Bayer, Dupont und Syngenta genehmigt.>

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Kronenzeitung online, Logo

3.2.2018: Sensation: Washington Post berichtet über den Unsinn der Gentech-Pflanzen mit Pestiziden - hohe Verluste für Landwirte - Öko-Landwirtschaft gefordert
Weniger Erträge: Report zeigt: Gentechnik wird zum Öko-Fluch
http://www.krone.at/1630247

<Mark Perry

Jetzt entlarvt auch die angesehene "New York Times" die Gentech-Lügen der milliardenschweren US-Agrarkonzerne. Laut einem aufsehenerregenden Report wird die "Frankenstein-Landwirtschaft" für Natur und Bauern zum Fluch. Einmal mehr verlangen Umweltschützer eine Öko-Agrarwende.

Mit dem Versprechen, dass die Gentechnik den Landwirten das wahre Paradies bringen würde, zogen und ziehen mächtige Agrarkonzerne ins Feld. Monsanto & Co. haben unter anderem behauptet, dass durch die Manipulation am Erbgut der Pflanzen auch der vorher benötigte Einsatz von Pestiziden zurückgehen würde. Und dass die Farmer in Kanada und den USA Mega-Ernten biblischen Ausmaßes einfahren würden.

Erträge durch Genmanipulation gesunken
"Doch das Gegenteil ist der Fall“, schildert Greenpeace-Aktivist Jens Karg nach Studium des neuen Öko-Reports. Demnach entpuppt sich die Behauptung, dass Gentechnik dereinst die ganze Welt ernähren könnte, als falsch. Denn die Erträge bei manipuliertem Mais, bei Sojabohnen oder Baumwolle sind massiv gesunken. Und sie tun es laut Angaben der US-Akademie der Wissenschaften noch immer.

Während Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) den jüngsten EU-Agrarministerrat tatenlos verstreichen ließ und schweigt, mahnt jetzt auch Hanna Simons vom WWF: "Europas Landwirtschaft muss endlich natur- und klimafreundlicher ausgerichtet werden. Gerade ein Umwelt-Musterland wie Österreich muss sich aktiv für eine solche Trendwende einsetzen.">

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Keine
                        Gentechnik online, Logo

20.2.2018: "USA" bewilligt Gentechpflanzen OHNE PRÜFUNG!!!
USA: Neue Gentechnikverfahren kommen ohne Tests auf den Acker
https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33023/

20.02.2018

<In den USA dürfen immer mehr Pflanzen, die mit Hilfe von Genome Editing – Methoden wie Crispr/Cas manipuliert wurden, ohne Zulassung als gentechnisch veränderter Organismus (GVO) vermarktet werden. Der Entwickler einer Pflanzen muss lediglich der zuständigen Behörde APHIS im US-Landwirtschaftsministerium darlegen, mit welchem Verfahren er welche Änderungen im Erbgut hervorgerufen hat.

59 solcher Anfragen sind inzwischen bei der Behörde eingegangen, die meisten der letzten zwei, drei Jahre betrafen durch Genome Editing veränderte Pflanzen. APHIS entscheidet nach Aktenlage binnen Wochen darüber, ob die Pflanze eine Zulassung braucht oder nicht. In den wenigsten Fällen bestand die Behörde auf einer Zulassung nach dem US-Gentechnikrecht.

Das US-Unternehmen Calyxt will noch in diesem Jahr eine Sojabohne auf den Markt bringen, deren Fett mehr Ölsäure enthält. Das Unternehmen entwickelt auch Mehltau-resistenten Weizen, verschiedene Kartoffeln sowie Luzerne, die APHIS ebenfalls von der Zulassung freigestellt hat. Freigaben für editierte gv-Pflanzen erhielten auch andere Unternehmen: Der Agrarkonzern DuPont für einen Mais mit veränderter Stärkzusammensetzung, das Unternehmen Yield10 Bioscience für veränderte Leindotter-Sorten, die höhere Erträge liefern sollen. Langsam wachsende Gräser, trockentolerante Sojabohnen oder Zuchtpilze, die beim Anschneiden nicht braun werden, sind weitere unregulierte Pflanzen, die in naher Zukunft auf den Markt kommen sollen.

„CRISPR-editierte Pflanzen erreichen in Rekordzeit den Markt“, schrieb im Januar die Fachzeitschrift Nature Biotechnology und zitierte den Geschäftsführer von Yield10: „Wäre unser Leindotter als gentechnisch verändert eingestuft worden, hätte das Zulassungsverfahren mindestens sechs Jahre gedauert und 30 bis 50 Millionen Dollar gekostet.“ So hätte sein Unternehmen nur zwei Jahre gebraucht, um die Anfrage vorzubereiten und bereits nach zwei Monaten hätte das Ministerium geantwortet. Der Nachteil aus Sicht der Verbraucher: All diese gen-editierten Pflanzen wurden nicht auf mögliche gesundheitliche Folgen überprüft. Die Verbraucher können ihnen auch nicht ausweichen, da sie nicht gekennzeichnet werden müssen und es keine geeigneten Nachweismöglichkeiten gibt.

„Die USA verdrängen die Risiken der Gentechnik weitgehend. Das erinnert an den Umgang der derzeitigen US-Regierung mit dem Klimawandel“, kommentiert Christoph Then von Testbiotech die Entwicklung. Betroffen davon können mittelfristig auch Verbraucher in der EU sein, wenn gen-editierte Pflanzen unerkannterweise in die EU importiert werden. „Die EU muss jetzt klarmachen, dass sie auf Nachweisverfahren und Risikoprüfung besteht, egal ob es sich um neue oder alte Gentechnik handelt“, fordert deshalb Christoph Then. Gentechnik-Befürworter hingegen versuchen, auch in der EU ähnlich lasche Zulassungsregeln wie in den USA zu erreichen – und malen Schreckgespenste von Handelskriegen an die Wand, sollte die EU das Genome Editing dem Gentechnikrecht unterstellen: „Die einzige Lösung wäre, den Agrarhandel mit den USA in bestimmten Sektoren vollständig einzustellen“, schreibt die Pro-Gentechnik-Plattform Transgen. [lf]

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Netzfrauen online, Logo

21.12.2018: GMO NEIN DANKE! Chinas Bevölkerung will das nicht - und das kirgisische Parlamente auch nicht! - und Bhutan hat GMO-Verbot bereits installiert!
Super! Chinas Bevölkerung hat Angst vor GMO und das kirgisische Parlament fordert 100%igen Bio-Anbau! – Kyrgyzstan Parliament Orders 100% Organic Agriculture 

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Kanada 20.10.2022: Gen-Raps macht Unkraut auch resistent??!!
Kanada: Gentechnik-Raps vererbt Glyphosatresistenz an Unkräuter
https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/34681
https://t.me/achtungachtungschweiz/34901

Kanadische Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Gentechnik-Raps seine Glyphosatresistenz an verwandte Unkräuter weitergegeben hat. Diese haben die erworbene Eigenschaft unerwarteter Weise dauerhaft in ihrem Erbgut verankert und machen sich nun auf Feldern jenseits der großen Rapsanbaugebiete breit.




"USA" mit Gen-Senf am  12.6.2023: USA: Gentechnisch veränderte Senfpflanzen kommen in die Lebensmittelgeschäfte

Und da die Aufsichtsbehörden genmanipulierte Lebensmittel nicht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) betrachten, müssen sie nicht gekennzeichnet werden.

https://transition-news.org/usa-gentechnisch-veranderte-senfpflanzen-kommen-in-die-lebensmittelgeschafte


GENfood am 12.6.2023: Monsanto & Syngenta haben Studien verschwiegen
https://t.me/oliverjanich/119151

Die negativen Studien über ihre Pestizide lagen seit 2005 & 2007 (!!) vor - wurden aber 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 an die Zulassungsbehörden weitergegeben... Wahnsinn! 💯

☣️ "...verzögerte Entwicklung der Sexualorgane."
☣️ "...veränderte Bewegungsfähigkeit oder Gehirngröße."
☣️ "...Auswirkungen auf das ungeborene Kind."

Hätten die Behörden die Studien gehabt, wären die Produkte "𝘃𝗲𝗿𝗯𝗼𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿ä𝗻𝗸𝘁" worden & nicht auf dem europäischen Markt (& auf unserem Teller!) gelandet!

Artikel1: https://bit.ly/SRF-pestizide
Artikel2: https://bit.ly/BR24-Pestizide

BigFood ist mindestens so skrupellos wie BigPharma! (und das will was heißen!) Quelle (https://twitter.com/SonguelSunny/status/1667469563192131586)




Grüssel am 21.6.2023: EU-Kommission lässt Genpflanzen als Lebensmittel zu

https://orf.at/stories/3321103/

Die EU-Kommission hat gestern drei gentechnisch veränderte Maissorten für die Verwendung als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Außerdem sei die Zulassung für drei Sojabohnenpflanzen und eine Baumwollpflanze erneuert worden, teilte die Kommission mit.

Die Zulassung gelte für eine Dauer von zehn Jahren. Für den Import aus Drittländern seien die Genpflanzen erlaubt, für den Anbau in der EU aber nicht, hieß es. Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) darf etwa eine der Sojabohnenpflanzen in Kolumbien angebaut werden.

Nach Angaben der Kommission haben die gentechnisch veränderten Pflanzen ein umfassendes und strenges Zulassungsverfahren durchlaufen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit habe eine positive Bewertung abgegeben.

Laut der Kommission ist eine der gentechnisch veränderten Maissorten unter anderem gegen die Schädlinge Zuckerrohrbohrer und Baumwollkapselbohrer resistent.




Gen-Bäume am 16.7.2023: CRISPR:
Mit Gentechnik manipulierte Bäume liefern besseres Holz
https://futurezone.at/science/gentechnik-crispr-holz-baum-lignin-zellulose-papier-co2/402524275
https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/57810
futurezone (https://futurezone.at/science/gentechnik-crispr-holz-baum-lignin-zellulose-papier-co2/402524275)
Mit Gentechnik manipulierte Bäume liefern besseres Holz
Die CRISPR-Bäume setzen bei der Verarbeitung weniger CO2 frei und ermöglichen eine höhere Papierproduktion.

Die Mossad-Wikipedia sagt: Mit CRISPR werden mehr Viren oder Plasmiden abgewehrt
https://de.wikipedia.org/wiki/CRISPR
CRISPR (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) sind Abschnitte sich wiederholender DNA (repeats), die im Erbgut vieler Bakterien und Archaeen auftreten. Sie dienen einem Mechanismus, dem CRISPR/Cas-System, der Resistenz gegen das Eindringen fremden Erbguts von Viren oder Plasmiden verschafft, und sind hierdurch ein Teil des Immunsystem-Äquivalents vieler Prokaryoten. Dieses System bildet die Grundlage der gentechnischen CRISPR/Cas-Methode zur Erzeugung gentechnisch veränderter Organismen.





Gene in China 11.9.2023: kann man schneiden:
"Besser als CRISPR": Chinesische Forscher erfinden neue Genschere
https://futurezone.at/science/china-cripsr-genschere-gentechnik-forscher-cydent-modifikation-pflanzen-menschen/402588950
Chinesische Wissenschaftler*innen haben angeblich ein neues Verfahren entwickelt, um DNA-Bausteine von Pflanzen und Menschen



GEN-Mais in den "USA" am 23.10.2023: bewirkt Sterilität des Konsumenten - Firma Epicyte aus San Diego:
Verhütungsmittel in der Nahrung – Die Biotechfirma Epicyte aus San Diego entwickelt Transgenen Mais, der Menschen unfruchtbar macht
https://legitim.ch/verhuetungsmittel-in-der-nahrung-die-biotechfirma-epicyte-aus-san-diego-entwickelt-transgenen-mais-der-menschen-unfruchtbar-macht/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/81237
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [23.10.2023 16:01]

Die Pflanzen zur Schwangerschaftsverhütung sind das Werk des Biotechnologieunternehmens Epicyte aus San Diego, wo Forscher eine seltene Klasse menschlicher Antikörper entdeckt haben, die Spermien angreifen.




https://de.rt.com/europa/188998-fuer-enkeltaugliche-landwirtschaft-gegen-neue/



Kriminelle EU in Grüssel 10.1.2024: will die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln aufheben
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/86260
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [10.01.2024 10:45]

Liebe Freunde und Bekannte,

die EU Kommission möchte jetzt ganz schnell, im Eilverfahren die Neuen Gentechniken deregulieren.

Das Ziel ist: die Entscheidung soll fallen, bevor eine noch größere Aufmerksamkeit und Diskussion zu dem Thema in der Bevölkerung beginnt.

Die geplante Regelung würde für einen Großteil der Gentechpflanzen die Risikoprüfung, Haftung für evtl Schäden, die Nachverfolgbarkeit und die Kennzeichnungspflicht auf Saatgut und Lebensmitteln abschaffen. 

Gentechnikfreie, biologische wie konventionelle Landwirtschaft wäre dann schlicht nicht mehr möglich.

Hinzu kommen mit der Gentechnik-Patente auf Pflanzen.
Die wiederum auf Dauer die normale Züchtung behindern bis verunmöglichen.

Wir haben dazu im August eine Aussendung (https://ggi-initiative.at/wp/pm-eu-kommission-will-kennzeichnungspflicht-fuer-gentechnik-weitgehend-abschaffen/) verfasst.

All das ist gut für Big Food, aber schlecht für Umwelt und Menschen.

Bitte macht bei der Online-Briefaktion mit und zeigt unseren EU-Abgeordneten das wir genau hinschauen.

Es ist ganz einfach und geht schnell wirklich schnell!
Link anklicken, „alle auswählen „ ankreuzen
Euren Namen , Adresse usw eintragen
und los! 📨📮

DANKE!!!

Mitmachen könnt ihr :

hier:

https://www.demeter.de/neue-gentechnik/e-mail

oder hier:

http://www.bioland.de/gentechnik

oder hier:

www.biokreis.de/keine-gentechnik





Grüssel am 11.2.2024: erlaubt Gentechnik in der Landwirtschaft nun auch ohne Patente - alles kaputtmachen:
EU-Parlament: Landwirtschaft soll Gentechnik nutzen - ohne Patente
https://www.agrarheute.com/politik/eu-parlament-landwirtschaft-gentechnik-nutzen-ohne-patente-616191
Das Europäische Parlament unterstützt die Nutzung moderner Verfahren der Pflanzenzüchtung in der Landwirtschaft.



Gentech-Gerste in der Schweiz 17.2.2024: darf nun hinter Gittern angepflanzt werden - Bewilligung vom Bundesamt für Umweltschutz Bafu - welche Mafia steckt denn da dahinter? Bill Gates kann nur vermutet werden!
Gentech-Gerste wird in Zürich angebaut
https://www.20min.ch/story/golden-promise-im-norden-zuerichs-waechst-bald-gen-gerste-hinter-gittern-103043446
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/88605
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [17.02.2024 11:45]
Mit der Genschere Crispr/Cas9 veränderte Gerste darf in Zürich-Reckenholz angebaut werden. Das Bafu hat das Agroscope-Projekt bewilligt.



Schweiz 26.2.20224: Gen-Gerste - "im Labor verändert":
Crispr-Gerste: Erstmals werden Gentechpflanzen ausgesät
https://www.tagesanzeiger.ch/gentech-in-der-schweiz-werden-erstmals-gentech-pflanzen-gesaet-596585579427
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/89134

Im Frühling wird der erste Freisetzungsversuch in der Schweiz mit neuartigen gentechnisch veränderten Pflanzen starten. Das Besondere: Die Gerste ist im Labor so verändert worden, dass sie auch durch klassische Züchtung entstanden sein könnte. Die Methode heisst Geneditierung, das Forschungsteam wandte das sogenannte Crispr/Cas-Verfahren an.




Genfood in Australien 15.3.2024: Die Gen-Banane:
Australien erlaubt die weltweit ersten genmanipulierten Bananen, die für den Verzehr zugelassen sind
https://www.srf.ch/news/international/folgen-von-monokultur-die-sache-mit-den-genmanipulierten-bananen
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/90307
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung, [18.03.2024 18:55]

Fototexte:
-- Remco Stam forscht in der norddeutschen Stadt Kiel zur Abwehrreaktion von Pflanzen gegen Erreger.
-- Bananen als Vitaminspender sind überall auf der Welt sehr beliebt.

Der Artikel:

Die australischen Forscher haben ein Gen aus einer wilden Banane mit Samen genommen – das Gen RGA2 – und es bei der Cavendish-Banane eingebracht. Dieses Gen macht die wilde Banane resistent gegen die Panamakrankheit. Dieses Gen habe in der Cavendish-Banane gefehlt oder sei nicht aktiviert.

Warum verändert jemand das Genmaterial von Bananen? Herkömmliche Bananenstauden werden immer häufiger von einer Krankheit befallen. Es ist die sogenannte Panama-Krankheit, die von einem Pilz – dem Fusarium oxysporum TR4 – ausgelöst wird. Gegen diesen Pilz gibt es kein Gegenmittel. Zwar ist die Lage in den Bananenkulturen zurzeit noch unter Kontrolle. Letztlich werde sich aber der Pilz weder ganz zurückdrängen noch dauerhaft eindämmen lassen, sagt Pflanzenpathologe Remco Stam von der Christian-Albrechts-Universität im Norddeutschen Kiel.

Gibt es nur eine einzige Sorte Bananen? Nein, es gibt viele Bananensorten auf der Welt. Die meisten werden aber nicht gegessen. Remco Stam erklärt: «Irgendwann hat der Mensch gemerkt, dass Bananen den Menschen besser schmecken, wenn sie keine Samen haben. Deshalb wurden ihnen über Jahrtausende die Samen weg gezüchtet. Die Cavendish-Bananen, die wir essen, haben keine Samen und vermehren sich nicht sexuell.» Konkret ist jede Banane ein Klon mit den genau gleichen Genen. Bei den Bananen findet keine Bestäubung statt, wie beispielsweise bei Äpfeln.

Warum kann man nicht eine andere, natürlich gezüchtete, Bananensorte anpflanzen? Eine andere Sorte, die bei Ertrag, Transportfähigkeit und Geschmack halbwegs mit der Cavendish mithalten könne, gebe es nicht mehr. Und die Geschichte der Essbanane wiederholt sich. Schon der zuvor dominierenden Handelssorte Gros Michel – schmackhafter und dank dickerer Schale einfacher zu ernten und zu transportieren – wurde der Pilz Fusarium oxysporum TR1 zum Verhängnis. Bis etwa 1960 war ein Grossteil der Bestände vernichtet. Gros Michel wurde dann von der aus Vietnam stammenden Cavendish abgelöst.

Was ist der Unterschied zwischen den herkömmlichen Cavendish-Bananen und der genveränderten Cavendish-Banane? Die australischen Forscher hätten nur ein einziges Gen verändert, sagt Stam. «Sie haben ein Gen aus einer wilden Banane mit Samen genommen – das Gen RGA2 – und es bei der Cavendish-Banane eingebracht. Dieses Gen macht die wilde Banane resistent gegen die Panamakrankheit.» Dieses Gen habe in der Cavendish-Banane gefehlt oder sei nicht aktiviert.




Gen-Reis gestoppt in den Philippinen am 1.5.2024: “Ein Sieg für die Landwirte”: Oberster Gerichtshof stoppt gentechnisch veränderten Reis

https://uncutnews.ch/ein-sieg-fuer-die-landwirte-oberster-gerichtshof-stoppt-gentechnisch-veraenderten-reis/

Quelle: “A Victory for Farmers”: Supreme Court Halts Genetically Modified Rice

Von Colin Todhunter

Die Täuschung der Entwicklung und die Politik des Fortschritts

Am 19. April 2024 erließ der Oberste Gerichtshof der Philippinen eine Unterlassungsverfügung gegen die kommerzielle Vermehrung von gentechnisch verändertem Golden Rice und gentechnisch veränderten Auberginen im Lande.

Nach Ansicht des Stop Golden Rice Network ist die Gerichtsentscheidung ein Sieg für Landwirte und Verbraucher auf der ganzen Welt, da sie über Golden Rice und insektizide Auberginen hinausgeht und “jeden Antrag auf Anwendung in geschlossenen Systemen, Feldversuche, direkte Verwendung als Lebens- oder Futtermittel oder Verarbeitung, kommerzielle Vermehrung und Einfuhr von GVO” umfasst.

Das Gericht erkannte an, dass Regierungsbehörden und andere Befürworter von gentechnisch verändertem Golden Rice und gentechnisch veränderten Auberginen “es versäumt haben, den Nachweis für die Sicherheit und die Einhaltung aller rechtlichen Anforderungen zu erbringen“. Die Anordnung bleibt auf unbestimmte Zeit bestehen, bis die GVO-Befürworter alle vorgeschriebenen Schritte erfüllen und konkrete Beweise dafür vorlegen können, dass diese GVO tatsächlich sicher sind.

Stop Golden Rice, ein Netzwerk von Landwirten, Verbrauchern und Organisationen der Zivilgesellschaft, betont die Notwendigkeit, Hunger und Unterernährung zu bekämpfen, indem die Kontrolle der Kleinbauern über Ressourcen wie Saatgut, geeignete Technologien, Wasser und Land sichergestellt wird.

Die Kampagnengruppe sagt:

“Wir glauben, dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen in erster Linie von globalen Monopolkapitalisten in der Lebensmittel- und Landwirtschaft vorangetrieben werden… es gibt bereits unwiderlegbare Beweise für das Scheitern von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen und dafür, wie sie zu weiterer Verschuldung, Ernteausfällen, Hunger und dem Verlust der Artenvielfalt beigetragen haben.”

Die Entscheidung des Gerichts zeige, dass normale Menschen sich gegen die Macht von Unternehmen durchsetzen können.

Die Geschichte von “Golden Rice”

Vitamin-A-Mangel ist in vielen armen Ländern des globalen Südens ein Problem und setzt Millionen von Menschen einem hohen Risiko für Infektionen, Krankheiten und andere Leiden, wie z. B. Blindheit, aus.

Die Agrarindustrie argumentiert seit langem, dass Golden Rice ein praktischer Weg ist, um arme Bauern in abgelegenen Gebieten mit einer Subsistenzpflanze zu versorgen, die das dringend benötigte Vitamin A in die lokale Ernährung einbringt. Lobbyisten behaupten, dass Golden Rice, das mit finanzieller Unterstützung der Rockefeller Foundation entwickelt wurde, dazu beitragen könnte, das Leben von etwa 670.000 Kindern zu retten, die jedes Jahr an Vitamin-A-Mangel sterben, und von weiteren 350.000, die erblinden.

Solche Behauptungen beruhen jedoch eher auf Spekulationen als auf der Realität, und im Laufe der Jahre haben die Interessengruppen, die hinter Golden Rice stehen, keine Zeit damit verschwendet, jeden anzugreifen, der sie infrage stellte.

Als britischer Umweltminister im Jahr 2013 behauptete der inzwischen in Ungnade gefallene Owen Paterson, dass die Gegner der Gentechnik “einen dunklen Schatten auf die Bemühungen um die Ernährung der Welt werfen“. Er forderte die rasche Einführung von mit Vitamin A angereichertem Reis, um die Ursache für bis zu einem Drittel der Todesfälle bei Kindern in der Welt zu verhindern. Er behauptete:

“Es ist einfach ekelhaft, dass kleine Kinder erblinden und sterben dürfen, nur weil einige wenige Leute sich an dieser Technologie stören. Das ist mir wirklich sehr wichtig. Ich halte das, was sie tun, für absolut niederträchtig.”

Nick Cohen vom Observer hat sich auf Twitter zu Wort gemeldet und seine Unterstützung getwittert:

“Es gibt kein besseres Beispiel für ignorante westliche Privilegien, die unnötiges Elend verursachen, als die Kampagne gegen gentechnisch veränderten Golden Rice.”

Die Rhetorik folgte der altbekannten, zynischen PR-Linie, wonach Anti-GV-Aktivisten und Umweltschützer nichts weiter als privilegierte, wohlhabende Menschen in reichen Ländern sind, die den Armen die angeblichen Vorteile von GV-Pflanzen vorenthalten.

Trotz dieser Verleumdungen und emotionalen Erpressungen fanden Glenn Stone und Dominic Glover in einem Artikel aus dem Jahr 2016 in der Zeitschrift Agriculture & Human Values wenig Beweise dafür, dass Aktivisten die Schuld an den nicht eingehaltenen Versprechen von Golden Rice tragen.

Die Forscher hatten immer noch Probleme, mit Beta-Carotin angereicherte Sorten zu entwickeln, die genauso ertragreich sind wie die bereits von Landwirten angebauten gentechnikfreien Sorten. Es war fraglich, ob das in Golden Rice enthaltene Betacarotin im Körper von stark unterernährten Kindern überhaupt in Vitamin A umgewandelt werden konnte. Es gab auch nur wenige Untersuchungen darüber, wie gut das Betacarotin im Golden Rice bei längerer Lagerung zwischen den Erntesaisons oder beim Kochen nach traditionellen Methoden, wie sie in abgelegenen ländlichen Gegenden üblich sind, erhalten bleibt.

In der Zwischenzeit stellte Glenn Stone fest, dass es den Philippinen gelungen war, die Häufigkeit des Vitamin-A-Mangels durch nicht gentechnisch veränderte Methoden zu verringern, während die Entwicklung von Golden Rice schleichend voranschritt.

Wessen Interessen wurden also mit dem Vorstoß für Golden Rice wirklich bedient?

Im Jahr 2011 beantwortete Marcia Ishii-Eiteman, eine leitende Wissenschaftlerin mit einem Hintergrund in Insektenökologie und Schädlingsbekämpfung, diese Frage:

“Ein elitäres, sogenanntes Humanitäres Gremium, in dem Syngenta sitzt – zusammen mit den Erfindern von Golden Rice, der Rockefeller Foundation, USAID und Experten für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, neben einer Handvoll anderer. Kein einziger Bauer, keine indigene Bevölkerung und nicht einmal ein Ökologe oder Soziologe, der die enormen politischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen dieses massiven Experiments beurteilen könnte. Und der Leiter des IRRI-Projekts “Golden Rice” ist kein Geringerer als Gerald Barry, der frühere Forschungsdirektor von Monsanto.”

Sarojeni V Rengam, Geschäftsführer des Pestizid-Aktions-Netzwerks Asien und Pazifik, forderte die beteiligten Geber und Wissenschaftler auf, aufzuwachen und das Richtige zu tun:

“Golden Rice ist in Wirklichkeit ein ‘trojanisches Pferd’, ein PR-Gag der Agrarkonzerne, um die Akzeptanz von gentechnisch veränderten Pflanzen und Lebensmitteln zu erhöhen… Geld und Anstrengungen sollten besser in die Wiederherstellung der natürlichen und landwirtschaftlichen Artenvielfalt gesteckt werden, anstatt sie durch die Förderung von Monokulturen und gentechnisch veränderten Lebensmittelpflanzen zu zerstören.”

Um Krankheiten, Unterernährung und Armut zu bekämpfen, muss man zunächst die zugrunde liegenden Ursachen verstehen – oder sie überhaupt verstehen wollen.

Der renommierte Akademiker Walden Bello stellt fest, dass der Komplex politischer Maßnahmen, der die Philippinen in den vergangenen Jahrzehnten in einen wirtschaftlichen Sumpf getrieben hat, auf die “Strukturanpassung” zurückzuführen ist, zu der auch die Umstrukturierung der Landwirtschaft und der exportorientierten Produktion gehört.

Und diese Umstrukturierung der Agrarwirtschaft wird von Claire Robinson von GMWatch angesprochen, die darauf hinweist, dass grünes Blattgemüse früher sowohl in Hinterhöfen als auch in Reisfeldern an den Ufern zwischen den überschwemmten Gräben, in denen der Reis wuchs, angebaut wurde.

Die Gräben enthielten auch Fische, die Schädlinge fraßen. Auf diese Weise hatten die Menschen Zugang zu Reis, grünem Blattgemüse und Fisch – eine ausgewogene Ernährung, die ihnen eine gesunde Mischung von Nährstoffen lieferte, darunter viel Beta-Carotin.

Doch die einheimischen Kulturpflanzen und Anbausysteme wurden durch Monokulturen ersetzt, die auf chemischen Input angewiesen sind. Grünes Blattgemüse wurde mit Pestiziden abgetötet, Kunstdünger wurde eingeführt, und die Fische konnten in dem daraus resultierenden chemisch verseuchten Wasser nicht leben. Außerdem führte der eingeschränkte Zugang zu Land dazu, dass viele Menschen keine Hinterhöfe mit grünem Blattgemüse mehr hatten.

Die Blindheit in den Entwicklungsländern hätte schon vor Jahren ausgerottet werden können, wenn das Geld, die Forschung und die Werbung, die in den letzten 20 Jahren in den Golden Rice gesteckt wurden, nur in bewährte Methoden zur Bekämpfung des Vitamin-A-Mangels geflossen wären. Doch anstatt echte Lösungen zu finden, wird mit gentechnisch veränderten Produkten versucht, die Debatte zu unterbinden.

Technologie und Entwicklung

Wenn uns die bisherige Diskussion etwas lehrt, dann ist es, dass Technologie nicht neutral ist. Sie wird von Menschen entwickelt und gefördert, die ihre Kontrolle über einen Sektor festigen und von ihrer Einführung finanziell profitieren wollen.

Allzu oft setzen Politiker, Unternehmen und die Medien neue Technologien mit “Fortschritt” gleich. Und diejenigen, die sie infrage stellen, wie im Falle der GVO, werden als Ludditen oder Wissenschaftsfeinde bezeichnet, um eine angemessene Debatte über die sozialen, wirtschaftlichen und ethischen Aspekte der Einführung einer bestimmten Technologie zu verhindern.

Nehmen wir unter anderem die Grüne Revolution. Es gab nichts Fortschrittliches, Unvermeidliches oder Neutrales an ihrer Saatgut-, Chemie- und damit verbundenen Infrastrukturtechnologie.

Obwohl sie unter dem Banner des “Fortschritts” ausgerollt wurde, hat sie sich nicht bewährt, war ausbeuterisch und hatte verheerende soziale, ökologische und ökologische Auswirkungen (siehe die Schriften von Prof. Glenn Stone, Vandana Shiva und Bhaskar Save). Sie diente den geopolitischen, finanziellen und agrarindustriellen Interessen der USA und stellte die städtisch-industrielle Expansion auf Kosten der ländlichen Gemeinden und einer vielfältigeren, gesünderen und nährstoffreicheren Landwirtschaft in den Vordergrund.

Doch die Grüne Revolution wurde zum festen Bestandteil der “Entwicklungs”-Agenda.

In einem kürzlich erschienenen Artikel auf der Website von Winter Oak erklärt Paul Cudenec, dass “Entwicklung”:

“…ist die Zerstörung der Natur, die heute als bloße Ressource für die Entwicklung oder als leerer, unbebauter Raum betrachtet wird, in dem die Entwicklung stattfinden könnte, sollte und letztlich muss. Es ist die Zerstörung natürlicher menschlicher Gemeinschaften, deren Autarkie dem Voranschreiten der Entwicklung im Wege steht, und der authentischen menschlichen Kultur und der traditionellen Werte, die mit dem Dogma und der Herrschaft der Entwicklung unvereinbar sind.”

Cudenec argumentiert, dass diejenigen, die hinter der “Entwicklung” stehen, in ihrem Streben nach persönlichem Reichtum und Macht alles zerstören, was in unserer natürlichen Welt und unseren menschlichen Gesellschaften einen echten Wert hat. Darüber hinaus haben sie dieses Verbrechen hinter all der positiv klingenden Rhetorik versteckt, die mit Entwicklung auf jeder Ebene verbunden ist.

Nirgendwo ist dies deutlicher als in Indien.

Die Weltbank, die Welthandelsorganisation, die globale Agrarindustrie und das Finanzkapital arbeiten daran, den indischen Agrarsektor zu vergesellschaften. Diese “Strukturanpassungs”-Politik und dieser Prozess beinhalten die Verdrängung des derzeitigen Lebensmittelproduktionssystems durch Vertragslandwirtschaft und ein industrielles Modell der Landwirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels, das den oben genannten Interessen dient.

Der Plan sieht vor, die Bauernschaft zu verdrängen, einen Landmarkt zu schaffen und den Landbesitz zu größeren Betrieben zusammenzulegen, die für internationale Landinvestoren und eine exportorientierte industrielle Landwirtschaft besser geeignet sind.

Die Forderung lautet, dass Indien seine Bauern und seine eigene Ernährungssicherheit zugunsten einer Handvoll Milliardäre opfert. Das alles wird als “Entwicklung” ausgegeben.

Es geht darum, dass der Staat die Bereicherung einer wohlhabenden Elite fördert und ein bestimmtes Modell der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung privilegiert, das auf Zersiedelung, zentralisierter Macht und Abhängigkeit von globalen Finanzen, Konzernen, Märkten und Lieferketten beruht. All dies wird unter dem Deckmantel der Innovation, des technischen Fortschritts und der “Entwicklung” legitimiert.

Die Menschheit kann aber auch andere Wege einschlagen. Der Anthropologe Felix Padel und die Forscherin Malvika Gupta geben (auf der Grundlage ihrer Arbeit mit den indischen Adivasi-Gemeinschaften) einige Einblicke, wie die Lösungen oder Alternativen zur “Entwicklung” aussehen könnten:

“Demokratie als Konsenspolitik statt des westlichen Modells der liberalen Demokratie, das hinter den Kulissen Spaltung und Korruption verewigt; Tauscharbeit statt der rücksichtslosen, lebensfeindlichen Logik des ‘Marktes’; Recht als Versöhnung statt Urteile, die von exorbitanten Anwaltskosten abhängen und die Menschen in Gewinner und Verlierer einteilen … und Lernen als etwas, das geteilt werden muss und nicht umkämpft werden darf.”

Wir sehen jedoch, dass mehr “Entwicklung” vorgeschlagen wird: mehr Landflucht und Vertreibung, mehr Bergbau, Häfen und andere große Infrastrukturprojekte und die weitere Verankerung von Unternehmensinteressen und ihren Projekten.

Auch wenn viele eine andere Vision für die Zukunft haben, verführen Eigeninteresse und Konsumdenken, untermauert durch neoliberale Wirtschaftsdogmen, die Massen dazu, die vorherrschende “Entwicklungs”-Agenda zu akzeptieren.

Die industrielle Landwirtschaft der Unternehmen ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Agenda. Ein Modell, das sich vor einem halben Jahrhundert in den westlichen Ländern durchsetzte und das zu nährstoffarmen Lebensmitteln, eingeschränkter Ernährung, massivem Einsatz von Agrochemikalien, mit Hormonen, Steroiden, Antibiotika und einer breiten Palette chemischer Zusatzstoffe verseuchten Lebensmitteln, der Ausrottung vieler Kleinbauern, steigenden Krankheitsraten, degradierten Böden und verseuchten und erschöpften Wasservorräten geführt hat.

Das soll ein Fortschritt sein? Nun, abgesehen von den Interessen der Agrarindustrie vielleicht für die vielen privaten Kliniken, die in den letzten Jahren in Indien aus dem Boden geschossen sind.

Die Einführung von GVO stellt eine weitere Verfestigung der vorherrschenden “Entwicklungs”-Agenda dar.

In der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Philippinen wurden die Regierungsbehörden und die Hintermänner der Golden-Rice-Agenda für die wichtigsten Versäumnisse verantwortlich gemacht. Dies ist wichtig für Indien, dessen Oberster Gerichtshof demnächst darüber entscheiden wird, ob der kommerzielle Anbau von gentechnisch verändertem Senf genehmigt wird. Dies wäre Indiens erste gentechnisch veränderte Nahrungspflanze (von denen noch viele weitere in Planung sind).

Wird der Oberste Gerichtshof Indiens der Vernunft folgen und den Anbau von gentechnisch verändertem Senf mit der Begründung stoppen, dass in der indischen Landwirtschaft kein Bedarf an GVO besteht und dass die Betrügereien und behördlichen Vergehen, die seit vielen Jahren im Zusammenhang mit diesem Thema stehen, gut dokumentiert sind?

Das bleibt abzuwarten.




Schweiz am 7.5.2025: Migros ist auf Gentech ausgerichtet
Enthüllungen zeigen: Die Migros setzt sich in einem Lobby-Verein dafür ein, dass Gentechnik-Lebensmittel ohne Kontrolle und Kennzeichnung zugelassen werden.
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/113744
https://www.lebensmittelschutz.ch/protestbrief

Damit bin ich nicht einverstanden. Ich will keine Gentechnik in der Migros. Darum habe ich gerade diesen Protestbrief an den Migros-CEO unterschrieben: https://www.lebensmittelschutz.ch/protestbrief

Es würde mich freuen, wenn Du auch unterschreibst!

Lebensmittel schützen! (https://www.lebensmittelschutz.ch/protestbrief)
Protestbrief: Keine Gentechnik in meiner Migros — Lebensmittel schützen!



Tschüs Migros:
Widerstand gegen die Migros (Schweiz) am 13.5.2025: gegen Gentechnik-Kollaboration: Über 60.000 Unterschriften:
Migros: Protestbrief wegen Lobbyarbeit für Gentechnik
https://www.20min.ch/story/migros-protestbrief-an-migros-wegen-lobbyarbeit-103342336

In einem Protestbrief fordern Tausende die Migros dazu auf, auf Lobbyarbeit für Gentechnik zu verzichten. Die Migros will die Forderungen prüfen.

    Mehr als 60'000 Menschen haben einen Protestbrief an die Migros unterschrieben.

    Der Verein für gentechnikfreie Lebensmittel fordert ein Ende der Lobbyarbeit für Gentechnik.

    Das Moratorium für Gentechnik in der Landwirtschaft endet Ende 2025.

Beim Migros-Hauptsitz in Zürich kam es am Dienstagmorgen zu einer Protestaktion. Der Verein für gentechnikfreie Lebensmittel fordert Migros-Chef Mario Irminger in einem von über 60'000 Menschen unterzeichneten Protestbrief dazu auf, auf gentechnisch veränderte Lebensmittel zu verzichten.

Der Verein schreibt, die Migros präsentiere sich als nachhaltig und umweltbewusst. Doch im Hintergrund lobbyiere sie gemeinsam mit dem Verein Sorten für morgen dafür, dass Gentechnik in Zukunft ohne Risikoprüfung und ohne Kennzeichnung zugelassen werde.

Sollten gentechnisch veränderte Lebensmittel speziell gekennzeichnet werden?
Ja, Konsumenten sollten wissen, was sie kaufen.
Nein, es ist nicht notwendig, wenn sie sicher sind.
Ich bin mir nicht sicher, ob das wichtig ist.
Es kommt darauf an, wie stark die Lebensmittel verändert sind.
1049 Abstimmungen

Auf Druck der Lobby sei der wissenschaftlich korrekte Begriff Gentechnik im neuen Spezialgesetz des Bundesrates komplett durch die verharmlosende Bezeichnung «neue Züchtungstechnologien» ersetzt worden. Darüber berichtete der «Tages-Anzeiger».

Konkret geht es um Technologien wie die Genschere CRISPR/Cas9. Ende 2025 läuft das Moratorium für den Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft ab. Die Gegner warnen vor Risiken von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, der Bauernverband argumentiert, bei den neuen Gentechverfahren werde kein fremdes Erbmaterial eingefügt.
Das ist der Unterschied zwischen «alter» und «neuer» Gentechnik

Der Bund definiert in seiner Medienmitteilung zum Gesetzesentwurf, was er unter «alter» und «neuer» Gentechnik versteht:

Die beiden wichtigsten herkömmlichen Gentechniken in der Pflanzenzüchtung sind die klassische Mutagenese und die Transgenese. Bei der klassischen Mutagenese werden in einer Pflanze durch Bestrahlung oder Chemikalien zufällige Mutationen erzeugt. Diese Methode wird in der Pflanzenzüchtung seit fast 100 Jahren verwendet, um die Diversität zu erhöhen und neue Eigenschaften zu erzeugen.

Bei der Transgenese wird ein Gen, das aus einem anderen Organismus stammt und zu einer neuen Eigenschaft wie dem Schutz vor Schädlingen führt, in eine Pflanze übertragen.

Mit den neuen Züchtungstechnologien kann das Erbgut an einer Stelle gezielt verändert werden. Dabei werden DNA-Bausteine gelöscht, ausgetauscht oder eingefügt. Mit diesen Methoden lässt sich das Erbmaterial auf vielfältige Weise verändern, auch so, wie es auf natürliche Weise in der Natur durch die Kreuzung verschiedener Pflanzen passieren könnte. Mit den neuen Züchtungstechnologien können bestimmte Veränderungen der Pflanzeneigenschaft (wie theoretisch die Trockenheitsresistenz) erzielt werden, die mit herkömmlicher Gentechnik schwierig zu erreichen sind.

Die Migros solle sofort mit der Lobbyarbeit aufhören. Martin Graf, Präsident des Vereins für gentechnikfreie Lebensmittel, sagt: «Dass die Migros als eines der grössten Schweizer Unternehmen Gentechnik ohne Kennzeichnung und ohne Risikoprüfung auf die Teller der Konsumenten bringen will, ist ein Skandal. Für uns ist klar: Wo Gentechnik drin ist, muss Gentechnik draufstehen!»

Die Unterschriften seien auch ein Zeichen an Bundesrat Albert Rösti. Das von ihm vorgelegte Gentechnik-Spezialgesetz müsse nochmals grundsätzlich überarbeitet werden, sonst akzeptiere es das Volk nicht, so Graf.
Migros will Forderungen prüfen

20 Minuten wollte von der Migros wissen, was sie zu den Vorwürfen im Protestbrief zur Lobbyarbeit für Gentechnik sagt. Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir sagt, die Migros habe die Anliegen des Protestbriefes zur Kenntnis genommen und werden die darin enthaltenen Forderungen sorgfältig prüfen.

Da der Prozess der Vernehmlassung zu den neuen Züchtungstechnologien noch nicht abgeschlossen sei, werde sich die Migros erst nach dessen Abschluss abschliessend dazu äussern. Aber die Migros schätze den Austausch und habe deshalb auch die Unterschriften persönlich entgegengenommen. In den nächsten Tagen wolle die Detailhändlerin direkt gegenüber dem Verein Lebensmittelschutz Stellung nehmen.




23.5.2025: Indien lässt als erstes Land der Welt zwei genmanipulierte Reissorten zu

Dieser Schritt hat die Kontroverse um eine Aussage von Bill Gates vom Dezember 2024 neu befeuert: Dieser hatte erklärt, Indien sei «eine Art Labor zum Ausprobieren von Dingen». Kritiker warnen, dass transparente, unabhängige Tests erforderlich wären, bevor gentechnisch veränderte Nutzpflanzen auf breiter Front eingeführt werden.

https://transition-news.org/indien-lasst-als-erstes-land-der-welt-zwei-genmanipulierte-reissorten-zu




ORF
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9.6.2025: Gen für dürreresistente Pflanzen entdeckt

https://noe.orf.at/stories/3306322/

Pflanzenwurzeln wachsen mit der Schwerkraft nach unten. Bei Trockenheit schalten sie diesen „Instinkt“ aus und wachsen Richtung Wasser. ISTA-Forscher identifizierten nun das verantwortliche Gen. Dürreresistente Pflanzen gelten als vielversprechende Alternative zur Genmanipulation.
Die Wurzel ist für eine Pflanze sowohl Anker als auch Nährstoffleitung. Entsprechend streben Pflanzen danach, sich mit ihren Wurzeln möglichst tief zu verankern. Quasi „instinktiv“ würden die Pflanzenwurzeln in die Tiefe streben, sagt Pflanzengenetiker Jiri Friml vom Institute of Science and Technology (ISTA) in Klosterneuburg, allerdings mit einer Ausnahme: Bei Dürre wächst die Pflanzenwurzel dorthin, wo sie Feuchtigkeit aufspürt.
Beide Prinzipien würden antagonistisch zueinander wirken, sagt Friml: „Diese zwei Tendenzen kämpfen miteinander.“ Es gehe um die lebenswichtige Wachstumsrichtung, entweder in Richtung Schwerkraft oder Richtung Feuchtigkeit – je nach Situation.

Gen gefunden
Zwar sei noch unklar, wie genau die Pflanzen Feuchtigkeit aufspüren können, doch die Pflanzengenetikerinnen und -genetiker konnten in Klosterneuburg jenes Gen identifizieren, das die Richtung vorgibt. Die Forschung wurde vor kurzem im Fachmagazin „PNAS“ publiziert
Verantwortlich ist das Gen MIZ1, das zwar schon länger bekannt, dessen Bedeutung für den Durst der Pflanze aber bisher unterschätzt worden war. Friml verglich Pflanzen, denen MIZ1 fehlte, mit jenen, die MIZ1 beinhalteten. Fehlte das Gen, wurzelten die Pflanzen stur nach unten, kam es vor, suchte die Pflanze bei Trockenheit nach Wasser.

Gen lässt sich gezielt züchten

„Man stelle sich das vor wie einen Schalter, der entscheidet, ob die Wurzeln eher nach unten wachsen oder zum Wasser“, erklärt Friml. Je trockener der Boden, desto eher wachsen die Wurzeln Richtung Wasser als in die Tiefe.
„Einige Pflanzen haben das Gen mehr aktiv als andere und sind deswegen besser vorbereitet auf Dürreperioden“, so Friml. Für die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln ist das eine wichtige Neuigkeit: Denn von Kulturpflanzen, etwa Mais und Weizen, existieren Tausende Sorten. Bei manchen ist MIZ1 aktiver, sie sind also wesentlich dürreresistenter als andere Sorten.
Laut den Wissenschaftern können gezielte Züchtungen mit Fokus auf MIZ1 ohne Gentechnik zu resistenteren Sorten führen. „Wenn wir verstehen, wie sich die Pflanze an Wassermangel adaptiert, dann können wir auch diese Adaptationsfähigkeiten verstärken“, sagt Friml.
Tobias Mayr, noe.ORF.at



Aldi wahrsch. "USA" am 27.11.2025: Viele industriellen Lebensmittel enthalten nun genveränderte Pflanzen: "Contains bioengineered food ingredients"
Quelle: Not a Number: https://x.com/myhiddenvalue/status/1992375970586898508?t=e03avuLmBGj6xDLXz7YmUw&s=35
Video: https://t.me/LegitimNews/8142

Aldi wahrsch.
                          "USA" am 27.11.2025: Viele
                          industriellen Lebensmittel enthalten nun
                          genveränderte Pflanzen: "Contains
                          bioengineered food ingredients"
Aldi wahrsch. "USA" am 27.11.2025: Viele industriellen Lebensmittel enthalten nun genveränderte Pflanzen: "Contains bioengineered food ingredients" [1]

‼️Eine Frau im Supermarkt zeigt, dass auf jedem Produkt, das sie in die Hand nimmt, jetzt „Enthält gentechnisch veränderte Zutaten“ steht‼️

 „Ich bin hier bei Aldi, und fast alles, was sie hier haben, enthält gentechnisch veränderte Lebensmittelzutaten. Das sind alles künstliche Lebensmittel.“







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