2006: Verbrennungen an der Haut:
Silberwasser aufsprayen
aus: Kühni und Holst: Kolloidales Silber
als Medizin - AT-Verlag 2005, 3. Auflage 2006 -
Silberwasser-Index Link
Grad 1: gerötete Haut mit Schmerzen, Schwellung ohne
Blasenbildung, dauert wenige Tage lang
Grad 2: Blasenbildung, Blase ist mit eiweissreichen
Exsudaten gefüllt, Aufbrechen möglich, Narbenbildung möglich
Grad 3: Hautzerstörung, schwarze Verkrustung, schmerzfrei
Grad 4: Hautzerstörung+Gewebezerstörung, schwarze
Verkrustung, Bluteindickung, Immunstörung, generalisierter
Schock mit Nierenversagen (S.59)
[Bei Verbrennung Grad 1]:
-- mehrmals täglich bis zu 2EL Silberwasser auftragen -
Konzentration 25-30ppm
oder
-- Silberwasserkompresse installieren (S.60)
[Bei Verbrennung Grad 2]:
-- Silberwasser aufsprayen und mit dem Finger verteilen oder
Silberwasserkompresse anwenden wie bei Grad 1
[-- eigene Erfahrung: Auf eine Brandblase kann man auch
Natronwasser aufsprayen - das heilt ebenfalls narbenfrei].
[Bei Verbrennungen von Grad 3 und 4
sind Hautärzte gefragt - bei Grad 4 werden Transplantationen
mit genetisch-künstliche Haut angewandt].
Video
am 18.10.2018: Verbrennungen mit Bananenschale heilen
Video: Nachdem du das gesehen
hast, wirst du nie wieder Bananenschalen wegwerfen -
Es ist echt erstaunlich (10'40'')
Bananenschale heilt
Verbrennungen
Bananenschale auf Verbrennungen auflegen
oder Bananenschalenpflaster aufkleben,
der Schmerz lindert sich sofort
(6'34'').
Videotext:
Bananenschalen gegen Akne
Ja, du hast richtig gehört. Deine lästige Akne lässt sich
mitunter durch die natürlichen Wirkstoffe der Banane
bekämpfen. Eine weitaus günstigere Option gegenüber teuren
Cremes und Peelings und noch dazu vollkommen natürlich. In
der Schale einer Banane tümmeln sich einige
entzündungshemmende Wirkstoffe wie Zink oder Eisen. Die
helfen deinem Körper, die lästigen Pusteln zu bekämpfen und
schneller abklingen zu lassen. Die Enzyme und Antioxidantien
in der Schale vermeiden zudem bei regelmäßiger Anwendung,
dass es zu einem weiteren Ausbruch kommt.
Verbrennung Grad 4:
INFERNOBAR
in Crans-Montana am 11.1.2026: Haut für Brandopfer
kann man züchten: Lausanne: So züchtet Labor Haut für Brandverletzte
von Crans-Montana
https://www.nau.ch/news/forschung/lausanner-labor-zuchtet-haut-fur-brandverletzte-von-crans-montana-67083065
Keystone-SDA -- Lausanne -- Nach
dem Brand in Crans-Montana VS läuft die Produktion
von Haut im Universitätsspital Lausanne auf
Hochtouren. Ein Speziallabor züchtet aus Zellen der
Brandopfer neues Gewebe für Transplantationen.
In Lausanne wird in einem
Speziallabor Haut für Brandverletzte gezüchtet.
Das Zentrum kümmert sich um
Hautproben von elf Opfern des verheerenden Brandes in
Crans.
Weitere Anfragen im Zusammenhang
mit der Tragödie werden noch erwartet.
Seit der Brandkatastrophe von Crans-Montana häufen
sich die Anfragen beim Zentrum für Zellproduktion.
Eine derartige Betriebsamkeit hat das Labor bislang
noch nie erlebt.
«Wir wurden sehr rasch angefragt, bereits am Freitag,
dem 2. Januar», sagte die Biologin Stéphanie
Droz-Georget, die im Labor für die Produktion
verantwortlich ist, zur Nachrichtenagentur
Keystone-SDA.
Ein Stück gesunder Haut eines am Lausanner
Universitätsspital (Chuv) behandelten Patienten wurde
dem Zentrum überbracht, um daraus Gewebe zu züchten,
das später transplantiert werden kann.
Risiko zur Abstossung besteht nicht
Nach zwei bis drei Wochen wird aus dem kleinen, in
einer Zellkultur kultivierten Hautstück rund 2600
Quadratzentimeter Gewebe gewachsen sein. Das
entspricht in etwa der Oberfläche eines menschlichen
Rückens, wie Droz-Georget erklärt.
Bei diesen Geweben handelt es sich streng genommen
nicht um Haut. «Sie haben keine Poren, und auch Haare
fehlen», betont die Biologin. Da sie jedoch aus den
Zellen des schwer Brandverletzten selbst hergestellt
werden, besteht kein Risiko einer Abstossung. Das
einzige Risiko liegt darin, dass das Transplantat in
seltenen Fällen nicht anwächst.
Nach der Herstellung liegen die Gewebe in Form dünner,
durchscheinender, rechteckiger Schichten vor. Diese
kleinen «Blättchen», wie Droz-Georget sie nennt,
werden auf die geschädigten Hautpartien des Patienten
aufgelegt.
Sind sie einmal angewachsen, bleiben sie lebenslang
bestehen. Die Behandlung kann nach einigen Jahren
erneut durchgeführt werden.
Bereits Hautproben von elf Crans-Opfern
Bis heute hat sich das Zellproduktionszentrum des Chuv
um Hautproben von elf Opfern des verheerenden Brandes
in einer Bar in der Silvesternacht kümmern müssen.
Weitere Anfragen im Zusammenhang mit der Tragödie
werden noch erwartet.
Für das Zentrum stellt die aktuelle Situation eine
aussergewöhnliche Belastung dar. «Unter normalen
Umständen werden wir zwischen 15 und 25 Mal pro Jahr
angefragt», so Droz-Georget.
Der Jahresbeginn sei auch emotional sehr belastend
gewesen. Die Teams des Labors hätten sich aber spontan
und geschlossen mobilisiert.
Einziges Labor in Europa
Das Zellproduktionszentrum des Chuv ist das einzige
seiner Grösse in Europa. Seine Verfahren wurden vom
Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic
zugelassen. Neben Hautzellen können im Labor auch
Zellen, wie etwa Knorpelzellen, gezüchtet werden.
Das Labor in Epalinges bei Lausanne, das Anfragen aus
ganz Europa entgegennimmt, wird in der Regel für
Personen in Anspruch genommen, die Verbrennungen an
mindestens 40 Prozent ihrer Hautoberfläche erlitten
haben.
Viele der Opfer von Crans-Montana hatten Verbrennungen
an mehr als 60 Prozent ihres Körpers.
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Verbrennung Grad 4:
18.2.2026:
Haut mit Gel züchten: Gel-Haut: Eine Weltneuheit für die Opfer von
Crans-Montana
20minuten - Artikel gespeichert auf:
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/gel-haut-eine-weltneuheit-für-die-opfer-von-crans-montana/ar-AA1UrSde
Ein Zürcher Start-up stellt in Einzelfällen
Hauttransplantate für schwerstverletzte
Verbrennungsopfer von Crans-Montana her. Ein
flächendeckender Einsatz soll nach der Marktzulassung
folgen.
Nach dem verheerenden Brandunglück in Crans-Montana VS
sind die zum Teil schwerstverletzten Brandopfer in
verschiedene europäische Spitäler mit Brandzentren
verteilt worden. Auch im Universitätsspital und im
Kinderspital Zürich kümmern sich Ärztinnen und Ärzte,
Pflegerinnen und Pfleger rund um die Uhr um sie.
Wie die Universität Zürich nun mitteilt, werden die
Patientinnen und Patienten in gewissen Fällen mit einer
Weltneuheit aus Schlieren behandelt: einem mit
körpereigenen Zellen erzeugten Transplantat namens
DenovoSkin der Firma Cutiss. Das Unternehmen ist aus der
«Tissue Biology Research Unit» (TBRU) des Kinderspitals
Zürich hervorgegangen.
Der Einsatz der Gel-Haut in den Zürcher Spitälern
erfolgt laut der Uni «in ausgewählten Fällen und nach
Ermessen der behandelnden Ärzte». Innerhalb von vier
Wochen kann das Unternehmen mehrere Hauttransplantate
von jeweils 50 Quadratzentimetern züchten.
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Verbrennung Grad 4:
INFERNO-Bar
in Crans-Montana am 4.2.2026: Überlebende Roze (18):
Verbrannte Hände brauchen 2 Jahre für die Heilung: Crans-Montana: «Ich schrie: ‹Es gibt ein Feuer!› Aber
sie glaubten mir nicht»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-roze-18-die-bilder-verfolgen-mich-in-den-albtraeumen-103499283
Céline Trachsel
-- Daniela Bertuzzi -- Roze
(18) wurde beim Brand in Crans-Montana schwer
verletzt. Nach 18 Tagen im Koma in einem belgischen
Spital konnte sie am Montag in die Schweiz verlegt
werden. Die körperlichen Narben sind für sie nicht
schlimm – die seelischen dagegen sind umso tiefer.
Roze (18) wurde beim Brand in
Crans-Montana schwer verletzt.
Sie lag 18 Tage im Koma in einem
belgischen Spital.
Nun wurde sie in die Schweiz verlegt
und liegt in Morges VD.
Die Bilder des Brandes verfolgen sie
in Albträumen.
Ihre körperlichen Wunden heilen gut.
Roze (18) entkam dem Inferno – aber sie entkommt nicht
den Bildern, die sie bis heute verfolgen. Die
Waadtländerin wurde bei der Brandkatastrophe in
Crans-Montana schwer verletzt. Sie entkam der sengenden
Hitze nur dank eines Passanten, der die Seitentür
im Wintergarten des Le Constellation öffnete.
In einem Brunnen kühlte sie sofort ihre Hände, die
schwerst verbrannt wurden, als sie instinktiv ihr
Gesicht schützte.
[...]
Ihr körperlicher Genesungsprozess ist nun auf gutem Weg.
Das Gesicht werde vollständig heilen, erklärt Roze. Die
Ärzte wechseln alle zwei Tage ihren
Kompressionsverband an den Händen. Ein
Jahr lang werde sie Bandagen tragen müssen, zwei
Jahre lang dürfe sie Hände nicht der Sonne aussetzen.
«Aber die Ärzte glauben, die Hände werden heilen und ich
werde keine lebenslangen Schäden davontragen.»