Italienische Tierfreunde sind in tiefer Trauer. Während die Einwohner der Ortschaft Casalattico am Mittwoch vergangener Woche die Nacht ohne Strom in ihren Häusern verbringen mussten, waren die Weidetiere dem tobenden Gewitter völlig ausgesetzt. 33 Pferde hatten unter den Bäumen auf ihrer Weide Schutz gesucht – vergeblich. Alle starben infolge von wiederholten Blitzeinschlägen.
Der entsetzte Züchter habe seine verendeten Tiere am Morgen nach dem Gewitter entdeckt. Neben den Pferden seien auch zahlreiche Vögel durch die Blitzeinschläge gestorben, berichteten italienische Medien. Laut dem Bürgermeister von Casalattico, Francesco Di Lucia, hat es auch schon in der Vergangenheit ähnliche Dramen gegeben, vor allem bei Schafherden“. Den Massentod der Pferde nannte er “eine Tragödie, die uns zutiefst berührt“.
Polizei
Kanton St. Gallen am 3.6.2025:
verfügte 300 Franken Geldbusse
wegen "Einzelhaltung" eines Ponys
und noch was:
St. Gallen: 50-Stutz-Busse für
Bauer, weil Pony allein auf Weide
ist
https://www.nau.ch/news/schweiz/50-stutz-busse-fur-bauer-weil-pony-allein-auf-weide-ist-66999310Lena Goldmann - Stadt St. Gallen - Unter anderem wegen Einzelhaltung eines Ponys erhielt ein Bauer eine Busse. Er focht diese an. Am Ende blieb eine Strafe von 50 Franken.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Bauer hielt ein Pony allein, nachdem zuvor zwei Pferde gestorben waren.
Deshalb musste er nun eine sehr geringe Strafe zahlen.
Ein Pony ganz allein auf einer Weide: Genau das warf man einem Bauern im Kanton St. Gallen vor. Deshalb und wegen einer weiteren Beanstandung wurde er mit einem Strafbefehl und einer Busse von 300 Franken belegt. Diesen akzeptierte er jedoch laut «St. Galler Tagblatt» nicht.
Pony blieb allein zurück
Vor Gericht erzählte der Bauer, dass seine Frau und er früher je ein eigenes Pferd hatten. Nach dem Tod des ersten Pferdes wurde das Pony als Gesellschaft angeschafft. Als auch das zweite letztlich verstarb, blieb das Pony allein zurück. Es habe nie ein grosses Interesse am anderen Pferd gezeigt und sich überwiegend separiert, so die Frau des Bauern. Daher habe man sich entscheiden, es allein zu lassen.
Zwei Vorwürfe, ein Schuldspruch
Von der zweiten Beanstandung wurde der Mann freigesprochen. Anders sieht es beim Vorwurf der Einzelhaltung des Ponys aus. Der Richter hob hervor, dass für Pferde und Ponys Kontakt zu Artgenossen wichtig sei. Doch das Verschulden des Bauern betrachtete das Gericht als sehr gering.
Es habe aufwendige Pflege benötigt und sei aus einer «Vergesellschaftung» zurückgeblieben, hält das Kreisgericht St. Gallen laut «Tagblatt» fest. Das Pony habe zweifellos ein schönes Leben auf dem Hof gehabt. Aus diesen Gründen wurde die Busse für die Einzelhaltung niedrig angesetzt: Sie beträgt nur 50 Franken.
Pferdeweide am 14.7.2025: Statt Unterstand für Pferde gab's einen Tisch und 2 Stühle
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/117417
Dem Bauer dieser Weide wurde von der Behörde untersagt, ein Schutzdach für seine Pferde 🐴 zu bauen.
Zum Glück ist es nicht verboten, einen Tisch mit zwei Stühlen 🪑 auf seine Weide zu stellen...💚♾️💚
Quelle: @barbara_numerologie330
Ernstbrunn
(Nieder-Ö) am 2.8.2025:
Feuerwehr rettete Pferd aus
Bachbett - mit Gurten
https://noe.orf.at/stories/3316140/Fototext: Die Rettung mit Seilen gelang nicht - Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn - Pferderettung
Die Feuerwehr hat am Samstag in Ernstbrunn (Bezirk Korneuburg) ein verletztes Pferd aus einem Bachbett gerettet. Weil Seile nicht ausreichten, kam der Kran eines Feuerwehrfahrzeugs zum Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn wurde am Samstag gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Maisbirbaum zu einer Tierrettung gerufen. Ein Pferd war in das Bachbett des Senningbachs geraten. Gemeinsam mit einer Tierärztin und den Besitzern wurde erst versucht, den verunfallten Wallach mit Seilen, Hebebändern und Muskelkraft aus seiner misslichen Lage zu befreien – jedoch ohne Erfolg.
Schließlich wurde das von der Tierärztin beruhigte Pferd mithilfe des Krans des Wechselladefahrzeugs der Feuerwehr aus dem Bachbett gehoben. Nach einer kurzen Untersuchung konnten sich die unverletzte Reiterin und ihr Pferd auf den Heimweg machen.
noe.ORF.at
Pferdeleben in Österreich am 29.11.2025: Fütterungsfehler provozieren Übergewicht - ca. 40% betroffen:
Wenn Pferde auf Diät gesetzt werden: Rund 40 Prozent der Freizeitpferde sind übergewichtig
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/wer-haette-das-gedacht/wenn-pferde-auf-diaet-gesetzt-werden
Von: luk
Zu viel, zu energiereich oder einfach das Falsche: Fütterungsfehler gehören mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für gesundheitliche Probleme bei Pferden. So sind allein in Österreich geschätzt 40 Prozent der Freizeitpferde übergewichtig. Elena Zeise, Tierärztin der Pferdeklappe in Reutte, warnt vor den gesundheitlichen Folgen. Eine bedarfsgerechte, alters- und leistungsangepasste Fütterung ist entscheidend für die Prävention von Erkrankungen.
In der freien Natur bewegen sich Pferde bis zu 16 Stunden am Tag und sind währenddessen auf Futtersuche! Elena Zeise, Tierärztin der Pferdeklappe in Reutte, sieht heute meist das genaue Gegenteil. „16 Stunden fressen und wenn überhaupt eine Stunde Bewegung. Darüber müssen wir dringend nachdenken!“
Heu ad-libitum ist nicht für jedes Pferd geeignet
Viele Pferdebesitzer wollen ihren Pferden etwas Gutes tun, wenn sie ihnen dauerhaften Zugang zu Raufutter ermöglichen, um den Magen abzupuffern und so Magengeschwüren entgegenzuwirken. Pferdeexpertin Zeise: “Doch nicht jede Rasse ist dafür geeignet. Die leichtfuttrigen Rassen stehen dann oftmals nur noch am Futterplatz und verfetten – nicht nur äußerlich sichtbar, sondern auch innerlich! Gut gemeint ist nicht gut gemacht.”
Mariposa Opfer fehlgeleiteter Tierliebe
Ein trauriges Beispiel dafür ist die übergewichtige Mariposa („Schmetterling“). Die Pferdeklappe Reutte hat sie aus verbotener Einzelhaltung gerettet, in der sie durch falsche Fütterung extrem an Gewicht zugelegt hatte. Die Schimmelstute steht auf Diät und trainiert täglich, um wieder gesund zu werden. Trotz fast 100 verlorener Kilo hat sie noch immer etwas zu viel Gewicht.
Jedes Pferd ist anders
Häufig gibt es eine Diskrepanz zwischen Energiezufuhr und tatsächlichem Bedarf, insbesondere bei Freizeitpferden. „Diese erhalten oft die gleiche Futtermenge wie Sportpferde, obwohl sie weniger Energie benötigen“, so Zeise
Fütterungsfehler vermeiden
Vor allem zu viel Kraftfutter und zu wenig Raufutter in Kombination mit unzureichender Bewegung fördern das Übergewicht. Und allzu oft das „Equine Metabolische Syndrom“ (EMS), eine Stoffwechselerkrankung, die durch Überfütterung mit stärke- und zuckerhaltiger Nahrung sowie Bewegungsmangel ausgelöst wird. EMS ist häufig verbunden mit Insulinresistenz und kann schwerwiegende Folgen wie Hufrehe haben.
Vom Futtertrog zur Hufrehe
Fütterungsfehler steigern das Risiko von Stoffwechselstörungen, Verdauungsproblemen wie Koliken und Hufrehe – einer schmerzhaften Entzündung der Huflederhaut, die im schlimmsten Fall tödlich verlaufen kann. „Hufrehe ist in den meisten Fällen hausgemacht“, erläutert Tierärztin Dr. Elena Zeise. Auch qualitative Mängel im Heu, Schimmelbefall oder ungeeignete Fütterungsintervalle können die Gesundheit erheblich beeinträchtigen.“
Schlüssel zu Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit
Diese Faktoren führen zu einer gestörten Darmflora, Übersäuerung (Azidose), sowie Toxinbelastungen (z. B. Schimmelpilze) die wiederum Stoffwechsel- und Verdauungsprobleme fördern. Pferdehalter sollten daher besonders auf angepasste Fütterung, qualitativ gutes Heu und regelmäßige Bewegung achten, um diesen Erkrankungen vorzubeugen.
Ein glänzendes Fell, stabile Hufe und ein ausgeglichener Energiehaushalt entstehen nicht von selbst. Zahlreiche Studien belegen, dass eine ausgewogene, an Alter, Bewegung und Gesundheitszustand angepasste Ernährung entscheidend für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Pferden ist.
Früherkennung vermeidet hohe Kosten
„Fütterung ist mehr als nur das Pferd satt zu machen“, betont die Tierärztin der Pferdeklappe. „Sie ist der Schlüssel zu Gesundheit, Lebensfreude und einem langen Leben. Pferdebesitzer tragen hier eine große Verantwortung – und können mit Wissen und Achtsamkeit viel bewirken.“ Warnzeichen wie stumpfes Fell, Gewichtsveränderungen oder Leistungsschwäche sollten ernst genommen werden. Wer früh reagiert, kann Leiden vermeiden und hohe Tierarztkosten reduzieren.
Wenn der Stoffwechsel altert
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Stoffwechsel von Pferden. Kau- und Verdauungsleistung nehmen ab, die Nährstoffaufnahme wird ineffizienter. Seniorpferde benötigen deshalb leicht verdauliches, nährstoffreiches Spezialfutter.
„Für ein Pferd im Seniorenalter muss man mit 200 bis 300 Euro Futterkosten pro Monat rechnen“, betont sie. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind sinnvoll, um frühzeitig intervenieren zu können.
Verdacht geimpft:
Tote Rennpferde auf der Rennbahn am 4.9.2026: 3 Fälle in Iffezheim:
Tierschützer fordern Konsequenzen: Große Woche Iffezheim: Drei tote Rennpferde bei Galopprennen
https://www.sportschau.de/regional/swr/swr-grosse-woche-iffezheim-drei-tote-rennpferde-bei-galopprennen-102.html
Von Patrick Neumann -- Zwei Rennpferde starben am Dienstag bei der Großen Woche in Iffezheim. Ein weiteres Pferd verunglückte bereits im Frühjahrsmee
Zwei Rennpferde starben am Dienstag bei der Großen Woche in Iffezheim. Ein weiteres Pferd verunglückte bereits im Frühjahrsmeeting tödlich. Tierschützer fordern Konsequenzen.
Während der Großen Woche in Iffezheim (Kreis Rastatt) sind zwei Rennpferde gestorben. Ein drittes Tier starb bereits beim diesjährigen Frühjahrsmeeting.
Pferde erlitten Verletzungen auf der Rennbahn
Ein Rennpferd erlitt während der Großen Woche auf der Strecke einen Abriss einer Hauptschlagader und war auf der Stelle tot. Das zweite Pferd erlitt schwere Sturzverletzungen, die es nicht überlebte. Bei dem Tier war das Fesselbein gebrochen.
Zuletzt war im Jahr 2023 in Iffezheim ein weiteres Pferd bei einem Sturz tödlich verunglückt. Stephan Buchner von Baden-Galopp äußerte im SWR-Gespräch sein größtes Bedauern über die Vorfälle.
Wir drücken allen Beteiligten unser Mitgefühl aus. Stephan Buchner von Baden Galopp zu den tragischen Unglücksfällen
Buchner sagte gegenüber dem SWR, dass der Aortenriss bei dem einen Rennpferd am Dienstag kein klassischer Rennunfall gewesen sei. Diese Verletzung könne sich jederzeit ereignen. Die Sturzverletzungen hingegen seien in der Tat tragische Unfälle, die es bei Rennen bedauerlicherweise vereinzelt gebe. Seit der Gründung von Baden-Galopp vor sechs Jahren habe es bei 5.000 Starterpferden insgesamt vier Todesfälle gegeben. Das sei, so Buchner, statistisch sehr wenig, dennoch aber nicht weniger bedauerlich.













