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Kriminelle Kinderheime in D: Verschickungsheime ab 1945 Meldungen 01

Kinderfolter: Rituelle Gewalt, Missbrauch, Pharma-Experimente, Traumatisierung und Raub ohne Ende in kriminellen Kinderheimen



Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Verein Aufarbeitung und Erforschung von Kinderverschickung / AEKV e.V.:  
bei Röhl, Kiehlufer 43, 12059 Berlin
Kontakt über: info@verschickungsheime.de
IBAN: DE704306 09671042049800  [web01]

Radiosendung: 04.03.2021 in SWR2



Berichte

Kinderfolter in Herrlingen (Blaustein) bei Ulm (BW) 1967: Die Terroristinnen heissen "Tanten" - Kinderfolter: Erbrochenes essen - Briefzensur - Briefschmuggel - Telefonzensur - Abnehm-Pille "Tenuate"

Gabriele Schmidt aus Hannover schrieb am 04.03.2021:
https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true

https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true




Bad Salzungen (Thüringen) 1962/63: Kinderfolter mit schlechtem Essen, das wieder rausgekotzt wird
https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true

Erika G. aus Redefin schrieb am 04.03.2021:





Rickenbach (D) um 1980: Kinderfolter: Kriminelle Nonnen bezeichnen Kinder als "schwererziehbar", um mehr Einnahmen zu erhalten! - nur die Fussballgruppe schläft gut durch - schlechtes Essen mit Würmern drin, um mehr Einnahmen zu haben! - Kinder nehmen ab und der Arzt und Pfleger begehen Urkundenfälschung!

Betreuer Andreas Wolf aus Rickenbach [welches?] schrieb am 04.03.2021:
https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true


Kriminelle Nonnen definieren "schwererziehbare Kinder", um mehr Geld zu erhalten

-- Nonnen führen das Heim für "angeblich schwererziehbare Kinder"
-- im Sommer waren die "schwererziehbaren Kinder" bei ihren Familien auf "Urlaub", Kinder ohne Familie bleiben im Heim
-- das fast leere Heim wird im Sommer als Verschickungsheim geführt und mit 10 Jahre alten Verschickungskindern gefüllt, um zusätzliche Einnahmen zu haben
-- die "Schwererziehbaren" stellen sich nach mehreren Wochen als "normal" heraus
-- die Nonnen erhalten aber MEHR GELD, wenn sie Kinder als "Schwererziehbare" definieren!

Zitat:
Erst war ich befangen aber nachdem ich mit diesen nach Wochen ins Gespräch kam und direkt nachfragte, hat mir einer gesagt, dass sie nicht schwererziehbar wären, aber die Nonnen durch die entsprechende Titulierung mehr Geld erhielten.
-- mit dieser Rufmorderei und Geschäftsmethode der kriminellen Nonnen wird den Kindern [vor allem Buben] das Leben blockiert, indem in allen Papieren und Zeugnissen der Kinder als Wohnsitz "Heim für Schwererziehbare" steht

Zitat:
"Erst die letzten Jahre wurde mir bewußt, wie man damit den Kindern das Leben verbaute, weil eben in allen ihren Papieren steht, dass als Kind im Heim für Schwererziehbare, also tendenziell problematisch."
-- Betreuer haben einen 14 bis 16-Stundentag ohne fundierte Ausbildung, die eine Kindergruppe führen müssen
-- Kinder [wohl alles Buben] schlafen kaum in einem 6 oder 8-Bettzimmer und einige sind hyperaktiv
-- Spaziergänge und Fussballspiel machen die Kinder müde, so dass sie gut schlafen
-- andere Gruppenleiter beobachten den Effekt und schicken "hyperaktiv" bezeichnete Kinder in die Fussballgruppe

Billigste Mehlspeisen mit eingemachtem Obst mit Würmern drin

-- die Betreuer bekommen schlechtes Essen mit Mehlspeisen, eingemachtes Obst hat Würmer drin
-- die Betreuer essen in einem getrennten Raum, sehen nicht, was die Kinder für Essen erhalten
-- die Kinder ekeln sich alle vor dem Essen mit Mehlspeisen und Würmern im eingemachten Obst

Zitat:
"Wobei, ich noch nicht einmal weiß, was die Kinder zu essen bekamen und zu welchen Szenen es dort kam, da wir davon ferngehalten wurden; wie mir in der Erinnerung erst jetzt aufstößt. Zumindest haben sich die Kinder alle vor dem Essen geekelt, eben nur Mehlspeisen mit eingemachten Obst und hier vor allem vor den Würmern und sich permanent beklagt. Zu was für Szenen es beim Essen gekommen sein mag, konnte ich allerdings nicht sehen; aber, wie geschrieben; mir fiel erst Jahre später auf, dass die Betreuer beim Essen von den Kindern getrennt wurden."
-- die kriminellen Nonnen haben ABSICHTLICH die Würmer serviert:

Zitat:
"Und auch erst Jahre später verstand ich wirklich, wie einfach es auch den Nonnen gewesen wäre die Würmer abzuschöpfen. Und wer die Würmer nicht vom eingemachten Obst abschöpft, wie ist der geistig disponiert und was macht der noch?"

-- die kriminellen Nonnen sind "toxischer Katholizismus" wie Mutter Theresa von Kalkutta, die dreckigen Lappen die Todkranken abwusch

Der Besuch der Caritas: Schnitzel mit Kartoffeln

-- Briefgeheimnis wurde gewahrt und die Kinder beklagten sich über das schlechte Essen, bei einer "Visite der Caritas" rund 3 Wochen nach Beginn gab es Schnitzelchen und Kartoffeln, dann aber wieder alles nur Mehlspeisen mit Würmern

Zitat:
"Da viele Kinder dies ihren Eltern schrieben, war dann eine Visite der Caritas. An dem Tag, also rund 3 Wochen nach Beginn, gab es das einzige Mal ein Schnitzelchen und Kartoffeln. Damit war alles gut. Kinder sind so. Danach ging es mit dem Essen wohl weiter wie davor, auch bei den Betreuern, obwohl sich nur noch vereinzelt Kinder beschwerten; was rückblickend natürlich auch auffällig ist."
Die Lügen des Arztes: Gewichtsverlust von 2 bis 3kg vertuscht!

-- der Arzt untersucht am Ende des Lageraufenthalts die Kinder und stellt bei fast allen Kindern 2 bis 3 kg Gewichtsabnahme fest
-- bis auf eine Ausnahme wird das Anfangsgewicht als Endgewicht eingetragen - das ist Urkundenfälschung!

Zitat:
"Bei der Abschlussuntersuchung beim lokalen Allgemeinmediziner hatten fast alle Kinder, obwohl nicht übergewichtig. 2 – 3 kgs abgenommen, was für 10-jährige wohl heftig ist. Trotzdem wurden, bis auf eine Ausnahme, überall dieselben Gewichte eingetragen wie bei der Eingangsuntersuchung. Nur ein Junge, der wirklich übergewichtig war und ½ kg abgenommen hatte, also eigentlich im Rahmen der Messungenauigkeit, wurden 3 kgs Gewichtsabnahme aufgeschrieben. Da wir als Betreuer hierbei behilfich waren, kann ich dies bezeugen."

Das kriminelle Profitstreben der kriminellen Nonnen und der Caritas

-- die kriminellen Nonnen benutzen die Kinder und die Betreuer, um ihren Geldbeutel zu füllen
-- Kinder werden Opfer (schlechtes Essen, Gewichtsverlust) [Essensgeld wird von den Nonnen eingesackt]
-- Betreuer werden Opfer (schlechtes Essen, Handlanger für Urkundenfälschung beim Arzt

Zitat:
"Mir liegt es, angesichts des Leids der Kinder, auch in anderen, gar traumatischen, Zusammenhängen fern, hier aufzurechnen, aber es ist nun mal nicht so, dass nicht auch die Betreuer Opfer des billigen, gottlosem Profitstrebens der Nonnen und der Caritas wurden; auch wenn deren Leid sich in Grenzen hält."

Die kriminellen Nonnen demotivieren mit ihrem Folterkonzept gegen Kinder UND Betreuer die Betreuer!

-- die Betreuer hatten 5 Wochen ohne Wochenende bei 14- bis 16-Stundentag
-- die Betreuer, die noch kein Studium haben, werden durch diesen Missbrauch bei kriminellen Nonnen demotiviert, Sozialwissenschaften zu studieren!
-- die Betreuer, die noch keinen Zivildienst gemacht haben, werden demotiviert, Zivildienst zu leisten, weil sie einen 14- bis 16-Stundentag wie bei den kriminellen Nonnen befürchten

Zitat:
"Ich habe dann auch davon Abstand genommen den Kriegsdienst zu verweigern, da ich bei den Ersatzdienstleisteden denselben Mechanismus am Wirken sah, d.h. ausgenutzt und überfordert mit den Alten und Kranken als Opfer. Bei der Abwägung schießen zu lernen für einen nur hypothetischen Ernstfall oder Kranke und Schwache darunter leiden zu lassen, dass ich ohne entsprechende Qualifikation und überfordert aus Gewinnstreben von „Trägern“, von unseren Gutmenschenorganisationen auf diese losgelassen werde, entschied ich mich für das erste."



Solebad Bad Dürrheim (BW) mit DRK-Kinderheim 1965: 5 Jahre altes Mädchen wird vom Bruder (7) 6 Wochen lang getrennt - psychischer Schock fürs Leben! - Krieg um den Nachttopf - "Drachen" im Kinderheim! - "Rote-Kreuz-Drachen" klauen den Kindern Zahnpasta, Seife, Taschentücher - "Rote-Kreuz-Arzt" verhängt für Eltern Besuchsverbot!
https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true

Hofrichter Katharina schrieb am 04.03.2021:
-- 7 Jahre alter Bub soll 6 Wochen lang in ein "Kinderheim" vom "Deutschen Roten Kreuz", und die Schwester Katharina, 5 Jahre alt, geht gleich auch mit, damit es für den 7-Jährigen nicht so schwer sei
-- im DRK-"Kinderheim" werden Vorschulkinder und Schulkinder getrennt untergebracht (das war vorher  NICHT angekündigt)
[Das ist ein riesiger psychischer Schock, ein psychisches Trauma, das 6 Wochen lang geht (!) - das DRK vertuscht dieses Trauma!].
Kriminelle Vorgänge im Kinderheim des "Roten Kreuzes": "Drachen" - Krieg um den Nachttopf - Bettnässen

-- beide Kinder werden 6 Wochen lang getrennt, es gilt sogar Kommunikationsverbot, wenn die Kinder sich zufällig treffen, mit der Erpressung Mittagessen-Verbot

Zitat:
"Einmal traf ich meinen Bruder zufällig im Treppenhaus und wir freuten uns beide - sofort wurde uns verboten, miteinander zu sprechen, sonst gäbe es kein Mittagessen."
-- es gelten Vorschriften zur Schlafposition, gegen welche Wand man schauen muss
"Nachts wurde uns vorgeschrieben, wie wir im Bett zu liegen hatten und auf welche Wand wir schauen mussten."
-- manche Buben rebellieren gegen die kriminellen Katholiken, indem sie statt zu schlafen mit dem Nachttopf Fussball spielen, bis die Nachtschwester kommt
-- dadurch, dass Buben manchmal mit dem Nachttopf Fussball spielen, haben andere Kinder keinen Mut, auf den Nachttopf zu gehen und können die ganze Nacht nicht aufs Klo, und so machen Kinder ins Bett (!)

Zitat:
"Es gab Jungs, die aufstanden und mit dem Nachttopf als Mutprobe Fußball spielten, bis die Nachtschwester kam. Die habe ich bewundert, selbst war ich so eingeschüchtert, dass ich nicht einmal aufstand, als ich dringend aufs Klo musste.[...] Zum Glück hatte eine von den lieben Frauen Dienst in der Nacht, als ich ins Bett machte!"
-- manche "Schwestern" vom "Roten Kreuz" sind "Drachen", andere Frauen aus dem Ort sind lieb
"Es gab DRK - Schwestern, die habe ich als Drachen in Erinnerung. Aber es gab auch Frauen aus dem Ort, die waren richtig lieb."
-- wer ins Bett macht und dann einen "Drachen" als Nachtschwester hat, der/die hat Pech gehabt

Essen im "Kinderheim" vom "Roten Kreuz": Schwestern klauen Zahnpasta, Seife, Tempo-Taschentücher

-- das Essen war gut und Katharina wurde nie zum Essen gezwungen
-- die Kinder können vor dem Essen nicht die Hände waschen
-- die Kinder bekommen keine Papiertaschentücher, um sich die Nase zu putzen, sogar dann, wenn sie starken Schnupfen haben (Katharina).

Zitat:
"Furchtbar fand ich, dass ich vor dem Essen nicht die Hände waschen durfte und kein Taschentuch bekam, als ich starken Schnupfen hatte."
-- der Bruder von Katharina meint, die Schwestern hätten den Kindern Zahnpasta, Seife und Tempo-Taschentücher vorenthalten

Zitat:
"Mein Bruder meint, Zahnpasta, Seife und Tempos hätten die Schwestern eingesteckt."
-- der Arzt beobachtet, wie die Kinder sich verhalten, verschweigt aber den psychischen Schock durch die Trennung der Kinder - schlussendlich gilt nur das Gewicht (!):
"Ich habe noch den Arztbericht von damals. Darin steht, dass ich sehr ruhig war und nur langsam Kontakt zu zwei anderen Kindern fand. Da hat doch jemand genauer hingeschaut! Und dass ich etwas zugenommen habe - das war ja bei untergewichtigen Kindern immer ein Sieg!
Ich erinnere mich an Spaziergänge im Wald, an die Inhalationen und an ein Schwimmbad im Keller und an ein Spielzimmer mit Spielsachen, in dem ich mit anderen Kindern gebaut habe. Daran habe ich gute Erinnerungen.

Aber alles ist überlagert von der großen Einsamkeit und dem Gefühl des Ausgeliefertseins [psychischer Schock durch die Trennung vom Bruder].

"Rotes Kreuz" verhängt für Eltern Besuchsverbot! Die Eltern erfahren erst NACH der Rückkehr, dass die 2 Kinder 6 Wochen getrennt waren

-- der Rote-Kreuz-Arzt wimmelt die Eltern ab - dabei sind die beiden Kinder 6 Wochen lang getrennt (!):

Zitat:
"Meine Eltern haben extra ganz in der Nähe Urlaub gemacht und wollten uns besuchen. Sie wurden abgewimmelt nach einem kurzen Gespräch mit dem Arzt. Noch heute sagt meine Mutter, sie hätten uns sofort mitgenommen, wenn sie um die Zustände gewusst hätten. Ich war 5 Jahre alt und war nicht im Kindergarten- ich war mit der Situation völlig überfordert. Meine Eltern waren sehr erschrocken, als ich eingeschüchtert nach Hause kam."

Jahrzehnte später war ich zur Reha auf Föhr. Die Atmosphäre hat mich so an das Kinderheim 1965 erinnert - was ich denke und fühle, ist unwichtig. Der Arzt bestimmt, was läuft. Der Kasernenton hängt wohl bis heute in den Mauern.

Das "Kurheim" des "Roten Kreuzes" verfällt

Inzwischen fahre ich gerne nach Bad Dürrheim in Urlaub- jedes Mal gehe ich am DRK Kurheim vorbei, das immer mehr verfällt. Als Mutter- Kind Heim hatte es noch eine gute Zeit, aber das war lange nach 1965.



Hirsau (Calw, BW) 1959/60ca.: Kind ist "zu klein und zu dünn": Kinderfolter mit Zwangsessen und Zwangsmittagsschlaf
https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true

Susanne Schauer aus Bietigheim-Bissingen schrieb am 03.03.2021:
"Ich schreibe hier für meine Mutter, die leider schon verstorben ist. Sie hat mir aber viel über ihre Kinderlandverschickung berichtet, und es hat sie ihr ganzes Leben beschäftigt.
Da sie zu klein und zu dünn war musste sie vor der Einschulung in "Erholung". Ihr einziges Glück war, dass ihr Bruder auch mit musste und so hat sie sich nicht ganz so verloren gefühlt. Sie hat mir von Zwangsessen (Sitzen bis zum Nachmittag) und von Zwangsmittagsschlaf (egal wie alt) berichtet. Ihr Heimweh war unerträglich, da sie noch nie von ihrer Familie und ihrem Bauernhof getrennt war.
Es hat sie so sehr erschüttert, dass ich als Kind nie aufessen musste und auch nie wo übernachten musste wo ich nicht wollte. Zu Hause hat sie erzählt wie schlimm der Aufenthalt für sie war. Ihre Eltern haben sie nicht mehr weggeschickt!"



Mittelberg-Oy (kriminelles Bayern) 1959: Kinderfolter mit Zwang zum Essen - Drohung mit dem Schlauch - Kinder organisieren, um andere Kinder auszulachen - Liegekur mit Fesselung - Wochenspritze in den Arsch ohne Sinn - Kinder schlagen in der Nacht ohne Anhörung - Morgentopf-Folter - Eltern sagen "Phantasiehansl" - das traumatisierte Opfer will keine Kinder kriegen
https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true

Franziska schrieb am 03.03.2021:
-- wenn ein Kind nicht essen will, werden andere Kinder organisiert, die es auslachen, und wenn das Opfer weint, wird das Opfer zur "Heulsuse"

Zitat:
"Falls ein Kind weinte, wurden die anderen dazu aufgefordert, das Kind zu verlachen und mit den Fingern darauf zu zeigen. So stand man am „Pranger“ und wurde als „Lätschenbene“ (= Heulsuse) verspottet."
Kinderfolter in Deutschland: "Liegekur"

-- Kinder müssen still liegen
-- Kinder, die sich bewegen, werden "fixiert"

Zitat:
"Mittags gab es die Liegekur, wenn man sich bewegte, wurde man fixiert."
Kinderfolter: Wöchentlich eine Spritze ohne Angabe wofür

Zitat:
"Beim wöchentlichen Arzttermin bekam man von einer Ärztin eine Spritze in den Hintern verabreicht."
Tätlichkeit gegen Kinder in der Nacht OHNE Anhörung

-- Kinder werden in der Nacht mit "Kochlöffeln oder Ähnlichem" geschlagen, OHNE Anhörung warum, OHNE Verhandlung:
"Nachts wurden wir im Dunklen mit Kochlöffel oder Ähnlichem geschlagen, vermutlich wenn man tagsüber nicht so folgsam war."
Kinderfolter: Der Morgentopf - und wieder werden Kinder organisiert, um andere Kinder auszulachen

-- Wenn der Nachttopf leer ist, kommt die Bestrafung mit öffentlichem Toilettengang - unvorstellbare Kinderfolter:

Zitat:
"Am schlimmsten empfand ich jedoch die morgendliche Toilettenverrichtung. Wenn man kein „Häufchen“ gemacht hatte, wurde man auf den vollen Eimer in den Flur gesetzt. Alle anderen Kinder gingen vorbei, mussten lachen und mit dem Finger auf einen zeigen."

Kurz gesagt: Für mich war es eine Zeit der Hölle mit Drohungen: Wenn du nicht folgst, kommt der schwarze Mann und nimmt dich mit in den Kohlekeller.

Das Trauma mit den Eltern: Die Eltern schützen das Kinderheim und lassen das Kind nicht erzählen - das Ich ist zerstört

-- das Opfer soll ein "Phantasiehansl" sein:

Zitat:
"Nach meiner Rückkehr erkannte ich meinen Vater nicht mehr, ich verweigerte den Kindergartenbesuch. Meine Eltern ließen mich nichts über den Aufenthalt erzählen, ich wurde als „Phantasiehansl“ bezeichnet. Es wurde mir nicht geglaubt, bis ich es verdrängte und es mir selbst nicht mehr richtig vorstellen konnte. Ich war traumatisiert, mein Urvertrauen war zerstört, ich immer unsicher und ängstlich."
Nachwirkungen: Das Opfer will keine Kinder kriegen

Trotzdem habe ich mein Leben gut bewältigt und dank meines Mannes (Wir heirateten schon mit 20 Jahren) und meiner Berufe geschafft, ein einigermaßen glücklicher und erfolgreicher Mensch zu werden. Nur Kinder wollte/konnte ich nicht bekommen.

Kurz vor dem Tod meiner Mutter übergab sie mir die Unterlagen über den Aufenthalt, die ich leider vernichtete. Ein Gruppenfoto (ca. 20 Mädchen im Alter von 2 bis 12 Jahren und einer ganz in weiß gekleideter Klosterschwester) habe ich aufbewahrt.

Das Kinderheim gibt voradressierte Postkarten mit vorgedruckten Texten ab

Ich weiß aber von den Postkarten des Heimes, die von den Eltern voradressiert und mit kurzen Berichten des Heimes versehen verschickt wurden. Beispielsweise: Ich habe noch ein wenig Heimweh. Wenn ich heimkomme, bin ich ein kleines Dickerchen.

-- der Arzt behauptet am Ende: "kerngesund":
"Ein ärztliches Attest war nach Entlassung vorhanden: Kerngesund und ein Pfund zugenommen."





Sabine Stengel-Maidel aus 87769 Oberrieden schrieb am 03.03.2021:
Gleich am Anfang wurde ich (7 Jahre) von meiner 9-jährigen Schwester getrennt. Ich kam in die Gruppe der Jüngsten, Buben und Mädchen waren zusammen. Einmal musste ich im kalten großen Speisesaal den ganzen Nachmittag in Unterwäsche sitzen, "zur Strafe" (wofür?) . Jeder, der hereinkam, konnte mich dort sitzen sehen. Ich wurde ausgelacht und verspottet, besonders von den älteren Buben. Ich war sehr dünn und kränklich, der evangelische Pfarrer in meinem Heimatort hatte meinen Eltern das Heim besonders für Kinder, die vorher an Keuchhusten erkrankt waren, ans Herz geleg. Er betonte vor allem die gute Führung und den guten Ruf des Heimes. Meine Eltern waren überzeugt, uns etwas Gutes zu tun. Das Essen war grauenhaft, einmal brach Brechdurchfall aus. Viele Kinder in meinem Schlafsaal erbrachen sich oder machten ins Bett. Da es Nacht war, trauten wir uns nicht, die "Tanten" zu wecken. Die sahen dann am Morgen die Bescherung, die ich ihnen heute noch gönne...Ich durfte meine ältere Schwester nur einmal, an einem Sonntag, als wir in die Kirche mussten, sehen. Sich mit anderen Kindern anzufreunden, wurde unterbunden. Ich fühlte mich immer sehr allen und hatte Heimweh. Getröstet hat einen niemand. Ich war ein stolzes Kind und zeigte meine Gefühle nicht. Ich hatte 4 Wochen ständig einen Kloß im Hals, aber rein instinktiv zeigte ich mein Weh den Tanten nicht, da es dann noch schlimmer werden würde für mich. Spielsachen gab es gar keine, nicht einmal einen Ball. Ab und zu wurde ein Ausflug an den Strand gemacht. Wir mussten in dem eiskalten Nordseewasser badenund saßen den restlichen Tag in unseren nassen Badanzügen schlotternd am Strand. Getobt werden zum Aufwärmen war strikt verboten. Was mich sehr erstaunt hat war, dass die beiden Tanten (eine davon hieß Ursula) ständig an den kleinen Buben in meiner Gruppe herumfummelten. Meine Eltern bekamen per Postkarten mitgeteilt, wie gut sich ihre Kinder erholten und wie fröhlich wir waren. Meine Eltern schickten mir mindestens zwei Mal Päckchen mit Süßigkeiten, von denen ich nichts bekommen habe. Die Tanten haben die Sachen wohl selbst gegessen. Zum Waschen im Waschraum (es gab dort eine Dusche, höchstens drei Waschbecken und Toiletten) mussten wir nackt mit Handtuch und Seife anstehen, bis wir an der Reihe waren. Es war dort immer kalt, ich habe ständig gefroren, weil ich so dünn war. Im Nachhinein bin ich erstaunt, dass ich mir dort nicht noch eine Lungenentzündung zum Keuchhusten geholt habe. Ich hatte wohl eine stabile Konstitution... Meinen Eltern habe ich zu Hause von alldem erzählt, und mein Vater hat die Geschichten dem evang. Pfarrer, der ihm zu der Kur geraten hatte, berichtet. Er wollte das wohl nicht glauben, aber meine Eltern sagten, sie hätten keine Zweifel an unseren Berichten. Ob es daraufhin Kosequenzen in dem Heim gab, weiss ich nicht, ich glaube aber nicht. Das Heim ist heute ein Jugenderholungsheim und heisst anders. Die "Erziehung" zu dieser Zeit war drakonisch, Kinder mussten funktionieren und gehorchen. Ich musste nie wieder in eine solche Einrichtung, meine Eltern waren tief betroffen von den Vorkommnissen und machten sich Vorwürfe, uns das angetan zu haben.
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Hubert S. aus St. Peter Ording schrieb am 03.03.2021:
Zu dem Bericht von Andi aus München vom 26.02.2021 über seine Erfahrungen im "Haus Schwarzwald" in Ühlingen-Birkendorf möchte ich doch anmerken, dass m.E. sehr wohl das betr. Heimpersonal eine gehörige Schuld an der allmählichen Verrohung der Kinder während des dortigen mehrwöchigen Heimaufenthaltes trifft:

Durch das dort offensichtliche tatenlose laissez faire hat man alles laufen lassen bis hin zu Bandenbildung der Kindergruppen - das ist angewandter Sozialdarwinismus.

Ursachen sind altersmäßig zu heterogene Gruppen (von z. B. 6-13 Jahren) sowie das Nichteinschreiten und Wegschauen des Aufsichtspersonals, welches gerade auch die Aufgabe hätte, jüngere und schwächere Kinder gegen die starken und frechen zu schützen, wie es z.B.normalerweise zu Hause verantwortungsvolle Eltern tun.

In diesem Zusammenhang möchte ich zu meinem Bericht v. 03.10.2020 noch folgendes ergänzen:

Auch in "meinem" Kinderheim habe ich wiederholt körperliche Brutalitäten seitens bestimmter älterer und kräftigerer Jungs meiner Gruppe miterlebt.

Ich selbst mit knapp 9 Jahren stand zwar unter dem Schutz eines kräftigen durchsetzungsstarken Jungen (Peter) aus meiner Nachbarstadt, der mich offenbar mochte, weil wir der gleichen christlichen (kath.) Minderheiten-Konfession angehörten.

Aber mein gleichaltriger Klassenkamerad Alwin F. wurde im Schuhkeller, wo wir unsere Haus- gegen Straßenschuhe und umgekehrt wechseln mussten, öfters von einem etwas älteren Jungen (Manfred Pr.) und dessen Komplizen verdroschen, ohne dass ich oder andere dagegen einschritten. Für meine diesbezügliche auf Feigheit und Ängstlichkeit begründete Tatenlosigkeit schäme ich mich bis heute.

Möglich waren diese Misshandlungen. a. Deshalb, weil im Schuhkellerraum während des Schuhewechselns niemals eine erwachsene Aufsichtsperson dabei war.

Eine schon von anderen gelegentlich geschilderte unangenehme  Erinnerung bzgl. des Fiebermessens bei Krankheit im Krankenzimmer habe übrigens auch ich gemacht:

Auch in meinem Heim erfolgte das rektal - eine für mich durchaus ungewohnte und von mir als sehr peinlich empfundene Methode.

Abschließend möchte ich noch von einem mehrfach wiederholten Streich berichten, den mein Klassenkamerad Alwin und ich den Aufseherinnen wiederholt spielten, ohne dass diese uns als Verursacher  herausbekommen haben.

Wir Jungs schliefen in einem großen Schlafsaal zu insgesamt geschätzt 50 - 60 Betten, der in der Mitte durch einen ca. 2m breiten Mittelgang geteilt war. Auf der einen Seite dieses Mittelgangs lagen die jüngeren Jungs unter 6 Jahren, auf der anderen Seite wir größeren Jungs. Vorne war ein ebenfalls breiter freier Quergang, und der Mittelgang endete an einer doppelflügeligen mittigen Tür, durch die der Schlafsaal betreten wurde. Der Fußboden bestand nach meiner Erinnerung aus Holzbrettern oder vielleicht auch Parkett, und die Längsseite des Saales zumindest auf unserer Seite war vom Fußboden aus bis in eine Höhe von geschätzt 1 - 1,5 m  mit Holzbrettern verkleidet. Alwin und ich hatten unsere Betten ganz weit vorne mit Blick auf die Flügeltür und dem Flur dahinter, Alwins Bett stand direkt am breiten Mittelgang des Saales, meines links daneben. Wir hatten natürlich bemerkt, dass es wegen des Holzfußbodens relativ laut war, wenn man sich darauf bewegte.

Nachts war es im Saal zudem total dunkel, allenfalls durch den davor liegenden Flur und die offenstehende Flügeltür fiel ein wenig Dämmerlicht von einer entfernten Notbeleuchtung. Die Aufsichtspersonen mussten also mit Taschenlampen leuchten, wenn sie etwas sehen wollten.

Wir waren somit nachts vollkommen unbeobachtet, solange es stockdunkel war - selbst seitens unserer Saalgenossen.

So kamen wir beide in den letzten beiden Wochen unseres Kuraufenthalts auf eine Idee, wie wir bestimmte uns besonders verhasste Aufsicht führende "Tanten" ärgern konnten:

Wir strecken ein Bein aus dem Bett und klopften mit der Ferse mehrfach kräftig auf den Holzfußbodens, danach zogen wir es schnell wieder unter die Bettdecke. Die dadurch verursachten dumpfen Klopfgeräusche waren weithin zu hören, und alsbald erschien die Aufsicht mit der Taschenlampe, um nach der Herkunft und Ursache zu forschen. Sie hat es nie herausgefunden, denn wir waren es ja schon von der Mittagsstunde her gewöhnt, uns nicht zu verraten und schlafend zu stellen. Sie war natürlich darüber wütend und frustriert, den Täter nicht zu ermitteln, vermutete schließlich u. a. zu Unrecht, die neben der Holzverkleidung an der Wand liegenden Jungs seien es gewesen und verhörte diese, die ja ahnungslos waren. Unter lauten Drohungen zog die betr. "Tante" schließlich wieder unverrichteter Dinge aus dem Schlafsaal ab.

Wir haben unser Geheimnis beide strikt für uns behalten auch vor der übrigen Gruppe, und so ist es bis zu unserer Abreise nie heraus gekommen, obwohl wir das nächtliche Klopfen in unregelmäßigen Abständen noch ein paar Male wiederholten. Für uns beide underdogs eine große Befriedigung, hier mal dem ungeliebten Regime des Heimes aber auch den frechen und brutalen Rädelsführern der Gruppe ein Schnippchen schlagen und auch mal eine eigene bescheidene Machtprobe zeigen zu können.
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Kathi aus Dormagen schrieb am 02.03.2021:
Ich lese seit geraumer Zeit alle Einträge und bin immer wieder schockiert, was die meisten Kinder ertragen mussten.
Gewalt habe ich bei meinen Aufenthalten nicht erlebt, wohl aber eine sehr unpersönliche Behandlung. Die Betreuerinnen interessierten sich nicht für uns. Hauptsache war, dass wir reibungslos funktionierten.
Ich erinnere mich nicht wie fast alle anderen an Gefühle wie Heimweh oder Angst, obwohl sechs Wochen Abwesenheit von zuhause im Alter von acht Jahren ( 1. Aufenthalt) bestimmt nicht leicht waren. Ich habe auch kein Kuscheltier dabei gehabt und auch keine Päckchen bekommen.
Damals habe ich gelernt, mich anzupassen und meine Gefühle zu überlaufen. So mache ich es mein Leben lang, obwohl ich schon fast 70 bin.
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Rogers Freund aus München schrieb am 02.03.2021:
Hallo,
am 08.02.2021 berichtete ich hier etwas ausführlicher über meine bleibenden "Erlebnisse" in dieser Kinder-Kur ...!

Unter anderem, bekam ich ja in regelmäßigen Abständen alle 2 oder 3 Tage auf dieser "Kur" Spritzen, die man "Aufbauspritzen" nannte wenn ich fragte.

Als 5 Jähriger zum ersten mal getrennt und weit weg von den Eltern hatte ich vor diesen Tagen wenn man zum Spritzen geführt wurde natürlich große Angst.
Da gab es keine Mutter die neben einem stand und für einen eintrat wenn man zu etwas gezwungen wurde.

Aber gerade eben sehe ich einen Filmbericht, der dem ganzen eine ganz neue Tragweite gibt.

Ich leide nämlich seit ca 20 Jahren an Muskelschund (FSHD) der seinen Ursprung schon in der Kindheit hatte.

Verursacht wird mein Muskelschwund durch einen Gen-Defekt am Chromosomenstrang 4 (und wir haben und hatten keinen einzigen Verwandten in der Familie der jemals ein Muskelproblem hatte) und in dem Bericht wird nun von Medikamtententest an den Verschickungskindern berichtet.
z.B. unter anderem sogar mit dem Schlafmittel Contagan. Und Schlaf- u. Beruhigungsmittel bekanem wir zumindest in den ersten durchweinten Nächten nach der Trennung von den Eltern auch.

Ich hoffe ich darf hier den Link zu dem Filmbericht über Verschickungskinder anhängen.

https://www.youtube.com/watch?v=oW24BaiLz8A&list=RDCMUCK6jlnWA8t-XgUxwZJJHkQA

Bleibt gesund!
R.





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Quellen

[web01] https://verschickungsheime.de/zeugnis-ablegen/?show_all=true


  

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