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Kinderfeindlich in Aarau (Schweiz) am 7.3.2026: einfach nur HOCHKRIMINELL:
Kinderverbot in Aarauer Café: Regierung sieht keine Diskriminierung
https://www.nau.ch/politik/regional/kinderverbot-in-aarauer-cafe-regierung-sieht-keine-diskriminierung-67102496
Fototext: Unter 14-Jährige sind in einem Aarauer Café unerwünscht.
Zitat: Der [rassistische] Regierungsrat sieht keinen Grund, das Gastgewerbegesetz anzupassen.
Private Gastronomen dürfen Kindern den Zutritt zu ihren Lokalen verweigern. Die Wirtschaftsfreiheit der Wirte hat nach Einschätzung des Aargauer Regierungsrats in diesem Fall mehr Gewicht als das Diskriminierungsverbot.
Der Auslöser für die politische Debatte war der Entscheid einer Café-Betreiberin in der Kantonshauptstadt Aarau, Gästen unter 14 Jahren den Zutritt zu verwehren.
«Um eine ruhige und gemütliche Atmosphäre zu bewahren, bitten wir darum, keine Babys oder kleinen Kinder mitzubringen», hiess es auf einem Schild an der Eingangstüre. Die Betreiberin löste im November einen Wirbel in den verschiedenen Medien aus.
Im kantonalen Gastgewerbegesetz bestehe keine Regelung zur Auswahl der Gäste, hält der Regierungsrat in der am Freitag veröffentlichten Beantwortung einer Interpellation aus den Reihen der SVP fest. Rechtlich gesehen prallen laut Regierungsrat zwei Grundrechte aufeinander: das Diskriminierungsverbot und die Wirtschaftsfreiheit. Beide Grundsätze sind in der Bundesverfassung verankert.
Grundrechte würden in erster Linie den Staat gegenüber den Bürgern binden, sie hätten zwischen Privaten aber keine direkte Wirkung. Da das Führen eines Restaurants keine staatliche Aufgabe sei, dürfe eine Wirtin im Rahmen ihrer Wirtschaftsfreiheit frei entscheiden, wen sie bediene und wen nicht.
Ein staatlicher «Bewirtungszwang» wäre laut Regierungsrat ein unverhältnismässiger Eingriff in die unternehmerische Freiheit. Der Regierungsrat sieht das verfassungsmässige Diskriminierungsverbot nicht verletzt. Zwar sei das Alter ein geschütztes Merkmal, doch werde das Altersdiskriminierungsverbot weniger streng gehandhabt als etwa Diskriminierung aufgrund der Rasse oder des Geschlechts.
Ein Zutrittsverbot für Kinder unter 14 Jahren sei daher weder «herabwürdigend» noch «stigmatisierend» und verletze die Menschenwürde nicht. Der Regierungsrat führt sinngemäss aus, dass nach dieser Logik konsequenterweise auch Zutrittsbeschränkungen für Senioren zulässig wären. Es gebe keine gesetzliche Bestimmung, die eine solche Auswahl zum Vornherein verbietet.
Der Regierungsrat sieht keinen Grund, das Gastgewerbegesetz anzupassen. Auch die soziale Integration von Familien oder die UN-Kinderrechtskonvention sieht er durch punktuelle Verbote nicht gefährdet. Im Kanton seien weiterhin genügend familienfreundliche Betriebe vorhanden.
Zudem geht die Regierung davon aus, dass solche Verbote eine Ausnahme bleiben: Die meisten Gastronomen könnten es sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht schlicht nicht leisten, auf Familien als Kunden zu verzichten.
17.3.2026: Die Schweiz ist kinderfeindlich und die Schweizer merken das nicht - aber Kinder wollen sie kaum noch:
2000 Stimmen ausgewertet: Die Hälfte will keine Kinder mehr – Schweiz tief gespalten
https://www.blick.ch/life/familie/2000-stimmen-ausgewertet-die-haelfte-will-keine-kinder-mehr-schweiz-tief-gespalten-id21788471.html
Gunda Bossel -- SEO-Redaktorin -- Ein Artikel über 27 Gründe gegen Kinder hat eine hitzige Debatte ausgelöst. Fast 2000 Leserinnen und Leser nahmen an unserer Leserumfrage teil. Das Resultat: Die Schweiz ist in der Kinderfrage tief gespalten.
Ein Kommentar zu Kinderwünschen spaltet die Schweiz, zeigen 2000 Umfrage-Antworten
Hohe Kosten und gesellschaftlicher Druck prägen die kontroverse Diskussion
Rund 56 % der Befragten würden erneut Kinder bekommen, 44 % nicht
Kaum eine Entscheidung greift so tief ins Leben ein – und sorgt gleichzeitig für so viel Zündstoff. Zwischen Glücksgefühlen, Freiheitsdrang und Existenzängsten spaltet die Kinderfrage unsere Community. Denn die Reaktionen auf einen Blick-Artikel zur Kinderfrage zeigen: Hinter der Entscheidung für oder gegen Kinder steckt weit mehr als nur eine persönliche Präferenz.
Die Frage an die Community war:
«Würdest du dich in einem nächsten Leben erneut für Kinder entscheiden?»
Die Antworten und Abstimmungsergebnisse zeigen klar: Beim Thema Kinder prallen sehr unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinander. 56% sagen: «Ja, auf jeden Fall». Dagegen meinen 44% dazu: «Nein, ich würde mein nächstes Leben dann mal ohne Kinder geniessen».
«Meine Kinder sind das Schönste im Leben»
Viele Eltern in den Kommentaren schreiben, dass sie ihre Entscheidung für Kinder niemals bereut hätten. Ein Leser erzählt: «Ich musste meine Tochter allein grossziehen. War nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt.» Andere sehen im Familienleben vor allem Sinn und Glück: «Mit meinen Kindern begann eine der schönsten Zeiten meines Lebens.» Mehrere Leser betonen, dass Kinder zwar anstrengend sein können – aber emotional unbezahlbar. «Kinder zu haben, ist ein Segen und ein Privileg», schreibt eine Mutter.
Andere sagen: «Ohne Kinder ist das Leben freier»
Fast genau so viele Stimmen verteidigen jedoch ganz klar ein Leben ohne Nachwuchs. Einige argumentieren mit mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Ohne Kinder könne man spontaner reisen, seine Karriere verfolgen oder einfach ruhiger leben.
Eine Leserin schreibt offen: «Ich wollte niemals Kinder und schätze mein unabhängiges Leben.» Andere nennen persönliche Gründe. Eine Leserin erklärt etwa, sie habe sich bewusst gegen Kinder entschieden, weil sie aufgrund ihrer Situation einem Kind nicht das geben könne, was es verdient.
Solche Entscheidungen werden laut Kommentaren aber oft gesellschaftlich kritisiert: viele Betroffene berichten von Unverständnis, Rechtfertigungsdruck oder sogar Vorwürfen, egoistisch zu handeln oder sich vor Verantwortung zu drücken.
Viele sehen das Problem im Geld
Ein Argument taucht in der Diskussion immer wieder auf: die Kosten. Ein Leser rechnet vor, wie teuer Familie heute sein kann. Hohe Mieten, Krankenkassenprämien und Alltagskosten würden Familien stark belasten. «Mit normalem Einkommen ist es für viele kaum möglich, eine Familie zu gründen», schreibt er. Andere Kommentatoren gehen noch weiter und nennen die Schweiz sogar ein «kinderfeindliches Land», weil Familien finanziell stark unter Druck stünden.
Streitpunkt AHV: Wer zahlt später?
Besonders emotional wird die Debatte beim Thema Altersvorsorge: Mehrere Leser argumentieren, dass kinderlose Personen später von den Kindern anderer profitieren, weil diese die Renten finanzieren. Andere widersprechen heftig: Wer arbeite, zahle auch AHV – egal ob mit oder ohne Kinder. Die Diskussion zeigt, wie schnell die Kinderfrage auch zur gesellschaftlichen Grundsatzdebatte wird.
Respekt statt Vorwürfe
Zwischen all den hitzigen Kommentaren gibt es auch versöhnliche Stimmen. Eine Leserin schreibt: «Jede Medaille hat zwei Seiten. Wichtig ist, dass jeder selbst entscheiden darf, wie er leben möchte – ohne gesellschaftlichen Druck.»
Kinder, Glück und Freiheit
Kinder – für die einen das grösste Glück, für die anderen bewusst kein Lebensziel. Genau das zeigt: Beide Lebenswege haben ihre Reize. Wer keine Kinder hat, spürt manchmal die Sehnsucht nach dem Familienglück. Eltern dagegen beneiden ab und zu die Freiheit und Unabhängigkeit derjenigen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entschieden haben. So unterschiedlich die Entscheidungen, so nachvollziehbar sind die Gefühle.
Die Blick-Umfrage macht deutlich: In der Schweiz gehen die Meinungen zu diesem Thema so auseinander wie selten zuvor.
Typisch kinderfeindliche Schweiz am 20.7.2026: Campingplatz in Unterseen (BE) mit Kinderverbot:
«Adults Only»: Campingplatz-Besitzerinnen sind froh, haben sie Kinder verbannt
https://www.20min.ch/story/adults-only-campingplatz-interlaken-keine-kinder-103605505
Céline Trachsel -- Seit dieser Saison ist ein Campingplatz in Unterseen bei Interlaken kinderfrei. Das Konzept habe sich bewährt: Der Platz sei ausgebucht, sagen beiden Schwestern, denen der Platz gehört.
Der Campingplatz Lazy Rancho in Unterseen bei Interlaken ist seit dieser Saison kinderfrei – und bereits ausgebucht.
Die Betreiberinnen Virginia und Cheyenne Blatter erhielten nach dem Entscheid Morddrohungen und massiven Widerstand.
Trotz der Anfeindungen bereuen die beiden Schwestern ihren Entscheid nicht.
Virginia und Cheyenne Blatter übernahmen im Januar 2025 zwei Campingplätze in Unterseen bei Interlaken, die direkt nebeneinander liegen. Einen der beiden Plätze machten sie letzten Dezember kinderfrei, gültig ab dieser Saison. «Das war schon brutal», sagt Virginia Blatter zur «Aargauer Zeitung». Der Grund: Sie erhielten Morddrohungen und es gab massiven Widerstand.
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Der «Beobachter» berichtete über eine Familie mit zwei Kindern, die den Stellplatz räumen musste – trotz kürzlicher Investitionen. Es gab gewaltverherrlichende E-Mails: Jemand fand, die Campingbetreiberinnen hätten alle einen Kopfschuss verdient. Es gab 1-Stern-Bewertungen auf Google, andere nahmen Fake-Buchungen vor. Manche forderten gar einen Lizenzentzug.
Campingplatz ist ausgebucht
Dabei hatten die beiden Schwestern letzten Sommer extra eine Marktstudie durchgeführt: Sie reisten in sechs Länder und besuchten Familien- und Erwachsenen-Campingplätze. Ihr Fazit: Das Konzept bewährt sich. In der Schweiz ist «Lazy Rancho» der erste kinderfreie Camping.
Doch die beiden bereuen trotz aller Anfeindungen ihren Entscheid nicht. Der «adults only»-Platz ist laut «Aargauer Zeitung» derzeit ausgebucht.
Auf dem Erwachsenencamping würden vor allem Menschen ihre Ferien buchen, die Ruhe suchen, erzählen die Schwestern gegenüber der Zeitung. Oder sie suchen Erholung nach einem aktiven Tag. «Wir haben zum Beispiel oft skandinavische Paare, die tagsüber biken, wandern oder Gleitschirm fliegen», sagt Virginia Blatter. «Sie wollen gut schlafen, damit sie morgens früh raus können.»
Adult-only-Gäste auf Familiencamping zu Besuch
Ihre zwei Campingplätze liegen wenige Gehminuten auseinander, haben aber je eine eigene Rezeption und eigene Infrastruktur. Der Platz, auf dem Kinder nach wie vor erlaubt sind, hat auch einen Pool und ein Campinglädeli – was dem adults-only-Platz fehlt.
«Gäste aus dem Adults-Bereich kommen gerne aufs Familiencamping, weil sie hier einkaufen können. Sie essen eine Glace und kühlen sich im Pool ab. Sie haben genug Nerven für den Rummel hier, weil sie sich anschliessend wieder zurückziehen können», sagt Virginia Blatter zur «Aargauer Zeitung». Kinder lieben die beiden dennoch – sie sollen auf dem Familien-Campingplatz herumtoben dürfen, ohne mit Schimpfis rechnen zu müssen. «Kinder sollen Kinder sein dürfen», sagt Cheyenne Blatter. «Sie sollen sich verausgaben. Das ist mir tausendmal lieber, als wenn sie den ganzen Tag stumm am iPad hängen.»
Kinderfeindliches aus der Schweiz am 28.7.2026: Deutsche Feministin in der Schweiz (!) gegen Kinder im "Frauenbereich" - und sie hat einen "Dr."-Titel (!):
Badi St. Gallen: «Frauenbereich ist kein Spielplatz für Kleinkinder»
https://www.nau.ch/news/schweiz/badi-st-gallen-frauenbereich-ist-kein-spielplatz-fur-kleinkinder-67149262
Kriminelle Feministin: Frau Dr. Verena E. Brunschweiger -- "Autorin, Aktivistin und Feministin, studierte Deutsch, Englisch und Philosophie/Ethik" - aber Soziologie hat sie NICHT studiert und hat wohl selber KEINE Kinder (!).
Der Artikel:
Verena E. Brunschweiger -- Stadt St. Gallen -- «Frauenbereiche in Badis sind für Frauen da – und sind eben gerade keine Kleinkindbereiche», findet Kolumnistin Dr. Verena E. Brunschweiger.
Dr. Verena E. Brunschweiger schreibt auf Nau.ch regelmässig Kolumnen.
Heute schreibt sie über Kinder in Frauenbereichen in den Badis.
Brunschweiger nimmt dabei auch die Männer in die Pflicht.
Viele Stammgästinnen im St. Galler Freibad Dreilinden schätzen den Frauenbereich in ganz besonderem Mass. Allerdings stellen sie in letzter Zeit vermehrten Trubel fest, verursacht durch lärmende Kleinkinder!
Eine Besucherin wies darauf hin, dass Bücher lesen oder sich in Ruhe sonnen zu den Charakteristika zählen, weshalb sie den Frauenbereich so liebt. Und dass genau diese Atmosphäre verloren zu gehen drohe.
Verena Brunschweiger
Verena Brunschweiger schreibt regelmässig Kolumnen auf Nau.ch. - zvg
Achtung vor dem Ball!
Tatsächlich fragt man sich unweigerlich, warum Mütter das dieser Frau unbedingt kaputt machen wollen, indem wirklich überall Bälle fliegen müssen und Gekreische zu hören sein muss. Und auch noch rennenden Kleinkindern ausgewichen werden muss. Zumal der Familienbereich nicht weit weg ist.
Draussen ein Buch lesen war einst eine wunderschöne, romantische, entspannende Angelegenheit. Jetzt ist es offenbar ein beträchtliches Risiko, da man jederzeit einen Ball an den Kopf geknallt bekommen kann.
Es spricht also viel dafür, Frauenbereiche auch als solche zu führen, und nicht als Frauen- und Kleinkindbereich. Gebt doch mal den Männern die Kinder mit! Oder haben die etwa keine Lust?
Andere wiederum betonen den Unsinn von Geschlechtertrennung jeglicher Art, es hätte etwas Künstliches, erinnere an religiöse Einrichtungen, wo Frauen und Männer getrennt werden.
Senior läuft in «Ladies only»-Bereich
Aber: Im grössten Thermalbad der Welt, der «Erdinger Therme», gibt es ebenfalls einen mit einem grossen Schild als solchen gekennzeichneten «Ladies only»-Bereich. Das klappt grundsätzlich problemlos. Bis auf den einen älteren Herren. Der behauptete als Ausrede, kein Englisch zu können, als er gefragt wurde, was er im Frauenbereich zu suchen hätte…
Dieser Bereich der Badeanlage ist übrigens generell ab 16 Jahren, was einen ruhigen, wirklich erholsamen Aufenthalt garantiert. Für Leute mit Kindern gibt es das Rutschenparadies, das normale Hallen- und Freibad, diverse Planschbecken und so weiter und so fort.
Herzlichen Dank an den Vater
Und es ist halt einfach so: Es stört, wenn man beim ahnungslosen Betreten der Damentoilette als Erstes einen Fünfjährigen zu Gesicht bekommt – beim nur teilweise klappenden Versuch, stehend in eine Schüssel zu pinkeln. Herzlichen Dank an seinen Vater, der ihn auf die Mutter (und alle anderen Frauen) abwälzt.
Es kann nicht sein, dass öffentliche Räume aller Art für alle anderen Bevölkerungsgruppen nur mit Ohrstöpseln und ständiger erhöhter Wachsamkeit benutzbar sind, sobald Eltern mit Kleinkindern diese für sich entdeckt haben.
Es leeren sich ganze Plätze, sobald der kleine Yannick brüllend mit seinem Fussball und seiner Wasserpistole auftaucht.
Zum Davonlaufen, sogar für die Tiere
Leute jeden Alters packen Bücher und Tablets ein, Menschen setzen sich um, um nicht im Radius seiner Planschorgien zu sein, Studenten setzen Kopfhörer auf. Und sogar die Speziesgrenzen werden überschritten: Tauben, Amseln, Spatzen, Enten und Elstern ergreifen die Flucht. Hunde verkriechen sich mit eingezogenem Schwanz, Katzen scharwenzeln davon – aber bloss keine Panik, ist ja nur ein süsser Junge!
Nein, so jemand hat wirklich nichts in irgendeinem Frauenbereich verloren. Ganz egal, ob er schon als kleiner Mann empfunden wird oder nicht.
Es sei denn, man will mal wieder schön altmodisch Frau mit Mutter gleichsetzen. Und aktiv und absichtlich allen anderen Frauen Ruhe und Freude rauben.
Morddrohungen in Interlaken
Zur Person
Dr. Verena E. Brunschweiger, Autorin, Aktivistin und Feministin, studierte Deutsch, Englisch und Philosophie/Ethik an der Universität Regensburg. 2019 schlug ihr Manifest «Kinderfrei statt kinderlos» ein und errang internationale Beachtung.
Man sieht ganz aktuell auch beim Thema kinderfreier Campingplatz – in diesem Fall «Lazy Rancho» in Unterseen bei Interlaken – dass man der Aggressivität mancher Eltern schon etwas entgegensetzen sollte.
Die Betreiberinnen erhielten Morddrohungen (!) und 1-Stern-Bewertungen. Das kriegt man also von wütenden Eltern, wenn man sich outet, ein Café, ein Hotel – oder in diesem Fall einen Campingplatz, kinderfrei führen zu wollen.
Kinderfeindliche Schweiz am 9.8.2026: Viele schweizer Mütter müssen ihre Arbeit aufgeben, um die überteuerte schweizer Kita zu sparen!
Neue Studie zeigt: Zahlen bald Firmen die Kita-Kosten?
https://www.msn.com/de-ch/finanzen/wirtschaft/neue-studie-zeigt-zahlen-bald-firmen-die-kita-kosten/ar-AA29HC3w
Annalena Müller -- Horrende Kosten für die Kinderbetreuung drängen besonders Frauen aus dem Arbeitsmarkt. Weil das Personal fehlt, wollen zwei Drittel der schweizer KMU sich jetzt stärker für Familien engagieren.
Die Schweiz ist in vielem spitze: riesige Millionärsdichte, hohe Lebenserwartung – und extrem teure Kinderbetreuung. «Ein Vollzeit erwerbstätiges Paar mit einem Kind muss im Schnitt über ein Viertel des Haushaltseinkommens für die Betreuung aufwenden», sagt Charlotte Claveau vom Kita-Fachverband. Die Konsequenz: Besonders Frauen fallen in dieser Lebensphase teilweise aus dem Arbeitsmarkt.
Jetzt zeigt eine repräsentative Studie des Forschungsinstituts Sotomo, die Blick exklusiv vorliegt: Für kleine und mittelständische Arbeitgeber ist dies ein Problem. Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels sind Schweizer KMU zunehmend bereit, dem Thema Kinderbetreuung mehr Raum zu geben, teils auch zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen.
Fachkräftemangel zwingt zum Umdenken
Diese Bereitschaft hat Studienleiterin Sarah Pannen (31) zunächst überrascht. «Aber kleine und mittelständische Betriebe bekommen den Ausfall von Arbeitskräften wegen Betreuungspflichten unmittelbar zu spüren.» Die Untersuchung zeigt, dass KMU besonders unter reduzierten Arbeitspensen, kurzfristigen Personalausfällen und Schwierigkeiten bei der Personalplanung leiden.
Durch ein grösseres Engagement erhoffen sich die Arbeitgeber deshalb neben zufriedeneren Mitarbeitenden vor allem eine höhere Produktivität. Knapp die Hälfte der KMU wäre sogar bereit, einen eigenen finanziellen Beitrag zu leisten. Zum Ausgleich wünschen sie sich staatliche Steuernachlässe oder andere Möglichkeiten der Gegenfinanzierung.
Auftraggeberin der Studie ist die Kita-Vermittlungsplattform Awina. CEO und Mitgründerin Drenushe Shala (36) freut sich über die wachsende Sensibilisierung der Firmen: «Da hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt.» Noch vor wenigen Jahren hätten Unternehmen Betreuungsfragen als privates Problem ihrer Angestellten betrachtet. Inzwischen haben der Fachkräftemangel und die gestiegene Zahl von Frauen in hoch spezialisierten Berufen die Nachfrage nach guter und leicht organisierbarer Betreuung ausserhalb der Familie erhöht.
Wie Airbnb für Kita-Plätze
Die Plattform Awina ist selbst ein Produkt dieser Nachfrage. Seit zwei Jahren funktioniert das Start-up als eine Art Airbnb für Kitaplätze: «Wir bringen Eltern und Kitas zusammen und unterstützen Kitas bei der Suche nach Fachkräften», so Shala. Das Kernproblem hoher Betreuungskosten begleitet Awina seit der Gründung vor sechs Jahren.
Eine der bekannteren Konsequenzen: Schweizer Eltern greifen wegen der hohen Betreuungskosten häufiger auf die Hilfe von Grosseltern und Freunden zurück, als dies in den Nachbarländern der Fall ist. Für Eltern ohne familiäres Netzwerk werden Kinder leicht zur Armutsfalle – besonders Alleinerziehende können solche finanzielle Lasten oft kaum tragen.
Awina startete 2020 zunächst mit einem anderen Businessmodell und bot Kredite zur Kita-Finanzierung an – ein Ansatz, der auf wenig Interesse stiess. Nur zehn Familien nahmen einen Kredit auf. Deshalb habe man das Angebot eingestellt. «Die Schweiz ist nicht die USA, wo sich Eltern verschulden, um ihren Kindern eine gute Ausbildung zu sichern», räumt Shala ein, auch wenn die Betreuungskosten hierzulande vergleichbar seien.
Mit dem Vermittlungsportal hingegen scheint Awina auf dem richtigen Weg zu sein. 720 der rund 3800 Schweizer Kitas sind dort laut Shala bereits registriert, Tendenz steigend. Aktuell wertet das Unternehmen die Studienergebnisse aus und erarbeitet Konzepte, um gezielt auf KMU zuzugehen. Das Ziel: den bürokratischen Prozess zu vereinfachen und Kinderbetreuung für Eltern finanzierbar zu machen.
«Kranke Kinder können nicht in Kitas»
Marco Giesselmann (51), der an der Universität Zürich den sozialen Wandel und individuelle Lebensplanung erforscht, sieht beim Thema Kinderbetreuung ebenfalls Handlungsbedarf: «Im Ringen um Fachkräfte können familienfreundliche Angebote ein Wettbewerbsvorteil sein.» Während viele KMU bereits Elternteilzeit oder Kinderkranktage anbieten, könnte eine strukturelle oder finanzielle Kita-Unterstützung künftig den Ausschlag geben. Zugleich warnt Giesselmann vor zu hohen Erwartungen der Unternehmen.
Der Soziologe bezweifelt, dass ein solches Engagement automatisch zu höherer Produktivität führt: «Kranke Kinder können nicht in Kitas, sondern müssen zu Hause betreut werden.» Kurzfristige Ausfälle blieben für KMU also auch bei besserem Betreuungsangebot eine Realität. Hinzu kämen gesellschaftliche und verinnerlichte Erwartungen an Frauen, sich um ihre Kinder zu kümmern – ein Hauptgrund für reduzierte Pensen, so Giesselmann. «Institutionelle Faktoren allein führen nicht sofort zu einem gesellschaftlichen Umdenken.»
Auch Drenushe Shala weiss, dass leichter zugängliche Betreuungsangebote die Gesellschaftsordnung nicht über Nacht auf den Kopf stellen werden. Dennoch bieten sie Eltern eine Wahlmöglichkeit – und Arbeitgebern eine Chance, Begriffe wie «familienfreundlich» oder «divers» mit echtem Inhalt zu füllen. Noch immer bekämen Frauen am Diversity Day vor allem in Grosskonzernen oft bloss einen Blumenstrauss überreicht. Shalas Fazit: «Blumensträusse sind kein Wettbewerbsvorteil, Kinderbetreuung schon.»
Die Schweiz ist ein total kinderfeindliches Land am 19.8.2026: Kinderkrippe kostet - und in Lancy (GE) mit bis zu 80% Preiserhöhung:
Lancy GE: Kita-Aufstand: Eltern wehren sich gegen 80-Prozent-Preisanstieg
https://www.20min.ch/story/lancy-ge-kita-aufstand-eltern-wehren-sich-gegen-80-prozent-preisanstieg-103619722
Milena Michoud -- In Lancy sorgt eine massive Erhöhung der Kita-Tarife für Aufruhr: Gewisse Familien müssen künftig über 80 Prozent mehr bezahlen. Die Stadt hält an der Reform fest – verschiebt deren Einführung aber um mehrere Monate.
In Lancy GE erhöht die Gemeinde die Kita-Tarife um 4 Prozent und hebt die Einkommensgrenze für den Maximaltarif von 178'000 auf 258'000 Franken an.
Für gewisse Familien mit höheren Einkommen steigen die Kosten dadurch um mehr als 80 Prozent.
Nach heftiger Kritik an einer Infoveranstaltung mit rund 80 Eltern wird die Einführung auf August 2027 verschoben.
In Lancy GE sorgt eine Reform der Kita-Tarife für heftigen Widerstand. Die Gemeinde erhöht die Betreuungstarife um vier Prozent und hebt gleichzeitig die Obergrenze des massgebenden Einkommens für den Maximaltarif von 178'000 auf 258'000 Franken an. Dadurch steigen die Kosten für gewisse Familien mit höheren Einkommen um mehr als 80 Prozent.
Eine Familie mit zwei Kindern im Alter von einem und drei Jahren bezahlt bislang 33'075 Franken pro Jahr. Mit den neuen Tarifen werden es 59'826 Franken – fast 27'000 Franken mehr. Die Eltern arbeiten beide Vollzeit und überlegen angesichts der Mehrkosten, ob sich das weiterhin lohnt. Zum Vergleich: In der Stadt Genf kostet die Vollzeitbetreuung von zwei Kindern in der höchsten Einkommensklasse jährlich 31'548 Franken.
Eltern machen ihrem Ärger Luft
Stadtpräsidentin Salima Moyard (SP) verteidigt die Reform als sozial gerecht. Entscheidend sei die sogenannte Belastungsquote, also der Anteil des Einkommens, der für die Kinderbetreuung aufgewendet wird. Diese beträgt derzeit bei den tiefsten Einkommen 9 Prozent und bei den höchsten 12,25 Prozent. Mit der Reform steigt sie auf 9,36 bzw. 15,34 Prozent. Auch danach subventioniert die Gemeinde die Kita-Plätze der wohlhabendsten Haushalte laut Moyard noch zu rund 30 Prozent.
Bei einer Informationsveranstaltung machten rund 80 Eltern ihrem Ärger Luft. Mehrere warnten davor, dass die hohen Kosten Frauen aus dem Berufsleben drängen oder Familien dazu bewegen könnten, nach anderen Betreuungslösungen zu suchen. Andere warfen den Behörden Herablassung vor oder bezeichneten die Politik als «gefährlich und populistisch». Moyard hielt dagegen, dass die Reform eine bisherige Ungerechtigkeit beseitige und sich die Beiträge stärker an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientierten.
240 Kinder auf der Warteliste
Die Stadtpräsidentin betonte zudem, dass die wichtigste familienpolitische Massnahme der Ausbau des Kita-Angebots sei. Derzeit stehen in Lancy 240 Kinder auf der Warteliste. Eine schrittweise Einführung der höheren Tarife, wie sie Eltern ins Spiel brachten, wurde nicht beschlossen.
In einem Punkt kommt die Stadt den Familien jedoch entgegen: Ursprünglich sollten die neuen Tarife am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Nach der Kritik wird die Einführung auf den Schuljahresbeginn im August 2027 verschoben. Die Stadtregierung habe diesen Entscheid laut Moyard einstimmig gefällt.
Kinderfeindliche Hotels in Europa am 4.9.2026:
7 besondere Adults-only-Hotels im Alpenraum
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/7-besondere-adults-only-hotels-im-alpenraum-67165761
Travelnews -- Zürich -- Immer mehr Erwachsene suchen kinderfreie Unterkünfte als Ausgleich zum stressigen Alltag. Auch ein Schweizer Campingplatz setzt darauf.
Hotel Arnica, Scuol
Carlton, Interlaken
My Arbor, Südtirol
Camping Lazy Rancho, Unterseen
Hotel Quellenhof, Arosa
Garmisch-Partenkirchen: Das Kranzbach, Oberbayern
Österreich Berg "Hochkönig": Hotel "Sepp", Maria Alm
Kinderfeindliche und frauenfeindliche Schweiz am 10.9.2026: KITA-Kosten für 2 Kinder bis zu 3500 Euro pro Monat zwingen gut ausgebildete Frauen in der Schweiz, ihren Job aufzugeben!
Hazel Brugger nervt sich über die Schweiz: «So krasse gesellschaftliche Probleme»:
Hazel Brugger in Podcast:«Es ist alles so scheuklappig in der Schweiz»
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/hazel-brugger-nervt-sich-ueber-die-schweiz-so-krasse-gesellschaftliche-probleme-id22248114.html
Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk -- Comedian Hazel Brugger nimmt im Podcast «Hotel Matze» kein Blatt vor den Mund. Sie kritisiert die Schweizer Mentalität, horrende Kita-Kosten – und erklärt, warum sie sich mittlerweile immer mehr als Deutsche fühlt.
Hazel Brugger kritisiert im Podcast die Schweiz für gesellschaftliche Probleme und Ignoranz
Hohe Kita-Kosten zwingen laut Brugger ihre Freundinnen zum Zuhausebleiben
Kinderbetreuung kostet bis zu 3500 Euro monatlich, Einkommen oft gleich hoch
«Es ist so scheuklappig alles in der Schweiz. Die kriegen so wenig mit», poltert Hazel Brugger (32). Im Gespräch mit Moderator Matze Hielscher (46) im Podcast «Hotel Matze» lässt die Erfolgs-Comedienne kein gutes Haar an ihren Landsleuten. Wenn sie sich mit Schweizer Freundinnen unterhalte, merke sie extrem, wie unterschiedlich die Alltagsthemen seien – manche wüssten nicht einmal, wer deutscher Bundeskanzler sei.
Besonders sauer stösst Brugger die gesellschaftliche Situation in der Heimat auf. Es gebe in der Schweiz «so krasse gesellschaftliche Probleme», die aber gar nicht als solche erkannt würden, «weil sie nicht sehen, dass es auch anders geht».
«Könnte nicht in einem Staat leben, der mich zwingt, reich zu sein, um arbeiten zu dürfen»
Als Beispiel nennt Brugger die enormen Betreuungskosten für Kinder. Sie kenne drei Freundinnen, die trotz Topausbildung zu Hause blieben: «Wahnsinnig intelligent, wahnsinnig fleissig, ambitioniert und auch schon fertig studiert.» Der Grund: Die Kita sei schlicht unbezahlbar. Brugger rechnet vor, dass die Kinderbetreuung bei zwei Kindern gut 3500 Euro im Monat kosten könne – bei einem gleich hohen Monatslohn. «Dann fragt man sich ja wirklich, ist das hier einfach nur eine einzige Beschäftigungstherapie, die sich gegenseitig so in den Arsch beisst», schimpft Brugger. Ihr klares Fazit: «Ich könnte nicht in einem Staat leben aktuell, der mich dazu zwingt, reich zu sein, um arbeiten zu dürfen.»
Gleichzeitig betont Brugger zwar: «Ich liebe die Schweiz. Ich bin so gerne dort.» Aber: Die Tochter einer Deutschen und eines Schweizers spürt, dass sie emotional immer stärker in Deutschland verankert ist. Das zeige sich an Kleinigkeiten – sie besitze ein Deutschlandtrikot, aber keines der Nati und denke im deutschen Notensystem. Entscheidend sei aber der Blick auf die gesellschaftlichen Sorgen: «Sobald man die Probleme einer Nation als seine eigenen Probleme sieht, dann ist man Teil davon.»
«Wir haben keine Emotionen, wir haben Geld»
Es ist nicht das erste Mal, dass Brugger mit treffsicheren oder spitzfindigen Aussagen über die Schweiz aufhorchen lässt. In der Vergangenheit pflegte sie eine Mischung aus liebevoller Provokation und harter Kritik an helvetischen Eigenheiten. Unvergessen ist ihr trockener Spruch aus ihren Anfängen: «Ich komme aus der Schweiz. Wir haben keine Emotionen, wir haben Geld.» Auch über die hiesige Comedykultur spottete sie einst flachsohlend: «Ich bin Schweizerin, ich hab mir das mit 20 erst angelesen, was Humor überhaupt ist. In der Schweiz ist Humor immer ein Fremdkörper.»
Auch die Schweizer Kollegialität bekam schon ihr Fett weg: Gemeinsam mit Ehemann Thomas Spitzer kritisierte sie vor einigen Monaten die heimatliche Comedyszene als zu komfortabel und mutlos. Wer in der Schweiz vor 200 Leuten spiele, könne gut davon leben. Um den Schritt nach Deutschland zu wagen, fehle vielen schlicht der Wagemut.
Eine Anfrage seitens Blick hat Bruggers Management bisher nicht beantwortet.
Es ist den Schweizern EGAL, wie es ihren Kindern geht: Liestal ist OHNE Robi - und nun auch mit einer Kita WENIGER:
Typisch kinderfeindliche Schweiz am 16.9.2026: Kita geht Konkurs - im Nazi-Kanton Basel-Land in Liestal!
Liestal BL: Kita geht Konkurs – Eltern müssen Kinder sofort abholen
https://www.20min.ch/story/kita-moris-liestal-konkurs-trifft-eltern-und-mitarbeitende-voellig-unvorbereitet-103634441
Fototext: Die Kita-Chefin tauchte laut Mitarbeiterinnen erst auf, als alle Kinder bereits weg waren. Zu einem Gespräch mit den Angestellten kam es nicht.
Karin Leuthold -- Die Kita Moris in Liestal ging bereits am Freitag Konkurs. Am Dienstag erfuhren Mitarbeitende und Eltern abrupt von der Schliessung.
Die Kita Moris in Liestal ist am vergangenen Freitag in Konkurs gegangen.
Am Dienstag wurden Eltern kurzfristig aufgeboten, ihre Kinder sofort abzuholen – Mitarbeitende erfuhren per Telefon, dass sie arbeitslos sind.
Betroffene Eltern hatten bis Ende September bezahlt und stehen nun ohne Betreuungsplatz da, während andere Kitas in Liestal überrannt werden.
Die Kita Moris in Liestal BL ging vergangenen Freitag in Konkurs – doch zunächst wusste niemand davon. Erst am Dienstag mussten Eltern ihre Kinder von einem Moment auf den anderen abholen. Wie die «Basler Zeitung» (BaZ) berichtet, hatte das Konkursamt den Mitarbeitenden wenige Minuten zuvor telefonisch mitgeteilt, dass sie arbeitslos seien.
Die Kita Moris GmbH in Liestal bestand rund fünf Jahre. Die Gesellschaft war unter ihrem offiziellen Namen im Schweizer Handelsregister eingetragen und betreute Kinder ab drei Monaten bis zum Kindergarteneintritt in altersgemischten Gruppen mit bis zu 15 Kindern.
Eltern weinten
«Wir waren alle mega überfordert», erzählt eine Mitarbeiterin der BaZ. Drei Betreuerinnen hätten mit 15 Kindern auf dem Spielplatz gestanden, obwohl die Mitarbeitenden die Kleinen seit dem 11. September nicht mehr hätten betreuen dürfen.
Daraufhin versuchte eine Angestellte, die Kita-Chefin zu erreichen, während andere die Eltern anriefen. «Ich habe Eltern am Telefon gehabt, die weinten, wütend waren, es waren gemischte Emotionen», sagte eine Mitarbeiterin zur BaZ. «Wir mussten nicht nur alles organisieren, sondern unseren Kopf hinhalten und den Eltern alles erklären.»
«Wir benötigen jetzt Hilfe»
Die Kita-Chefin sei erst aufgetaucht, als alle Kinder bereits abgeholt worden waren. Zu einem Gespräch mit den Angestellten sei es jedoch nicht gekommen, wie diese der BaZ weiter erzählten. «Wir waren mit wütenden Eltern beschäftigt.» Diese hatten bis Ende September bezahlt und standen nun plötzlich ohne Betreuungsplatz da.
Auch für die Mitarbeitenden ist der Konkurs ein Schock. Den Augustlohn hätten sie noch erhalten, aber «Wir benötigen jetzt Hilfe, wie es weitergehen soll», sagte eine Mitarbeiterin der BaZ.
Einige Eltern mussten Ferientage beziehen, bis sie eine neue Lösung finden. Das könnte schwierig werden: Die früheren Mitarbeitenden der Kita Moris riefen selbst bei anderen Kitas in Liestal an, um nach freien Plätzen zu fragen. «Es gibt zwar noch verfügbare Plätze, diese Kitas werden jetzt aber überrannt», sagt sie zur BaZ.
Der Fall ist nicht einzigartig: Ende Mai 2026 musste auch die Kinderkrippe Schnäggliparadies in Oftringen AG ihren Betrieb nach einem Konkurs kurzfristig einstellen. Eltern wurden erst am Vorabend informiert und mussten umgehend Ersatzbetreuung organisieren.
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Quellen
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